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Interaktive Lernmaterialien mit KI – meine eigenen Artefakte im Kontext der aktuellen Debatte

Die jüngsten Überlegungen von Joscha Falck zu interaktiven Lernmaterialien und Claude‑Artefakten zeigen eindrucksvoll, wie KI‑gestützte Tools den Unterricht verändern können. Besonders spannend ist dabei nicht nur die technische Seite, sondern die didaktische Frage: Wie gestalten wir Lernumgebungen, in denen KI nicht Ergebnisse ersetzt, sondern Denken ermöglicht?

Genau an dieser Schnittstelle arbeite ich seit Monaten selbst – allerdings mit einem anderen Fokus: Ich entwickle KI‑gestützte Artefakte, die nicht nur Unterrichtsmaterialien erzeugen, sondern Lernprozesse sichtbar machen, Reflexion anregen und Weiterbildung neu strukturieren.

Während Falck vor allem zeigt, wie Lehrkräfte mit Claude interaktive Tools für konkrete Unterrichtssituationen erstellen können, verfolge ich eine breitere Perspektive:

  • Weiterbildung und Erwachsenenbildung,
  • selbstgesteuertes Lernen,
  • didaktische Transformation jenseits der Schule,
  • Lernarchitekturen, die KI als Partner, nicht als Abkürzung nutzen.

Meine Artefakte sind deshalb weniger „Mini‑Apps“ und mehr didaktische Prototypen: Sie verbinden KI‑Interaktion, Reflexionsimpulse, historische oder gesellschaftliche Kontexte und klare Lernziele. Sie sind offen, adaptierbar und bewusst so gestaltet, dass Lernende denken müssen, statt nur zu klicken.

Im Folgenden dokumentiere ich einige dieser Artefakte – als Beispiele dafür, wie KI‑gestützte Lernmaterialien aussehen können, wenn man sie nicht nur technisch, sondern pädagogisch‑strategisch denkt.

Meine Artefakte (laufend erweitert)

Paulus 2.0 und KI – Ein interaktives Lernexperiment

Ein Artefakt, das historische Texte, moderne KI‑Interpretationen und kritische Reflexion verbindet. 🔗 https://konrad-rennert.de/artefakte/paulus_2_0_und_ki.html

Zukunft der Weiterbildung – KI als Strukturwandel, nicht als Tool

Ein interaktives Szenario zur Frage, wie KI Weiterbildung, Rollenbilder und Lernarchitekturen verändert. 🔗 https://konrad-rennert.de/artefakte/ZukunftDerWeiterbildung.html

Weitere Artefakte folgen

Ich erweitere diese Sammlung kontinuierlich – insbesondere um Materialien, die KI‑gestützte Reflexion, Selbststeuerung und didaktische Tiefenstrukturen sichtbar machen.

Warum ich diese Artefakte veröffentliche

Die Diskussion um KI‑Didaktik bewegt sich oft zwischen zwei Extremen: Tool‑Euphorie auf der einen Seite, Kulturpessimismus auf der anderen. Beides greift zu kurz.

Mit meinen Artefakten möchte ich zeigen:

  • KI kann Lernprozesse vertiefen, wenn sie klug orchestriert wird.
  • Interaktive Materialien sind kein Selbstzweck, sondern didaktische Werkzeuge.
  • Gute KI‑Didaktik entsteht nicht durch Technik, sondern durch Gestaltung.
  • Lernende brauchen Räume, in denen sie denken, entscheiden, reflektieren.
  • Lehrende brauchen Strukturen, die Zeit, Klarheit und Experimentierfreiheit ermöglichen.

In diesem Sinne verstehe ich meine Artefakte als Beitrag zur Weiterentwicklung der KI‑Didaktik – im schulischen, beruflichen und lebenslangen Lernen.

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