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Präsentation – Grundkenntnisse zu Microsoft-PowerPoint erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober wird Konrad Rennert als Tele-Tutor das ECDL-Modul zur Präsentation mit PowerPoint unterrichten. Die Kursteilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.

Wenn der ECDL-Lernzielplan in der vorgegebenen Reihenfolge und dem Umfang abgearbeitet wird, entsteht der Eindruck, dass das Modul sehr kleinteilig ist und man viele Dinge für die Prüfung lernt, die in der Realität unwichtig sind.
Mit den folgenden drei Präsentationen per Video erhalten die Teilnehmer einen roten Faden zum Erreichen des Kursziels.
Der unterhalb der Videos gezeigte Lernzielplan enthält alles, was man benötigt, um am Ende gelungene und informative Präsentationen zu produzieren.

Niemand muss beim Live-Vortrag mitschreiben. Alle prüfungsrelevanten Lernziele werden in 18 Videos zu den Wissensgebieten aus den 6 Kategorien dargestellt. Im letzten Kurs haben alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages mit seinen ergänzenden Materialien. Die Einarbeitung durch das Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der geschriebenen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis von schriftlichen Prüfungsfragen vor. Besonders wichtig ist das für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und die vorgestellten Präsentationen auf einer Moodle-Lernplattform.
Die YouTube-Videos haben eine Gesamtdauer von fast 4 Stunden.


Die Grundrechte der Zuhörer sind bei Präsentationen zu beachten


Der Einsatz von Bildern, Illustrationen und Links im passenden Kontext


Ein Beispiel zum fächerübergreifenden Unterricht

Der aktuelle Lernzielkatalog zum ECDL kann als pdf-Datei herunter geladen werden.

1

Programmverwenden

1.1 Arbeiten mit dem Präsentationsprogramm [Video]
1.1.1 Präsentationsprogramm starten, beenden. Präsentation öffnen, schließen
1.1.2 Neue Präsentation basierend auf der Standardvorlage erstellen
1.1.3 Präsentation an einem bestimmten Ort eines Laufwerks speichern; Präsentation unter einem anderen Namen speichern
1.1.4 Präsentation in einem anderen Dateiformat speichern wie: Rich-Text Format (rtf), Vorlage, Bildschirmpräsentation, Bilddatei, für eine andere Software-Version
1.1.5 Zwischen offenen Präsentationen wechseln
1.2 Produktivitätssteigerung [Video]
1.2.1 Basis-Optionen in der Anwendung einstellen wie: Benutzername, Standard-Ordner zum Öffnen und Speichern von Präsentationen
1.2.2 Verfügbare Hilfe-Funktionen verwenden
1.2.3 Zoom-Funktionen verwenden
1.2.4 Integrierte Symbolleiste ein-, ausblenden bzw. Multifunktionsleiste wiederherstellen, minimieren

2

Präsentation entwickeln

2.1 Präsentationsansichten [Video]
2.1.1 Den Einsatz der verschiedenen Ansichten einer Präsentation verstehen: Normalansicht, Foliensortierung, Gliederung, Bildschirmpräsentation
2.1.2 Gute Praxis für das Hinzufügen von Folientiteln kennen, z. B: für jede Folie einen eigenen Titel wählen, um sie in der Gliederungsansicht oder während der Navigation in der Bildschirmpräsentation unterscheiden zu können
2.1.3 Ansicht wechseln: Normalansicht, Foliensortierung, Bildschirmpräsentation
2.2 Folien [Video]
2.2.1 Folienlayout für eine Folie wählen
2.2.2 Verfügbare Vorlage/Design für eine Präsentation anwenden
2.2.3 Hintergrundfarbe für eine bestimmte Folie, für verschiedene Folien, für alle Folien wechseln
2.2.4 Neue Folie mit einem bestimmten Folienlayout hinzufügen für Folien mit: Titel, Aufzählungstext, Text und Diagramm, Tabelle
2.2.5 Folien innerhalb der Präsentation, zwischen geöffneten Präsentationen kopieren, verschieben
2.2.6 Folie löschen
2.3 Masterfolie [Video]
2.3.1 Grafisches Objekt auf einer Masterfolie einfügen, entfernen: Bild, Zeichnungsobjekt
2.3.2 Text in die Fußzeile bestimmter Folien, aller Folien der Präsentation einfügen
2.3.3 Automatische Foliennummerierung und automatisch aktualisiertes oder festes Datum in die Fußzeile bestimmter Folien, aller Folien der Präsentation einfügen

