Cloud-Service und IT-Sicherheit

Vor 8 Wochen wurde begonnen, Begleitmaterial zum Computerführerschein auf der cloudbasierten Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereitzustellen. Der Besuch der Plattform ist für die Teilnehmer kostenlos. Jeder kann sich derzeit mit dem Anmeldenamen eu und dem Passwort 1st anmelden. Die geringen Kosten für den Betrieb werden über unaufdringliche Werbung in der Fußzeile finanziert.
Die Lernziele zum ECDL-Modul IT-Sicherheit wurden jetzt aus dem pdf-Dokument kopiert und mit Hyperlinks zur Wikipedia versehen. Die Bearbeitung der Lernziele wurde um die Sammlung wichtiger Begriffe ergänzt. Sie wird als bearbeitetes pdf-Dokument bereitgestellt. Im Zusammenhang mit der ECDL Initiative ist der Syllabus zur Verwendung und Vervielfältigung freigegeben.
Das selbst erstellte Material auf https://konrad.moodlecloud.com kann jeder andere Plattformbetreiber im 2. Halbjahr 2017 erhalten, wenn das schriftlich vereinbart wurde. Interessant dürfte das Angebot vor allem für Schulen und Einrichtungen sein, welche den Computerführerschein in ihrem Programm haben. Mit diesem Material kann jeder, der das möchte, Erfahrungen sowohl als Trainer als auch als Administrator sammeln und das Material den eigenen Vorstellungen anpassen. Maximal 50 Teilnehmer sind auf der Startversion möglich. Sogar Online-Video-Konferenzen mit Präsentation sind schon integriert. Allerdings können in der werbefinanzierten Version nur 6 Personen gleichzeitig teilnehmen. Diese Beschränkung entfällt, wenn man 80 Australische Dollar (54 EUR) pro Jahr zahlt. Mit der Gebühr (4,50 Euro pro Monat für die reine Plattform) entfällt auch die Werbung in der Fußzeile.
Diesem unschlagbaren Preis für eine komplette Lernplattform stehen Risiken gegenüber, wie sie bei Cloud-Diensten nicht auszuschließen sind. Als Autor und Betreiber weiß man nicht mehr, wo die Daten wirklich stehen. Von den registrierten Kursteilnehmern sollte man nur den realen Vornamen, ein Alias oder eine Teilnehmernummer eintragen lassen.
Passend dazu behandelt das in dieser Woche beginnende 7. ECDL-Modul das Thema „Bedrohung durch Cloud-Computing“. Ein wichtiges Thema ist der Datenschutz und der drohende Verlust der Privatsphäre. Es ist das letzte Modul, welches der Autor als freier Mitarbeiter und Teletutor eines Karlsruher Bildungsunternehmens in Form von „Präsenzunterricht der neuesten Generation“ derzeit durchführt. Im Fokus seines Interesses stehen bundesweite Vernetzung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine interaktive Live-Lernplattform unter Einbeziehung der genannten Moodlecloud.
Fazit: Die als alfaview® verfügbare Technik funktioniert hervorragend. Der Unterricht mit durchschnittlich 18 Teilnehmern funktionierte genau so effizient wie mit einer real-anwesenden Klasse. Die Prüfungsergebnisse waren nicht schlechter als bei Hunderten von Prüfungen des Trainers in einer nordhessischen Berufsschule. Eingespart wurden die Reise- und Übernachtungskosten, welche in der Regel höher sind, als die Kursgebühren. Von Vorteil für die arbeitssuchenden Teilnehmer ist auch, dass sie in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen direkt auf die eigenen Erfahrungen mit Web-basierten Weiterbildungs- und Konferenzsystemen Bezug nehmen können.
In den ersten Tagen war das virtuelle Klassenzimmer mit permanenter Videokonferenz wegen der Vielfalt an beruflichen Erfahrungen als auch der Alters-spanne und der Dialekte der Teilnehmer zwischen Rostock und Rosenheim bzw. zwischen Rhein und Havel gewöhnungsbedürftig. Den anfänglichen Vorbehalten wich dann vertrauensvolle Teamarbeit, um den zügig vorgetragenen Lehrstoff zu vertiefen. Durch effiziente Zusammenarbeit und gelungene Selbstorganisation und Vernetzung der Teilnehmer wurden 85% der Prüfungen im 1. Versuch bestanden. Die vorletzte Prüfung bestanden sogar alle. Die letzte Prüfung steht am 9. Juni an: Das 7. Modul ist am text- und theorielastigsten aber besonders wichtig. Kürzlich setzte der WannaCry-Angriff via Internet tausende Rechner mit einer Erpressungssoftware außer Betrieb. Jetzt kommt schon der nächste Erpresservirus: „Jaff“. Jaff tarnt sich oft als Rechnung und verbreitet sich per Mail.
Wer die erworbenen Kenntnisse zur IT-Sicherheit auch nach der Prüfung beherzigt, wird sich im Internet gefahrlos bewegen und sachgerecht mit Daten und Informationen umgehen können.
Die Lernziele mit den Verknüpfungen zu kostenlosen Nachschlagewerken stehen in PDF-Form bereit und sind im Zusammenhang mit der ECDL-Initiative freigegeben.

