Sprachkompetenz eröffnet den Zugang zu Bildung und Einkommen, sozialen Kontakten und gesellschaftlicher Anerkennung.
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) benennt aktuell 324 anerkannte Ausbildungsberufe: https://www.bibb.de/dienst/veroeffentlichungen/de/publication/show/17944

In jedem Berufsfeld gibt es Fachjargon, welcher möglichst schnell von den Menschen mit Deutsch als Fremdsprache gelernt werden muss.
Der folgende Beitrag erklärt das Projekt zum Aufbau und der Bereitstellung von Fachvokabular für Zuwanderer und Einheimische. Ein interessantes Nebenziel ist es, die anspruchsvollen Eisatzmöglichkeiten von Word und Excel kennenzulernen.

Inhalt

Einleitung
Persönliche Erfahrung als Auslöser
Selbst-Organisiertes Lernen und digitale Nachbarschaftshilfe
Technische Voraussetzungen
Fachliche Voraussetzungen
Netiquette
Videokonferenzen
Live-Veranstaltungen und Erklärvideos
Wie viele Teilnehmer können zugelassen werden?
Warum ist die Teilnahme kostenlos
Wo und wie werden die Ergebnisse veröffentlicht
Anmeldung und Kontaktaufnahme

Einleitung

Das wichtigste Fachvokabular lässt sich den Prüfungs- und Lernzielplänen sowie Fachbüchern entnehmen. Ohne Einsatz der Digitalisierung wäre die Extraktion eine Fleißarbeit, die nicht oder nur in geringem Umfang umgesetzt würde.

Wer die grundlegende Funktionalität von Excel kennt, kann sich mit den im folgenden skizzierten Lösungen eine am persönlichen Bedarf ausgerichtete Sammlung aufbauen und diese anschließend verwalten. Die eigene Sammlung kann man leicht mit anderen Sammlungen kombinieren und erweitern.

Von essenzieller Bedeutung ist zum einen die Kenntnis, wie man Wortlisten sortiert und Unikate bildet, um Mehrfachnennungen des gleichen Ausdrucks zu vermeiden und zum anderen die Kenntnis, wie man Sammlungen zu neuer Fachliteratur mit der eigenen Sammlung vergleicht, um durch Hervorhebungen das schon Bekannte vom Unbekannten zu trennen. Beides lässt sich mit Excel und vergleichbaren Apps leicht umsetzen. Das wird von mir detailliert erklärt, damit man es leicht nachvollziehen kann.

Wer sich das im Bild skizzierte Wissen um die Funktionalität der beschriebenen Tools nicht nur aneignen, sondern mit anderen Lehrern, Ausbildern und Trainern gemeinsam weiterentwickeln möchte, kann sich zu den Workshops „Fachvokabulare kuratieren“ auf der Plattform https://rennert.moodlecloud.com anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Persönliche Erfahrung als Auslöser

Als langjähriger IT-Trainer und Online-Dozent für die Module zum Computerführerschein erweitert man nicht nur seine Fachkenntnisse, sondern man sammelt auch Erfahrungen mit dem Verständnis von Fachsprache bei verschiedenen Teilnehmergruppen. Permanent ist man mit der Didaktik zur Verbesserung des Sprachverständnisses bei Teilnehmern beschäftigt, welche Deutsch als Fremdsprache sprechen. Aber auch viele Muttersprachler benötigen digitale Handreichungen, um den Fachjargon am digitalen Arbeitsplatz zu verstehen.

Als Online-Dozent weisen mir meine Auftraggeber die Lerngruppen zu, bei denen 20 bis 50 Prozent der Teilnehmer nicht Deutsch als Muttersprache sprechen. Sie werden im Folgenden DaF-Teilnehmer genannt. Am Ende jedes von mir betreuten IT-Weiterbildungsmoduls steht eine Zertifizierung. Die schriftliche Prüfung enthält bis zu 40 Fragen, zu denen es jeweils maximal 4 mögliche Multiple-Choice-Antwort-Optionen gibt. Obwohl die DaF-Teilnehmer bei den Übungen und in der praktischen Anwendung kaum Probleme haben, weil sie mit der Software schon in der Heimat gearbeitet haben, fallen sie bei den ersten textbasierten Modul-Prüfungen häufiger durch als deutsche Muttersprachler. Die DaF-Teilnehmer stimmen meiner Beobachtung zu, dass das Scheitern an den mangelnden Sprachkenntnissen liegt, obwohl sie in der Regel ein Sprachzertifikat auf dem Level B2 oder C1 haben. In Kenntnis der eigenen deutschen Sprachdefizite und der Fachsprache nutzen sie gern mein seit Jahren entwickeltes Angebot einer Vokabelliste zu den schriftlichen Kursunterlagen des Herdt-Verlags. Weil die Teilnehmer die Unterlage als eBook erhalten, können sie nicht verstandene Passagen kopieren und mit DEEPL oder Google-Translate in ihre Muttersprache übersetzen lassen. So ist mein Unterricht für die DaF-Teilnehmer nebenbei auch Sprachunterricht mit einer Thematik, die nicht in den üblichen DaF-Kursen behandelt wird.

