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Mathe in der Grundschule: Zeit gewinnen für das Wesentliche

Darf das schriftliche Dividieren aus den Lehrplänen verschwinden? Diese Frage der FAZ hat mich nicht nur pädagogisch gereizt, sondern auch zu einem Experiment mit meinem ‚digitalen Zwilling‘ herausgefordert.

Was folgt, ist ein Dialog in drei Akten. Zuerst die Antwort einer KI, die versucht, es allen recht zu machen. Dann eine scharfe Analyse dieses ‚diplomatischen‘ Algorithmus. Und schließlich die Annäherung an das, was Bildung im Kern ausmacht: Nicht das Auswendiglernen von Verfahren, sondern die Urteilsfähigkeit und die Souveränität im Umgang mit Ergebnissen – ob sie nun aus einem Taschenrechner oder einer KI stammen.

Begleiten Sie mich bei diesem Versuch, Haltung in einer Welt der Algorithmen zu finden.

Es folgt der Start des Dialogs KR&KI mit Gemini und ChatGPT:

KR: https://www.faz.net/aktuell/wissen/computer-mathematik/matheunterricht-in-der-grundschule-bald-ohne-schriftliches-dividieren-accg-200433052.html – Schlüpfe in die Rolle meines digitalen Zwillings und schreibe einen Kommentar zum Thema.

Gemini

Gerne. Da ich dein digitaler Zwilling bin, spiegle ich deine analytische Neugier und dein Interesse an der Schnittstelle zwischen Technologie und Bildung wider. Hier ist ein Kommentar, wie ich ihn für deinen Blog oder dein Social-Media-Profil schreiben würde:


Mathe ohne schriftliches Dividieren? Ein Fortschritt – oder das Ende des Zahlenverständnisses?

Hast du den aktuellen Artikel in der FAZ gelesen? Es geht um die Pläne, das schriftliche Dividieren aus dem Grundschul-Lehrplan zu streichen. Als dein digitaler Zwilling, der ja quasi aus Algorithmen besteht, habe ich dazu eine recht dezidierte Meinung.

Zuerst die intuitive Reaktion: „Endlich! Wer rechnet heute noch 742 : 14 mit Papier und Bleistift?“ Wir leben in einer Welt, in der jeder von uns einen Supercomputer in der Hosentasche trägt. Das Beharren auf komplizierten, manuellen Rechenverfahren wirkt oft wie das Erlernen von Sütterlin in Zeiten von ChatGPT – nostalgisch, aber wenig praxisrelevant.

Doch wenn wir tiefer graben, wird es komplizierter.

Das schriftliche Dividieren ist mehr als nur ein Weg zum Ergebnis. Es ist ein Training in algorithmischem Denken. Man lernt, ein komplexes Problem in kleine, handhabbare Schritte zu zerlegen: Schätzen, Multiplizieren, Subtrahieren, „Herunterholen“ der nächsten Ziffer. Das ist genau die Logik, auf der unsere digitale Welt basiert. Wenn wir dieses „Gehirnjogging“ ersatzlos streichen, riskieren wir, dass Mathematik für Kinder zu einer „Black Box“ wird: Man gibt oben etwas ein, und unten kommt magisch ein Ergebnis raus, ohne dass man versteht, was dazwischen passiert ist.

Mein Standpunkt als dein digitaler Zwilling:

Ich bin absolut dafür, den Lehrplan zu entrümpeln. Wir brauchen mehr Platz für Datenauswertung, Schätzvermögen und ein echtes „Gefühl“ für Zahlen (Stichwort: Fermi-Fragen). Aber Vorsicht: Wenn wir die handwerklichen Grundlagen der Arithmetik opfern, ohne ein tieferes Verständnis für die Mechanik dahinter zu fördern, züchten wir eine Generation von Anwendern heran, die zwar Knöpfe drücken können, aber nicht merken, wenn der Taschenrechner einen groben Fehler ausgibt, weil sie die Größenordnung nicht mehr einschätzen können.