Creative Commons – schöpferisches Gemeingut

Dieses Video ist aus einer Bierlaune entstanden. Sowohl das Video als auch die Arbeitsmappe zu diesem Beitrag dürfen auf der Basis einer CC-BY-Lizenz verwendet werden.

Die zugehörige Lerneinheit kann über diesen Link abgerufen werden: http://ess.wer-weiss-was.net/rhoen/

Zur Zeit seiner Entstehung, das heißt Ende September 2016, läuft gerade das Oktoberfest in München.
Der Kreuzberg in der Rhön ist aber nur etwa 120 km von meinem Wohnort entfernt. Auch dort gibt es einen netten Biergarten und eine Brauerei.
Wetter bedingt sind der Ort und die Handlung zum Video zufällig entstanden. Der gesprochene Text wurde später ergänzt. Es ist nicht perfekt und war auch so nicht geplant!

Das verwackelte Video dient als reales Beispiel für ein Sprachprojekt. Niemand muss um Erlaubnis gefragt werden. Ich habe durch das Urheberrecht die Verfügungsrechte und kann über die Nutzung bestimmen: Jeder soll dieses Video und das damit verknüpfte Projekt nachahmen oder verwenden können. Um eigene Untertitel einzusetzen, benötigt man zur Durchführung nur einen preiswerten PC mit Windows.
Die zusammen mit Windows gelieferte App „Film und TV“ ist hervorragend für die Erprobung selbst erstellter Untertitel geeignet. Eine Untertiteldatei im srt-Format, die dort funktioniert, kann unverändert bei YouTube zum Video hinzugefügt werden.
Sprachkundige Schüler, Studenten, Auszubildende und Lehrer können die zum Video gehörenden 22 SRT Dateien mit Untertiteln öffnen und für eigene Übersetzungen in beliebigen Sprachen verwenden: https://www.wer-weiss-was.net/_/NurUntertitel.zip
Alle jetzt im Video vorhandenen Übersetzungen sind vom Google-Übersetzer automatisch erstellt.
Jeder Muttersprachler wird es besser können. Sie können helfen, die Qualität der Übersetzung in der eigenen Sprache zu verbessern. Ich als der Autor des Videos vom Kreuzberg und der Sprecher der Texte zu den deutschen Untertiteln werde die im Tabellenformat gelieferten verbesserten Übersetzungen regelmäßig am Quartalsende einpflegen.
Neue Sprachen sollen ergänzt werden, wenn die Untertitel in der gewünschten Tabellenform passend bei mir eingehen.
In der letzten Zeile der gelieferten Tabelle können sich Autoren mit eigenem Namen oder mit einem Pseudonym eintragen. Das wird dann in der letzten Filmsekunde angezeigt.
Wer eine der herunter geladenen SRT Dateien öffnet, stellt fest, dass sie sehr einfach aufgebaut sind:

...
 5
 00:00:11,000 --> 00:00:14,000
 Die Rhön ist ein Gebirge in der Mitte Deutschlands.
 The Rhön is a mountain range in central Germany.
 Rhön on vuorijono Keski-Saksassa.
6
 00:00:14,000 --> 00:00:19,000
 Der höchste Berg ist die Wasserkuppe mit 950 m Höhe.
 The highest mountain is the Wasserkuppe with 950 m height.
 Korkein vuori on Wasserkuppe kanssa 950 m korkeudella.