Ich bin kein ausgebildeter DaF-Fachmann, sondern nutze die Sprache mit dem Sprachgefühl, wie ich es seit meiner Geburt, in Schule, Studium und Beruf nebenbei erworben habe. Die Regeln für den Gebrauch richtiger Grammatik musste ich nie lernen und formuliere nur nach meinem Gefühl und den Vorschlägen der Text-Apps für Rechtschreibung und Grammatik.

Um Vokabulare und Hilfestellungen zum Verständnis von fremdsprachigen Texten auf Basis der derzeit gegebenen Möglichkeiten anzubieten, nutze ich zur Bereitstellung meiner elektronischen Handreichungen die Software, welche fast überall installiert ist. Die Kenntnisse um deren fortgeschrittener Einsatz gehört zu meinem Berufsalltag. Bei der Weiterentwicklung meines Angebotes an Fachvokabular könnten mir Sprachlehrer und Ausbilder wertvolle Tipps zu fachlichen und didaktischen Aspekten liefern: Daher tausche ich gern mein IT-Knowhow gegen Knowhow in Sachen Sprachvermittlung und Zertifizierung von Sprachniveaus unter Einbeziehung der Fachsprache.

Die Bezeichnung für unser gemeinsame Projekt könnte auch lauten: Aufbau von Wortschatzsammlungen zur Erweiterung ausbildungsfachlicher Sprachkompetenz durch Einsatz von Informationstechnik ODER Berufsbezogene Sprachkompetenz mit Hilfe digitaler Optionen erweitern, fördern und zertifizieren.

Selbst-Organisiertes Lernen und digitale Nachbarschaftshilfe

Mit den Erklärvideos der Playlist kann man sich selbst die benötigten Kompetenzen aneignen. Inspirierender ist der Austausch mit Gleichgesinnten, um gemeinsam an der kontinuierlichen Verbesserung der Angebote mitzuwirken. Sprache ist das Mittel zur Kommunikation bei fächerübergreifender Zusammenarbeit. Die gemeinsame Plattform dient zur Organisation unserer Kommunikation. Einschreiben sollte sich, wer sich am gemeinsamen Aufbau fachspezifischer Vokabelsammlungen beteiligen möchte. Nachbarschaftshilfe basiert darauf, dass statt eines Honorars eine Gegenleistung erbracht wird. Der Sinn der gemeinsamen Plattform ist, digitale Nachbarschaftshilfe in Form von „Geben und Nehmen“ zu organisieren. Jeder Teilnehmer sollte sich daher vor der Anmeldung überlegen, was sie oder er einbringen kann, wenn Leistungen in Form von Knowhowtransfer von anderen geboten wurde.

Aus der Physik wissen wir, dass Kettenreaktionen einsetzen, wenn eine kritische Masse an reaktionsfähigem Material überschritten wird und die notwendigen Rahmenbedingungen vorliegen.

Beim Start muss eine Mindestmenge an Material existieren, damit eine Kettenreaktion einsetzen kann. Beim Projekt zum Fachvokabular kann dank der technischen Rahmenbedingungen permanent Material aus dem gesamten Sprachraum zugeführt werden.

Damit eine kreative Kettenreaktion zur Interaktion einsetzt, liefert der Initiator das erste Material. Dazu gehören neben der genannten Playlist die funktionstüchtigen Fallbeispiele zum 2. Video sowie das Angebot zur Zusammenarbeit auf einer gemeinsamen Plattform.