3

Text

3.1 Arbeiten mit Text [Video]
3.1.1 Gute Praxis für die Erstellung von Folieninhalten kennen, z. B: kurze treffende Ausdrücke, Aufzählungszeichen, Nummerierung
3.1.2 Text in einen Platzhalter in der Normal-, in der Gliederungsansicht eingeben
3.1.3 Text in einer Präsentation bearbeiten
3.1.4 Text innerhalb einer Präsentation oder von einer Präsentation in eine andere kopieren, verschieben
3.1.5 Text löschen
3.1.6 Den Befehl Rückgängig, Wiederherstellen verwenden
3.2 Formatieren [Video]
3.2.1 Textformatierung ändern: Schriftart, Schriftgröße
3.2.2 Textformatierung anwenden wie: fett, kursiv, unterstrichen, schattiert
3.2.3 Textfarbe ändern
3.2.4 Wechsel von Groß-/Kleinschreibung anwenden
3.2.5 Text-Ausrichtung ändern: linksbündig, zentriert, rechtsbündig
3.3 Listen [Video]
3.3.1 Gliederungsebenen festlegen: höher, tiefer stufen
3.3.2 Abstand vor, nach den Absätzen einer Liste mit Aufzählungszeichen, Nummerierung ändern
3.3.3 Aufzählungs-, Nummerierungszeichen mit den Standardoptionen ändern
3.4 Tabellen [Video]
3.4.1 Text in eine Tabelle auf einer Folie eingeben, bearbeiten
3.4.2 Zeilen, Spalten, die ganze Tabelle auswählen
3.4.3 Zeilen und Spalten einfügen, löschen
3.4.4 Spaltenbreite und Zeilenhöhe verändern

4

Diagramme

4.1 Diagramme verwenden [Video]
4.1.1 Daten eingeben, um ein Diagramm in einer Präsentation zu erstellen: Säulen-, Balken-, Linien-, Kreisdiagramm
4.1.2 Diagramm auswählen
4.1.3 Diagrammtyp ändern
4.1.4 Diagrammtitel hinzufügen, entfernen, bearbeiten
4.1.5 Datenbeschriftung zu einem Diagramm hinzufügen: Wert, Prozentsatz
4.1.6 Hintergrundfarbe eines Diagramms ändern
4.1.7 Farbe von Säulen, Balken, Linien, Kreissegmenten ändern
4.2 Organigramm [Video]
4.2.1 Ein Organisations-Diagramm mit beschrifteten Elementen erstellen
4.2.2 Die hierarchische Struktur eines Organigramms ändern
4.2.3 Kollegen, Assistenten, Mitarbeiter in einem Organigramm hinzufügen, löschen

5

Grafische Objekte

5.1 Einfügen,  Bearbeiten [Video]
5.1.1 Grafisches Objekt auf einer Folie einfügen: Bild, Zeichnungsobjekt
5.1.2 Grafisches Objekt auswählen
5.1.3 Grafisches Objekt, ein Diagramm innerhalb einer Präsentation, von einer Präsentation in eine andere kopieren, verschieben
5.1.4 Größe eines grafischen Objekts oder Diagramms in einer Präsentation ändern, Objekt löschen
5.1.5 Grafisches Objekt drehen, kippen
5.1.6 Grafisches Objekt relativ zu einer Folie ausrichten: links, zentriert, rechts, oben, unten
5.2 Zeichnung [Video]
5.2.1 Zeichnungsobjekte auf einer Folie einfügen: Linie, Pfeil, Blockpfeil, Rechteck, Quadrat, Ellipse, Kreis, Textfeld
5.2.2 Text eingeben in: Textfeld, Blockpfeil, Rechteck, Quadrat, Ellipse, Kreis
5.2.3 Füllfarbe, Linienfarbe, Linienstärke, Linienart eines Zeichnungsobjekts ändern
5.2.4 Start- und Endlinienart eines Pfeils ändern
5.2.5 Zeichnungsobjekt mit Schatten versehen
5.2.6 Zeichnungsobjekte gruppieren, die Gruppierung aufheben
5.2.7 Ein Zeichnungsobjekt eine Ebene weiter vor, eine Ebene zurück, in den Vordergrund, in den Hintergrund stellen