 

Für jeden Untertitel steht in der ersten Zeile eine laufende Nummer. In der zweiten Zeile steht im vorgeschriebenen Zeitformat der Anfang und das Ende der Einblendung. Dann kommen die eigentlichen Texte. Im Fallbeispiel stehen dort drei Zeilen. Die erste ist der gesprochene deutsche Text. Die zweite Zeile ist die englische Übersetzung und die dritte Zeile oben im Beispiel ist in Finnisch, so wie es der Google Übersetzer liefert. Dann kommt als Abschluss des Untertitels eine Leerzeile. Es folgt die Nummer für den nächsten Untertitel und so weiter. So geht es bis zum 107 Untertitel im Video. Dieses Verfahren kann man mit dem Editor erproben. Wenn man das von YouTube herunter geladene Video vom Kreuzberg nimmt, sieht man, dass es mit der „Film und TV“-App genauso funktioniert. Sprachschüler mit technischem Verständnis könnten so schnell eigenes Material für interessanten Unterricht gestalten.
Wer richtig effizient und schnell sein möchte, der setzt dazu eine Excel Tabelle ein. Mit der zum Download bereit gestellten Tabelle habe ich die Titel für alle Übersetzungen in etwa einer Stunde fast vollautomatisch erstellt. Die Übersetzung in die 22 Sprachen der Tabelle stammen allerdings vom Google-Übersetzer. Nur die englische Übersetzung wurde persönlich an 5 Stellen verbessert.
Bei den anderen Sprachen geht es mir nur um die Demonstration der Möglichkeiten. Es sollte auch kein Geld kosten. Wenn Sie die Übersetzungen verbessern möchten, zum Beispiel in ihrer Muttersprache, dann verwenden Sie die in der zip-Datei enthaltene Excel-Tabelle. Tragen Sie die Untertitel zu Ihrer Sprache direkt rechts neben den deutschen Texten ein. Die anderen Sprachen können Sie löschen. Senden Sie die Übersetzung an mich. Meine Email steht im Impressum der Lernplattform wer-weiss-was.net. Ist Ihre Übersetzung eine Verbesserung der vorhandenen Untertitel, so wird sie bei der nächsten Überarbeitung im YouTube-Video eingepflegt. Übersetzungen in den noch nicht vorhandenen Sprachen werden ergänzt.
Hinweis: Es gibt viele Vorträge mit Übersetzungen in Form von Untertiteln bei YouTube. Auf dem TED Kanal liefert Bill Gates den Vortrag „Lehrer brauchen richtiges Feedback“:

38 Sprachen sind derzeit zum Video verfügbar. Diese Untertitel wurden von Menschen auf der ganzen Welt erstellt, welche ihre geistigen Leistungen mit anderen teilen möchten.

Möglicherweise wird es bald künstliche Intelligenz geben, welche unsere Sprache versteht und passende Übersetzungen liefert. Wie weit die automatische Erstellung von Untertiteln in Echtzeit fortgeschritten ist, sieht man beim Wutvortrag des Physikprofessors Harald Lesch. Wenn man von der fehlenden Groß- und Kleinschreibung und den Satzzeichen absieht, ist die Fehlerquote geringer als 5 Prozent.

