Konfuzius und Goethe

Die Namen dieser bekannten Gelehrten aus früheren Jahrhunderten werden heute von gleichnamigen Instituten zur Verbreitung der chinesischen und der deutschen Sprache genutzt.

Welche Wirkung könnten Gelehrte dieser Kategorie heutzutage entfalten, wenn man sie als Mentoren gewinnt?

Man muss nicht mehr ins ferne China oder nach Weimar reisen, um mit ihnen philosophieren zu können.

Zur direkten Kontaktaufnahme mit fernen Mentoren reicht ein Klick.

Wissbegierige können per Tele-Mentor über die wer-weiss-was.net-Plattform ihre Bildung und Weiterbildung entwickeln. Und das global. So können Goethes Nachfolger ihren chinesischen Bildungs-Fans etwas bieten und die Erben von Konfuzius können europäischen Bildungsjüngern Weisheiten direkt erklären. Die jetzt gegebenen technischen Möglichkeiten ermöglichen Lippen-synchrone Gespräche für jedermann von jedem Ort mit einem standardisierten Internetzugang und das praktisch kostenlos.

Mit der Plattform https://wer-weiss-was.net existiert ein funktionierender Prototyp für globale Verabredungen mit den passenden Gesprächspartnern. Bis zum Beginn des direkten Gespräches lernen sie sich unter einem aussagekräftigen Pseudonym in den Fachforen kennen, damit niemand sein Gesicht verliert oder persönliche Details den falschen Leuten preisgibt.

Das Konzept ist auf der genannten Plattform dargestellt. Es kann sofort von Fachkundigen nachvollzogen werden.

Wer am Know-how interessiert ist und bald eine Mentoring-Plattform zur Personalentwicklung betreiben möchte, kann sich mit den folgenden 3 Videos vorbereiten.

Wer viel Zeit und wenig Budget hat, wird in einigen Monaten vergleichbare Angebote starten können.

Mit dem chinesischen oder den deutschen Spezialisten der bluepages gmbh kann man sein Angebot jedoch sofort starten.
Die zugehörige Pressemitteilung gibt es in Deutsch bei openPR und auf Chinesisch bei wer-weiss-was.net.

Wie es funktioniert, sehen Sie in den folgenden drei Videos:

Aktion und Reflexion zum praxisnahem Deutschunterricht für ausländische Studenten – 关于对外国留学生德语应用课程的实践与思考

Die Anzahl von Studenten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist wächst, weil man hierzulande weniger zahlen muss, als für ein Studium in den USA und Deutschland attraktiv zu sein scheint. Moderne Konzepte sind gefragt, um das Sprachverständnis möglichst schnell und preiswert auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Richtig eingesetzte Mediendidaktik und Multimedia können das praxisnahe Erlernen der deutschen Sprache via Internet erleichtern.

Die im Video präsentierten Erkenntnisse werden von der Kasseler bluepages GmbH berücksichtigt.

Das Unternehmen hat Wohnraum an mehrere chinesische Studenten untervermietet. Beim persönlichen Kontakt des Geschäftsführers mit seinen Mietern  entstand im Oktober 2017 die Idee zu einem Joint-Venture in Sachen Bildungsmaterialien.

Die beiden Protagonisten aus dem nächsten Video sind keine Germanisten oder Fachlehrer. Konrad Rennert hat 1982 ein Physikstudium abgeschlossen und arbeitet seitdem als IT-Trainer, Teletutor und Unternehmer. Yuan Xu ist ein junger chinesischer Student, der 2017 seinen Bachelor Abschluss in Elektrotechnik schaffte und der jetzt in Deutschland promovieren möchte. Yuan erkannte, dass er in Kassel die Chance zu praxisnahem Sprachtraining hat. In China haben er und seine Mitbewohnerinnen schon viele Vokabeln und die Grammatikregeln gelernt. Die praktische Erprobung der Sprachkompetenz kann in Ermangelung deutsch sprechender Muttersprachler kaum in China stattfinden. Das erschwert den Einstieg in die Lehrveranstaltungen an den deutschen Universitäten. Das Projekt von Yuan und Konrad soll die Alltagssprache der Deutschen vermitteln und basiert auf Feedback aus China. Erste Stellungnahmen von dort bekunden große Zustimmung.

Das folgende selbst erstellte Video und die Website http://talking.bluepages.de beweisen, dass guter Deutschunterricht mit moderner Technik unterstützt werden kann. Mit der mehr als zweieinhalb tausend Jahre alten Weisheit des chinesischen Gelehrten Konfuzius kann man auch heute noch den Sinn solcher Projektarbeit begründen: „Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.“

Fazit: Das 2. Video in diesem Artikel liefert den Beweis für die Behauptungen des 1. Videos.

