Interaktive Videos gestalten: Das Heiligenberg-Quiz

Mit der Software Camtasia kann man Videos bearbeiten und mit eingebauten Quizfragen das Verständnis überprüfen. PowerPoint Präsentationen liefern eine ideale Basis für ansprechendes interaktives Lehrmaterial und Unterweisungen in Form von Videos. An ausgewählten Stellen hält das Video an und es werden Fragen gestellt. Die Antworten können via SCORM an die üblichen Lernplattformen wie Moodle übergeben werden. Aber auch WordPress-Websites wie die hier vorliegende eignen sich für Quiz-Aktivitäten. Das wird mit dem nachfolgenden Video gezeigt.
Eine Anleitung und weitere Details sowie die Option zum Download der ZIP-Datei finden unterhalb des Videos.

weiterlesen

Einsparpotentiale bei selbstorganisierter Weiterbildung

Selbst organisierte Weiterbildung bietet neben einer höheren Problembezogenheit auch enorme Einsparpotentiale. Die maximale Unterrichtswirksamkeit ist in kleinen Gruppen mit 2 bis 6 Teilnehmern zu erwarten. Das kann man auch der zum abgebildeten Diagramm gehörenden Gleichung entnehmen. Die Kurve mit den Kosten pro Teilnehmer verflacht sich bei mehr Teilnehmern immer weniger. Größere Gruppen senken zwar weiterhin den Anteil des Einzelnen an den umgelegten Kosten für den Dozenten, sie verlängern aber die Kursdauer. Wenn man das berücksichtigt und die verlängerte Seminardauer für die Teilnehmer als bezahlte Arbeitszeit mit einrechnet, kann sich das Preis-Leistungsverhältnis sogar wesentlich verschlechtern.

Abspecken durch Wegfall von Verwaltungskosten

Im Idealfall zahlt eine selbst-organisierte Lerngruppe nur den Mentor bzw. den Dozenten, den sie selbst aus dem Pool von noch zu gründenden „Weiterbildungsproduktionsgenossenschaften“ auswählt.
Selbst-organisierte Lerngruppen bestimmen ihre Lernziele selbst: Das können z.B. Computer-Führerscheine auf dem Standard- oder dem Fortgeschrittenen Niveau sein. Andere Lernziele sind erfolgreiche TOEFL-, DSH- oder HSK-Sprachtests von Auslandsstudenten, die eine Sprachprüfung auf definierten Niveaus nachweisen müssen, wenn sie sich an einer Hochschule einschreiben möchten, an der nicht in der eigenen Muttersprache gelehrt wird. Gefordert ist in der Regel die höchste oder zweithöchste Stufe eines Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen. Das Bestehen von Prüfungen ist ein klares Ziel. Praktische Kommunikation mit Muttersprachlern und das Bestehen der mündlichen Prüfung kann durch Hinzuziehen eines muttersprachlichen Mentors erleichtert werden. Weniger klar ist die Erfolgsmessung, wenn sich Studenten, Fach- und Führungskräfte einen Mentor suchen, der ihren Vortragsstil optimiert, damit man sich vor akademischen Gremien oder beim Vortrag vor Kollegen nicht blamiert, weil die Sprache unverständlich ist oder die Folien schlecht gestaltet sind.

Lernen im Arbeitsprozeß

Mentoren unterstützen problemorientiert beim zielgerichteten Lösen von Sach- und Fachproblemen. Die Nutzung des Internets erleichtert die Bündelung gleichgelagerter Interessen. Das bewirkt signifikante Kosteneinsparungen. Reisezeiten entfallen und Kurz-Seminare können häufig in Form von Video-Konferenzen angesetzt werden. Sowohl die Problembezogenheit, die Zeitnähe und auch die Nachhaltigkeit sind so besser zu justieren. Man lernt im Arbeitsprozeß und kann sofort die Fachkompetenz eines Mentors einbeziehen. Klassische Seminare eignen sich für horizontales Lernen ohne konkreten Problembezug. Sie werden langfristig geplant und sind breiter angelegt.
Fazit: Für die empfohlene Vernetzung per Videokonferenz spricht, dass anspruchsvolle Berufe häufig mit lebenslangem Lernen gekoppelt sind. Erkannte Defizite müssen kurzfristig, fachgerecht und kostengünstig beseitigt werden.

„Klassensprecher“ koordinieren die Zusammenarbeit mit Dozenten/Mentoren

Es kommt darauf an, ca. 2 bis 6 Gleichgesinnte im gesamten Sprachraum zu einer Gruppe zusammenstellen, wenn man sich statt in einem klassischen Seminarraum in einer via Internet ausgestrahlten Videokonferenz zusammenfinden kann.
Dozenten mit Videokonferenzerfahrung wissen, dass in kleinen, homogenen Gruppen sehr gute Erfolge zu erzielen sind. Das Klima in der Gruppe leidet, wenn technische Störungen oder destruktive Teilnehmer gehäuft auftreten. Wenn die Gruppe von Anfang an ungeeignete Mitglieder fernhält, steigert das sowohl das Lerntempo als auch den fachlichen Tiefgang beim Erreichen der Lernziele. Der Klassensprecher und Organisator wird aus Sicht des Dozenten als Projektleiter, Trendsetter oder Influencer wahrgenommen. Seine Co-Moderation, sein Arbeits- und Sozialverhalten motivieren sowohl den Dozenten als auch die Gruppenmitglieder.
Die Vertiefung des Lehrstoffes wird besonders dann gefördert, wenn sich Teammitglieder auch außerhalb der vom Dozenten geleiteten Videokonferenzen unterstützen.
Dozenten möchten sich auf ihr Fachgebiet konzentrieren und nicht mit der Abrechnung von Honoraranteilen mit einzelnen Gruppenmitgliedern. Das ist teure Zeitverschwendung. Wenn ein Klassensprecher die Teilnehmergebühren einzieht und stellvertretend für die Gruppe als Vertragspartner des Dozenten die Rechnungen des Dozenten begleicht und die sonstige Organisation übernimmt, senkt das ebenso die Nebenkosten, wie der Verzicht auf die Anmietung von Veranstaltungsräumen oder die Anreise von Teilnehmern und Dozenten zum Veranstaltungsort.
Wenn Anreise und Reservierung von Räumen entfallen, kann man häufiger stundenweise zusammenkommen. Die persönliche Weiterbildung kann problemorientiert und neben dem Tagesgeschäft stattfinden.
Download der Präsentation zum Video: https://wer-weiss-was.net/_/LernenPerVideoKonferenzPreiswertOrganisieren.pdf