Coaching bei der Gestaltung von Lernplattformen

Lernplattformen werden von vielen Bildungseinrichtungen eingesetzt. Bei Hochschulen und Schulen ist Moodle am weitesten verbreitet. Oftmals reichen die Kompetenzen von Lehrern, Tutoren, Kursleitern und Trainern gerade mal aus, um dort Skripte in PDF-Form bereitzustellen.
Durch Coaching und kurze Erklärvideos können die effizienten Werkzeuge zur Evaluation von Lernfortschritten genutzt werden. Seit der dritten Version von Moodle sind die leistungsstarken Quiztools der Open-University schon standardmäßig enthalten, so dass kein Aufwand bei der Nachinstallation von Plugins entsteht.
Eine deutschsprachige Anleitung zu den angebotenen Fragetypen ist sinnvoll. Fallbeispiele müssen erklärt und auf ein vielfältiges Fächerangebot transferiert werden.
Die Begleitung durch einen Coach erleichtert es den Coachees, sich auf die Rolle als Trainer und Autor einer Lernplattform vorzubereiten. Wer dann seine selbst erstellte Fragensammlung mit Fachkollegen teilt und erweitert, hat das Ziel des Coachings erreicht.
Der Coach begleitet die Erstellung des Soll-Ist-Konzeptes durch die Coachees und die anschließende Umsetzung. Viele Details sind zu bedenken. Bei Selbsttests unter Einbeziehung der Nutzung von Smartphones und Tablets der Teilnehmer sind bestimmte Fragetypen ausgeschlossen. Fragen müssen dort ohne Einbeziehung einer Maus beantwortet werden können. Passend gewählte Fallbeispiele vom Coach geben Hilfe zur Selbsthilfe.
Per virtuellem Coaching-Raum kann sich jeder Coachee umfassend und vollständig über Entwicklungen informieren. Gegenstand des Coachings sind nicht nur die Werkzeuge zur Evaluation, sondern auch die Werkzeuge zur Erstellung von sonstigen Aktivitäten und Arbeitsmaterialien. Im Coaching Raum sind die Coachees Teilnehmer und der Coach ist für die Administration des virtuellen Raumes in der Trainer-Rolle eingetragen. Für das Coaching bei der Entwicklung von wiederverwendbaren Lernmaterialien müssen die Rollen jedoch getauscht werden. Die Coachees legen neue Kursräume in der Rolle des administrierenden Trainers an und schreiben den Coach als rezipierenden Teilnehmer ein. In den zugehörigen Foren wird die Unterrichtswirksamkeit des in den Kursräumen zusammen gestellten Materials bewertet. Sind die spätere Weitergabe oder der Tausch des Materials mit Kollegen angedacht, spielt das Urheberrecht eine wichtige Rolle. Die von anderen Autoren eingeräumten Nutzungsrechte müssen ebenso wie die eigenen Quellen dokumentiert werden. Material ohne erwerbbare Nutzungsrechte und ohne Quellenangaben ist für die Wiederverwendung an anderer Stelle nicht mehr wert, als eine für Unterrichtszwecke unbrauchbare Privatkopie.

Im hier eingebetteten Video zum Projektcoaching sind zunächst die verwendeten Begriffe erläutert. Am Ende des Videos gibt es Aussagen zu den zu erwarteten Kosten für die Einbeziehung des Coaches.

Eine Vorbereitung auf das Coaching ist sinnvoll

Die Vorkenntnisse in der Coachee-Gruppe sind erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Deshalb verweist der Coach auf sein Erklärvideo zu den Moodle-Grundlagen. Alle wichtigen Themen einer Installation und Administration sind damit abgedeckt. Fragen zum zweistündigen Einführungsvideo werden nach Möglichkeit innerhalb der Coachee-Gruppe gelöst. Sollte ein Rest an ungeklärten Fragen offenbleiben, wird der Coach auch einmal als Trainer aktiv. Er bietet die Alternative an, eine Präsenzveranstaltung anzusetzen oder die Fragen durch weitere Text- und Videobeiträge im virtuellen Coaching Raum zu beantworten.
In der folgenden Tabelle sind die Links zu den 12 Abschnitten des Erklärvideos zusammengestellt. Sie werden den Teilnehmer vorab zur Einarbeitung in die Moodle-Thematik empfohlen.

