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Kennt mich ChatGPT besser als Claude? Ein Selbstversuch zwischen Storefront und Seminarraum

Zwei Ereignisse innerhalb von 48 Stunden haben mich zu diesem Beitrag gebracht.

Am 19. Mai 2026 besuchte ich ein Seminar über KI-Chatbots und Empathie. Am 21. Mai erhielt ich eine Mail von Amazon: Ich habe jetzt Zugang zu einer „Storefront“ – meinem eigenen digitalen Verkaufsbereich.

Beides hat mit KI zu tun. Aber auf völlig unterschiedliche Weise.

Das eine fragt: Was macht KI mit Bildung, Sprache und menschlicher Kommunikation? Das andere fragt: Wie verwandle ich Aufmerksamkeit in Kaufempfehlungen?

Irgendwo zwischen diesen beiden Polen stellte ich beiden KI-Systemen, die ich täglich nutze, eine einfache Frage:

Kennst du mich? Und wenn ja – wie gut?

Claudes ehrliche Antwort: Nein. Ohne aktiviertes Gedächtnis-Feature hat Claude keinen Kontext über mich – und sagt das offen.

ChatGPTs Antwort fiel deutlich anders aus.

Was dann folgte, war für mich einer der aufschlussreichsten KI-Momente seit Langem – nicht wegen der Technik, sondern wegen der Frage, die dahintersteckt:

Was bedeutet es eigentlich, wenn eine Maschine beginnt, mein Denken besser einzuschätzen als mancher Mensch?

Die vollständige Antwort von ChatGPT – und was ich daraus für mich ableite – findet sich hier:

👉 Wissen über den Nutzer https://chatgpt.com/share/6a0f1bf2-55e8-83eb-bddd-a883930efe19 (ChatGPT-Gespräch)

👉 Link zum Claude-Chat zum Abschluss des Beitrages: https://claude.ai/share/46acf3ba-2c32-410f-aa3f-bc7df810bef5

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