Kommentar von Konrad Rennert – ungefiltert, ironisch, wach
Datenleck. Schon wieder. Diesmal 16 Milliarden Sätze – und nein, damit meine ich nicht die Dialoge aus ChatGPT. Sondern echte, liebevoll gepflegte Zugangsdaten: Passwörter, Usernamen, Webseiten. Alles, was das digitale Herz begehrt. Ein wahres Buffet für jeden, der es mit Datenschutz nicht so genau nimmt – also für Regierungen, Werbeplattformen, Geheimdienste, Hacker und – wer weiß – vielleicht auch für Palantir?
What? Who? Palantir?
What’s behind it? Who profits? WILD WEST PROFILING IN THE WORLD WIDE WEB?
Die Schlagzeilen überschlagen sich, z.B. in Focus Online: 16 Milliarden Passwörter geknackt
Mega-Datenleck bei Google, Apple und Facebook: Was Sie jetzt tun sollten
Und was empfehlen sie? Passwort ändern. Danke! So viel Tiefgang hatten zuletzt nur die Wellen von Cambridge Analytica.
Was mich wirklich bewegt: Wo bleiben eigentlich die öffentlich-rechtlichen Sondersendungen zur größten jemals aufgezeichneten Daten-Pleite? Stattdessen: Sport-Berichterstattung und Ratgeber für Balkongärtner. Die 16 Milliarden Datensätze? Werden wahrscheinlich bald von Chatbots ausgewertet, bevor der erste Staatsanwalt überhaupt ein PDF aufruft oder ein Fax betrachtet.
Und dann: Palantir? Der Name fällt nie offen, aber man muss ja nur zwischen den Leaks lesen. Wenn irgendwo Daten sind, wird irgendwo auch ein digitales Auge darauf blicken wollen. Immer zu unser aller Sicherheit, versteht sich. Da fragt man sich: Ist das noch Datenschutz oder schon Supervision als Geschäftsmodell?
Und was tun unsere Politikerinnen und Politiker? Sie fordern – Trommelwirbel – „digitale Bildung“. Das klingt wie „homöopathischer Brandschutz“ bei Waldbrandstufe 5. Dabei bräuchten wir medienkompetente Bürger, die wissen, dass „Personalisierung“ oft nur ein anderer Begriff für Manipulation ist. Vielleicht wird ja wenigstens Karin Prien demnächst eine Leitlinie gegen algorithmische Mobbing-Gefahren an Grundschulen entwickeln. Immerhin.
Doch zurück zu den 16 Milliarden Datensätzen. Der Kaufpreis ist vielleicht das Doppelte von dem, was Ronaldo im Jahr verdient – und das nur mit Bällen, nicht mit Bytes.
Vielleicht sollte Mark Zuckerberg einfach ein paar dieser Datensätze auf ein NFT brennen und über einen Strohmann bei Sotheby’s versteigern. „Datensatz #238419010: Nutzername schnuffi2024, Passwort: 123456 – ab 10.000 $.“
Fazit:
Wir leben im Zeitalter der digitalen Großzügigkeit. Unsere intimsten Informationen kreisen im Cyberspace wie Konfetti bei der Straßenreinigung nach dem Rosenmontagsumzug. Aber keine Sorge: Unsere Passwörter sind sicher. Schließlich steht ja überall: „Dieses Passwort wurde zuletzt vor 365 Tagen geändert.“ Na dann. Gute Nacht, Internet.
PS1:
Falls irgendjemand auf die Idee kommt, mich wegen dieses Beitrags zu canceln – mein Passwort „ObamaCare“ war eh längst in der RockYou2024-Liste. 🙃
Musik aus: Lichter in der Mauer – Der DSGVO-Song gegen digitale Ausbeutung | KI-komponierte Europa-Hymne
Verfasst im Juni 2025 von Konrad Rennert – Medienbildung mit Tiefgang.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von ChatGPT verfasst. Inhalte, Ironie und Meinung stammen von Konrad Rennert. Strukturierung und sprachliche Verfeinerung erfolgten mit Hilfe künstlicher Intelligenz.
PS2: – Anmerkung zur Algorithmischen Wirklichkeit:
Während ich diesen Beitrag mit Hilfe meiner KI-Assistentin fertiggestellt habe, fällt mir auf, wie sehr sich unser Informationskonsum verändert hat: Wo früher investigative Redakteure Fakten recherchierten und einordneten, dominieren heute automatisierte Feed-Systeme, die uns – abhängig von unseren Klicks – ein algorithmisch destilliertes Weltbild servieren.
Palantir steht hier nicht nur für ein Unternehmen, sondern symbolisch für eine neue Daten- und Deutungshoheit: Wer Zugriff auf Metadaten, Bewegungsmuster und Kommunikationsströme hat, braucht keine physischen Stasi-Akten mehr.
Was mich als Physiker und Medienbildner beunruhigt: Die Mathematik hinter diesen Systemen ist rational, aber nicht neutral. Sie entscheidet mit, welche Narrative sichtbar bleiben – und welche ausgefiltert werden.
Wenn wir nicht bald in der Breite verstehen, wie Microtargeting, Predictive Policing und personalisierte Aufmerksamkeitslenkung funktionieren, wird Bildung zur Simulation von Selbstbestimmung. Deshalb schreibe ich diesen Beitrag nicht nur als Bürger, sondern als Mahner:
Zwischen analoger Überwachung und digitaler Auswertung liegt nur ein Medienbruch – nicht aber ein moralischer.