In den Naturwissenschaften sind Behauptungen zu beweisen. Das Video wurde vier Wochen nach der Ankunft des chinesischen Studenten aufgenommen. Bei der Ankunft wurde die Konversation noch weitgehend in Englisch geführt. Das ist jetzt nicht mehr nötig. In wenigen Meetings wurde der Student zunächst mit der Technologie vertraut gemacht. Dabei  entstand ein Video über die deutsche Mülltrennung. Danach beschloss man ein gemeinsames Projekt, welches der Student mit seinen Angehörigen und Freunden abstimmte. Das Drehbuch und den Schnitt des Videos, die Übersetzungen und die Zusammenstellung der Vokabeln hat der junge Chinese selbst gemacht. Sein Lehrer kann kein Chinesisch. Er hat seinem Schüler alles in deutscher Sprache und praxisnahen Fallbeispielen aus seiner langjährigen Berufserfahrung erklärt. Man sieht im Video, dass es offensichtlich gelungen ist: q.e.d.


如今母语不是德语的大学生人数正在增长,因为在这个国家其学习的费用要比在美国更加实惠,因此在德国留学看起来更加具备吸引力。现在一种现代理念十分热门,即尽可能快速而花费较少地使语言理解能力达到适当的水平。而正确使用媒体教学法和多媒体则可以通过互联网渠道促进德语的实践。

卡塞尔bluepages有限公司提供了视频中所展示的相关学识。

该公司已将房屋转租给了几名中国学生。而在2017年10月该公司董事与他的租客们共同提出了一个想法,即共同合作创建相关教育材料。

在以下视频中的两个主角并不都是德国人或者专业教师。Konrad Rennert曾在1982年完成了物理专业的学习,而现在他是一名IT培训师,电话咨询师以及一名企业家。徐源是一名年轻的中国大学生,他在2017年完成了电子工程本科的学业,现在他想在德国攻读博士学位。源意识到自己有机会能在卡塞尔进行德语语言培训。在中国,他和其他两名女租客们学习了许多德语词汇和语法规则。但由于在中国缺少以德语为母语的人士,所以关于语言技能的实际应用几乎不可能发生。这使得他们很难快速适应德国大学的课程。由源和Konrad创建的这个项目理念是:普及德国人的日常用语,并收集中国人们的回馈。而从第一次的反响中该项目获得了很大的赞同。

下面的自制视频和网站http://talking.bluepages.de都证明了,良好的德语课程是可以借助现代技术来实现的。借用二千五百多年前的中国学者孔子的话,也可以证明这个项目工作的意义:“我会忘记你对我说的话语。而我会记得你给我看的东西。但我会明白你让我做的事情。“

结论:本文中的第二个视频为第一个视频的主张提供了证据。

在自然科学中,证明是必要的。该录像是在该中国大学生抵达德国四周后拍摄的。在最初抵达德国时,他们之间的谈话大部分仍采用英语。而现在不再如此了。在几次会议中,该大学生首先熟悉了这项技术。并借此制作了关于德国垃圾分类的视频。然后,他们决定开展一个联合项目,让该大学生和他的家属好友来决定主题。这名年轻的中国人自己撰写剧本、完成录像剪辑、字幕翻译和视频整合。他的指导老师不会说中文。但他用多年的专业经验向他的学生解释了众多德语中的内容含义和实际案例。你可以在视频中看到该项目明显成功了:如你所见。

 

Datenbanken anwenden – Grundkenntnisse zu Microsoft-Access erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober ist Konrad Rennert wieder Tele-Tutor für einen Datenbankkurs mit der aktuellen Version von Microsoft-Access. Die Teilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.
Damit man den Live-Vortrag stressfrei anhören kann und nicht mitschreiben muss, hat der Dozent eine 14-teilige Videokonserve mit den prüfungsrelevanten Wissensgebieten zusammengestellt.
Im letzten Kurs haben fast alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist auch das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages und die Ergänzungen im Internet. Die Einarbeitung durch Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der schriftlichen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis der Prüfungsfragen vor. Das ist besonders wichtig für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und eine Übungsdatenbank auf einer Moodle-Lernplattform.
Unter dem Video folgen alle Lernziele zum Datenbank-Modul. Zu interessanten Internetseiten wurden Links ergänzt. Verlinkt sind auch die 14 YouTube-Videos mit einer Gesamtdauer von fast 4 Stunden.

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Videokonferenzen und Tele-Tutoring bei der bluepages gmbh

Bis Ende September kann man Dienstags ab 19:30 das Online-Konferieren mit Konrad Rennert testen. Die alfaview®-Software ermöglicht die Lippen-synchrone Kommunikation und die Übertragung des Bildschirms in Echtzeit. Als Repositorium und als Forum dient eine Lernplattform in der Cloud. Das Thema der Videokonferenz ist der Einsatz von Applikationen auf Basis von Excel-Arbeitsmappen. Damit können in kürzester Zeit viele Quizfragen generiert werden. Für den Download und Test des bereitgestellten Quiz-Generators steht die Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereit. Der Quiz-Generator kann heruntergeladen und am Tag nach der Konferenz von den Teilnehmern in vollem Umfang genutzt werden.
Donnerstags ab 19:30 wird gibt es die Vergleichsmöglichkeit mit dem OpenSource-Konferenzsystem BigBlueButton zum Online-Lernen auf der gleichen Plattform (Link zur Information und zur Anleitung).
Das Besondere an dieser Plattform ist, dass jeder Inhaber eines Smartphones eine derartige Lösung für bis zu 50 Teilnehmer vom australischen Marktführer kostenlos oder gegen geringe Gebühr erwerben kann. Die komplette Installation mit der Option für Videokonferenzen und Live-Schulungen ist schon in der kostenlosen Version enthalten.
Konrad Rennert als Geschäftsführer der bluepages gmbh will preiswerten Content und die Tools zur Content- und Testproduktion liefern. Sein Portfolio enthält neben Nutzungsrechte am selbstentwickelten Content auch Quiz-Generatoren, sowie Schulung und Beratung zum Thema „Evaluierung von Paukwissen“. Die Einschätzung von Wissensständen und Kompetenzen wird durch eine Vielzahl von Test-Optionen wesentlich erleichtert.
Die 3 Videos mit einer Gesamtlänge von 59 Minuten in der rechts angezeigten Playlist geben Einblicke in die Optionen zum Lernen und zum Konferieren aus der Cloud.

