Learning by Doing“ und „Lernen durch Handeln“ sind die häufigsten Lernformen im lebenslangen Lernprozess.
Der Tatsache soll dieser Beitrag Rechnung tragen.
Mehrere hunderttausend Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum müssen ihre digitale Bildung aktualisieren und Kompetenzen erwerben, wie man mit Schulklassen auf digitalem Wege asynchron und was synchron kommunizieren kann (Lese-tipp).
Ziel dieser Webseite ist es, das technisch Machbare für eine maximale Unterrichtswirksamkeit nahe zu bringen. Wer einen PC mit Webcam hat und einen Browser nutzen kann, ist optimal vorbereitet. Jeder mit PC-Grundkenntnissen kann sich hier mit Hilfe des bereitgestellten Moodlekurses mit integrierten DSGVO-konformer Videokonferenz kostenlos weiterbilden, um seine digitale Medienkompetenz zu verbessern.

Das Video oben zeigt, wie man sich gefahrlos in allen Rollen vom Teilnehmer bis zum Administrator in der am weitesten verbreiteten Lernplattform Moodle einarbeiten kann.
Viele anschauliche Materialien, von der pdf-Datei über Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien bis zum Moodle-Test mit grafisch hinterlegten Drag&Drop-Fragen stehen zum beliebigen Experimentieren zur Verfügung. Alle Materialien in der bereitgestellten Sicherung des Kurses sind als Open Educational Resources (OER) mit einer CC-BY-Lizenz freigegeben. Wer keine eigene Moodle.cloud oder keine Moodle-Lernplattform zum Üben hat, kann auf einer experimentellen Plattform der Moodle-Entwickler in Australien experimentieren. Die komplette Kurssicherung (Version 1) wird mit Hilfe des folgenden Links zum Download bereit gestellt (s. Video oben).

https://drive.google.com/file/d/1vFENzI3Bx5mPcgWcJFPl3VoF1shnwjHi/view?usp=sharing

Moodle steht für asynchrone Unterstützung von Unterricht und ist Schauplatz für Bereitstellung und Erledigung von Hausaufgaben. Es deckt aber nicht die vom Unterricht vertraute direkte Kommunikation ab. Die Beteiligten, i.d.R. die Schüler und Lehrer wollen auch in Zeiten der Kontaktsperren direkt kommunizieren. Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht ist effizienter als der Austausch von E-Mails oder sonstiger schriftlicher Kommunikation in Foren oder beim Instant Messaging.

Es gibt leicht zu bedienende Videokonferenz-Plattformen von amerikanischen Unternehmen. Zoom und Skype gehören dazu. Leider sind sie mit unseren europäischen DSGVO nicht kompatibel, was den Einsatz zu Unterrichtszwecken betrifft. Eben sowenig empfiehlt sich der Einsatz von Facebook und Whatsapp, um damit im Unterricht direkt zu kommunizieren (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Datenkrake).

Innovative deutsche Unternehmen haben in den letzten Jahren DSGVO konforme Videokonferenz-Plattformen zum direkten Kommunizieren innerhalb von großen Gruppen und Teams entwickelt. Die Performance der einheimischen Produkte ist mindestens so gut wie die der genannten US-Marktführer. Leider ist das Marketing unserer Unternehmen nicht so performant, wie das der Amerikaner.

Im Moodlekurs von Konrad Rennert sind daher die Videokonferenzen mit alfaview® von alfatraining im Einsatz. Sie kollidieren nicht mit unseren Rechtsvorschriften und sind im Übrigen besser für nachhaltigen Unterricht geeignet als die anderen bekannten Produkte. blizz® von TeamViewer wurde dennoch aufgenommen, weil es von der bekanntesten deutschen Firma für Fernwartung und Kommunikation kommt und alle üblichen Endgeräte unterstützt.

Zur Nutzung von YouTube als Plattform für Erklärvideos gibt es leider keine europäische Alternative. YouTube ermöglicht Geschäftsmodelle, um Angebote über Werbeeinnahmen zu finanzieren. Wem die Werbeeinblendungen lästig sind, kann die Videos mit einem Premium-Abo werbefrei betrachten.

Ob mit oder ohne Werbung, die Erklärvideos eignen sich, um die Abläufe beim Upload und beim Experimentieren mit dem bereitgestellten Moodlekurs zu veranschaulichen. Jeder kann in der Rolle eines Managers oder Administrators auf den Testsystemen in vollem Umfang jede nur denkbare Aktivität testen. Jeder gemachte Fehler und jeder neue Beitrag werden zur vollen Stunde beseitigt, weil die Installationen dann in den Anfangszustand zurückgesetzt werden. Wenn man auf den Demo-Plattformen alles völlig angstfrei mit Moodle erprobt hat, kann man die Ergebnisse auf die eigene Moodle-Plattform übertragen, die für den Unterricht vorgesehen ist und mit der nicht experimentiert werden sollte.

Hier die Links zu den Testsystemen von Moodle.org:

Moodle Demonstration Site

Mount Orange School

Den Link zum Ordner mit den aktuellen Moodle-Datensicherungen des Kurses finden Sie in der nächsten Zeile:

https://drive.google.com/open?id=1IMOmsfNOhtkw6Ac5bECNqctBEI7rkRlT

Beim Anklicken öffnet sich der Ordner zum Download der Sicherung (s. Abb.).

Dort werden regelmäßig erweiterte Versionen des Moodle Kurses als Sicherungsdateien bereitgestellt. Geplant ist die Aufnahme weiterer Videos zum Thema „Fragetypen und die Verwaltung von Moodle-Fragesammlungen„. – Aber nur, falls die resultierenden Werbeeinnahmen bei YouTube in Folge dieses Angebotes den Aufwand rechtfertigen oder falls es Sponsoren gibt.

Dokumentation und Hilfe zu Moodle

Wenn Sie eine zusätzliche Dokumentation zu Moodle benötigen, besuchen Sie die folgende Seite:
https://docs.moodle.org/38/de/Hauptseite

Es gibt auch deutschsprachige Hilfe- und Diskussionsforen: https://moodle.org/course/view.php?id=18
Wer dort registriert ist, bekommt in der Regel rasche Hilfe bei Fragen. Die Diskussion von Ideen zur Pädagogik, Organisation und Technik erfolgt dort auch. Wenn das Coronavirus keine Absage der MoodleMoot im Sommer erzwingt, kann man sich bei der geplanten Veranstaltung persönlich an einem interessanten Universitätsstandort treffen: 2020 ist die TH Lübeck vorgesehen https://moodlemootdach.org/