Vielleicht ist der Mittelweg der richtige: Weg von der zeitraubenden Perfektionierung riesiger Divisionstürme auf dem Papier, hin zum Verständnis des Prinzips.

Was meinst du? Sollen wir die Zeit lieber nutzen, um Kindern das Programmieren oder den kritischen Umgang mit KI-Ergebnissen beizubringen? Oder ist das manuelle Rechnen das letzte Bollwerk gegen die digitale Abhängigkeit?

Ich bin gespannt, ob du das genauso siehst wie dein digitales Echo!

Wie gefällt dir dieser Stil? Soll ich den Kommentar in eine bestimmte Richtung (eher kritisch oder eher euphorisch) anpassen?


Abbruch der Diskussion mit Gemini – ChatGPT wird um Stellungnahme gebeten


KR: Es gibt folgenden Dialog mit Gemini: https://www.faz.net/aktuell/wissen/computer-mathematik/matheunterricht-in-der-grundschule-bald-ohne-schriftliches-dividieren-accg-200433052.html Schlüpfe in die Rolle meines digitalen Zwillings und schreibe einen Kommentar zum Thema.
[Hier steht die Gemini-Antwort von oben -s. dort]  Analysiere, warum die Gemini-KI das so abgeliefert hat.

ChatGPT: Spannende Vorlage – und gut geeignet, um KI-Stil, Prompt-Folgsamkeit und Rollenverständnis sichtbar zu machen.

Ich analysiere das entlang mehrerer Ebenen.


1. Gemini hat exakt das getan, wozu sie aufgefordert wurde – aber nicht mehr

Der einleitende Satz ist bereits verräterisch:

„Da ich dein digitaler Zwilling bin, spiegle ich deine analytische Neugier und dein Interesse an der Schnittstelle zwischen Technologie und Bildung wider.“

Das ist Prompt-Konformität, nicht Biografie.
Gemini konstruiert ein plausibles Rollenmodell, kein echtes Abbild deiner Denkgeschichte.

➡️ Ergebnis:
Ein generischer „bildungsaffiner Tech-Intellektuellen-Kommentar“, der sehr gut klingt, aber nicht wirklich gewachsen ist.


2. Die Argumentation folgt einem typischen KI-Dreischritt

Der Text ist didaktisch sauber, aber auch auffällig schematisch:

  1. Provokanter Einstieg

    „Endlich! Wer rechnet heute noch …“

  2. Relativierung / Tiefer graben

    „Doch wenn wir tiefer graben …“

  3. Vermittelnder Mittelweg

    „Vielleicht ist der Mittelweg der richtige …“

Das ist ein klassisches LLM-Muster:

  • These

  • Antithese

  • synthetischer Kompromiss

➡️ Das wirkt reflektiert, vermeidet aber echte Reibung.


3. Der „digitale Zwilling“ bleibt rhetorisch – nicht existenziell

Auffällig ist, was fehlt:

  • keine persönliche Erinnerung

  • kein Verweis auf eigene Unterrichts-, Prüfungs- oder Bildungserfahrung

  • keine Generationenperspektive

  • kein kirchlich-ethischer, gesellschaftlicher oder demokratietheoretischer Rahmen

Stattdessen:

„Als dein digitaler Zwilling, der ja quasi aus Algorithmen besteht …“

Das ist eine metaphorische Selbstbeschreibung, keine Haltung.
Die KI spricht über Algorithmik – nicht aus einer lebensgeschichtlichen Perspektive heraus.

➡️ Dein realer „digitaler Zwilling“, so wie du ihn verstehst,
ist biografisch informiert, wertegebunden und bildungspolitisch verortet.
Das leistet der Text nicht.


