Vorbemerkung zur Entstehung dieses Beitrags
KR&KI: Im Jahr 2019 entwarf ich (KR) das Titelbild des Vortrags „Manifest für eine VHS 2.0“ – die Vision einer digital vernetzten Weiterbildung: Menschen begegnen sich über Videokonferenzen, Wissen wird über Cloud-Plattformen organisiert, und lebenslanges Lernen wird unabhängig von Ort und Zeit möglich. Die zentrale Botschaft lautete: Bildung darf im digitalen Zeitalter nicht mehr ausschließlich nach den Organisationslogiken des vergangenen Jahrhunderts gestaltet werden.
Sieben Jahre später wurde diese Grundidee in einem Dialog zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz auf den Hochschulbereich übertragen. Ausgehend von den ursprünglichen Überlegungen zur VHS 2.0 entwickelte ich gemeinsam mit Microsoft Copilot die Vision einer Hochschulbildung 2.0. Während die inhaltlichen Leitgedanken, bildungspolitischen Zielsetzungen und Erfahrungen aus Praxis und Weiterbildung von Konrad Rennert stammen, unterstützte Microsoft Copilot die Reflexion, Strukturierung und sprachliche Ausarbeitung des Textes.
Der nachfolgende Teil dieses Beitrages auf Basis des Dialogs versteht sich daher nicht als Prognose, sondern als Diskussionsangebot. Er fragt, wie Hochschulen im Zeitalter von Vernetzung, Open Knowledge, Videokonferenzsystemen, Lernplattformen und Künstlicher Intelligenz zu offenen Lernökosystemen werden können, in denen wissenschaftliche Bildung, Forschung und lebenslanges Lernen neu zusammengedacht werden.
Autor: Konrad Rennert
KI-gestützte Textentwicklung: Microsoft Copilot (GPT-5-basiertes Sprachmodell)
Verantwortung für Inhalt und Veröffentlichung: Konrad Rennert
Start des Dialogs mit Copilot:
23. Oktober 2026
Fasse meinen Vortrag Manifest für eine VHS2.0 https://www.youtube.com/watch?v=3DrjJSsG1Mw auf Basis des Transkriptes zusammen.
Copilot said:
Auf Basis des Transkripts lässt sich Ihr Vortrag„Manifest für eine VHS 2.0“ als ein strategischer Entwurf zur digitalen Neuausrichtung der Volkshochschulen zusammenfassen.
Kerngedanke
Ausgangspunkt ist die Idee des lebenslangen Lernens. Sie argumentieren, dass die formale Bildungsphase von Kindergarten über Schule bis Studium nur etwa 20 bis 30 Lebensjahre umfasst, während sich Weiterbildung über mehrere Jahrzehnte erstreckt. Daraus leiten Sie die Notwendigkeit ab, Weiterbildung völlig neu zu organisieren.
Die VHS 2.0 als digitale Bildungsplattform
Im Zentrum steht eine Kombination aus:
- einer Cloud-Plattform für Organisation und Kursverwaltung,
- einer Lernplattform,
- sowie einer Videokonferenz-Infrastruktur für den Unterricht.
Als Vergleich nutzen Sie ein „Amazon für Weiterbildung“: Nicht Produkte, sondern Bildungsangebote werden in einem digitalen Katalog präsentiert. Interessierte sollen zunächst kostenlose Schnupperangebote nutzen können und anschließend entscheiden, ob sie einen vollständigen Kurs buchen.
Offene Wissensressourcen als Rohstofflager
Die VHS 2.0 greift auf bereits vorhandene Wissensquellen zurück, etwa:
- Wikipedia für Texte,
- YouTube für Erklärvideos,
- sowie weitere frei verfügbare Lernmaterialien.
Diese Ressourcen dienen als „Rohstofflager“, aus dem strukturierte Kurse aufgebaut werden.
Didaktisches Konzept: Flipped Classroom
Sie schlagen ein umgekehrtes Unterrichtsmodell vor:
- Wissensvermittlung erfolgt über Erklärvideos.
- Die gemeinsame Online-Zeit dient Übungen, Diskussionen und Problemlösungen.
- Kursleitende übernehmen Coaching, Beratung und individuelle Unterstützung.