Der Anmeldename für https://konrad.moodlecloud.com lautet eu – das zugehörige Kennwort lautet: 1st
Weitere Informationen zum kostenlosen Videokonferenz-Schnuppern können per eMail an live-schulung@bluepages.de angefordert werden.

Cloud-Service und IT-Sicherheit

Vor 8 Wochen wurde begonnen, Begleitmaterial zum Computerführerschein auf der cloudbasierten Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereitzustellen. Der Besuch der Plattform ist für die Teilnehmer kostenlos. Jeder kann sich derzeit mit dem Anmeldenamen eu und dem Passwort 1st anmelden. Die geringen Kosten für den Betrieb werden über unaufdringliche Werbung in der Fußzeile finanziert.
Die Lernziele zum ECDL-Modul IT-Sicherheit wurden jetzt aus dem pdf-Dokument kopiert und mit Hyperlinks zur Wikipedia versehen. Die Bearbeitung der Lernziele wurde um die Sammlung wichtiger Begriffe ergänzt. Sie wird als bearbeitetes pdf-Dokument bereitgestellt. Im Zusammenhang mit der ECDL Initiative ist der Syllabus zur Verwendung und Vervielfältigung freigegeben.
Das selbst erstellte Material auf https://konrad.moodlecloud.com kann jeder andere Plattformbetreiber im 2. Halbjahr 2017 erhalten, wenn das schriftlich vereinbart wurde. Interessant dürfte das Angebot vor allem für Schulen und Einrichtungen sein, welche den Computerführerschein in ihrem Programm haben. Mit diesem Material kann jeder, der das möchte, Erfahrungen sowohl als Trainer als auch als Administrator sammeln und das Material den eigenen Vorstellungen anpassen. Maximal 50 Teilnehmer sind auf der Startversion möglich. Sogar Online-Video-Konferenzen mit Präsentation sind schon integriert. Allerdings können in der werbefinanzierten Version nur 6 Personen gleichzeitig teilnehmen. Diese Beschränkung entfällt, wenn man 80 Australische Dollar (54 EUR) pro Jahr zahlt. Mit der Gebühr (4,50 Euro pro Monat für die reine Plattform) entfällt auch die Werbung in der Fußzeile.
Diesem unschlagbaren Preis für eine komplette Lernplattform stehen Risiken gegenüber, wie sie bei Cloud-Diensten nicht auszuschließen sind. Als Autor und Betreiber weiß man nicht mehr, wo die Daten wirklich stehen. Von den registrierten Kursteilnehmern sollte man nur den realen Vornamen, ein Alias oder eine Teilnehmernummer eintragen lassen.
Passend dazu behandelt das in dieser Woche beginnende 7. ECDL-Modul das Thema „Bedrohung durch Cloud-Computing“. Ein wichtiges Thema ist der Datenschutz und der drohende Verlust der Privatsphäre. Es ist das letzte Modul, welches der Autor als freier Mitarbeiter und Teletutor eines Karlsruher Bildungsunternehmens in Form von „Präsenzunterricht der neuesten Generation“ derzeit durchführt. Im Fokus seines Interesses stehen bundesweite Vernetzung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine interaktive Live-Lernplattform unter Einbeziehung der genannten Moodlecloud.
Fazit: Die als alfaview® verfügbare Technik funktioniert hervorragend. Der Unterricht mit durchschnittlich 18 Teilnehmern funktionierte genau so effizient wie mit einer real-anwesenden Klasse. Die Prüfungsergebnisse waren nicht schlechter als bei Hunderten von Prüfungen des Trainers in einer nordhessischen Berufsschule. Eingespart wurden die Reise- und Übernachtungskosten, welche in der Regel höher sind, als die Kursgebühren. Von Vorteil für die arbeitssuchenden Teilnehmer ist auch, dass sie in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen direkt auf die eigenen Erfahrungen mit Web-basierten Weiterbildungs- und Konferenzsystemen Bezug nehmen können.
In den ersten Tagen war das virtuelle Klassenzimmer mit permanenter Videokonferenz wegen der Vielfalt an beruflichen Erfahrungen als auch der Alters-spanne und der Dialekte der Teilnehmer zwischen Rostock und Rosenheim bzw. zwischen Rhein und Havel gewöhnungsbedürftig. Den anfänglichen Vorbehalten wich dann vertrauensvolle Teamarbeit, um den zügig vorgetragenen Lehrstoff zu vertiefen. Durch effiziente Zusammenarbeit und gelungene Selbstorganisation und Vernetzung der Teilnehmer wurden 85% der Prüfungen im 1. Versuch bestanden. Die vorletzte Prüfung bestanden sogar alle. Die letzte Prüfung steht am 9. Juni an: Das 7. Modul ist am text- und theorielastigsten aber besonders wichtig. Kürzlich setzte der WannaCry-Angriff via Internet tausende Rechner mit einer Erpressungssoftware außer Betrieb. Jetzt kommt schon der nächste Erpresservirus: „Jaff“. Jaff tarnt sich oft als Rechnung und verbreitet sich per Mail.
Wer die erworbenen Kenntnisse zur IT-Sicherheit auch nach der Prüfung beherzigt, wird sich im Internet gefahrlos bewegen und sachgerecht mit Daten und Informationen umgehen können.
Die Lernziele mit den Verknüpfungen zu kostenlosen Nachschlagewerken stehen in PDF-Form bereit und sind im Zusammenhang mit der ECDL-Initiative freigegeben.