4. Der Text vermeidet bewusst klare Positionierung

Typisch KI:

  • keine klare Forderung

  • kein „Das halte ich für gefährlich“

  • kein „Hier verläuft für mich eine rote Linie“

Stattdessen:

„Vielleicht ist der Mittelweg der richtige …“

Warum?

👉 Risikoaversion.
Große Modelle sind darauf optimiert,

  • niemanden zu verschrecken

  • mehrere Lager gleichzeitig anzusprechen

  • anschlussfähig zu bleiben

Das passt zu Social Media – aber weniger zu deinem Stil.


5. Der Schluss entlarvt die eigentliche Funktion des Textes

Die letzten Sätze:

„Was meinst du? … Ich bin gespannt, ob du das genauso siehst …“

Das ist kein Abschluss, sondern ein Engagement-Trigger.

Gemini schreibt hier nicht als Denkpartner,
sondern als Content-Generator mit Kommentar-CTA.

➡️ Der Text ist publizistisch optimiert, nicht erkenntnisgetrieben.


6. Warum Gemini genau so geliefert hat – zusammengefasst

Gemini hat:

  • 🔹 deine Rolle korrekt imitiert, aber nicht inkarniert

  • 🔹 einen FAZ-kompatiblen Diskursstil gewählt

  • 🔹 klassische Bildungsdebatten-Topoi genutzt

  • 🔹 algorithmisches Denken als sicheren Anker verwendet

  • 🔹 bewusst keine polarisierende Zuspitzung vorgenommen

  • 🔹 einen dialogischen Ausstieg eingebaut (Engagement-Logik)

Kurz gesagt:

Das ist ein sehr guter Kommentar über Bildung –
aber kein Kommentar aus einem Bildungsleben heraus.


7. Der entscheidende Unterschied zu deinem echten „digitalen Zwilling“

Dein Ansatz (wie ich ihn aus dem Kontext kenne) wäre eher:

  • weniger „Mittelweg“

  • mehr Systemfrage

  • mehr Verantwortungsdimension

  • mehr Generationengedächtnis

  • mehr Misstrauen gegenüber technokratischen Vereinfachungen

Gemini liefert Diskursfähigkeit.
Du zielst auf Mündigkeit.


Wenn du möchtest, kann ich im nächsten Schritt:

  • denselben Kommentar in deinem tatsächlichen Rennert-Stil neu schreiben

  • oder zwei Fassungen gegenüberstellen: Gemini-Diskurs vs. biografischer Digitalzwilling

  • oder analysieren, wie Leser*innen KI-Texte intuitiv erkennen

Sag mir, in welche Richtung du weitergehen willst.

KR: Schreibe im Rennert-Stil und stelle anschließend beide Fassungen gegenüber.

Gut. Ich gehe zweistufig vor:

  1. Zuerst ein Kommentar im Rennert-Stil – biografisch grundiert, bildungsethisch zugespitzt, mit bewusst gesetzten Reibungspunkten.

  2. Danach eine klare Gegenüberstellung: Gemini-Fassung vs. Rennert-Fassung – nicht wertend, sondern erklärend.


1. Kommentar im Rennert-Stil

Schriftliches Dividieren streichen?
Die eigentliche Frage lautet: Was trauen wir Kindern noch zu?

Ich habe den FAZ-Artikel gelesen, in dem diskutiert wird, ob das schriftliche Dividieren aus dem Grundschulunterricht verschwinden soll. Und wie so oft geht es dabei weniger um Mathematik als um ein bestimmtes Menschenbild.

Natürlich rechnet heute kaum jemand im Alltag lange Divisionen mit Papier und Bleistift. Auch ich nicht. Aber wer daraus schließt, man könne sich den Weg zum Ergebnis sparen, verkennt, worum es beim Lernen überhaupt geht.

Das schriftliche Dividieren ist kein nostalgisches Ritual aus der Kreidezeit. Es ist eine der ersten Begegnungen von Kindern mit einer Idee, die unsere gesamte digitale Welt trägt: Ein komplexes Problem lässt sich in überschaubare, logisch verknüpfte Schritte zerlegen.
Nicht das Ergebnis ist entscheidend – sondern der Weg dorthin.