6

Ausgabe vorbereiten

6.1 Vorbereitung [Video]
6.1.1 Übergänge zwischen Folien hinzufügen, entfernen
6.1.2 Animationseffekte zu verschiedenen Elementen einer Folie hinzufügen, entfernen
6.1.3 Präsentationsnotiz zu Folie hinzufügen
6.1.4 Ein geeignetes Ausgabeformat für die Folienpräsentation auswählen wie: Overhead-Folie, Handzettel, Bildschirmpräsentation
6.1.5 Folien aus-, einblenden
6.2 Kontrollieren und Präsentieren [Video]
6.2.1 Rechtschreibprüfung auf eine Präsentation anwenden und Änderungen durchführen wie: Fehler korrigieren, Wortwiederholungen löschen
6.2.2 Foliengröße ändern, Folien-Orientierung ändern: Hoch-, Querformat
6.2.3 Druckoptionen wählen wie: Druck der gesamten Präsentation, Druck von bestimmten Folien, Notizseiten, Handzettel, Gliederung, Druck von mehreren Exemplaren
6.2.4 Eine Bildschirmpräsentation starten: ab der ersten Folie, ab der aktuellen Folie
6.2.5 Während der Bildschirmpräsentation navigieren: zur nächsten Folie, zur vorherigen Folie, zu einer bestimmten Folie

Datenbanken anwenden – Grundkenntnisse zu Microsoft-Access erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober ist Konrad Rennert wieder Tele-Tutor für einen Datenbankkurs mit der aktuellen Version von Microsoft-Access. Die Teilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.
Damit man den Live-Vortrag stressfrei anhören kann und nicht mitschreiben muss, hat der Dozent eine 14-teilige Videokonserve mit den prüfungsrelevanten Wissensgebieten zusammengestellt.
Im letzten Kurs haben fast alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist auch das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages und die Ergänzungen im Internet. Die Einarbeitung durch Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der schriftlichen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis der Prüfungsfragen vor. Das ist besonders wichtig für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und eine Übungsdatenbank auf einer Moodle-Lernplattform.
Unter dem Video folgen alle Lernziele zum Datenbank-Modul. Zu interessanten Internetseiten wurden Links ergänzt. Verlinkt sind auch die 14 YouTube-Videos mit einer Gesamtdauer von fast 4 Stunden.

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Videokonferenzen und Tele-Tutoring bei der bluepages gmbh

Bis Ende September kann man Dienstags ab 19:30 das Online-Konferieren mit Konrad Rennert testen. Die alfaview®-Software ermöglicht die Lippen-synchrone Kommunikation und die Übertragung des Bildschirms in Echtzeit. Als Repositorium und als Forum dient eine Lernplattform in der Cloud. Das Thema der Videokonferenz ist der Einsatz von Applikationen auf Basis von Excel-Arbeitsmappen. Damit können in kürzester Zeit viele Quizfragen generiert werden. Für den Download und Test des bereitgestellten Quiz-Generators steht die Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereit. Der Quiz-Generator kann heruntergeladen und am Tag nach der Konferenz von den Teilnehmern in vollem Umfang genutzt werden.
Donnerstags ab 19:30 wird gibt es die Vergleichsmöglichkeit mit dem OpenSource-Konferenzsystem BigBlueButton zum Online-Lernen auf der gleichen Plattform (Link zur Information und zur Anleitung).
Das Besondere an dieser Plattform ist, dass jeder Inhaber eines Smartphones eine derartige Lösung für bis zu 50 Teilnehmer vom australischen Marktführer kostenlos oder gegen geringe Gebühr erwerben kann. Die komplette Installation mit der Option für Videokonferenzen und Live-Schulungen ist schon in der kostenlosen Version enthalten.
Konrad Rennert als Geschäftsführer der bluepages gmbh will preiswerten Content und die Tools zur Content- und Testproduktion liefern. Sein Portfolio enthält neben Nutzungsrechte am selbstentwickelten Content auch Quiz-Generatoren, sowie Schulung und Beratung zum Thema „Evaluierung von Paukwissen“. Die Einschätzung von Wissensständen und Kompetenzen wird durch eine Vielzahl von Test-Optionen wesentlich erleichtert.
Die 3 Videos mit einer Gesamtlänge von 59 Minuten in der rechts angezeigten Playlist geben Einblicke in die Optionen zum Lernen und zum Konferieren aus der Cloud.

Der Anmeldename für https://konrad.moodlecloud.com lautet eu – das zugehörige Kennwort lautet: 1st
Weitere Informationen zum kostenlosen Videokonferenz-Schnuppern können per eMail an live-schulung@bluepages.de angefordert werden.