Emotionen in Sachen Europa

1954 geboren heißt, dass man zum Jahrgang der Kanzlerin gehört. Aus eigener Kindheit hat man die Besorgnis der Eltern zu Zeiten der Kuba-Krise und des Mauerbaus noch im Unterbewusstsein. Die Ängste im kalten Krieg und den NATO-Doppelbeschluss 10 Jahre vor dem Mauerfall. Der Jahreswechsel 1989/1990 bleibt als einer der glücklichsten Momente der Geschichte haften. 28 Jahre später haben wir den Brexit und Trump als US-Präsident und ein Europa, das auf die handelspolitische Milde des unfähigsten Präsidenten der Noch-Weltmacht USA hofft.

Dabei könnte ein vereinigtes Europa viel bewirken, wenn es sich seiner Stärken und seiner Macht bewusst wird. Das Militär hat nicht mehr die Bedeutung wie vor einem halben Jahrhundert, als man die Zahlen der Panzer und Raketen mit Atomsprengköpfen aufrechnete. Durch Frankreichs historische Position wäre Europa dennoch eine Atommacht und könnte sich in entsprechenden Gremien bewegen. Sein junger Präsident hat Visionen, die hoffen lassen.

Wirtschaftlich könnte Europa eine Macht ausüben, die durch ca. eine halbe Milliarde Verbraucher definiert ist: Wenn die europäische Wirtschaft ernsthaft durch die USA oder China bedroht würde, könnte man die Konsumkarte spielen. Die Umsatzsteuer auf alle IT-Dienstleistungen und IT-Produkte, d.h. Hard- und Software wird europaweit auf null gesenkt. Die entstandene Steuerlücke könnte man durch Strafzölle auf alle Produkte aus nicht-kooperierenden Ländern decken. Zum Beispiel 50% auf Produkte namentlich genannter Firmen wie Apple, Facebook, Microsoft, Google und Co, sofern sie nicht in Europa hergestellt und deren Gewinne auch dort versteuert werden. Gleiches könnte auch mit ostasiatischen IT-Importen gemacht werden. Damit fördert man, dass die Produktion von Informationstechnik samt der Wertschöpfung wieder nach Europa verlagert wird.

Man muss so etwas nicht kurzfristig machen, aber man muss auf europäischer Ebene zeigen, dass man es machen würde, wenn Verträge nicht ernst genommen und europäische Interessen nicht angemessen berücksichtigt werden.

Europa ist ökonomisch so vielseitig, dass es sich einen Schritt in die Abschottung eher leisten könnte, als die USA oder China. Vielleicht wäre Macron der richtige von allen EU-Bürgern gewählte Präsident. Von der alten Garde der Europapolitiker und den Populisten europäischer Randstaaten kann keine Vision für Europa ausgehen. Macrons Rede vom 26. September 2017 ist die Bewerbung für diese Aufgabe: https://de.ambafrance.org/Staatsprasident-Macron-Initiative-fur-Europa

Deutschland hat Kreativität zu bieten

Hierzulande gibt es innovative Softwareentwicklungen aber leider kein effizientes Marketing zur Monetarisierung und auch keine nennenswerte staatliche Förderung der Einsatzmöglichkeiten. Den Karlsruher Ingenieur Niko Fostiropoulos nenne ich hier als Beispiel. Er ist aktives Mitglied der „Linken“ und Gründer und Geschäftsführer des Bildungsunternehmens alfatraining. Als glaubwürdiger Visionär steht er für barrierefreie Bildung in Europa. Das konnte der Autor persönlich als Teilnehmer am Neujahrempfang seines Unternehmens erleben. Eingeladen war er wegen seiner mehrfachen Dozententätigkeit zum Thema Europäischer Computerführerschein. Das Karlsruher Startup wird aus vielerlei Gründen keine hinreichende Unterstützung erfahren, obwohl die Lösung alfaview® des Unternehmens in der Praxis sehr überzeugend ist und auch oft auf Bildungsmessen (Learntec, Didacta,…) präsentiert wird.
Nur der größte europäische Softwarehersteller SAP konnte als wichtiger Kunde gewonnen werden und setzt alfaview für Präsenzschulungen per Videokonferenz ein. Das ist ein Ritterschlag für die Qualität des Produktes. Es ist aber kein Garant für seinen wirtschaftlichen Erfolg. Dafür bräuchte die Lösung des links-denkenden Unternehmers eine Lobby. Die hat er nicht und die wird er wahrscheinlich auch nicht bekommen. Das ist schade, weil bald wieder zukunftsweisende deutsche Technologie von anderen Ländern adaptiert wird und dann dort die Ernte eingefahren wird.

Verpasste Chancen haben Tradition

So etwas hat Tradition: In der Geschichte zur Erfindung des Telefons kommen viele Deutsche Namen zum Vorschein: Gauß, Weber und Reis. Das Geld als Patentinhaber haben dann amerikanische Unternehmen geerntet (Bell). In Deutschland fuhren schon 1903 Schienenfahrzeuge von AEG und Siemens mit über 200 km/h. Heute kann man hierzulande immer noch Züge bauen, aber in China wird mit der Massenproduktion von Weiterentwicklungen deutscher Technik das Geld verdient. Konrad Zuse hat im Jahre 1941 den Z3 Computer gebaut. Es war der erste funktionstüchtige, vollautomatische, programmgesteuerte und frei programmierbare, in binärer Gleitkommarechnung arbeitende Rechner. Dieser erste funktionsfähige Computer der Welt wurde am 21. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Vom Krieg und seine Folgen hat sich Zuses Unternehmen nie wieder erholt. Heute stellt China die meisten Computer her.