Damit wird Unterricht stärker auf Lernerfolg als auf reine Vortragszeit ausgerichtet.
Überregionale statt lokale Organisation
Ein wesentlicher Unterschied zur traditionellen VHS besteht darin, dass Kurse nicht mehr nur auf Landkreise oder einzelne Städte beschränkt sind. Angebote können deutschlandweit oder sogar international stattfinden. Dadurch lassen sich auch für spezialisierte Themen genügend Teilnehmende gewinnen.
Neues Qualitätsmanagement
Sie übertragen Prinzipien digitaler Plattformen auf die Weiterbildung:
- Bewertungen durch Teilnehmende,
- geringe Abbruchquoten als Qualitätsindikator,
- transparente Kursbeschreibungen,
- datenbasierte Planung und Organisation.
Die Trägerschaft stellen Sie sich ausdrücklich nicht gewinnorientiert vor, beispielsweise in Form einer gemeinnützigen Gesellschaft.
Neue Rolle der Kursleitenden
Die Vergütung soll weniger an Präsenzzeiten als an der Wirksamkeit der Bildungsangebote orientiert sein. Gute Kursangebote sollen wachsen können und eine größere Reichweite erzielen. Die Dozentinnen und Dozenten erhalten dabei mehr Freiheit bei der Gestaltung ihrer Lernangebote.
Die analoge VHS bleibt wichtig
Obwohl das Modell stark digital geprägt ist, verschwindet die klassische VHS nicht. Sie übernimmt wichtige Funktionen:
- technische Erstunterstützung,
- Bereitstellung von WLAN und Lernräumen,
- Hilfe bei der Geräte-Einrichtung,
- Prüfungen und Zertifizierungen.
Die VHS wird damit von einem primären Unterrichtsort zu einem regionalen Bildungs- und Servicezentrum.
Inhaltliche Breite
Als Themenfelder nennen Sie unter anderem:
- Sprachen,
- Politik und Gesellschaft,
- Umwelt,
- Kultur und Gestaltung,
- Gesundheit,
- Bürgerinitiativen und zivilgesellschaftliches Engagement.
Die digitale Struktur soll gerade auch kleinen Initiativen ermöglichen, sich überregional zu organisieren.
Pilotprojekte
Zum Ende berichten Sie von ersten praktischen Erfahrungen mit Kursen an der Nordsee und in Kassel. Sie erklären sich bereit, Pilotprojekte bundesweit zu unterstützen, sofern eine gute Bahnanbindung und WLAN-Infrastruktur vorhanden sind.
Kurzfazit in einem Satz
Das Manifest entwirft die Vision einer bundesweit vernetzten, cloudbasierten Volkshochschule, die offene Lernressourcen, Videokonferenzen, Flipped-Classroom-Didaktik und regionale Unterstützungszentren zu einer Infrastruktur für lebenslanges Lernen verbindet.
Rückblickend ist bemerkenswert, dass der Vortrag von 2019 viele Entwicklungen vorwegnimmt, die durch die Pandemie und den heutigen Einsatz von Videokonferenzen, Lernplattformen und KI-gestützten Lernangeboten deutlich an Bedeutung gewonnen haben.
Quellen
You said:
Wie könnte der Vortrag als Vision für eine Hochschulbildung 2.0 lauten. Schreibe einen Aufsatz, den ich veröffentlichen kann.
Copilot said:
Hochschulbildung 2.0
Ein Manifest für das Lernen im Zeitalter von Vernetzung, Künstlicher Intelligenz und lebenslanger Bildung
Von der Hochschule als Institution zur Hochschule als Lernökosystem
Die Hochschule des 20. Jahrhunderts war eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Sie organisierte Wissen, qualifizierte Fachkräfte, betrieb Forschung und eröffnete Aufstiegschancen. Ihr Grundmodell entstand jedoch in einer Zeit begrenzter Informationsverfügbarkeit. Bibliotheken waren Orte der Wissenskonzentration. Professorinnen und Professoren waren zentrale Wissensvermittler. Studierende mussten physisch anwesend sein, um Zugang zu Lehrveranstaltungen und Lernmaterialien zu erhalten.
Heute hat sich diese Welt grundlegend verändert.