Erklärvideo zum Aufbau von Lernplattformen Beginn   Ende       Dauer
1 Einleitung und Vorschau auf die Abschnitte mit den Erklärvideos 0:00:00 0:07:10 0:07:10
2 Installation und Webhosting 0:07:10 0:21:31 0:14:21
3 Erste Aktionen des Administrators: Profil ergänzen und einen Kurs anlegen 0:21:31 0:27:38 0:06:07
4 Arbeitsmaterialien bereitstellen:  Link/URL, Textfeld, Textseite, Datei, Verzeichnis 0:27:38 0:41:39 0:14:01
5 Aktivitäten erstellen: Aufgabe, Forum, Test 0:41:39 0:52:19 0:10:40
6 Funktion der Benutzerrollen „Trainer/in, Teilnehmer/in“ 0:52:19 0:58:16 0:05:57
7 Nutzer anlegen und einschreiben 0:58:16 1:07:57 0:09:41
8 Sicherung und Wiederherstellung von Kursen 1:07:57 1:19:34 0:11:37
9 Quizfragen anlegen und Fragensammlungen importieren 1:19:34 1:36:48 0:17:14
10 Administration am Beispiel Sicherheit und Website Rechte 1:36:48 1:47:26 0:10:38
11 Administrative Eingriffe beim gewählten Design am Beispiel Fußzeilengestaltung 1:47:26 1:52:10 0:04:44
12 Eine neue Version zur Behebung bekannt gewordener Fehler und Sicherheitslücken installieren 1:52:10 2:00:00 0:07:50

Einen vergleichbaren Beitrag zum Coaching bei Website-Projekten zur Förderung von Medienkompetenz gibt es auf der Firmenwebsite.

bluepages = Produktion und Bereitstellung von Erklärvideos und Assessments

Die Kernkompetenzen von bluepages liegen in der Produktion von Erklärvideos und Assessments. Jeder kann das Material auf unserer Lernplattform nutzen.
Wir setzen die am weitesten verbreitete OpenSource Plattform Moodle als LMS ein. LMS steht für Lern-Management-System, CMS steht für Content Management System. Als CMS nutzen wir WordPress, welches bei Websites den höchsten Verbreitungsgrad hat.
Unsere Autorenwerkzeuge sind die verbreiteten Office-Produkte. Zur Automatisierung verwenden wir die dort integrierte Programmiersprache VBA.
Zur Aufzeichnung von Videos nutzen wir neben handelsüblichen Camcordern auch den Screen-Recorder von Camtasia
Als Videoplattform dient YouTube und die eigene Lernplattform, wenn das Material nicht allgemein zugänglich sein soll.
Bei YouTube ist nicht nur die Benutzung, sondern auch die Verwaltung der Videos einfach. Fast alle Anwender haben damit auch schon private Erfahrung.
Für unsere Erklärvideos zeichnen wir das Geschehen am Bildschirm auf. Gelegentlich nutzen wir Camcorder zur Aufzeichnung von Aktivitäten oder zur Kommentierung von Werken und Dokumenten vor Ort. Kunden vermitteln wir, wie man mit handelsüblichen Geräten eigene Produktionen durchführt, bearbeitet und bereitstellt.
Es ist erfreulich, wenn zur Nutzung der Materialien auch interaktive Whiteboards (Smartboards) und digitale Präsentationsgeräte bereitstehen. Damit hat man eine Fülle von Möglichkeiten, um Vorträge und Präsentationen interessant und anschaulich zu gestalten. Niemand soll jedoch von der Nutzung unserer Materialien ausgeschlossen werden. Das erreichen wir durch einen Zuschnitt, der auch die Benutzung auf einfachen Tablets, Smartphones oder Notebooks berücksichtigt. Angebote, welche die jederzeit verfügbare Hardware der Rezipienten berücksichtigen, scheinen am nachhaltigsten zu sein.
Mit dieser Erkenntnis und dem Druck, Kosten gering zu halten, wollen wir die Nutzungsmöglichkeiten der bewährten Komponenten voll ausschöpfen. Bei diesem Ansatz muss nur in die Ausbildung von Kursleitern und Autoren investiert werden. Gerade Onlinetests zur Selbsteinschätzung werden diese Investition in die Zeit für die Weiterbildung schnell rechtfertigen. Automatisch bewertete Tests geben sowohl den Rezipienten als auch den für Unterricht verantwortlichen schnell Auskunft, ob der vermittelte Unterricht nachhaltig war. Nachbesserungen und Ergänzungen können zeitnah erfolgen.
Blended Learning bedeutet das Beste aus digitaler und analoger Welt: Bereitstellung, Vortrag und Vermittlung von Stoff geht per Internet. Die Reflektion bzw. Diskussion und der Austausch von Erfahrungen gehen derzeit immer noch am nachhaltigsten, wenn die Gruppe im realen Raum zusammentrifft. Für die Zeit zwischen den persönlichen Begegnungen können digitale Kontakte in Foren und Chats auf dem Lernmanagement System genutzt werden, sofern die gewohnten privaten Kommunikationsplattformen wegen rechtlicher Bedenken ausscheiden.
Das gesamte Knowhow geben wir gern an Lernwillige weiter.

