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Seit wann erhebt Japan eigentlich Steuern auf meine Rente?

Manchmal beginnt digitale Bildung nicht mit einem Workshop, sondern mit einer E-Mail um drei Uhr morgens.

In meinem Postfach landete eine freundlich formulierte Nachricht der angeblichen japanischen Steuerbehörde. Thema: Steuererstattungen aus vergangenen Jahren. Klingt zunächst erfreulich. Einziger Haken: Ich lebe in Deutschland, habe keine steuerlichen Beziehungen nach Japan und die Nachricht stammte ausgerechnet von einer Adresse namens witty@nkhld.com.

Bevor ich auf die Idee komme, meine internationalen Steuerangelegenheiten neu zu ordnen, fragte ich Copilot schlicht:

„Was ist mit dieser Spam anzufangen?“

Was folgte, war ein kurzer Dialog über typische Phishing-Merkmale, verdächtige Absenderadressen und die erstaunliche Kreativität internationaler Betrugsversuche. Das Beispiel zeigt eindrücklich: Für die Entlarvung vieler Phishing-Mails braucht es keine IT-Ausbildung. Oft genügen gesunder Menschenverstand, ein zweiter Blick auf die Absenderadresse und gelegentlich eine Rückfrage an eine KI.

Der folgende Austausch dokumentiert einen alltäglichen Fall digitaler Medienkompetenz: Wie man aus einer vermeintlich wichtigen Steuernachricht innerhalb weniger Sekunden einen nahezu lehrbuchhaften Phishing-Fall macht.

Viel Vergnügen bei einer kleinen Reise zwischen Outlook, künstlicher Intelligenz und der überraschenden Frage:

Seit wann erhebt Japan eigentlich Steuern auf meine Rente? 🎣🇯🇵📧

Quelle: Umgang mit Spamnachrichten | Freigegebener Copilot Chat

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