Muttersprachler zuerst – America Second ;)

Alternative Fakten via FakeNews: Über den Bau einer virtuellen Mauer zur Ausgrenzung von Anglo-Amerikanern.

Um West-Berlin wurde im Jahr 1961 eine Mauer gebaut. Sie erfüllte ihren Zweck bis 1989 und hatte eine inverse Bedeutung, wie die geplante US-Mauer zu Mexiko: Menschen sollten nicht am Herkommen, sondern am Weggehen gehindert werden.
Die freiheitlich denkenden Europäer haben seitdem Phobien gegen Mauern an ihren Grenzen. Im Übrigen wären solche Bauwerke auch langfristig nicht bezahlbar und daher sowieso nicht zukunftsfähig. Schon die Überwindung der Chinesische Mauer war für die Mongolenhorden kein Problem. Rentabel ist deren Mauer jedoch als Touristenattraktion in der heutigen Zeit.
Virtuelle Mauern sind viel billiger
Kostenlos wäre der Aufbau von Sprachbarrieren zum Schutz geistigen Schaffens. Mit der „Nicht-Übersetzung ins Englische“ kann der frühzeitige Abfluss von geistigen Schöpfungen in die englischsprachige Welt wirksam verzögert werden. Übersetzen wir unsere Werke aus der Forschung nicht von unserer Muttersprache ins Englische. Warten wir ein paar Monate, bis wir eine Lizenz für Übersetzungen genehmigen. Zuerst soll der eigene Sprachraum profitieren, dann dürfen Amerikaner und Engländer Unsere Werke in einer Übersetzung lesen. Wir können deren Sprache verstehen, die angloamerikanische Welt kann aber kaum Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, ….
Sprache ist unsere kostenlose Verschlüsselungsoption für geistige Arbeit! Wir sollten nicht mehr so naiv sein und unsere Werke als erstes durch englische Übersetzungen verbreiten.
Davon profitieren nur die angloamerikanischen Länder, welche sich von uns Resteuropäern abgrenzen wollen. Last eure Werke als Reaktion auf die Entwicklungen im Angloamerikanischen Raum gegebenenfalls zuvor in andere wichtige Sprachen übersetzen. Man könnte in ferner Zukunft die Chinesische Karte (deren Sprache) nutzen, wenn Lizenzgebühren gezahlt werden oder eine entsprechende Gegenleistung geliefert wird.
Ich habe schon eine Idee für ein Fallbeispiel zum Schutz meiner geistigen Arbeit: Die Programmierung von Quizgeneratoren für Lernmanagementsysteme, welche XML-Dateien importieren können. Die Einführung liefere ich im Februar auf meinem YouTube-Kanal in meiner Sprache mit französischen Untertiteln. Andere Übersetzungen werde ich zulassen, sofern es sich nicht um Englische handelt. Bildungswillige Chinesen schließe ich nicht aus. Das übernimmt schon deren Regierung durch die allgegenwärtige Zensur.
Der Niederländische Kanal drückt seine Abneigung gegen Trump mit leicht verständlichem Humor aus – ich wähle auf meinem Kanal einen anderen Weg – auch wenn mir damit einige Millionen zusätzlicher Klicks aus dem englisch-sprachigem Raum bei YouTube versagt bleiben werden.

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