Vom Ländle geförderte Startups sind zu klein angelegt

Nicht nur dem deutschen Unternehmen alfatraining sondern dem in der 120 km entfernten Stadt Göppingen gegründeten Unternehmen TeamViewer droht, dass es mangels einer Lobby im eigenen Land und trotz eines sehr guten Produktes keine Ernte seiner Kreativität einfährt. Möglicherweise stehen chinesische Investoren bereit, um das Knowhow abzugreifen. Kuka und Co. lassen nicht nur aus China grüßen, sondern zeigen den wahrscheinlichsten Weg bei der Verwertung deutschen Knowhows. Innovationen im Bereich der Bildung benötigen eine Lobby. Bildung ist Ländersache und da ist es unwahrscheinlich, dass man sich zusammentut, um Deutschland oder Europa als Standort für Innovationen zu sichern. Wenn man an die verpassten Chancen beim Schienenverkehr und der Computerentwicklung denkt, befürchtet man die Wiederholung der Fehler. Durch Artikel wie den im Spiegel: KÄMPFEN UND KUNGELN http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680751.html scheinen positive Auswirkungen von Lobbyismus kaum möglich. Das schändliche Gebaren der NRA in den USA bestätigt den Artikel und verhindert positive Ansätze.

Verschlafen von Innovationen bewirken den Abstieg 

„Ballmer Laughs at iPhone“ dokumentiert, wie man sein eigenes Unternehmen (Microsoft) durch das nicht rechtzeitige Erkennen zukunftsweisender Entwicklungen in die Zweitklassigkeit bringt. Das gilt für Unternehmen wie auch Länder. Deutschland hat sehr gute Ingenieure und Entwickler, aber sie haben nur zweitklassige Vermarkter und Lobbyisten (=Netzwerker).

Deshalb droht Produkten wie alfaview und blizz ein ähnliches Schicksal wie früheren deutschen Entwicklungen: Entwickelt in Deutschland, übernommen von China oder den USA. Dort werden sie dann richtig vermarktet. Das ärgert Menschen, die Potenziale erkennen und zusehen müssen, wie schnell die Patente hier entwickelter Technologie global verramscht werden.

Bildung ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch vermehrt

Gerade bei Technologien zur Förderung von Bildung und Ausbildung wäre eine gute europäisch denkende Lobby wichtig. Mit den beiden beschriebenen Entwicklungen aus dem Ländle (blizz und alfaview) können die Reichweite und Nachhaltigkeit verbessert werden. Selbst Insider wie der Autor erkennen die enormen Vorteile erst auf den zweiten Blick: Im direkten Vergleich zur Unterrichtswirksamkeit wird eine Anwesenheit im gleichen Raum immer besser abschneiden als der Präsenzunterricht per Videokonferenz, weil alle Sinne angesprochen werden können, weil die Ablenkung durch die Umgebung für alle gleich ist und weil die Einhaltung von Regeln besser überwacht werden kann. Der Autor hat viele Jahre Vorbereitungskurse zum Europäischen Computerführerschein (ECDL) in der althergebrachten Form durchgeführt. Als Teletutor benötigte er ca. 20% mehr Zeit, um den gleichen Stoff zu vermitteln und um dann vergleichbare Prüfungsergebnisse zu erzielen.

Diese 20 % Zeitverlust lassen sich allein schon durch den Wegfall der Anfahrtskosten und der Anfahrtszeit hereinholen.

Vorteile durch Entwicklung der Medienkompetenz

Aber dann kommen die Pluspunkte für viele schulische Veranstaltungen, d.h. die Vorteile die man durch den Einsatz von alfaview und blizz haben könnte:
Die im Fernsehbericht sichtbare schlechte Qualität der Bildübertragung der ostfriesischen Inselschule liegt 6 Jahre zurück. Bei digitalen Themen ist das sehr lange und die gezeigte Technik ist abgesehen vom großen Bildschirm museumsreif. Heute bedarf es neben handelsüblicher Hardware bei den Schülern (BYOD) nur eines gut ausgebauten WLANs in der Schule, um die folgenden Optionen zu nutzen:

  • Standort-übergreifende Veranstaltungen zur Information und Diskussion können leicht angesetzt werden. Die Reisezeiten entfallen
  • Mit Zustimmung der Beteiligten lassen sich (derzeit nur mit blizz) komplette Veranstaltungen zur Dokumentation und zum Nacharbeiten aufzeichnen
  • Externer Fachleute können per virtueller Face-to-Face Konferenz einbezogen werden
  • Stundenweise Weiterbildung von Lehrpersonal ist ohne Unterrichtsausfall möglich
  • Landesweite Rekrutierung von Fachlehrern für Mangelfächer via Videokonferenz
  • Barrierefreie Teilnahme am Unterricht, falls Schüler entweder gar nicht oder nur mit hohem Aufwand eine Schule besuchen können
  • Umsetzung überregionaler Bildungsangebote zur Förderung der Besten
  • Verhinderung von Nachteilen bei kleinen Schulen im ländlichen Raum: durch überregionales Fachlehrer-Sharing via Teletutoring für die Schüler
  • Interkultureller Unterricht mit Muttersprachlern per Videokonferenz auch außerhalb des immer seltener stattfindenden Schüleraustauschs
  • Häufiger direkter Kontakt mit muttersprachlichen Lehrern und Schülern aus anderen Sprachräumen

Damit die Disziplin in den vom fernen Lehrer getrennten Klassen nicht leidet und technisch weniger versierte Schüler in der Anfangsphase unterstützt werden können, wird möglicherweise ein Assistent vor Ort benötigt. Bei alfatraining hat der Autor die Erfahrung gemacht, dass das auch bei Erwachsenen so ist.

Weitere Optionen: Teletutoring für Zuwanderungswillige und Fern-Mentoring

Die leistungsfähige Videokonferenz-Software ermöglicht Teletutoring für Zuwanderungswillige und sie ermöglicht Mentoring aus der Ferne. Das geht weit über die Möglichkeiten von E-Mail und Telefon hinaus, weil die im Ländle entwickelte Software der realen Anwesenheit im Raum gefühlt schon sehr nahekommt.