Cloud-Service und IT-Sicherheit

Vor 8 Wochen wurde begonnen, Begleitmaterial zum Computerführerschein auf der cloudbasierten Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereitzustellen. Der Besuch der Plattform ist für die Teilnehmer kostenlos. Jeder kann sich derzeit mit dem Anmeldenamen eu und dem Passwort 1st anmelden. Die geringen Kosten für den Betrieb werden über unaufdringliche Werbung in der Fußzeile finanziert.
Die Lernziele zum ECDL-Modul IT-Sicherheit wurden jetzt aus dem pdf-Dokument kopiert und mit Hyperlinks zur Wikipedia versehen. Die Bearbeitung der Lernziele wurde um die Sammlung wichtiger Begriffe ergänzt. Sie wird als bearbeitetes pdf-Dokument bereitgestellt. Im Zusammenhang mit der ECDL Initiative ist der Syllabus zur Verwendung und Vervielfältigung freigegeben.
Das selbst erstellte Material auf https://konrad.moodlecloud.com kann jeder andere Plattformbetreiber im 2. Halbjahr 2017 erhalten, wenn das schriftlich vereinbart wurde. Interessant dürfte das Angebot vor allem für Schulen und Einrichtungen sein, welche den Computerführerschein in ihrem Programm haben. Mit diesem Material kann jeder, der das möchte, Erfahrungen sowohl als Trainer als auch als Administrator sammeln und das Material den eigenen Vorstellungen anpassen. Maximal 50 Teilnehmer sind auf der Startversion möglich. Sogar Online-Video-Konferenzen mit Präsentation sind schon integriert. Allerdings können in der werbefinanzierten Version nur 6 Personen gleichzeitig teilnehmen. Diese Beschränkung entfällt, wenn man 80 Australische Dollar (54 EUR) pro Jahr zahlt. Mit der Gebühr (4,50 Euro pro Monat für die reine Plattform) entfällt auch die Werbung in der Fußzeile.
Diesem unschlagbaren Preis für eine komplette Lernplattform stehen Risiken gegenüber, wie sie bei Cloud-Diensten nicht auszuschließen sind. Als Autor und Betreiber weiß man nicht mehr, wo die Daten wirklich stehen. Von den registrierten Kursteilnehmern sollte man nur den realen Vornamen, ein Alias oder eine Teilnehmernummer eintragen lassen.
Passend dazu behandelt das in dieser Woche beginnende 7. ECDL-Modul das Thema „Bedrohung durch Cloud-Computing“. Ein wichtiges Thema ist der Datenschutz und der drohende Verlust der Privatsphäre. Es ist das letzte Modul, welches der Autor als freier Mitarbeiter und Teletutor eines Karlsruher Bildungsunternehmens in Form von „Präsenzunterricht der neuesten Generation“ derzeit durchführt. Im Fokus seines Interesses stehen bundesweite Vernetzung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine interaktive Live-Lernplattform unter Einbeziehung der genannten Moodlecloud.
Fazit: Die als alfaview® verfügbare Technik funktioniert hervorragend. Der Unterricht mit durchschnittlich 18 Teilnehmern funktionierte genau so effizient wie mit einer real-anwesenden Klasse. Die Prüfungsergebnisse waren nicht schlechter als bei Hunderten von Prüfungen des Trainers in einer nordhessischen Berufsschule. Eingespart wurden die Reise- und Übernachtungskosten, welche in der Regel höher sind, als die Kursgebühren. Von Vorteil für die arbeitssuchenden Teilnehmer ist auch, dass sie in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen direkt auf die eigenen Erfahrungen mit Web-basierten Weiterbildungs- und Konferenzsystemen Bezug nehmen können.
In den ersten Tagen war das virtuelle Klassenzimmer mit permanenter Videokonferenz wegen der Vielfalt an beruflichen Erfahrungen als auch der Alters-spanne und der Dialekte der Teilnehmer zwischen Rostock und Rosenheim bzw. zwischen Rhein und Havel gewöhnungsbedürftig. Den anfänglichen Vorbehalten wich dann vertrauensvolle Teamarbeit, um den zügig vorgetragenen Lehrstoff zu vertiefen. Durch effiziente Zusammenarbeit und gelungene Selbstorganisation und Vernetzung der Teilnehmer wurden 85% der Prüfungen im 1. Versuch bestanden. Die vorletzte Prüfung bestanden sogar alle. Die letzte Prüfung steht am 9. Juni an: Das 7. Modul ist am text- und theorielastigsten aber besonders wichtig. Kürzlich setzte der WannaCry-Angriff via Internet tausende Rechner mit einer Erpressungssoftware außer Betrieb. Jetzt kommt schon der nächste Erpresservirus: „Jaff“. Jaff tarnt sich oft als Rechnung und verbreitet sich per Mail.
Wer die erworbenen Kenntnisse zur IT-Sicherheit auch nach der Prüfung beherzigt, wird sich im Internet gefahrlos bewegen und sachgerecht mit Daten und Informationen umgehen können.
Die Lernziele mit den Verknüpfungen zu kostenlosen Nachschlagewerken stehen in PDF-Form bereit und sind im Zusammenhang mit der ECDL-Initiative freigegeben.

