Osterformel

Das christliche Osterfest war ursprünglich an das jüdische Passah-Fest angelehnt. Die Kalender der verschiedenen Religionen berücksichtigen die astronomischen Konstellationen und die Berechnung der Schaltjahre jedoch in unterschiedlicher Weise.

Der heutzutage gebräuchliche Kalender geht auf Papst Gregor zurück. Er wurde 1582 verordnet und hat sich weltweit durchgesetzt. Der wesentliche Unterschied zum zuvor gültigen Julianischen Kalender ist die Berücksichtigung der Schaltjahre. Im nach Julius Cäsar benannten Kalender gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr. Das stimmt mit den Beobachtungen der Astronomen nicht genau überein. Der nach dem Papst Gregor benannte Kalender lässt Schaltjahre in vollen Jahrhunderten ausfallen, wenn sie nicht durch 400 teilbar sind. 2000 war ein Schaltjahr, aber 1700, 1800 und 1900 waren keine, und 2100 wird auch keines sein.
Der geniale Naturwissenschaftler Gauß hat die päpstliche Verordnung unter Berücksichtigung der Mondkonstellation zur Osterfestberechnung mathematisch beschrieben.
Im Internet gibt es mehrere Möglichkeiten, das Osterdatum und die davon abhängigen Feiertage von Aschermittwoch über Himmelfahrt und Pfingsten bis Fronleichnam zu berechnen.

Im Video ist eine Lösung für die Zeit von 1900 bis über 2100 hinaus auf der Basis von Excel beschrieben.

Die zum Video gehörige Excel-Datei können Sie herunterladen: Osterformel.xlsx

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