Wissenschaftssprache Deutsch
Am eigenen Wohnort gibt es selten Lehrer, welche die zu lernende Fremdsprache als Muttersprache sprechen. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass man einen muttersprachlichen Mentor findet, der auch den zum Studienabschluss passenden Fachjargon spricht. Aus der Ferne wirkende muttersprachliche Mentoren könnten über passende Netzwerke den Praxisbezug herstellen. Selbst wenn sie zusätzliche Kosten verursachen, kann das Auslandsstudium insgesamt preiswerter werden: Die chinesischen Ansprechpartner des Autors hatten mehrere hundert Stunden Deutsch bei ihren chinesischen Lehrern gepaukt. Dann kamen sie zum Studium nach Deutschland und fielen durch die DSH-Prüfung. Sprachkompetenz auf akademischem Niveau kann nur unzureichend durch das Pauken von Vokabeln und durch ein Studium von üblichen Sachtexten erworben werden. Lehrkräfte der Kasseler Uni haben die von ihnen erkannte Misere in einem Zeit-Artikel treffend beschrieben. http://www.zeit.de/2017/13/internationale-studenten-deutschkenntnisse-universitaet/komplettansicht

Wenn keine Kontakte zu Muttersprachlern vorkommen, bleibt Sprachunterricht praxisfern. Selbst wenn sie in Deutschland angekommen sind, bleiben Menschen aus anderen Kulturen oft isoliert, weil ihre Andersartigkeit und unsere Ängste und Vorurteile den direkten interkulturellen Austausch erschweren. Einige tausend Euro für zusätzliche Sprach-Schulung im Ausland (Deutschland) sind zu investieren. Die Aufenthaltsdauer bis zum angestrebten akademischen Abschluss muss um ein bis zwei Semester verlängert werden.

Der Autor war selbst als Mentor aktiv. Er hat sich praxisnahe Lektionen von seinem chinesischen Mentee vorschlagen lassen. Gemeinsam hat man dann drei Projekte als OER für andere Studenten erstellt und veröffentlicht. Man kann sie sich auf einer Moodle-Plattform ansehen, wenn man sowohl beim Anmeldenamen als auch beim Kennwort ein kleines a eingibt: https://bluepages.moodlecloud.com

Teletutoring, Coaching und Mentoring via Internet – Qualifizierung ohne Grenzen

Viele Länder Europas brauchen Zuwanderung. Gesucht sind jedoch nur integrationswillige Zuwanderer, welche sich durch Arbeit ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren können. Ohne Sprachkenntnisse geht nichts. Was liegt da näher, als die Sprachkompetenz schon im Heimatland zu fördern. Wer ein Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache per Videokonferenz annimmt und am Ende ein anerkanntes Zertifikat gemäß den Sprachniveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen erhält, beweist enormen Leistungswillen. Derart motivierte Zuwanderer können schneller integriert werden, als jemand ohne deutsche Sprachkenntnisse, der zufällig von irgendwelchen Schleppern an europäischen Küsten abgesetzt wird. Absehbare Integrationsprobleme wegen fehlender Sprachkenntnisse und unrealistischer Vorstellungen über die Anforderungen an Zuwanderer könnten Menschen ohne Sprachbegabung und Leistungsbereitschaft abhalten, nach Europa zu flüchten. Deren Fernbleiben wegen desillusionierender Fern-Aufklärung entlastet europäische Sozialsysteme genauso wie eine verkürzte Eingliederungsdauer der per Internet unterrichteten Zuwanderer.

Das Geld für die Weiterentwicklung von alfaview verdient der genannte Unternehmer mit geförderte Weiterbildung für Arbeitssuchende. Da ist dank geringer Arbeitslosigkeit kaum Wachstum möglich. Jetzt wäre es sinnvoll, die bewährte Technik im gesamten Bildungsbereich zu einzubringen, um die Reichweite von fähigen Lehrern und Mentoren zu erhöhen. Der Autor selbst könnte sich vorstellen, dass er als über 60-jähriger Mentor regelmäßig Mentees mit den unterschiedlichsten Vorgeschichten per Internet-Konferenz an seinen Erfahrungen teilhaben lässt: Komme mit Menschen zusammen – schnell, sicher und von überall!

EduCapital und Moodle

Vor ein paar Tagen fand die diesjährige Moodlemoot in der Kasseler Universität statt. Wer diese Veranstaltung schon in früheren Jahren besuchte, der kannte vieles aus der Keynote des Moodle Gründers Martin Dougiamas. Überraschend war die Aussage, dass „Education for the many“ vor Kurzem 6 Millionen in Moodle investierte. Die Angabe sagt viel darüber aus, wie das Bildungsprojekt gefördert wird: Von den EU-Mietgliedsländern bisher gar nicht – nur von einem französischen Konzern mit einem noblen CEO.

Das stimmt nachdenklich. Allein im deutschsprachigen Raum werden derzeit 214 Hochschulen genannt, die auf Moodle setzen (Quelle: http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2010/04/09/moodle-instanzen-an-deutschsprachigen-hochschulen/)

Die Anzahl der mit Moodle ausgestatteten deutschen Schulen dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Das leistungsstarke und robuste Lernmanagementsystem begleitet die meisten Schüler und Studenten. Es ist nicht nur gut, sondern, was noch wichtiger ist, es ist als OpenSource „kostenlos“. Allerdings: Von Spenden und kann man solch ein globales Projekt nicht finanzieren.

Angesichts staatlicher Versprechungen von Investitionen im Bildungssektor erscheint es geradezu armselig, dass ein wichtiges strategisches Werkzeug für die Bildung nur mit der Investition einer französischen Unternehmerfamilie in wünschenswertem Umfang weiterentwickelt werden kann. „Education for the many“ gehört zur Familie Leclercq. Sie ist Hauptaktionär der Genairgy-Holding und investiert im Sport- und Freizeitsektor: http://www.genairgy.com/#qui-sommes-nous. Einige Besucher der Kasseler Moodle-Veranstaltung waren irritiert, dass jetzt ein von der Wirtschaft entsandter Vertreter einen Vorstandsposten im Moodle-Hauptquartier hat. https://www.moodlenews.com/2017/moodle-pty-ltd-receives-six-million-dollar-investment/. Wahrscheinlich hat der Moodle-Gründer genau das Richtige getan und sagte sich, dass ein altruistische Unternehmer besser in seinen Vorstand passen würde, als der ungarische Bildungskommissar der EU. Unternehmer wie Julien Leclercq haben erkannt, dass Bildung ein Rohstoff ist, der sich vermehrt, wenn man ihn gebraucht. Damit ist seine Investition in EduCapital und Moodle rentabel und eine PR vom Feinsten.