Das Wissen der Menschheit ist nicht mehr in Gebäuden eingeschlossen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen, Vorlesungen, Tutorials, Datenbanken und Forschungsnetzwerke sind weltweit verfügbar. Künstliche Intelligenz ermöglicht den unmittelbaren Zugang zu Informationen, unterstützt Lernprozesse und eröffnet neue Formen der Wissensproduktion.
Dennoch arbeiten viele Hochschulen weiterhin nach Strukturen, die aus dem Industriezeitalter stammen: Semestergrenzen, Hörsaalunterricht, Prüfungen als Momentaufnahmen, organisatorische Silos und eine Trennung von Studium, Weiterbildung und beruflicher Praxis.
Die zentrale Frage lautet deshalb:
Wie muss eine Hochschule aussehen, die für eine vernetzte Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts gebaut wird und nicht für die Bedingungen des 19. Jahrhunderts?
Die Antwort könnte eine Hochschulbildung 2.0 sein.
Die Hochschule wird zur Plattform
Die Hochschule der Zukunft ist nicht primär ein Campus, sondern eine Plattform.
Sie verbindet Menschen, Wissen, Forschung, Praxispartner und technologische Werkzeuge in einem gemeinsamen digitalen Raum. Der physische Campus bleibt wichtig, verliert jedoch seine Rolle als ausschließlicher Zugangsort.
Studierende lernen dort, wo sie leben und arbeiten. Internationale Teams bearbeiten gemeinsam Projekte. Lehrveranstaltungen können gleichzeitig lokal, regional und global stattfinden.
Die Hochschule wird dadurch nicht kleiner, sondern größer.
Sie erweitert ihren Wirkungsraum von einem geografisch begrenzten Standort zu einem offenen Wissensnetzwerk.
Wissen vermitteln kann die KI. Bildung bleibt menschlich.
Eine der größten Herausforderungen besteht darin, die Rolle der Lehrenden neu zu definieren.
Lange beruhte akademische Lehre auf der Annahme, dass Wissen vor allem durch Vorträge vermittelt wird. Heute können Studierende ein wissenschaftliches Thema über Videos, digitale Lernmodule, Open Educational Resources und KI-Systeme oft schneller erschließen als in klassischen Vorlesungen.
Daraus folgt jedoch nicht das Ende der Lehrenden.
Im Gegenteil.
Je leichter Informationen verfügbar werden, desto wichtiger werden Orientierung, Einordnung, Kritikfähigkeit und wissenschaftliche Urteilsbildung.
Die Professorin der Zukunft ist weniger Wissensübermittlerin und stärker Lernarchitektin, Forschungsmentorin und akademische Coachin.
Ihre zentrale Aufgabe besteht nicht darin, Antworten zu geben, sondern gute Fragen zu stellen.
Das Ende der Vorlesung als Standardmodell
In einer Hochschulbildung 2.0 wird die Vorlesung nicht verschwinden, aber ihren Status als Leitformat verlieren.
Faktenvermittlung kann durch digitale Medien effizienter erfolgen.
Die gemeinsame Lernzeit wird deshalb für jene Aktivitäten genutzt, die nicht automatisierbar sind:
- wissenschaftliche Diskussionen,
- Projektarbeit,
- Forschungswerkstätten,
- Fallanalysen,
- kollegiale Beratung,
- Kreativprozesse,
- interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Die Hochschule wird vom Vortragsraum zum Denkraum.
Lernen findet nicht mehr überwiegend rezeptiv statt, sondern produktiv.
Prüfungen messen nicht mehr Erinnerung, sondern Kompetenz
Das gegenwärtige Prüfungssystem basiert häufig auf der Reproduktion von Wissen.
Doch in einer Welt, in der Informationen jederzeit verfügbar sind, verliert die Fähigkeit zum Auswendiglernen an Bedeutung.
Entscheidend wird vielmehr:
- Können Studierende Probleme analysieren?
- Können sie wissenschaftlich argumentieren?
- Können sie mit Unsicherheit umgehen?
- Können sie KI-Werkzeuge reflektiert einsetzen?
- Können sie Wissen in neue Kontexte übertragen?