Begleitmaterial zum Computerführerschein

Vor 10 Jahren habe ich als ECDL-Trainer eine Moodle-Lernplattform mit Videos und Selbsttests bestückt.

Das Material ist mittlerweile in die Jahre gekommen. Eine Kopie der ersten Version läuft immer noch in Hamburg: http://schlankreye.eu. Von dort und von anderen Stellen erfolgen pro Tag über tausend Zugriffe auf die alten YouTube-Videos sofern nicht gerade Schulferien oder Wochenende ist.

Im Rahmen der Umsetzung eines Auftrages für eine Präsenzschulung als Teletutor wird jetzt neues Material produziert. Es ergänzt die Standardunterlage zum ECDL vom Herdt-Verlag.

In der Herdt-Unterlage finden die Teilnehmer den Lernzielplan am Ende des gedruckten Werkes. In der rechten Spalte kann man entnehmen, zu welcher Seite man blättern muss, um sich den Stoff zu den Lernzielen anzuschauen. Bei Printmedien lässt sich das nicht besser umsetzen.

Bei Online-Produktionen kann man andere Wege gehen. Im ECDL-Lernzielplan, der im Übrigen Syllabus genannt wird, habe ich dynamische Links und ergänzende Videos eingebaut. Eine bekannte Suchmaschine stellt die gewünschten Fundstellen auf der Basis passender Suchbegriffe zusammen. Sollte die Relevanz der Fundstellen nicht ausreichen, kann man nachjustieren.

Die Herdt-Vorlage hat den Vorteil, dass sie nicht an einen Internet-Zugang gebunden ist. Fällt das Netz aus, können die Teilnehmer damit trotzdem weiterarbeiten.
Das Netz ermöglicht unter anderem, dass wichtige Teile meines Vortrages als Video-Konserve bei YouTube wiederholt werden können.
Moderne Lernplattformen mit einer sicheren Internetverbindung (HTTPS) und passenden Apps für die Smartphones der Teilnehmer konnten sich bisher nur wenige Einrichtungen leisten. Da kommt das kostenlose Angebot einer durch Werbung finanzierten Moodlecloud zur rechten Zeit. Es verwendet das sichere Hypertext-Übertragungsprotokoll HTTPS, um Daten im World Wide Web abhörsicher zu übertragen. Diese Eigenschaft ist Voraussetzung, damit die Mobile App zu Moodle auf den Smartphones der Kursteilnehmer läuft.

Ziel der Neuproduktion ist, dass alle Interessierten jederzeit mit jedem Internet-fähigen Endgerät auf die Module zum Computerführerschein zugreifen können. Das gilt auch für die Selbsttests zur Einschätzung der eigenen Prüfungsreife.

Für mich als ECDL-Trainer ist die Motivation zur Neuproduktion auch die Tatsache, dass ab dem Sommer meine ersten Enkel zur Sekundarstufe wechseln. Diese Schule ist seit 2004 ein Trendsetter beim ECDL.
Die Motivation der übernächsten Generation inspirierte zur Erstellung eines Einführungsvideos zur Lernplattform. Es trägt den Titel „Opa Konrad aus der MoodleCloud“. „Konrad oder Das Kind aus der Konservenbüchse“ gibt es schon seit 1975 als Geschichte von Christine Nöstlinger. Konrad und Konserve passt zum Merken des Namens für die Sammlung aus Videos und Quizzen auf der Moodlecloud im Internet: https://konrad.moodlecloud.com.
Die Besichtigung des ersten Moduls kann man durchführen, indem man den Anmeldenamen eu verwendet und das zugehörige Kennwort 1st eingibt. Wenn sich mehrere Besucher gleichzeitig mit dem Namen eu anmelden, kann es Probleme bei der Zuordnung von Selbsttests geben.