Konfuzius und Goethe

Die Namen dieser bekannten Gelehrten aus früheren Jahrhunderten werden heute von gleichnamigen Instituten zur Verbreitung der chinesischen und der deutschen Sprache genutzt.

Welche Wirkung könnten Gelehrte dieser Kategorie heutzutage entfalten, wenn man sie als Mentoren gewinnt?

Man muss nicht mehr ins ferne China oder nach Weimar reisen, um mit ihnen philosophieren zu können.

Zur direkten Kontaktaufnahme mit fernen Mentoren reicht ein Klick.

Wissbegierige können per Tele-Mentor über die wer-weiss-was.net-Plattform ihre Bildung und Weiterbildung entwickeln. Und das global. So können Goethes Nachfolger ihren chinesischen Bildungs-Fans etwas bieten und die Erben von Konfuzius können europäischen Bildungsjüngern Weisheiten direkt erklären. Die jetzt gegebenen technischen Möglichkeiten ermöglichen Lippen-synchrone Gespräche für jedermann von jedem Ort mit einem standardisierten Internetzugang und das praktisch kostenlos.

Mit der Plattform https://wer-weiss-was.net existiert ein funktionierender Prototyp für globale Verabredungen mit den passenden Gesprächspartnern. Bis zum Beginn des direkten Gespräches lernen sie sich unter einem aussagekräftigen Pseudonym in den Fachforen kennen, damit niemand sein Gesicht verliert oder persönliche Details den falschen Leuten preisgibt.

Das Konzept ist auf der genannten Plattform dargestellt. Es kann sofort von Fachkundigen nachvollzogen werden.

Wer am Know-how interessiert ist und bald eine Mentoring-Plattform zur Personalentwicklung betreiben möchte, kann sich mit den folgenden 3 Videos vorbereiten.

Wer viel Zeit und wenig Budget hat, wird in einigen Monaten vergleichbare Angebote starten können.

Mit dem chinesischen oder den deutschen Spezialisten der bluepages gmbh kann man sein Angebot jedoch sofort starten.
Die zugehörige Pressemitteilung gibt es in Deutsch bei openPR und auf Chinesisch bei wer-weiss-was.net.

Wie es funktioniert, sehen Sie in den folgenden drei Videos:

Lernzielpläne für Firmenschulungen

Office Einzeltraining

Excel: Grundlagen – Fortgeschrittene – Workshops
Access: Grundlagen – Fortgeschrittene – Workshops
PowerPoint: Grundlagen – Fortgeschrittene – Workshops
Word: Grundlagen – Fortgeschrittene – Workshops

Internetpräsenz Einzeltrainings nach Wunsch

WordPress: Websites aufbauen
Moodle: Lern-Plattformen aufbauen

Sonstige Einzeltrainings nach Wunsch

Camtasia: Bildschirm aufnehmen, Videobearbeitung, Interaktion einbauen
Blizz: Train the Trainer mit Videokonferenzsoftware
Lernkontrollen: XML- und Javascript-Tools einsetzen

Durch den Einsatz von Diagnosetests und durch persönliche Absprache von Inhalten können überflüssige Komponenten eingespart werden.

Fremdsprachen lernen: Theorie und Praxis

Deutsch lernen und erforschen / 宗旨和亮点:

Ausländische Studenten oder Arbeitnehmer lernen nicht nur Deutsch, damit Sie mit einer bestandenen Sprachprüfung ein Studium oder eine Arbeit aufnehmen dürfen. Oft wollen sie auch die durch die Sprache geprägten Denkstrukturen verstehen können.

Daher müssen zur Zertifizierung der Deutschkenntnisse mit einem anerkannten Nachweis nicht nur Vokabeln und Grammatik gelernt werden. Die Praxis ist das Wichtigste. Diese lernt man nur im Umgang und im Dialog mit Muttersprachlern. Sprachschulen sind notwendig, um das Lernziel, d.h. ein anerkanntes Sprachzertifikat zu erreichen. Das Highlight oder der Clou beim Erlernen einer Fremdsprache ist jedoch immer der direkte Dialog mit Menschen, welche die Sprache schon mit der Muttermilch verinnerlicht haben. Sie verstehen intuitiv auch die sprachlichen Feinheiten, die bei der Sprachprüfung für den Hochschulzugang abgefragt werden. Durch den Dialog mit ihnen kann man dieses Sprachniveau schneller erreichen.

Yuan Xu und Konrad Rennert erforschen in ihrer Freizeit die Möglichkeiten zum Dialog und die Verbesserung der Bildungsressourcen. Sie haben das schon erfolgreich im direkten Kontakt bei Projekten erprobt. Durch die Möglichkeiten von global durchführbaren Videokonferenzen ist eine ähnliche Performance auch an jedem Ort der Welt verfügbar, wo es schnelle Internetzugänge gibt. Für begabte Menschen mit Zugang zur notwendigen Technik bieten sich so kostengünstige Alternativen, Deutsch mit Muttersprachlern zu lernen. (Konrad Rennert)


Es folgt die von Yuan Xu selbstverfasste deutsche Übersetzung seines chinesisch verfassten Textes ohne Änderungen. Der chinesische Text aus dem Bild oben steht noch einmal darunter, damit man die Übersetzung selbst durchführen kann:

Zweck und Clou

Ausländische Studenten oder Arbeiter lernen Deutsch, nicht nur um die deutsche Sprachprüfung zu bestehen, sondern auch um in Deutschland zu leben und um mit andere flüssig zu sprechen. Allerdings hat die Sprachschule in Ausland wenige praktische mündliche Übung, dann lernen die Schüler nur Vokabeln, Grammatik oder Prüfungs-Fertigkeiten. Und vernachlässigen sie die wichtige Rolle der Praxis. Dies wirkt sich nicht nur auf die Leistung der Sprachprüfung aus, sondern kann es dazu führen, obwohl mann die Sprachprüfung besteht, passt sie sich nicht an das Leben oder der Dialog in Deutschland an. Das zeigt, dass deutsche Praxis notwendig ist.