Gamifizierung erhöht die Motivation zum Lernen

Gamifizierung ist nichts Neues. Schon bevor es Computer gab, erweiterten Schüler ihr Allgemeinwissen mit kostenlosen Wissensspielen im Stil von Stadt-Land-Fluss. Die folgenden Fallbeispiele aus der Erdkunde und dem Eurovision-Song-Contest (ESC) zeigen daher die Gamifikation mit den heutigen Mitteln. Das Wissen um die ISO-2 Codes aus der Erdkunde hilft beim Lösen des ESC-Quiz.


Internettaugliche Smartphones, JavaScript und Lernplattformen bewirken, dass spieltypische Elemente in den spielfremden Kontext zum Aufbau von Paukwissen einbezogen werden können: Vokabeln müssen weiterhin gelernt werden, das Einmaleins und wichtige Fakten aus Geschichte, Erdkunde und den Naturwissenschaften kommt noch hinzu.

Das Angebot auf der Seite quizdidaktik.de liefert Beispiele, wie es gehen kann. Der Aufwand, den Lehrer treiben müssen, um mit den angebotenen Quizdidaktik-Tools umfassende Angebote zu machen, ist jedoch enorm.

Wenn man sich in die zahlreichen Tools der Quizdidaktik eingearbeitet hat, ist es viel Arbeit, die Formulare für die JavaScript- oder Moodle-basierenden Quizfragen zu füllen und die Ergebnisse im Internet oder für den lokalen Einsatz mit einem Browser aufzubereiten.

Mit Entwicklungsumgebungen auf der Basis von Excel-Tabellen geht es leichter. Mit einfach und gut strukturierten Tabellen zur Anlieferung der Quizdaten, geht die Produktion um Größenordnungen schneller, weil das Ausfüllen von Formularen entfällt. Die Quizgeneratoren ergänzen die Editiermöglichkeiten von Excel. Sie können automatisch 1200 Vokabeln in 5 Minuten zu einem Vokabeltest verarbeiten. Die Wikipediatabelle mit ca. 200 Staaten benötigt weniger als eine Minute, damit Sie als Hauptstadt-Quiz bereitsteht.

Zum Nachweis dieser Behauptung können die beim Testen entstandenen Quizze mit einer CC-BY-Lizenz sowohl genutzt, als auch zur Wiederverwendung heruntergeladen werden:
https://wer-weiss-was.net/_/4aus4/index.html
Diese 24 Quizze „4 aus 4“ bieten die vollständigen Zuordnungen von 1175 Frage-Antwort Paare an.

https://wer-weiss-was.net/_/4aus10/index.html
Diese 8 Quizze „4 aus 10“ liefern durch zufällige Auswahl von Fragen aus einem Pool mehr Spannung.
Die angezeigten 4 Zuordnungsmöglichkeiten pro Frage berücksichtigen die Größe der Displays von Smartphones. Das gleiche Datenmaterial kann auch für Tests auf Moodle-Plattformen verwendet werden.

Interessenten können Kontakt aufnehmen, um die Quizgeneratoren oder das Produktions-Know-how zur Programmierung zu erwerben.

Was kann man sich unter Service Learning vorstellen?