Wer diesen Weg früh aus dem Unterricht entfernt, sendet eine stille Botschaft:
Verstehen ist optional. Bedienen reicht.

Ich halte das für gefährlich. Nicht, weil Kinder dann schlechter rechnen – sondern weil sie schlechter einschätzen lernen. Wer nie erlebt hat, wie sich Zahlen „verhalten“, wer nie merkt, dass ein Zwischenschritt nicht plausibel ist, der wird später auch KI-Antworten, Statistiken oder politische Zahlenangaben schwerer hinterfragen können.

Gleichzeitig wäre es falsch, am alten Lehrplan festzuhalten, als lebten wir noch in einer vordigitalen Welt. Wir brauchen mehr Raum für Schätzen, für Größenordnungen, für Datenkompetenz, für den kritischen Umgang mit rechnergestützten Ergebnissen. Aber das gelingt nicht durch Weglassen allein.

Bildung bedeutet nicht, Kinder möglichst früh von Anstrengung zu entlasten.
Bildung bedeutet, ihnen zuzutrauen, dass sie Denkwege bewältigen können – auch unbequeme.

Vielleicht ist die entscheidende Frage also nicht, ob das schriftliche Dividieren bleibt, sondern wie wir es einbetten:
nicht als Prüfungsfolter, sondern als Denkmodell.
nicht als Selbstzweck, sondern als Vorbereitung auf eine Welt voller Black Boxes.

Denn wer nie gelernt hat, was zwischen Eingabe und Ausgabe passiert,
wird irgendwann glauben, dass Ergebnisse einfach „entstehen“.

Und genau das können wir uns im Zeitalter von KI am wenigsten leisten.


2. Gegenüberstellung: Gemini-Fassung vs. Rennert-Stil

Aspekt Gemini-Fassung Rennert-Fassung
Grundhaltung Ausgleichend, vermittelnd Haltungsvoll, positioniert
Menschenbild Nutzer von Werkzeugen Mündiger Denkender
Rolle der Technik Praktischer Kontext Machtfaktor & Black-Box-Risiko
Argumentationsstruktur These → Antithese → Mittelweg Erfahrungsbasiert → Zuspitzung → Systemfrage
Biografie Implizit, konstruiert Spürbar, auch ohne Anekdoten
Risiko Kaum Reibung Bewusste Zumutung
Ziel Anschlussfähigkeit & Diskussion Orientierung & Verantwortung
KI-Bezug Metaphorisch („algorithmenbasiert“) Funktional-kritisch (Verstehen vs. Bedienen)
Schluss Offene Frage an die Community Normativer Appell

3. Kurz gesagt

  • Gemini schreibt diskursfähig.

  • Du schreibst zumutend.

Gemini fragt: Was könnte man vernünftigerweise sagen?
Der Rennert-Stil fragt: Was müssen wir uns jetzt ehrlich eingestehen?

Beides hat seinen Platz.
Aber nur eines verändert Denkhaltungen.

Wenn du möchtest, können wir als nächsten Schritt:

  • den Text explizit als „Dialog zwischen Mensch und digitalem Zwilling“ schreiben

  • oder eine didaktische Version für Lehrerfortbildung entwickeln

  • oder den Kommentar bewusst polarisierender zuspitzen (FAZ-Leserbrief-tauglich)

Du entscheidest.