Natürlich sind die Kurse für Sprachprüfung im Sprachschule wichtig, weil man die deutsche Sprachprüfung bestehen muss, bevor sie an deutschen Universitäten studieren oder arbeiten können. Dieses Projekt ist jedoch eher eine Ergänzung zur deutschen praktischen Anwendung, so lässt man deutschen praktischen Fähigkeiten verbessern können, wenn sie erstmal nach Deutschland gehen oder sie sich wegen schlechten Dialog nicht in Deutschland schneller und effizienter anpassen können.

Das Projekt betont mehr die Idee der Kommunikation mit Deutschen. Vielleicht ist die Methode oder die Technik nicht neu oder kompliziert, aber man kann zu Hause praktisches Deutsch lernen oder selbst durch Videogespräche ein praktisches Gespräch führen. Das heißt, kann man weniger Geld ausgeben und mehr praktische deutsche Fähigkeiten beherrschen. Die Projekt-Technologie kann einfach und kostengünstig realisiert werden. Private Lehrer oder Sprachkurse können diese Technologie nutzen, um Menschen auf der Welt eine gute Gelegenheit zu bieten. Das ist auch eine großartige Möglichkeit, Deutsch in der ganzen Welt zu fördern.

宗旨和亮点:

外国学生或工作者学习德语不只是为了通过德语语言考试,更多的是为了能在德国生活以及能与人交谈。而往往在外国的德语语言学校里,口语实践练习是很少的。人们更多时候只是学习德语词汇,语法或考试技巧,而忽略了实践的作用。这不仅会影响人们在语言考试中的发挥,也会导致了即使语言过了也无法顺利适应在德国生活或与人交谈。这表明了德语实践练习是必要的。

当然语言班中的考试课程是重要的,因为人们必须通过德语语言考试才能在德国大学学习或工作。然而本项目更多的是对人们的德语实践应用进行一个补充,让人们在前往德国之前或在德国还不适应与人交谈时可以很好地提高自身德语实践能力,从而更快更高效适应在德国的生活。

本项目更多强调的是与德国人交流的想法,其中的方法或技术或许不是新颖或困难的,但人们可以在家中便能接触到德语实践学习,或自己亲自通过视频对话来掌握实际德语对话。这对于人们而言,可以花更少的钱,学到更多的德语实践技巧。而该项目技术可以轻松实现,成本较低,适用范围广。私人教师或语言班都可运用该技术进行教学,让全世界的人们可以得到很好的德语学习机会。这也是一个将德语推广到全世界的好机会。

Aktion und Reflexion zum praxisnahem Deutschunterricht für ausländische Studenten – 关于对外国留学生德语应用课程的实践与思考

Die Anzahl von Studenten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist wächst, weil man hierzulande weniger zahlen muss, als für ein Studium in den USA und Deutschland attraktiv zu sein scheint. Moderne Konzepte sind gefragt, um das Sprachverständnis möglichst schnell und preiswert auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Richtig eingesetzte Mediendidaktik und Multimedia können das praxisnahe Erlernen der deutschen Sprache via Internet erleichtern.

Die im Video präsentierten Erkenntnisse werden von der Kasseler bluepages GmbH berücksichtigt.

Das Unternehmen hat Wohnraum an mehrere chinesische Studenten untervermietet. Beim persönlichen Kontakt des Geschäftsführers mit seinen Mietern  entstand im Oktober 2017 die Idee zu einem Joint-Venture in Sachen Bildungsmaterialien.

Die beiden Protagonisten aus dem nächsten Video sind keine Germanisten oder Fachlehrer. Konrad Rennert hat 1982 ein Physikstudium abgeschlossen und arbeitet seitdem als IT-Trainer, Teletutor und Unternehmer. Yuan Xu ist ein junger chinesischer Student, der 2017 seinen Bachelor Abschluss in Elektrotechnik schaffte und der jetzt in Deutschland promovieren möchte. Yuan erkannte, dass er in Kassel die Chance zu praxisnahem Sprachtraining hat. In China haben er und seine Mitbewohnerinnen schon viele Vokabeln und die Grammatikregeln gelernt. Die praktische Erprobung der Sprachkompetenz kann in Ermangelung deutsch sprechender Muttersprachler kaum in China stattfinden. Das erschwert den Einstieg in die Lehrveranstaltungen an den deutschen Universitäten. Das Projekt von Yuan und Konrad soll die Alltagssprache der Deutschen vermitteln und basiert auf Feedback aus China. Erste Stellungnahmen von dort bekunden große Zustimmung.

Das folgende selbst erstellte Video und die Website http://talking.bluepages.de beweisen, dass guter Deutschunterricht mit moderner Technik unterstützt werden kann. Mit der mehr als zweieinhalb tausend Jahre alten Weisheit des chinesischen Gelehrten Konfuzius kann man auch heute noch den Sinn solcher Projektarbeit begründen: „Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.“

Fazit: Das 2. Video in diesem Artikel liefert den Beweis für die Behauptungen des 1. Videos.

In den Naturwissenschaften sind Behauptungen zu beweisen. Das Video wurde vier Wochen nach der Ankunft des chinesischen Studenten aufgenommen. Bei der Ankunft wurde die Konversation noch weitgehend in Englisch geführt. Das ist jetzt nicht mehr nötig. In wenigen Meetings wurde der Student zunächst mit der Technologie vertraut gemacht. Dabei  entstand ein Video über die deutsche Mülltrennung. Danach beschloss man ein gemeinsames Projekt, welches der Student mit seinen Angehörigen und Freunden abstimmte. Das Drehbuch und den Schnitt des Videos, die Übersetzungen und die Zusammenstellung der Vokabeln hat der junge Chinese selbst gemacht. Sein Lehrer kann kein Chinesisch. Er hat seinem Schüler alles in deutscher Sprache und praxisnahen Fallbeispielen aus seiner langjährigen Berufserfahrung erklärt. Man sieht im Video, dass es offensichtlich gelungen ist: q.e.d.