Neue Playlists für Access-Videos


Lange wurden die Zugriffszahlen zu den Datenbankvideos nicht beachtet, weil Excel auf dem Kanal KonradRennert beliebter zu sein schien. Bei der jüngsten Statistik tauchen sie mit einer viertel Million Abrufen auf. Viele Kommentare deuten auf Schüler hin, die sich mit den recht abstrakten Datenbank-Themen beschäftigen. Vor allem Schülerinnen fallen positiv auf, weil sie sich gelegentlich für eine verständliche Darstellung bedanken.
Um zukünftig noch mehr Abrufe zu erzielen, wurde zunächst eine Playlist mit 52 Videos in der passenden Abfolge zusammengestellt, damit die Interessenten noch einfacher und systematischer auf die Erklärungen zur beliebten Einstiegsdatenbank Access zugreifen können. Eine weitere Playlist zeigt nicht nur die optischen Veränderungen bei der neueren Version, sie liefert auch interessante Features für Fortgeschrittene: Die Programmierung eigener Funktionen ist eines davon. Unter der Option „Continue reading“ steht eine gleich aufgebaute Tabelle mit den verlinkten Videos. Diese kann einschließlich der Links kopiert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wer sich mit der Rechtslage zum Verlinken von Inhalten nicht auskennt, dem sei der Inhalt des folgenden Artikels empfohlen: http://www.zeit.de/digital/internet/2016-04/eugh-gutachter-urheberrecht-verlinkung

Das vor 5 Jahren angefertigte pdf-Skript ist mit einer CC-BY Lizenz freigegeben und darf geändert und weiter gegeben werden: Access2007.pdf
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Vokabeltests zur Selbstevaluation von Migranten bereitstellen

MoodleSelbsttest

Per automatisch auswertbarer Tests, in denen Vokabeln richtig zugeordnet werden müssen, können die Sprach- und Lesefähigkeiten zukünftiger Azubis und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für die Handwerks- und Dienstleistungsberufe schnell geprüft werden.

Kommt es dann aufgrund des anscheinend hinreichenden Wortschatzes zur Einladung, kann der Test im Zweifelsfall mit einer neu gemischten Abfolge von Vokabel-Zuordnungen unter Aufsicht wiederholt werden. Zweifelhafte Selbsteinschätzungen des Wortschatzes können natürlich auch leicht im Fachgespräch verifiziert werden. Selbst organisiertes Lernen und der Besuch frei zugänglicher Internet-Lern-Plattformen beweisen die Motivation und den Willen zur Integration der Bewerber.

Vorbereitung und Durchführung im Detail

Alle Kandidaten erhalten Zugriff auf eine Sammlung passender Videos zum Berufsumfeld und eine frei zugängliche Vokabelliste mit den für die Position geforderten Fachbegriffen und Redewendungen. Die Vokabellisten können wie die folgenden noch nicht nach Berufen geordneten Listen aufgebaut sein:

 

Zu jeder Vokabelliste gibt es Selbsttests. Die Testaufgaben können sich die Kandidaten entweder auf Papier drucken oder gleich die Richtigkeit Ihrer Vokabelzuordnung am Computer überprüfen. Damit bei Verwendung von Papier die richtige Zuordnung geprüft wird, gibt es Lösungsschablonen mit denen die ausgefüllten Lösungsbögen in Sekunden geprüft werden können.