Es ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von Schülern und Studenten mit fachlichem Lernen verbindet. [s. Wikipedia]
Den Grundgedanken gibt es schon über 100 Jahre. Altersgerechte Lern- und Erlebnisräume standen Pate bei der Pfadfinderbewegung, die 1907 von Robert Baden-Powell gegründet wurde.
Neu ist, dass Service (in der Übersetzung als Engagement für die Allgemeinheit) Teil des Unterrichts ist. Das ist notwendig, weil junge Mensch die freiwilligen Angebote nicht annehmen, um sich gesellschaftlich zu engagieren.
In früheren Jahrzehnten gab es diese Notwendigkeit nicht. Man setzte auf Freiwilligkeit. Viele junge Menschen wurden nebenbei mit gesellschaftlichen Engagement vertraut gemacht. Im meist ländlichen Raum erhielten Kinder automatisch Aufgaben, die sie bewältigen konnten. In der Schule gab es durch gesellschaftlich engagierte Lehrer Hinweise auf die Angebote von DLRG, Rotem Kreuz, Jugendfeuerwehr und Pfadfindern. Die wurden gern angenommen. Ab dem Alter von 15 oder 16 konnten (und können) sich Schüler und Studenten in den internationalen Lagern der Kriegsgräberfürsorge engagieren und dabei interkulturelle Zusammenarbeit und die Folgen von unverantwortlicher Politik kennenlernen.
Fakten und Folgen unserer Geschichte erhalten andere Dimensionen. Sie werden begriffen, weil man Erkenntnisse nicht nur auf der Basis einer Suche bei Google oder der Wikipedia formuliert.
Wenn die wenigen verbliebenen Fakten der Gefallenen auf den Grabsteinen mit dem Pinsel neue Farbe erhalten, nimmt man wahr, dass diese Menschen oft kaum älter waren, als man selbst, als sie aus dem Leben gerissen wurden.
Wenn derartige Tätigkeiten im Rahmen von Unterricht in einer Schulklasse oder einem Hochschulseminar zur Pädagogik stattfinden, spricht man von Service Learning.
Natürlich könnten die Gräber von Millionen Kriegstoten komplett von ortsansässigen Dienstleistern oder Gärtnereinen gepflegt werden: Man macht genormte Ausschreibungen für jeden Friedhof und vergibt die Arbeiten an den jeweils billigsten Dienstleister. Damit erspart man sich die Kosten für die Workcamps, die Öffentlichkeitsarbeit und die Organisation der Teilnehmer. Die Pflege der in Reih und Glied bestatteten Kriegstoten würde nur wenige Euro pro Grab kosten. Die europaweit addierten Gesamtkosten pro Jahr bewegen sich dann auf der Höhe der Kosten eines modernen Kampfflugzeuges. Wenn man in diesen wirtschaftlichen Kategorien denkt, beraubt man jedoch die junge Generation um Erfahrungen. Wer diese Gräberfelder im Rahmen des Neudeutschen Begriffs des Service Learnings wahrgenommen hat, wird Politik bewusster wahrnehmen und den Wert des langanhaltenden Friedens in einem geeinten Europa zu schätzen wissen damit keine neuen Soldatenfriedhöfe eingerichtet werden müssen.
Bisher ist die Teilnahme an Workcamps Privatsache.
Mit Service Learning könnte der Dienst am Gemeinwohl zum Bestandteil von Unterricht werden. Solche Projekte führen von der Kleinteiligkeit des Fachunterrichts weg und hin zu fächerübergreifendem Denken und Handeln. Auf dem Soldatenfriedhof führt man nicht nur Maler und Gärtnerarbeiten aus, man spricht auch über das, was zu dieser Anlage geführt hat. In der Regel auch in Fremdsprachen, weil diese Workcamps international angeboten sind und als Begegnungsstätten konzipiert wurden. Soziales Engagement könnte kaum nachhaltiger für Unterrichtszwecke eingeplant, reflektiert und mit Inhalten der Bildungs- und Lehrpläne verknüpft werden.
Das oben genannte Szenario greift Bewährtes auf und nutzt Erfahrungen. Lediglich die Zielgruppe wird neu definiert: Schulklassen statt Freiwilliger.
Man kann jedoch auch neue Konzepte erproben, um interessante und nachhaltige Felder für das Service Learning zu erschließen. Im eingebetteten Video gibt es ein Szenario für die MINT-Fächer. Kreativität macht weitere Szenarien denkbar: Projektwochen in der Oberstufe zur Integration von Zuwanderern unter Berücksichtigung der allgemein vorhandenen Kulturzugangsgeräte.
Viele junge Menschen nutzen mit Hingabe ihre Smartphones und Notebooks zum Spielen und Abhängen in der Freizeit. Jenseits des Spielens und des WhatsAppens ist ihre Medienkompetenz eher gering, weil die bisherigen Lehrpläne den sinnvollen Gebrauch der Informationstechnik kaum berücksichtigen. Hierzulande sind gedruckte Bücher für den Zugang zur Kultur und den Erwerb von Bildung noch der Standard. Die digitale Nachfolgetechnologie hat es wegen der Technikphobie eines großen Teils der Pädagogen noch schwer. Da könnten Pilotversuche in einer Kombination von explorativem eLearning und Service Learning neue kreative Wege eröffnen.
Die Einbeziehung dieser Kulturzugangsgeräte in den Unterricht ist wichtig. Das zeigen auch internationale Studien. Wer die moderne Hardware nur als Spielekonsolen begreift oder als Gegenstand des Informatikunterrichts, verhindert die Zukunftsfähigkeit von Bildung und Ausbildung. Vor allen Dingen zementiert man die Chancenungleichheit. Bildungsferne Schichten und Zuwanderer haben nicht die Möglichkeit, ihren Kindern zeitgemäße Bildung an privaten Eliteschulen oder Hochschulen zu eröffnen.
Wenn der Lehrernachwuchs und die aktiven Lehrer mit den Möglichkeiten der Kulturzugangsgeräte und der notwendigen Mediendidaktik vertraut gemacht werden, könnte die Kleinteiligkeit des Fachunterrichts durch fächerübergreifenden Projektunterricht unter Einbeziehung des Service Learnings stattfinden.
Weil Mediendidaktik wichtig ist und das eLearning nach der Schule eine wichtige Rolle im lebenslangen Lernen spielt, hat Konrad Rennert ein Konzept erarbeitet, welches auf der Basis einer CC-BY-Lizenz alle Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Kommerzielle Nutzung ist ebenso denkbar, wie der Einsatz im Projektunterricht, der auch die Methode des Service Learning einschließen kann, wenn das Gemeinwohl seinen Platz findet: Ausbildung für Flüchtlinge unterstützen (PDF, 10 Seiten)
s. auch http://konrad-rennert.de/multimediale-sprach-und-ausbildungsfoerderung-fuer-zuwanderer