如今母语不是德语的大学生人数正在增长,因为在这个国家其学习的费用要比在美国更加实惠,因此在德国留学看起来更加具备吸引力。现在一种现代理念十分热门,即尽可能快速而花费较少地使语言理解能力达到适当的水平。而正确使用媒体教学法和多媒体则可以通过互联网渠道促进德语的实践。

卡塞尔bluepages有限公司提供了视频中所展示的相关学识。

该公司已将房屋转租给了几名中国学生。而在2017年10月该公司董事与他的租客们共同提出了一个想法,即共同合作创建相关教育材料。

在以下视频中的两个主角并不都是德国人或者专业教师。Konrad Rennert曾在1982年完成了物理专业的学习,而现在他是一名IT培训师,电话咨询师以及一名企业家。徐源是一名年轻的中国大学生,他在2017年完成了电子工程本科的学业,现在他想在德国攻读博士学位。源意识到自己有机会能在卡塞尔进行德语语言培训。在中国,他和其他两名女租客们学习了许多德语词汇和语法规则。但由于在中国缺少以德语为母语的人士,所以关于语言技能的实际应用几乎不可能发生。这使得他们很难快速适应德国大学的课程。由源和Konrad创建的这个项目理念是:普及德国人的日常用语,并收集中国人们的回馈。而从第一次的反响中该项目获得了很大的赞同。

下面的自制视频和网站http://talking.bluepages.de都证明了,良好的德语课程是可以借助现代技术来实现的。借用二千五百多年前的中国学者孔子的话,也可以证明这个项目工作的意义:“我会忘记你对我说的话语。而我会记得你给我看的东西。但我会明白你让我做的事情。“

结论:本文中的第二个视频为第一个视频的主张提供了证据。

在自然科学中,证明是必要的。该录像是在该中国大学生抵达德国四周后拍摄的。在最初抵达德国时,他们之间的谈话大部分仍采用英语。而现在不再如此了。在几次会议中,该大学生首先熟悉了这项技术。并借此制作了关于德国垃圾分类的视频。然后,他们决定开展一个联合项目,让该大学生和他的家属好友来决定主题。这名年轻的中国人自己撰写剧本、完成录像剪辑、字幕翻译和视频整合。他的指导老师不会说中文。但他用多年的专业经验向他的学生解释了众多德语中的内容含义和实际案例。你可以在视频中看到该项目明显成功了:如你所见。

 

Präsentation – Grundkenntnisse zu Microsoft-PowerPoint erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober wird Konrad Rennert als Tele-Tutor das ECDL-Modul zur Präsentation mit PowerPoint unterrichten. Die Kursteilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.

Wenn der ECDL-Lernzielplan in der vorgegebenen Reihenfolge und dem Umfang abgearbeitet wird, entsteht der Eindruck, dass das Modul sehr kleinteilig ist und man viele Dinge für die Prüfung lernt, die in der Realität unwichtig sind.
Mit den folgenden drei Präsentationen per Video erhalten die Teilnehmer einen roten Faden zum Erreichen des Kursziels.
Der unterhalb der Videos gezeigte Lernzielplan enthält alles, was man benötigt, um am Ende gelungene und informative Präsentationen zu produzieren.

Niemand muss beim Live-Vortrag mitschreiben. Alle prüfungsrelevanten Lernziele werden in 18 Videos zu den Wissensgebieten aus den 6 Kategorien dargestellt. Im letzten Kurs haben alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages mit seinen ergänzenden Materialien. Die Einarbeitung durch das Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der geschriebenen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis von schriftlichen Prüfungsfragen vor. Besonders wichtig ist das für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und die vorgestellten Präsentationen auf einer Moodle-Lernplattform.
Die YouTube-Videos haben eine Gesamtdauer von fast 4 Stunden.


Die Grundrechte der Zuhörer sind bei Präsentationen zu beachten


Der Einsatz von Bildern, Illustrationen und Links im passenden Kontext


Ein Beispiel zum fächerübergreifenden Unterricht

Der aktuelle Lernzielkatalog zum ECDL kann als pdf-Datei herunter geladen werden.

1

Programmverwenden

1.1 Arbeiten mit dem Präsentationsprogramm [Video]
1.1.1 Präsentationsprogramm starten, beenden. Präsentation öffnen, schließen
1.1.2 Neue Präsentation basierend auf der Standardvorlage erstellen
1.1.3 Präsentation an einem bestimmten Ort eines Laufwerks speichern; Präsentation unter einem anderen Namen speichern
1.1.4 Präsentation in einem anderen Dateiformat speichern wie: Rich-Text Format (rtf), Vorlage, Bildschirmpräsentation, Bilddatei, für eine andere Software-Version
1.1.5 Zwischen offenen Präsentationen wechseln
1.2 Produktivitätssteigerung [Video]
1.2.1 Basis-Optionen in der Anwendung einstellen wie: Benutzername, Standard-Ordner zum Öffnen und Speichern von Präsentationen
1.2.2 Verfügbare Hilfe-Funktionen verwenden
1.2.3 Zoom-Funktionen verwenden
1.2.4 Integrierte Symbolleiste ein-, ausblenden bzw. Multifunktionsleiste wiederherstellen, minimieren

2

Präsentation entwickeln

2.1 Präsentationsansichten [Video]
2.1.1 Den Einsatz der verschiedenen Ansichten einer Präsentation verstehen: Normalansicht, Foliensortierung, Gliederung, Bildschirmpräsentation
2.1.2 Gute Praxis für das Hinzufügen von Folientiteln kennen, z. B: für jede Folie einen eigenen Titel wählen, um sie in der Gliederungsansicht oder während der Navigation in der Bildschirmpräsentation unterscheiden zu können
2.1.3 Ansicht wechseln: Normalansicht, Foliensortierung, Bildschirmpräsentation
2.2 Folien [Video]
2.2.1 Folienlayout für eine Folie wählen
2.2.2 Verfügbare Vorlage/Design für eine Präsentation anwenden
2.2.3 Hintergrundfarbe für eine bestimmte Folie, für verschiedene Folien, für alle Folien wechseln
2.2.4 Neue Folie mit einem bestimmten Folienlayout hinzufügen für Folien mit: Titel, Aufzählungstext, Text und Diagramm, Tabelle
2.2.5 Folien innerhalb der Präsentation, zwischen geöffneten Präsentationen kopieren, verschieben
2.2.6 Folie löschen
2.3 Masterfolie [Video]
2.3.1 Grafisches Objekt auf einer Masterfolie einfügen, entfernen: Bild, Zeichnungsobjekt
2.3.2 Text in die Fußzeile bestimmter Folien, aller Folien der Präsentation einfügen
2.3.3 Automatische Foliennummerierung und automatisch aktualisiertes oder festes Datum in die Fußzeile bestimmter Folien, aller Folien der Präsentation einfügen

