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KI-Portfolio-Workshop: Pilotprojekt

KR&KI: „Lernen, wie man mit KI denkt – nicht, was KI denkt“
YouTube-Video: KI‑Portfolio in 4 Wochen: Mein Workshop für echte Praxis, Ethik & Inspiration


1. Ziel: Pilotphase mit geschlossener Gruppe

Zweck:

  • Erprobung des Workshop-Formats in einem geschützten Rahmen.
  • Reflexion mit den Teilnehmenden: Was funktioniert? Was fehlt?
  • Gemeinsame Entwicklung von Kooperationsideen mit Unternehmen/Organisationen.

Zielgruppe für den Pilot:

  • 8–12 Teilnehmende (möglichst divers: Schüler, Berufstätige, Rentner, Lehrkräfte).
  • Kriterien:
    • Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten und Feedback zu geben.
    • Interesse an langfristiger Begleitung (auch nach dem Pilot).
    • Keine technischen Vorkenntnisse nötig – nur Neugier.

2. Ablauf der Pilotphase

Phase 1: Kick-off (1 Tag)

Ziele:

  • Kennenlernen, Erwartungen klären.
  • Provokante Impulse setzen (z. B.):
    • „Warum lernen wir noch Dinge, die KI besser kann?“
    • „Was wäre, wenn Schulen keine Fächer mehr hätten?“
  • Projektideen sammeln: Jede:r skizziert ein mögliches KI-Projekt (z. B. „KI in der Familienforschung“, „KI-gestützte Lesson-Pläne“).

Methode:

  • World Café: Rotierende Diskussionen zu Leitfragen.
  • Lightning Talks: Kurze Inputs (z. B. zu KI-Ethik, historischen Bildungsmodellen).

Phase 2: Projektarbeit (4–6 Wochen)

Ablauf:

  1. Individuelle Projekte:
    • Jeder arbeitet an einem eigenen KI-Projekt (Beispiele:
      • „Wie kann KI mir helfen, meine Familiengeschichte zu dokumentieren?“
      • „Wie erstelle ich mit KI einen Lehrplan für ein fächerübergreifendes Thema?“).
    • Dokumentation: Wöchentliche kurze Reflexionen (z. B. in einem digitalen Portfolio).
  2. Begleitende Treffen (alle 2 Wochen):
    • Peer-Feedback: Präsentation der Fortschritte in der Gruppe.
    • Gastimpulse: Externe Expert:innen (z. B. zu Datenschutz, KI in der Bildung).
  3. Kooperations-Ideen entwickeln:
    • Frage an die Gruppe„Mit welchen Unternehmen/Organisationen sollten wir zusammenarbeiten, um die Projekte zu vertiefen?“
      • Beispiele:
        • Lokale Schulen (für pädagogische Projekte).
        • Archiv/Stadtbibliothek (für historische Recherchen mit KI).
        • Start-ups (für technische Umsetzungsideen).
        • Seniorenheim (für Generationen-Projekte).

Phase 3: Abschluss & Auswertung (1 Tag)

Ziele:

  • Präsentation der Projekte (keine Bewertung, sondern gemeinsame Reflexion).
  • Lessons Learned:
    • Was hat funktioniert? Was war frustrierend?
    • Welche Kooperationen wären sinnvoll?
  • Nächste Schritte:
    • Priorisierte Liste von potenziellen Partnern (z. B. 3–5 Organisationen).
    • Verantwortliche für Kontaktaufnahme festlegen.

Methode:

  • Fishbowl-Diskussion: Offene Runde zu Erfolgen und Hindernissen.
  • Dot-Voting: Abstimmung über die vielversprechendsten Kooperationsideen.

3. Rahmenbedingungen für den Pilot

 

Aspekt Details
Ort Neutraler Raum (z. B. Gemeindezentrum, Bibliothek, Coworking-Space).
Technik Bring Your Own Device(BYOD) bezeichnet das Konzept, bei dem Teilnehmer ihre privaten IT-Geräte – wie Smartphones, Laptops oder Tablets – für berufliche oder schulische Zwecke nutzen und in das Firmen- bzw. Schulnetzwerk integrieren. Dies steigert Flexibilität und Zufriedenheit, erfordert jedoch strenge Sicherheitsrichtlinien (MDM-Lösungen) zum Schutz sensibler Daten.

ODER Idealfall: Laptops/Tablets werden gestellt; KI-Tools (z. B. Chatbots, Bildgeneratoren) vorinstalliert.

Zeitaufwand 1 Tag Kick-off + 4 Wochen Projektarbeit (ca. 2–3 h/Woche) + 1 Tag Abschluss.
Dokumentation Digitales Portfolio (z. B. Padlet, Notion) für alle sichtbar.
Kosten Kostenfrei für Teilnehmende, wenn sie schon persönlich bekannt sind – ansonsten 10 € die für Erst-Registrierung neuer Teilnehmer.

4. Erwartete Ergebnisse des Pilots

Für die Gruppe:

  • Konkrete Projektbeispiele, die zeigen, wie KI sinnvoll genutzt werden kann.
  • Klare Vorstellungen, welche Kooperationen Mehrwert bringen (z. B. mit Schulen für Lehrplan-Projekte, mit Archiven für historische Recherchen).
  • Netzwerk aus engagierten Menschen, die das Thema weiter vorantreiben.

Für dich (Konrad):

  • Erprobtes Workshop-Format, das skalierbar ist.
  • Argumentationshilfen für Gespräche mit Unternehmen/Organisationen.
  • Feedback, um den Workshop für größere Gruppen anzupassen.

5. Mögliche Kooperationspartner:innen (Beispiele)

 

Typ Beispiel Möglicher Mehrwert
Schulen Lokale Gesamtschule Erprobung von KI in Lehrplänen.
Bildungseinrichtungen Volkshochschule Öffentliche Workshops anbieten.
Unternehmen Regionaler Handwerksbetrieb KI in der Ausbildung (z. B. für Angebots-Kalkulation).
Kultur Stadtarchiv KI-gestützte Auswertung historischer Dokumente.
Soziales Seniorenheim Generationenübergreifende Projekte.
Tech Lokales KI-Start-up Technische Unterstützung für Projekte.

6. Risiken & Lösungen

 

Risiko Lösung
Teilnehmende brechen ab. Klare Erwartungen vorab kommunizieren; niedrigschwellige Einstiege.
Projekte werden zu technisch. Fokus auf Anwendung, nicht auf Programmierung.
Kooperationsideen bleiben theoretisch. Konkrete Ansprechpartner in der Gruppe identifizieren.
Datenschutz-Bedenken. Nur anonyme Daten nutzen; DSGVO-konforme Tools.

7. Nächste Schritte – Dein Fahrplan

  1. Teilnehmende rekrutieren (z. B. über lokale Netzwerke, Social Media).
  2. Kick-off terminieren (Ort und Technik klären).
  3. Dokumentations-Tool auswählen (z. B. Notion, Padlet).
  4. Erste Gastreferent anfragen (z. B. zu KI-Ethik).
  5. Nach 6 Wochen: Auswertung und Kontaktaufnahme mit priorisierten Partnern.

Hinweis: Ich (Jahrgang 1954) verwende beim Schreiben und Sprechen aus Gewohnheit das generische Maskulinum. Es bezeichnet im Deutschen die Verwendung maskuliner Personenbezeichnungen (z. B. „die Lehrer“, „der Arzt“) als Standard, um Menschen unabhängig von ihrem tatsächlichen Geschlecht zu bezeichnen. Frauen und non-binäre Personen sind immer eingeschlossen.

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