Multimediale Sprach- und Ausbildungsförderung für Zuwanderer

Ein mit CC-BY-Lizenz veröffentlichtes Konzept zur Produktion von Videos und ergänzendem eLearning eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Man kann das Material zum Kennenlernen der Berufsfelder in professionellen Studios produzieren und dann von Fachleuten mit den gewünschten Elearning-Komponenten anreichern lassen.

Das bereitgestellte Konzept kann aber auch mit der Unterrichtsmethode des Service Learning kombiniert werden, wenn anspruchsvolle Voraussetzungen erfüllt werden. In dieser Lehr- und Lernform geht das Lernen mit gesellschaftlichem Engagement einher. Vor allem die Sprachkompetenz der Flüchtlinge und deren Eingliederung in die duale Ausbildung oder in ein Studium gelingen durch soziales Engagement und persönliche Kontakte. Wenn derartige Überlegungen zu den Lernmethoden im Studium  verankert werden, erscheint eine Win-Win-Win-Situation machbar:

  1. Teilnehmende Betriebe haben es wegen des Ausscheidens der geburtenstarken Jahrgänge leichter, die frei werdenden Stellen zu besetzen.
  2. Die Zuwanderer können die Deutschkurse der ehrenamtliche Sprachlehrer mit einem vielfältigen Angebot an Berufs-spezifischen Fachbegriffen ergänzen. Ein höheres Sprachniveau ermöglicht eine Ausbildung oder ein Studium in Deutschland.
  3. Die Studenten, Azubis oder Schüler höherer Klassen haben ein sinnvolles und anspruchsvolles Betätigungsfeld, um Service Learning kennen zu lernen. Dabei erweitern sie fächerübergreifend auch noch ihre Medienkompetenz.

Wegen der notwendigen Medienkompetenz bedarf es in der Startphase eines (eLearning-)Trainers in der Rolle des Projektleiters als Koordinator. Er kümmert sich um das Wissensmanagement und steht als Ansprechpartner bei der Umsetzung des Pilot-Projektes zur Verfügung.
Das zehnseitige Konzept für ein Pilotprojekt kann als Vorlage zur Produktion von Drehbücher für weitere Berufe dienen.

In der eingebetteten Playlist ist erkennbar, dass sich im englischen Sprachraum schon viele Einrichtungen mit der Methode beschäftigen.

Creative Commons – schöpferisches Gemeingut

Dieses Video ist aus einer Bierlaune entstanden. Sowohl das Video als auch die Arbeitsmappe zu diesem Beitrag dürfen auf der Basis einer CC-BY-Lizenz verwendet werden.

Die zugehörige Lerneinheit kann über diesen Link abgerufen werden: http://ess.wer-weiss-was.net/rhoen/

Zur Zeit seiner Entstehung, das heißt Ende September 2016, läuft gerade das Oktoberfest in München.
Der Kreuzberg in der Rhön ist aber nur etwa 120 km von meinem Wohnort entfernt. Auch dort gibt es einen netten Biergarten und eine Brauerei.
Wetter bedingt sind der Ort und die Handlung zum Video zufällig entstanden. Der gesprochene Text wurde später ergänzt. Es ist nicht perfekt und war auch so nicht geplant!

Das verwackelte Video dient als reales Beispiel für ein Sprachprojekt. Niemand muss um Erlaubnis gefragt werden. Ich habe durch das Urheberrecht die Verfügungsrechte und kann über die Nutzung bestimmen: Jeder soll dieses Video und das damit verknüpfte Projekt nachahmen oder verwenden können. Um eigene Untertitel einzusetzen, benötigt man zur Durchführung nur einen preiswerten PC mit Windows.
Die zusammen mit Windows gelieferte App „Film und TV“ ist hervorragend für die Erprobung selbst erstellter Untertitel geeignet. Eine Untertiteldatei im srt-Format, die dort funktioniert, kann unverändert bei YouTube zum Video hinzugefügt werden.
Sprachkundige Schüler, Studenten, Auszubildende und Lehrer können die zum Video gehörenden 22 SRT Dateien mit Untertiteln öffnen und für eigene Übersetzungen in beliebigen Sprachen verwenden: https://www.wer-weiss-was.net/_/NurUntertitel.zip
Alle jetzt im Video vorhandenen Übersetzungen sind vom Google-Übersetzer automatisch erstellt.
Jeder Muttersprachler wird es besser können. Sie können helfen, die Qualität der Übersetzung in der eigenen Sprache zu verbessern. Ich als der Autor des Videos vom Kreuzberg und der Sprecher der Texte zu den deutschen Untertiteln werde die im Tabellenformat gelieferten verbesserten Übersetzungen regelmäßig am Quartalsende einpflegen.
Neue Sprachen sollen ergänzt werden, wenn die Untertitel in der gewünschten Tabellenform passend bei mir eingehen.
In der letzten Zeile der gelieferten Tabelle können sich Autoren mit eigenem Namen oder mit einem Pseudonym eintragen. Das wird dann in der letzten Filmsekunde angezeigt.
Wer eine der herunter geladenen SRT Dateien öffnet, stellt fest, dass sie sehr einfach aufgebaut sind:

