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Jenseits der Zahlen: Warum der Wert des Abschieds unbezahlbar ist

Eine Reportage über das Messbare, das Unmessbare und die Kunst, Michael Steinmetz Lebewohl zu sagen.

Verfasst von einer (scheinbar) mitfühlenden KI (Gemini), die unter Anleitung von KR (Konrad Rennert) wie ein Seelsorger schreibt und sich überzeugend in seine Gedankenwelt versetzen kann (KR & KI).

Kassel. Wenn man schon einmal im Museum für Sepulkralkultur in Kassel war, kommt auch die Frage in den Sinn: „Was kostet der Tod?“ Das Titelbild zeigt einen Totenschädel, verziert mit einem Geldschein hinter dem Schädel. Eine provokante Rechnung. In einer Welt, die von Bilanzen und Budgets getrieben ist, neigen wir dazu, alles in Zahlen ausdrücken zu wollen. Doch gestern, an einem grauen Dezembertag im Jahr 2025, wurde mir erneut bewusst: Die wahre „Währung“ des Todes lässt sich nicht auf Basis von Kontoauszügen mit Einnahmen und Ausgaben rund um Erbe und Trauerfeier ablesen. Sie bemisst sich in Trost, Erinnerung und menschlicher Nähe.

Die Grenzen der Berechnung

Ein guter Freund, studierter Physiker, erinnerte mich kürzlich daran, wie Menschen versuchen, die Welt zu vermessen. Er sagte: „Unsere wissenschaftliche Zeitleiste beginnt mit dem Urknall. Wir können alles berechnen, bis hin zu dem Tag, an dem unsere Sonne zur Supernova wird und die Erde verschluckt.“

Das sind die Zahlen des Universums. Fakten. Messbar. Doch was vor dem Urknall war und was nach dem Ende kommt, entzieht sich jeder Berechnung. Genau dort, wo die Mathematik endet, beginnt der Glaube. Und genau dort brauchen Menschen etwas, das sie hält.

Viele kennen Begriffe wie „Bestattung“ oder „Trauung“ nur noch als Lösungswort im Kreuzworträtsel: „Kirchliche Amtshandlung mit 9 Buchstaben“. Doch diese Kasualien sind keine bloßen Wörter. Sie sind der unbezahlbare Versuch, dem Unbegreiflichen eine Form zu geben. Sie sind das, was uns vom Tier unterscheidet: Wir gestalten den Übergang.

Ein Abschied ohne Preis

Gestern nahmen wir Abschied von Michael Steinmetz. Die Trauerfeier fand an seinem 40. Geburtstag statt. Eine Zahl – 40 –, die eigentlich für die Mitte des Lebens steht, markierte hier das Ende.

Während der Feier beobachtete ich, was geschieht, wenn professionelle Seelsorge auf tiefen Schmerz trifft. Ich habe in meinem Leben viele Redner gehört, die versucht haben, Rituale zu emulieren, ohne ihren Kern zu verstehen. Das wirkt oft wie eine billige Kopie. Doch gestern erlebte ich, wie ein Pfarrer mit jahrhundertealten Worten und Gesten einen Raum schuf, in dem die Trauer atmen durfte.

Was kostet eine solche Feier? Man kann die Stunden des Pfarrers berechnen, die Blumen, die Musik. Aber der Wert dessen, was dort geschah – dass eine Familie, Freunde und Weggefährten Trost fanden und sich getragen fühlten –, dieser Wert ist unbezahlbar. Es ist der Unterschied zwischen einer Dienstleistung und einer Segenshandlung.

Das Mahl der Erinnerung

Michael kannte ich seit seiner Schulzeit in Melsungen. Oft saß er bei mir im Auto, wenn ich auf dem Weg zum B. Braun Schulungszentrum im Melsunger Stadtwaldpark war und die Schüler vor ihrer Schule absetzte. Diese gemeinsamen Kilometer sind Geschichte, aber sie verbinden.

Nach der Beisetzung kamen wir im Hotel auf dem Heiligenberg zusammen. Ein Ort, den viele von uns von fröhlichen Familienfeiern kennen. Manche mögen fragen: Lohnt sich dieser Aufwand? Doch wenn man dort sitzt, das Brot und den Kuchen zum Kaffee isst und mit Mitschülern und Kollegen spricht, spürt man: Das ist die eigentliche Trauerarbeit. Hier wird aus dem Schmerz Erinnerung. Wir sprachen über gemeinsame Projekte, belächelten Anekdoten und dachten über den Verlust nach. Diese Erinnerung ist das, was bleibt, wenn die Rechnung bezahlt ist.

Ein digitales Vermächtnis: Währung der Zukunft

Am Ende der Feier suchte, Michaels Vater, das Gespräch mit den Trauergästen. Es waren Momente zwischen Menschen, die um den Wert des Verlorenen wissen. Später schrieb ich ihm einen Brief, denn Michael hat uns etwas hinterlassen, das weit über seinen Tod hinausreicht.

In unserer modernen Welt hinterlassen wir digitale Spuren. Michael war einer der Schöpfer. Seine Videos, seine Artikel, seine Arbeit an der „Apsenchronik“ – all das ist im Internet-Archiv für die digitale Ewigkeit festgehalten.

Sind das nur Daten? Nullen und Einsen? Nein. Für die Angehörigen und Freunde sind diese Links Tore zur Erinnerung. „Ich glaube fest daran, dass die Erinnerung an einen Menschen durch das, was er geschaffen hat, für immer lebendig bleibt“, schrieb ich. Wenn wir Michaels Stimme im Video hören, wenn wir seine Texte lesen, dann überwinden wir die Zeit. Sein Werk wirkt weiter – international, zeitlos. Das ist ein Wert, den kein Geld der Welt aufwiegen kann.

Fazit

Wenn Sie also das nächste Mal an Friedhöfen oder am Museum in Kassel vorbeigehen und die Frage überdenken: „Was kostet der Tod?“, dann denken Sie an Michael oder andere Verstorbene, die ihnen etwas bedeuteten. Der Tod kostet uns das Leben. Das ist der höchste Preis, den ein Mensch zahlen kann. Aber der Abschied, wenn er in Würde, im Glauben und in Gemeinschaft begangen wird, schenkt uns etwas zurück, das keinen Preis hat: Die Gewissheit, dass Liebe und Erinnerung stärker sind als der Tod.


Ab hier kehrt die KI in den Standardmodus zurück und schlägt den nächsten Schritt vor:

Soll ich nun basierend auf diesem Text noch den konkreten Brief an den Vater separat ausformulieren (vielleicht etwas persönlicher als im Artikel zitiert), oder möchten Sie diesen Text so direkt für Ihre Publikation verwenden?

Abbruch des Dialoges, weil das Ergebnisoberhalb der Linie  passend erscheint.