Wer bereitgestellte Excel-Arbeitsmappen auf seinem PC öffnen kann oder die Lernplattform Moodle einsetzt, erhält beim Eintrag seiner Lösung automatisch ein Feedback. Die Arbeitsmappe Arabisch‑Deutsch.XLSX liefert sowohl die Möglichkeit mit Papier zu arbeiten, als auch die automatische Auswertung mit der Funktionalität von Excel (s. Video).

Auf der Moodle-Plattform http://wer-weiss-was.net/course/view.php?id=26 kann sich jeder anmelden und mit Username c und Password c oder einer anderen Buchstabenpaarung tausende von Vokabelzuordnungen automatisch auf ihre Richtigkeit überprüfen lassen (s. Bild).

Fazit

Selbsteinschätzungen auf Basis frei zugänglicher Tests liefern den Stellenanbietern erste Aussagen zur Sprachkompetenz. Bei Bewerbungsgesprächen können die Selbsttests zur Überprüfung der Glaubwürdigkeit und der Motivation dienen. Angaben lassen sich im Gespräch oder per Aufgabenblatt überprüfen. Mit den bereit stehenden Tools könnten täglich tausende zufällig gemischter Vokabelpaarungen mit automatischer Ergebniskontrolle erzeugt werden, wenn entsprechende Fachvokabulare vorliegen.

Interessierte Organisationen und Firmen können als Herausgeber in Erscheinung treten und sind zur Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung des Konzeptes eingeladen.

Einfache Realisierung multilingualer Hilfestellungen

DE-EN-RU-UntertitelungMit-CamtasiaDie Publikation „Hilfestellung und Leitfaden für Flüchtlinge“ machte die Gemeinde Hardheim in den Medien bekannt. Der deutschsprachige Leitfaden ist jedoch für die meisten Flüchtlinge unverständlich und nutzlos, weil in der Phase ihrer Ankunft noch kein Deutsch gesprochen und verstanden wird.
Wenn sich Verantwortliche wirklich mit Hilfestellungen an die Flüchtlinge wenden wollen, müssen sie zumindest eine Übersetzung zugänglich machen. Entweder auf den Websites in ihrem Verantwortungsbereich oder mit einem mehrsprachig untertitelten Video bei YouTube. Das notwendige Produktions-Knowhow ist schnell zu erwerben. Computernutzer mit den üblichen Kenntnissen von Bürosoftware und Videoschnittprogrammen werden schon nach kurzer Einweisung den deutschen Text mit der Übersetzung in mehrere Sprachen in ansprechender Form liefern können. Dazu gibt es das abgebildete Fallbeispiel auf der Videoplattform. Continue reading

Kreation der Referentiellen Nutzerlizenz für Online-Lehr- und Lernmaterialien

ReferentielleNutzerlizenz274x137Ich bin mir mit den meisten Lehrern und Ausbildern bewusst, dass ein Großteil der im Unterricht eingesetzten Materialien von Kollegen stammt, die nicht gerecht honoriert werden. Es ist nicht fair die Werke anderer Autoren auf Papier oder elektronischen Medien  ohne deren Einverständnis zu kopieren. Continue reading

Datenbankeinführung – Eine Idee weiter

Meine Unterrichtseinheiten via YouTube sind kostenlos. Die bisherigen Monologe zu den aufgezeichneten Videos könnten jedoch manchmal etwas abwechslungsreicher sein. Eine reale Dialogpartnerin kann ich mit den Werbeeinnahmen nicht finanzieren. Deshalb habe ich die Kunstfigur Mona Ton geschaffen und bei der Einführung in das Thema Datenbanken eingesetzt.
Die ersten Videos wurden in der letzten Woche bei YouTube veröffentlicht. Wer als Lehrer oder Ausbilder Interesse an einer Zusammenarbeit bei der Gestaltung von ähnlichem Unterrichtsmaterial hat, kann sich per Email bei mir melden.




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