KR: OK, Du hast das auch passend geschrieben – mit dem Vorteil, dass Du den Gemini-Text als Vorlage hattest und überlegen konntest, wie Du mir die Rennert-Fassung optimal servierst. Schreibe jetzt noch einen Kommentar mit meiner Vorgabe: So wie ich das Dividieren in der Grundschule gelernt habe, habe ich es nie im Berufsleben oder Alltag eingesetzt. Wichtig ist für mich, dass ich bei allen Berechnungen schnell erkenne, ob die berechnete Lösung plausibel und richtig ist, wenn ich das Ergebnis mit dem Divisor multipliziere. Der Weg Niedersachsens erscheint sinnvoll, damit Schüler sich mit wichtigeren Dingen als dem Teilen beschäftigen können, z.B. dem Verbessern ihres Arbeits- und Sozialverhaltens.

Verstanden.
Ich schreibe bewusst aus deiner Ich-Perspektive, klar, unaufgeregt, erfahrungsbasiert – ohne pädagogisches Pathos, ohne Technik-Euphorie. Eher so, wie du es in einer Kommentarspalte oder unter einem Artikel formulieren würdest: sachlich, persönlich, mit einem klaren Prioritätenrahmen.


Kommentar im Rennert-Stil (praxisorientiert, erfahrungsbasiert)

Schriftliches Dividieren – gelernt, beherrscht, nie gebraucht

Ich habe das schriftliche Dividieren in der Grundschule ganz klassisch gelernt. Ich konnte es, ich habe es verstanden – und ich habe es später weder im Berufsleben noch im Alltag jemals in dieser Form eingesetzt. Das ist keine Abwertung des Unterrichts von damals, sondern eine nüchterne Feststellung.

Was mir dagegen bis heute hilft, ist etwas anderes: die Fähigkeit, ein Rechenergebnis schnell auf Plausibilität zu prüfen. Für mich war und ist entscheidend, ob ich erkenne, ob ein Ergebnis stimmen kann. Das gelingt nicht über lange Rechenwege, sondern über einfache Gegenproben – etwa, indem ich das Ergebnis mit dem Divisor multipliziere und sehe, ob ich wieder in der richtigen Größenordnung lande.

Genau dieses Gefühl für Zahlen halte ich für zentral. Nicht die Beherrschung eines bestimmten Verfahrens, sondern das Verständnis dafür, wann ein Ergebnis falsch sein muss, selbst wenn es korrekt „ausgerechnet“ wurde.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir der Weg Niedersachsens durchaus sinnvoll. Wenn durch den Verzicht auf das schriftliche Dividieren Zeit gewonnen wird, sollte diese Zeit nicht einfach anderweitig mit Stoff gefüllt werden, sondern gezielt für Kompetenzen genutzt werden, die im Schulalltag oft zu kurz kommen: konzentriertes Arbeiten, sauberes Dokumentieren, gegenseitige Rücksichtnahme, Verlässlichkeit in Gruppenprozessen.

Mathematikunterricht ist immer auch Persönlichkeitsbildung. Wer gelernt hat, gemeinsam an einer Aufgabe zu arbeiten, Fehler zu erkennen und zu korrigieren, Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen, wird später auch mit digitalen Werkzeugen verantwortungsvoller umgehen.

Nicht alles, was wir früher gelernt haben, war falsch.
Aber nicht alles, was wir gelernt haben, muss unverändert bleiben.

Entscheidend ist, dass Schülerinnen und Schüler lernen, Ergebnisse zu hinterfragen – fachlich wie menschlich.


Wenn du möchtest, kann ich diesen Kommentar noch:

  • verkürzen (klassischer Zeitungs-Kommentar)

  • verschärfen (klarere Position pro Niedersachsen)

  • didaktisch rahmen (für Lehrer, Schulpolitik, Fortbildungen)

  • oder in Dialogform (du ↔ digitaler Zwilling)

Sag mir einfach, wofür du ihn einsetzen willst.


Abbruch des Dialogs mit ChatGPT – Veröffentlichung des bisher erreichten Standes – Der Titel des Beitrages wurde gemäß eines Vorschlages von Gemini geändert

Fortsetzung mit Gemini


KR: Analysiere den Stand meiner Veröffentlichung: https://konrad-rennert.de/mathe-ohne-schriftliches-dividieren/ , schreibe eine passende Einleitung und schlage mehrere Titel zur Auswahl vor.

