KR&KI: Am Ostersonntag 2026 fiel der Strompreis unter null.
Ein paar Stunden lang war Energie nicht nur kostenlos – sie war ein Problem.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zeigt dazu ein Diagramm, das man bequem als Kuriosität abtun könnte. Ein Ausreißer. Ein Feiertagseffekt. Ein schönes Beispiel für die Launen eines Marktes.
Oder man liest es als das, was es ist: ein Warnsignal.
Denn während wir uns daran gewöhnt haben, jede Kilowattstunde als Fortschritt zu feiern, zeigt dieses Bild etwas anderes:
Ein System, das mehr produziert, als es verarbeiten kann.
Und eine Debatte, die reflexartig nach mehr vom Gleichen ruft.
Ich habe zwei KIs mit genau diesem Widerspruch konfrontiert.
Die eine erklärt mir, wie ich meine Waschmaschine zur richtigen Zeit starte.
Die andere zwingt mich zu der unbequemen Frage, ob wir gerade ein System perfektionieren, das im Kern noch gar nicht fertig gedacht ist.
Beide Antworten sind richtig.
Aber nur eine ist ausreichend.
Die Links darunter führen nicht nur zu zwei Dialogen.
Sondern zu zwei Arten, auf dieselbe Realität zu reagieren:
optimierend – oder verstehend.
Und vielleicht entscheidet genau das darüber, ob wir die Energiewende gestalten.
Oder nur versuchen, ihre Nebenwirkungen zu managen.
Diese Dialoge mit KI gingen der Texterstellung von oben voraus:
https://gemini.google.com/share/c330f14d62df
https://chatgpt.com/share/69dc529f-f398-8329-8fa6-07e0e7236844
Ich freue mich über Kommentare, die weiterführen –
und über Videokonferenzen mit Menschen, die nicht nur reagieren, sondern mitdenken wollen.