...
 5
 00:00:11,000 --> 00:00:14,000
 Die Rhön ist ein Gebirge in der Mitte Deutschlands.
 The Rhön is a mountain range in central Germany.
 Rhön on vuorijono Keski-Saksassa.
6
 00:00:14,000 --> 00:00:19,000
 Der höchste Berg ist die Wasserkuppe mit 950 m Höhe.
 The highest mountain is the Wasserkuppe with 950 m height.
 Korkein vuori on Wasserkuppe kanssa 950 m korkeudella.

 

Für jeden Untertitel steht in der ersten Zeile eine laufende Nummer. In der zweiten Zeile steht im vorgeschriebenen Zeitformat der Anfang und das Ende der Einblendung. Dann kommen die eigentlichen Texte. Im Fallbeispiel stehen dort drei Zeilen. Die erste ist der gesprochene deutsche Text. Die zweite Zeile ist die englische Übersetzung und die dritte Zeile oben im Beispiel ist in Finnisch, so wie es der Google Übersetzer liefert. Dann kommt als Abschluss des Untertitels eine Leerzeile. Es folgt die Nummer für den nächsten Untertitel und so weiter. So geht es bis zum 107 Untertitel im Video. Dieses Verfahren kann man mit dem Editor erproben. Wenn man das von YouTube herunter geladene Video vom Kreuzberg nimmt, sieht man, dass es mit der „Film und TV“-App genauso funktioniert. Sprachschüler mit technischem Verständnis könnten so schnell eigenes Material für interessanten Unterricht gestalten.
Wer richtig effizient und schnell sein möchte, der setzt dazu eine Excel Tabelle ein. Mit der zum Download bereit gestellten Tabelle habe ich die Titel für alle Übersetzungen in etwa einer Stunde fast vollautomatisch erstellt. Die Übersetzung in die 22 Sprachen der Tabelle stammen allerdings vom Google-Übersetzer. Nur die englische Übersetzung wurde persönlich an 5 Stellen verbessert.
Bei den anderen Sprachen geht es mir nur um die Demonstration der Möglichkeiten. Es sollte auch kein Geld kosten. Wenn Sie die Übersetzungen verbessern möchten, zum Beispiel in ihrer Muttersprache, dann verwenden Sie die in der zip-Datei enthaltene Excel-Tabelle. Tragen Sie die Untertitel zu Ihrer Sprache direkt rechts neben den deutschen Texten ein. Die anderen Sprachen können Sie löschen. Senden Sie die Übersetzung an mich. Meine Email steht im Impressum der Lernplattform wer-weiss-was.net. Ist Ihre Übersetzung eine Verbesserung der vorhandenen Untertitel, so wird sie bei der nächsten Überarbeitung im YouTube-Video eingepflegt. Übersetzungen in den noch nicht vorhandenen Sprachen werden ergänzt.
Hinweis: Es gibt viele Vorträge mit Übersetzungen in Form von Untertiteln bei YouTube. Auf dem TED Kanal liefert Bill Gates den Vortrag „Lehrer brauchen richtiges Feedback“:

38 Sprachen sind derzeit zum Video verfügbar. Diese Untertitel wurden von Menschen auf der ganzen Welt erstellt, welche ihre geistigen Leistungen mit anderen teilen möchten.

Möglicherweise wird es bald künstliche Intelligenz geben, welche unsere Sprache versteht und passende Übersetzungen liefert. Wie weit die automatische Erstellung von Untertiteln in Echtzeit fortgeschritten ist, sieht man beim Wutvortrag des Physikprofessors Harald Lesch. Wenn man von der fehlenden Groß- und Kleinschreibung und den Satzzeichen absieht, ist die Fehlerquote geringer als 5 Prozent.