Registrierte Kursteilnehmer können sich an den Autor wenden und auf Wunsch einen eigenen Zugang mit einem selbst gewählten Aliasnamen erhalten.
Bildungseinrichtungen, die YouTube nicht zulassen oder keine Werbeeinblendungen möchten und die Lernerfolgskontrollen für die eigene Plattform übernehmen möchten, können das Videomaterial und die Fragensammlung erwerben.
Abgesehen vom zitierten Text des ECDL-Syllabus gilt für alle auf dieser Plattform gespeicherten Materialien: „Alle Rechte vorbehalten“.
Interessierte Bildungseinrichtungen können alle Rechte maßgeschneidert erwerben, die sie haben möchten.
Die Bildungseinrichtung bzw. ihre zuständige Beschaffungsinstanz schreibt die gewünschten Rechte für den Einsatz einer Kopie auf. Dazu kommen der Ort (Server-URL), die Anzahl der vorgesehenen Nutzer und die Dauer der Nutzung. Das Nutzungsentgelt legt jede Einrichtung selbst fest. Es sollte sich an den Kosten von Lehrbüchern mit ähnlichen Inhalten orientieren. Wenn jährlich neue Bücher im Wert von 1000 Euro zum Erreichen der Lernziele der Einrichtung benötigt werden, sind im Jahr 500 Euro akzeptabel und begründbar. Kommt nach Prüfung des Wunsches zur Rechteüberlassung ein Lizenzvertrag zustande, wird die Lizenz zur Beschaffung des Materials am Anfang jedes lizenzierten Online-Kurses verlinkt. Abgesehen vom vereinbarten Preis wird der gesamte Vertragstext verlinkt. Die doppelte Verlinkung ist ein Merkmal, dass kein illegaler Einsatz erfolgt ist. Fehlt die Verlinkung oder ist der selbst gewählte Vertragstext unzutreffend, werden die Fakten hinterfragt. In gravierenden Fällen werden gegebenenfalls rechtliche Schritte von einem beauftragen Anwalt eingeleitet.

Self-made mobile Edutainment

Die eigenständige Produktion von motivierenden Wissensspielen für die Smartphones und Netbooks von Freunden und Familienmitgliedern sind das Ziel des im Video beschriebenen Angebotes.

Smartphones sind universelle Wissenszugangsgeräte

Sie sind immer in Griffnähe und schnell in ihrer Funktionalität zu begreifen. Viele Besitzer möchten zeigen, dass sie mehr können, als nur Bilder oder lustige Gimmicks und Kurzbotschaften an ihr Umfeld zu versenden. Gut ist, wenn das Umfeld neben dem Unterhaltungswert auch bildungsmäßig davon profitieren kann: Der Wortschatz an Vokabeln und Fachbegriffen oder die Allgemeinbildung kann auf unterhaltsame Weise erweitert werden, wann immer man mag. Wer möchte, kann seinen eigenen Quizraum im Internet bauen und sich dort mit den eingeladenen Mitspielern messen. Continue reading

Gamifizierung erhöht die Motivation zum Lernen

Gamifizierung ist nichts Neues. Schon bevor es Computer gab, erweiterten Schüler ihr Allgemeinwissen mit kostenlosen Wissensspielen im Stil von Stadt-Land-Fluss. Die folgenden Fallbeispiele aus der Erdkunde und dem Eurovision-Song-Contest (ESC) zeigen daher die Gamifikation mit den heutigen Mitteln. Das Wissen um die ISO-2 Codes aus der Erdkunde hilft beim Lösen des ESC-Quiz.


Internettaugliche Smartphones, JavaScript und Lernplattformen bewirken, dass spieltypische Elemente in den spielfremden Kontext zum Aufbau von Paukwissen einbezogen werden können: Vokabeln müssen weiterhin gelernt werden, das Einmaleins und wichtige Fakten aus Geschichte, Erdkunde und den Naturwissenschaften kommt noch hinzu.

Das Angebot auf der Seite quizdidaktik.de liefert Beispiele, wie es gehen kann. Der Aufwand, den Lehrer treiben müssen, um mit den angebotenen Quizdidaktik-Tools umfassende Angebote zu machen, ist jedoch enorm.

Wenn man sich in die zahlreichen Tools der Quizdidaktik eingearbeitet hat, ist es viel Arbeit, die Formulare für die JavaScript- oder Moodle-basierenden Quizfragen zu füllen und die Ergebnisse im Internet oder für den lokalen Einsatz mit einem Browser aufzubereiten.

Mit Entwicklungsumgebungen auf der Basis von Excel-Tabellen geht es leichter. Mit einfach und gut strukturierten Tabellen zur Anlieferung der Quizdaten, geht die Produktion um Größenordnungen schneller, weil das Ausfüllen von Formularen entfällt. Die Quizgeneratoren ergänzen die Editiermöglichkeiten von Excel. Sie können automatisch 1200 Vokabeln in 5 Minuten zu einem Vokabeltest verarbeiten. Die Wikipediatabelle mit ca. 200 Staaten benötigt weniger als eine Minute, damit Sie als Hauptstadt-Quiz bereitsteht.