3

Text

3.1 Arbeiten mit Text [Video]
3.1.1 Gute Praxis für die Erstellung von Folieninhalten kennen, z. B: kurze treffende Ausdrücke, Aufzählungszeichen, Nummerierung
3.1.2 Text in einen Platzhalter in der Normal-, in der Gliederungsansicht eingeben
3.1.3 Text in einer Präsentation bearbeiten
3.1.4 Text innerhalb einer Präsentation oder von einer Präsentation in eine andere kopieren, verschieben
3.1.5 Text löschen
3.1.6 Den Befehl Rückgängig, Wiederherstellen verwenden
3.2 Formatieren [Video]
3.2.1 Textformatierung ändern: Schriftart, Schriftgröße
3.2.2 Textformatierung anwenden wie: fett, kursiv, unterstrichen, schattiert
3.2.3 Textfarbe ändern
3.2.4 Wechsel von Groß-/Kleinschreibung anwenden
3.2.5 Text-Ausrichtung ändern: linksbündig, zentriert, rechtsbündig
3.3 Listen [Video]
3.3.1 Gliederungsebenen festlegen: höher, tiefer stufen
3.3.2 Abstand vor, nach den Absätzen einer Liste mit Aufzählungszeichen, Nummerierung ändern
3.3.3 Aufzählungs-, Nummerierungszeichen mit den Standardoptionen ändern
3.4 Tabellen [Video]
3.4.1 Text in eine Tabelle auf einer Folie eingeben, bearbeiten
3.4.2 Zeilen, Spalten, die ganze Tabelle auswählen
3.4.3 Zeilen und Spalten einfügen, löschen
3.4.4 Spaltenbreite und Zeilenhöhe verändern

4

Diagramme

4.1 Diagramme verwenden [Video]
4.1.1 Daten eingeben, um ein Diagramm in einer Präsentation zu erstellen: Säulen-, Balken-, Linien-, Kreisdiagramm
4.1.2 Diagramm auswählen
4.1.3 Diagrammtyp ändern
4.1.4 Diagrammtitel hinzufügen, entfernen, bearbeiten
4.1.5 Datenbeschriftung zu einem Diagramm hinzufügen: Wert, Prozentsatz
4.1.6 Hintergrundfarbe eines Diagramms ändern
4.1.7 Farbe von Säulen, Balken, Linien, Kreissegmenten ändern
4.2 Organigramm [Video]
4.2.1 Ein Organisations-Diagramm mit beschrifteten Elementen erstellen
4.2.2 Die hierarchische Struktur eines Organigramms ändern
4.2.3 Kollegen, Assistenten, Mitarbeiter in einem Organigramm hinzufügen, löschen

5

Grafische Objekte

5.1 Einfügen,  Bearbeiten [Video]
5.1.1 Grafisches Objekt auf einer Folie einfügen: Bild, Zeichnungsobjekt
5.1.2 Grafisches Objekt auswählen
5.1.3 Grafisches Objekt, ein Diagramm innerhalb einer Präsentation, von einer Präsentation in eine andere kopieren, verschieben
5.1.4 Größe eines grafischen Objekts oder Diagramms in einer Präsentation ändern, Objekt löschen
5.1.5 Grafisches Objekt drehen, kippen
5.1.6 Grafisches Objekt relativ zu einer Folie ausrichten: links, zentriert, rechts, oben, unten
5.2 Zeichnung [Video]
5.2.1 Zeichnungsobjekte auf einer Folie einfügen: Linie, Pfeil, Blockpfeil, Rechteck, Quadrat, Ellipse, Kreis, Textfeld
5.2.2 Text eingeben in: Textfeld, Blockpfeil, Rechteck, Quadrat, Ellipse, Kreis
5.2.3 Füllfarbe, Linienfarbe, Linienstärke, Linienart eines Zeichnungsobjekts ändern
5.2.4 Start- und Endlinienart eines Pfeils ändern
5.2.5 Zeichnungsobjekt mit Schatten versehen
5.2.6 Zeichnungsobjekte gruppieren, die Gruppierung aufheben
5.2.7 Ein Zeichnungsobjekt eine Ebene weiter vor, eine Ebene zurück, in den Vordergrund, in den Hintergrund stellen

6

Ausgabe vorbereiten

6.1 Vorbereitung [Video]
6.1.1 Übergänge zwischen Folien hinzufügen, entfernen
6.1.2 Animationseffekte zu verschiedenen Elementen einer Folie hinzufügen, entfernen
6.1.3 Präsentationsnotiz zu Folie hinzufügen
6.1.4 Ein geeignetes Ausgabeformat für die Folienpräsentation auswählen wie: Overhead-Folie, Handzettel, Bildschirmpräsentation
6.1.5 Folien aus-, einblenden
6.2 Kontrollieren und Präsentieren [Video]
6.2.1 Rechtschreibprüfung auf eine Präsentation anwenden und Änderungen durchführen wie: Fehler korrigieren, Wortwiederholungen löschen
6.2.2 Foliengröße ändern, Folien-Orientierung ändern: Hoch-, Querformat
6.2.3 Druckoptionen wählen wie: Druck der gesamten Präsentation, Druck von bestimmten Folien, Notizseiten, Handzettel, Gliederung, Druck von mehreren Exemplaren
6.2.4 Eine Bildschirmpräsentation starten: ab der ersten Folie, ab der aktuellen Folie
6.2.5 Während der Bildschirmpräsentation navigieren: zur nächsten Folie, zur vorherigen Folie, zu einer bestimmten Folie