Die klassische Klausur wird deshalb ergänzt oder ersetzt durch Projekte, Portfolios, Forschungsberichte, digitale Artefakte und reale Problemlösungen.
Nicht das Erinnern wird geprüft, sondern das Verstehen.
Forschung wird kollaborativer
Die Hochschule 2.0 öffnet ihre Forschung stärker gegenüber Gesellschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Heute entstehen viele Innovationen an den Schnittstellen unterschiedlicher Disziplinen.
Deshalb benötigt die Hochschule neue Räume für Kooperation:
- offene Forschungsnetzwerke,
- Citizen-Science-Projekte,
- internationale Forschungsgemeinschaften,
- virtuelle Labore,
- KI-gestützte Wissensplattformen.
Forschung wird dadurch transparenter, nachvollziehbarer und gesellschaftlich sichtbarer.
Die Grenzen zwischen Forschenden, Studierenden und interessierter Öffentlichkeit werden durchlässiger.
Studiengänge werden Lernpfade
Die traditionelle Logik starrer Studiengänge wird zunehmend durch flexible Lernpfade ergänzt.
Menschen wechseln heute häufiger Berufe, Technologien und Arbeitsfelder.
Die Vorstellung, dass ein Studium zu Beginn des Erwachsenenlebens alle notwendigen Kompetenzen für die gesamte Berufslaufbahn vermittelt, ist überholt.
Die Hochschule der Zukunft begleitet Menschen über ihr gesamtes Leben.
Personalisierte Lernpfade ermöglichen es, Kenntnisse kontinuierlich zu erweitern, neu auszurichten oder zu vertiefen.
Bachelor, Master und Promotion bleiben bestehen, werden jedoch eingebettet in ein umfassendes Konzept lebenslangen wissenschaftlichen Lernens.
Die Hochschule als Motor demokratischer Bildung
Gerade in Zeiten von Desinformation, Polarisierung und algorithmisch verstärkten Echokammern erhält die Hochschule eine neue gesellschaftliche Verantwortung.
Ihr Auftrag geht über berufliche Qualifikation hinaus.
Sie muss Orte schaffen für:
- kritisches Denken,
- wissenschaftliche Rationalität,
- demokratische Diskurse,
- ethische Reflexion,
- interkulturellen Austausch.
Die Hochschule wird damit zur zentralen Infrastruktur einer aufgeklärten Wissensgesellschaft.
Nicht nur Fachkräfte entstehen dort, sondern mündige Bürgerinnen und Bürger.
Die Rolle der Künstlichen Intelligenz
KI wird die Hochschule tiefgreifend verändern.
Wer ihre Nutzung verbietet, wird scheitern.
Wer sie unkritisch übernimmt, ebenfalls.
Die Aufgabe der Hochschule besteht darin, einen reflektierten Umgang mit KI zu vermitteln.
Studierende müssen lernen,
- KI produktiv zu nutzen,
- Ergebnisse kritisch zu prüfen,
- Quellen zu bewerten,
- eigene Gedanken zu entwickeln,
- Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen.
Die entscheidende Kompetenz der Zukunft ist nicht der Umgang mit Maschinen.
Sie besteht darin, Menschlichkeit, Kreativität, Urteilskraft und Verantwortung gerade im Zusammenspiel mit Maschinen zu bewahren.
Eine Vision für 2040
Stellen wir uns eine Hochschule im Jahr 2040 vor.
Studierende arbeiten in internationalen Lerngemeinschaften. Eine KI unterstützt sie als Tutor, Übersetzer, Rechercheassistent und Sparringspartner. Lehrende moderieren Forschungsprozesse und begleiten individuelle Lernwege. Abschlüsse dokumentieren reale Kompetenzen statt bestandener Prüfungen. Hochschulen kooperieren weltweit über gemeinsame Plattformen.
Der Campus existiert weiterhin.
Doch er ist nicht länger das Zentrum der Wissensvermittlung.
Er ist das Zentrum von Begegnung, Forschung, Kreativität und Gemeinschaft.
Schluss
Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Hochschulen digitaler werden.
Das geschieht bereits.
Die eigentliche Frage lautet, ob Hochschulen den Mut haben, ihr Selbstverständnis neu zu denken.