Zum Nachweis dieser Behauptung können die beim Testen entstandenen Quizze mit einer CC-BY-Lizenz sowohl genutzt, als auch zur Wiederverwendung heruntergeladen werden:
https://wer-weiss-was.net/_/4aus4/index.html
Diese 24 Quizze „4 aus 4“ bieten die vollständigen Zuordnungen von 1175 Frage-Antwort Paare an.

https://wer-weiss-was.net/_/4aus10/index.html
Diese 8 Quizze „4 aus 10“ liefern durch zufällige Auswahl von Fragen aus einem Pool mehr Spannung.
Die angezeigten 4 Zuordnungsmöglichkeiten pro Frage berücksichtigen die Größe der Displays von Smartphones. Das gleiche Datenmaterial kann auch für Tests auf Moodle-Plattformen verwendet werden.

Interessenten können Kontakt aufnehmen, um die Quizgeneratoren oder das Produktions-Know-how zur Programmierung zu erwerben.

Daten zum Staaten-Quiz

Staat Langform des Staatsnamens Hauptstadt Einwohner km² Fläche Einw. dichte ISO-3-Kürzel ISO-2-Kürzel TLD
Abchasien Republik Abchasien Sochumi 240.000 8600 28 ABC (-) (-)
Afghanistan Islamische Republik Afghanistan Kabul 32.200.000 652.230 49 AFG AF .af
Ägypten Arabische Republik Ägypten Kairo 89.100.000 1.001.450 89 EGY EG .eg
Albanien Republik Albanien Tirana 2.900.000 28.748 101 ALB AL .al
Algerien Demokratische Volksrepublik Algerien Algier 37.400.000 2.381.741 16 DZA DZ .dz
Andorra Fürstentum Andorra Andorra la Vella 85.000 468 182 AND AD .ad
Angola Republik Angola Luanda 25.000.000 1.246.700 20 AGO AO .ao
Antigua und Barbuda Antigua und Barbuda Saint John’s 87.000 443 196 ATG AG .ag
Äquatorialguinea Republik Äquatorial­guinea Malabo 800.000 28.051 29 GNQ GQ .gq

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Physik – Die wichtigsten Konstanten per Video erklärt


Warum sollte man noch zu öden Vorlesungen gehen, wenn es Avatare viel besser machen? YouTube liefert alles auf das Smartphone. Die Erklärvideos kann man an viel gemütlicheren Plätzen nutzen als in den überfüllten oder ungemütlichen Hörsälen. Der Prof sollte lieber praktische Experimente machen und die Studenten in persönlichen Gesprächen coachen!

In der folgenden Tabelle sind die relevanten Beiträge zu den Konstanten verlinkt. Dieser Beitrag ist gemeinfrei: CC0

Größe Zeichen Zahlenwert SI- Einheit
Avogadro-Konstante NA 6,022042 * 1023 1/mol
Bohrsches Magneton μB = eh/2me 9,274078 * 10-24 J/T
Bohrscher Radius ao = α/(4πR 5,2917706 * 10-11 m
Boltzmann- Konstante k = R/NA 1,380662 * 10-23 J/K
Compton-Wellenlänge des Elektrons λC,e = h/(me * c) 2,4263089 * 10-12 m
Compton-Wellenlänge des Neutrons λC,n = h/(mn * c) 1,3195909 * 10-15 m
Compton-Wellenlänge des Protons λC,p = h/(mp * c) 1,3214099 * 10-15 m
Elektronenradius re = α2a0 2,817938 * 10-15 m
Elementarladung e 1,6021892 * 10-19 C
Fallbeschleunigung gn 9,80665 m/s²
Faraday- Konstante F = NA * e 9,648456 * 104 C/mol
Feinstrukturkonstante α = μ * C * e / 2h 7,2973506 * 10-3
Gaskonstante R 8,31441 J/(mol*K)
Gravitationskonstante G 6,6720 * 10-11 Nm²/kg²
Hartree- Energie Eh = 2hcR 4,359814 * 10-18 J
Kernmagneton μN = e*h/(2*mp) 5,050824 * 10-27 J/T
Lande’scher g-Faktor ge = 2μeB 2,002319313
Lichtgeschwindigkeit c 2,99792458 * 108 m/s
Loschmidt- Konstante n0 = NA / V0 2,686754 * 1025 1/m³
magnetisches Moment (Elektron) μe 9,284832 * 10-24 J/T
Molvolumen V0= RT0/p0 2,241383 * 10-2 m³/mol
Nernst-Faktor NF= RT0/F 5,915945 * 10-2 V
Normdruck p0 1,01325 * 105 Pa
Nullpunkt der Celsius-Skala T0 273,15 K
Permeabilität des Vakuums μ0 1,2566370614 * 10-6 H/m
Permittivität des Vakuums ε0= 1/μ0*c2 8,85418782 * 10-12 F/m
Planck-Konstante h 6,626176 * 10-34 J * s
Ruhemasse des Elektrons me 9,109534 * 10-31 kg
Ruhemasse des Neutrons mn 1,6749543 * 10-27 kg
Ruhemasse des Protons mp 1,6726485 * 10-27 kg
Rydberg-Konstante R2mec/(2h) 1,097373177 * 107 1/m
1 Plank’sche Konstante c1= 2πhc2 3,741832 * 10-16 W * m²
2. Plank’sche Konstante c2=hc/k 1,438786 * 10-2 K * m
Stefan-Boltzmann’sche Konstante σ = π2k4/(60h³c²) 3,67032 * 10-8 W/(m² * K4)
Wien’sche Konstante W = λmax T 2,89779 * 10-3 K * m
Wellenwiderstand des Vakuums Z0 = √ (μ0/ ε0) 3,76731 *10² Ω