Coaching bei der Gestaltung von Lernplattformen

Lernplattformen werden von vielen Bildungseinrichtungen eingesetzt. Bei Hochschulen und Schulen ist Moodle am weitesten verbreitet. Oftmals reichen die Kompetenzen von Lehrern, Tutoren, Kursleitern und Trainern gerade mal aus, um dort Skripte in PDF-Form bereitzustellen.
Durch Coaching und kurze Erklärvideos können die effizienten Werkzeuge zur Evaluation von Lernfortschritten genutzt werden. Seit der dritten Version von Moodle sind die leistungsstarken Quiztools der Open-University schon standardmäßig enthalten, so dass kein Aufwand bei der Nachinstallation von Plugins entsteht.
Eine deutschsprachige Anleitung zu den angebotenen Fragetypen ist sinnvoll. Fallbeispiele müssen erklärt und auf ein vielfältiges Fächerangebot transferiert werden.
Die Begleitung durch einen Coach erleichtert es den Coachees, sich auf die Rolle als Trainer und Autor einer Lernplattform vorzubereiten. Wer dann seine selbst erstellte Fragensammlung mit Fachkollegen teilt und erweitert, hat das Ziel des Coachings erreicht.
Der Coach begleitet die Erstellung des Soll-Ist-Konzeptes durch die Coachees und die anschließende Umsetzung. Viele Details sind zu bedenken. Bei Selbsttests unter Einbeziehung der Nutzung von Smartphones und Tablets der Teilnehmer sind bestimmte Fragetypen ausgeschlossen. Fragen müssen dort ohne Einbeziehung einer Maus beantwortet werden können. Passend gewählte Fallbeispiele vom Coach geben Hilfe zur Selbsthilfe.
Per virtuellem Coaching-Raum kann sich jeder Coachee umfassend und vollständig über Entwicklungen informieren. Gegenstand des Coachings sind nicht nur die Werkzeuge zur Evaluation, sondern auch die Werkzeuge zur Erstellung von sonstigen Aktivitäten und Arbeitsmaterialien. Im Coaching Raum sind die Coachees Teilnehmer und der Coach ist für die Administration des virtuellen Raumes in der Trainer-Rolle eingetragen. Für das Coaching bei der Entwicklung von wiederverwendbaren Lernmaterialien müssen die Rollen jedoch getauscht werden. Die Coachees legen neue Kursräume in der Rolle des administrierenden Trainers an und schreiben den Coach als rezipierenden Teilnehmer ein. In den zugehörigen Foren wird die Unterrichtswirksamkeit des in den Kursräumen zusammen gestellten Materials bewertet. Sind die spätere Weitergabe oder der Tausch des Materials mit Kollegen angedacht, spielt das Urheberrecht eine wichtige Rolle. Die von anderen Autoren eingeräumten Nutzungsrechte müssen ebenso wie die eigenen Quellen dokumentiert werden. Material ohne erwerbbare Nutzungsrechte und ohne Quellenangaben ist für die Wiederverwendung an anderer Stelle nicht mehr wert, als eine für Unterrichtszwecke unbrauchbare Privatkopie.

Im hier eingebetteten Video zum Projektcoaching sind zunächst die verwendeten Begriffe erläutert. Am Ende des Videos gibt es Aussagen zu den zu erwarteten Kosten für die Einbeziehung des Coaches.

Eine Vorbereitung auf das Coaching ist sinnvoll

Die Vorkenntnisse in der Coachee-Gruppe sind erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Deshalb verweist der Coach auf sein Erklärvideo zu den Moodle-Grundlagen. Alle wichtigen Themen einer Installation und Administration sind damit abgedeckt. Fragen zum zweistündigen Einführungsvideo werden nach Möglichkeit innerhalb der Coachee-Gruppe gelöst. Sollte ein Rest an ungeklärten Fragen offenbleiben, wird der Coach auch einmal als Trainer aktiv. Er bietet die Alternative an, eine Präsenzveranstaltung anzusetzen oder die Fragen durch weitere Text- und Videobeiträge im virtuellen Coaching Raum zu beantworten.
In der folgenden Tabelle sind die Links zu den 12 Abschnitten des Erklärvideos zusammengestellt. Sie werden den Teilnehmer vorab zur Einarbeitung in die Moodle-Thematik empfohlen.

Erklärvideo zum Aufbau von Lernplattformen Beginn   Ende       Dauer
1 Einleitung und Vorschau auf die Abschnitte mit den Erklärvideos 0:00:00 0:07:10 0:07:10
2 Installation und Webhosting 0:07:10 0:21:31 0:14:21
3 Erste Aktionen des Administrators: Profil ergänzen und einen Kurs anlegen 0:21:31 0:27:38 0:06:07
4 Arbeitsmaterialien bereitstellen:  Link/URL, Textfeld, Textseite, Datei, Verzeichnis 0:27:38 0:41:39 0:14:01
5 Aktivitäten erstellen: Aufgabe, Forum, Test 0:41:39 0:52:19 0:10:40
6 Funktion der Benutzerrollen „Trainer/in, Teilnehmer/in“ 0:52:19 0:58:16 0:05:57
7 Nutzer anlegen und einschreiben 0:58:16 1:07:57 0:09:41
8 Sicherung und Wiederherstellung von Kursen 1:07:57 1:19:34 0:11:37
9 Quizfragen anlegen und Fragensammlungen importieren 1:19:34 1:36:48 0:17:14
10 Administration am Beispiel Sicherheit und Website Rechte 1:36:48 1:47:26 0:10:38
11 Administrative Eingriffe beim gewählten Design am Beispiel Fußzeilengestaltung 1:47:26 1:52:10 0:04:44
12 Eine neue Version zur Behebung bekannt gewordener Fehler und Sicherheitslücken installieren 1:52:10 2:00:00 0:07:50

Einen vergleichbaren Beitrag zum Coaching bei Website-Projekten zur Förderung von Medienkompetenz gibt es auf der Firmenwebsite.

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