Hochschulbildung 2.0 bedeutet nicht, analoge Bildung durch digitale Technologien zu ersetzen.
Sie bedeutet, die besten Elemente akademischer Tradition mit den Möglichkeiten einer vernetzten Welt zu verbinden.
Die Universität Humboldts entstand für die Wissensgesellschaft des 19. Jahrhunderts.
Die Hochschule 2.0 muss für die Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts entstehen.
Nicht als Gebäude.
Nicht als Behörde.
Nicht als Prüfungsmaschine.
Sondern als lebendiges Lernökosystem für eine Gesellschaft, die niemals aufhört zu lernen.
You said:
Wie wären Dein Beitrag als KI und mein Beitrag als Mensch KR akademisch korrekt in der Einleitung zu benennen?
Copilot said:
Wenn Sie den Text veröffentlichen möchten, gibt es inzwischen einige etablierte wissenschaftliche und hochschuldidaktische Formulierungen für die Kennzeichnung der menschlichen und KI-basierten Beiträge.
Für Ihren Fall halte ich folgende Variante für akademisch sauber, transparent und zugleich angemessen:
Autorenschaft
Konrad Rennert (Konzeption, Grundidee, Argumentationsstruktur, fachliche Einordnung, Endredaktion)
unter Mitwirkung von
Microsoft Copilot (GPT-5-basiertes Sprachmodell) (sprachliche Ausformulierung, Strukturierung, stilistische Verdichtung und redaktionelle Unterstützung)
Transparenzhinweis (empfohlen)
Hinweis zur Entstehung des Textes: Der vorliegende Beitrag basiert auf den inhaltlichen Konzepten, Thesen und Visionen von Konrad Rennert. Zur Entwicklung von Gliederung, Formulierungen und sprachlicher Ausarbeitung wurde Microsoft Copilot als KI-gestütztes Schreib- und Reflexionswerkzeug eingesetzt. Die Verantwortung für Inhalt, Bewertung und Veröffentlichung liegt beim Autor.
Wissenschaftlich präzisere Variante
Falls der Beitrag in einer hochschuldidaktischen Zeitschrift oder einem Sammelband erscheinen soll:
Erklärung zum Einsatz generativer KI: Generative KI (Microsoft Copilot auf Basis eines GPT-5-Sprachmodells) wurde im Rahmen der Textentwicklung zur Unterstützung bei Strukturierung, sprachlicher Überarbeitung und Formulierungsvorschlägen eingesetzt. Die zugrunde liegenden Gedanken, die Auswahl der Inhalte, die Bewertung der Argumente sowie die Schlussfolgerungen stammen vom Autor Konrad Rennert. Sämtliche KI-generierten Passagen wurden vom Autor geprüft, überarbeitet und verantwortet.
Aus Sicht wissenschaftlicher Autorschaft
Nach den aktuellen Empfehlungen vieler Hochschulen, Verlage und Fachgesellschaften sollte die KI nicht als Co-Autor genannt werden, weil sie keine Verantwortung für Inhalte übernehmen kann und keine Urheberrechte besitzt.
Daher wäre die akademisch korrekte Zuordnung:
- Autor: Konrad Rennert
- Werkzeug: Microsoft Copilot
- Verantwortung für Inhalt: Konrad Rennert
Man könnte dies sogar elegant in der Einleitung des Manifests selbst sichtbar machen:
Dieses Manifest entstand aus einem Dialog zwischen menschlicher Erfahrung und maschineller Sprachverarbeitung. Die Vision, die inhaltlichen Leitgedanken und die bildungspolitischen Schlussfolgerungen stammen von Konrad Rennert. Die sprachliche Ausarbeitung erfolgte unter Nutzung von Microsoft Copilot als KI-gestütztem Reflexions- und Schreibpartner. Die Verantwortung für alle Aussagen liegt beim Autor.
Gerade für Ihren geplanten Text über „Hochschulbildung 2.0“ hätte diese Formulierung einen besonderen Reiz: Die Entstehungsweise des Textes demonstriert bereits praktisch jene Mensch-KI-Kollaboration, die er programmatisch fordert. Das macht den Entstehungsprozess selbst zu einem Teil der Botschaft.