Muttersprachler zuerst – America Second ;)

Alternative Fakten via FakeNews: Über den Bau einer virtuellen Mauer zur Ausgrenzung von Anglo-Amerikanern.

Um West-Berlin wurde im Jahr 1961 eine Mauer gebaut. Sie erfüllte ihren Zweck bis 1989 und hatte eine inverse Bedeutung, wie die geplante US-Mauer zu Mexiko: Menschen sollten nicht am Herkommen, sondern am Weggehen gehindert werden.
Die freiheitlich denkenden Europäer haben seitdem Phobien gegen Mauern an ihren Grenzen. Im Übrigen wären solche Bauwerke auch langfristig nicht bezahlbar und daher sowieso nicht zukunftsfähig. Schon die Überwindung der Chinesische Mauer war für die Mongolenhorden kein Problem. Rentabel ist deren Mauer jedoch als Touristenattraktion in der heutigen Zeit.
Virtuelle Mauern sind viel billiger
Kostenlos wäre der Aufbau von Sprachbarrieren zum Schutz geistigen Schaffens. Mit der „Nicht-Übersetzung ins Englische“ kann der frühzeitige Abfluss von geistigen Schöpfungen in die englischsprachige Welt wirksam verzögert werden. Übersetzen wir unsere Werke aus der Forschung nicht von unserer Muttersprache ins Englische. Warten wir ein paar Monate, bis wir eine Lizenz für Übersetzungen genehmigen. Zuerst soll der eigene Sprachraum profitieren, dann dürfen Amerikaner und Engländer Unsere Werke in einer Übersetzung lesen. Wir können deren Sprache verstehen, die angloamerikanische Welt kann aber kaum Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, ….
Sprache ist unsere kostenlose Verschlüsselungsoption für geistige Arbeit! Wir sollten nicht mehr so naiv sein und unsere Werke als erstes durch englische Übersetzungen verbreiten.
Davon profitieren nur die angloamerikanischen Länder, welche sich von uns Resteuropäern abgrenzen wollen. Last eure Werke als Reaktion auf die Entwicklungen im Angloamerikanischen Raum gegebenenfalls zuvor in andere wichtige Sprachen übersetzen. Man könnte in ferner Zukunft die Chinesische Karte (deren Sprache) nutzen, wenn Lizenzgebühren gezahlt werden oder eine entsprechende Gegenleistung geliefert wird.
Ich habe schon eine Idee für ein Fallbeispiel zum Schutz meiner geistigen Arbeit: Die Programmierung von Quizgeneratoren für Lernmanagementsysteme, welche XML-Dateien importieren können. Die Einführung liefere ich im Februar auf meinem YouTube-Kanal in meiner Sprache mit französischen Untertiteln. Andere Übersetzungen werde ich zulassen, sofern es sich nicht um Englische handelt. Bildungswillige Chinesen schließe ich nicht aus. Das übernimmt schon deren Regierung durch die allgegenwärtige Zensur.
Der Niederländische Kanal drückt seine Abneigung gegen Trump mit leicht verständlichem Humor aus – ich wähle auf meinem Kanal einen anderen Weg – auch wenn mir damit einige Millionen zusätzlicher Klicks aus dem englisch-sprachigem Raum bei YouTube versagt bleiben werden.

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