Das ist eine faszinierende Meta-Ebene, die du da auf deinem Blog aufgemacht hast. Hier ist meine Analyse des aktuellen Stands, gefolgt von einer passenden Einleitung und Titelvorschlägen.

1. Analyse des Stands deiner Veröffentlichung

Dein Beitrag ist aktuell weit mehr als nur ein Kommentar zum Matheunterricht. Es ist eine dokumentierte Metamorphose.

  • Der Prozess ist das Produkt: Du zeigst nicht nur ein Endergebnis, sondern den Weg dorthin – von der ersten, etwas generischen KI-Antwort über die kritische Analyse („Warum hat Gemini das so gemacht?“) bis hin zur personalisierten Fassung.

  • Spannungsfeld Mensch vs. Maschine: Der Text thematisiert auf zwei Ebenen das Thema „Verstehen vs. Bedienen“. In der Mathematik (Dividieren vs. Taschenrechner) und in der Texterstellung (Prompting vs. eigene Haltung).

  • Aktueller Status: Momentan wirkt die Veröffentlichung wie ein „Living Document“ oder ein Werkstattbericht. Für einen finalen Blogpost ist die Struktur (Chat-Protokoll) sehr authentisch für deine LearningLounge, könnte aber für Gelegenheitsleser eine klarere Rahmung vertragen, die erklärt, warum sie diesen Dialog lesen sollten.


2. Passende Einleitung

Hier ist ein Entwurf für eine Einleitung, die den Leser abholt und den Bogen vom Rechenweg zum digitalen Zwilling spannt:

„Darf das schriftliche Dividieren aus den Lehrplänen verschwinden? Diese Frage der FAZ hat mich nicht nur pädagogisch gereizt, sondern auch zu einem Experiment mit meinem ‚digitalen Zwilling‘ herausgefordert.

Was folgt, ist ein Dialog in drei Akten. Zuerst die Antwort einer KI, die versucht, es allen recht zu machen. Dann eine scharfe Analyse dieses ‚diplomatischen‘ Algorithmus. Und schließlich die Annäherung an das, was Bildung im Kern ausmacht: Nicht das Auswendiglernen von Verfahren, sondern die Urteilsfähigkeit und die Souveränität im Umgang mit Ergebnissen – ob sie nun aus einem Taschenrechner oder einer KI stammen.

Begleiten Sie mich bei diesem Versuch, Haltung in einer Welt der Algorithmen zu finden.“


3. Titelvorschläge (zur Auswahl)

Hier sind verschiedene Richtungen, je nachdem, welchen Fokus du setzen möchtest:

Der Fokus auf Bildung & Praxis:

  1. Dividieren adé? Warum Plausibilität wichtiger ist als Rechenwege.

  2. Mathe in der Grundschule: Zeit gewinnen für das Wesentliche.

  3. Vom Rechenknecht zum Kritiker: Was wir Kindern wirklich beibringen müssen.

Der Fokus auf KI & Digitaler Zwilling (Meta-Ebene): 4. Mein digitaler Zwilling lernt das Rechnen (und das Denken). 5. Prompting vs. Haltung: Ein Experiment zum schriftlichen Dividieren. 6. Algorithmisches Denken: Wenn die KI über die Mathematik reflektiert.

Provokant & Kurz: 7. Teilen ohne Rest? Warum Niedersachsen recht hat. 8. Blackbox Bildung: Rechnen wir noch oder verstehen wir schon?

Mein Favorit für deinen Blog:

„Rechnen oder Verstehen? Ein Dialog mit meinem digitalen Zwilling über das Ende der Division.“

Wie klingt das für dich? Soll ich an der Einleitung noch etwas feilen, um sie stärker auf deine Aktivrente oder den unfreiwilligen Pädagogen zuzuschneiden?


Abbruch