Die Videos der Playlist bei YouTube:

  1. Fachvokabulare kuratieren – Kickoff-Video
  2. Fallstudien herunterladen, erläutern und modifizieren
  3. Word-Makro zum Entfernen von Satz- und Steuerzeichen einsetzen
  4. Excel-Makro zur Reduktion auf Wort-Unikate und zur Sortierung einsetzen
  5. Alternative Unikat-Produktion mit Pivot-Tabellen und der zusätzlichen Option zur Erstellung von Häufigkeitsverteilungen
  6. Zelladressierungen in Formeln mit der HYPERLINK-Funktion verstehen
  7. Zelladressierungen in Formeln mit der SVERWEIS-Funktion verstehen
  8. Wahrheitswerte und die bedingte Formatierung zur Markierung und Selektion neuer Worte einsetzen
  9. Konfiguration von Selbsttests mit verborgenen Lösungen auf Basis von DEEPL oder Google-Translate

Im 2. Video mit der Fallstudie erklärt der Initiator auf der Basis seiner zahlreichen eBooks vom Herdt-Verlag, wie man weitgehend automatisiert das Fachvokabular extrahieren und dann mit passenden Erklärungen im Internet verbinden kann.

Für die Übersetzung tausender Vokabeln nutzt er den in Deutschland entwickelten Online-Übersetzer DEEPL. Das freie Wörterbuch Wiktionary erläutert fast alle Vokabeln mit einem Klick auf den Link zum Wort: https://de.wikipedia.org/wiki/Wiktionary

Falls das in seltenen Fällen einmal unzureichend ist, gibt es noch Links zu drei Suchmaschinen, bei denen immer etwas Passendes zu finden ist.

Zur Beschleunigung wiederkehrender Abläufe wird die Makroprogrammierung nicht nur verwendet, sondern auch in den Videos 3 und 4 erklärt.

Word bereitet beliebige Texte so auf, dass jeweils ein Wort in eine Excelspalte oder ein Datenbankfeld aufgenommen werden kann. Wesentlich ist dabei, dass Satz- und Sonderzeichen durch Absatzmarken ersetzt werden. Dabei wird die Reihenfolge der Worte nicht verändert und Mehrfachnennungen spielen noch keine Rolle.

Excel übernimmt den kompletten Inhalt von Word und tauscht alle Mehrfachnennungen gegen Unikate. Diese werden aufsteigend sortiert und durch den Einsatz diverser Funktionen mit passenden Erläuterungen, Online-Wörterbüchern und Übersetzungen verknüpft.

Vokabellisten enthalten Vokabeln, die man schon beherrscht und Vokabeln, die noch nicht beherrscht werden.

Eine für alle DaF-Teilnehmer und Muttersprachler geeignete Basis ist die Wortliste zum Goethe-Zertifikat B1 mit mehreren tausend Worten.

Worte aus neuen Dokumenten werden in der Arbeitsmappe entweder dem bekannten und gespeicherten Wortschatz der Wortliste zugeordnet und können sofort ausgesondert werden, oder sie sind noch nicht in der Liste enthalten. In diesem Fall ist zu untersuchen, ob das Wort bekannt ist und sofort zur Erweiterung der Wortliste verwendet wird, oder ob es vorläufig in die Liste der zu lernenden Worte verschoben wird.

An einem weiteren Fallbeispiel wird gezeigt, dass durch die Erweiterung des Referenzwortschatzes sowohl der Anteil der zu prüfenden Worte als auch der Anteil der zu lernenden Worte permanent sinkt.

Die Erweiterung des Referenzwortschatzes ist ein schrittweiser und approximativer Prozess, der erst dann keine neuen Worte liefert, wenn zuvor schon alle Bücher untersucht wurden.

Excel und ähnliche Apps sind zur Verwaltung, zum Sortieren und zum Filtern von persönlichen Wortlisten ideal, wenn man mit den Grundfunktionen vertraut ist und die Fallbeispiele mit eigener Fachliteratur nachvollzogen hat.

On-the-Job-Training für Fortgeschrittene

Teilnehmer benötigen Textdateien, um eigene Wortlisten vorzubereiten. Lehr- und Prüfungspläne sowie Artikel aus der Wikipedia kommen neben Fachbüchern in Frage.

Weiterbildung in Word:

  • Verständnis der Suchen und Ersetzen-Funktion für alle Satz- und Sonderzeichen, welche in Dokumenten nicht als Wortbestandteil eingesetzt werden
  • Makroerstellung bzw. VBA-Programmierung zur Automation der oben genannten Bereinigung aller Texte vor dem Transfer nach Excel

Weiterbildung in Excel

  • Entfernung von Wort-Duplikaten für sortierte Listem mit Unikaten
  • Vergleich der Lösung mit Makro mit der Lösung auf Basis von Pivot-Tabellen
  • Verständnis der Hyperlink-Funktion zur Konfiguration von Trefferlisten bei Suchmaschinen
  • Verständnis der Verweisfunktionen zum Abgleich mit Referenzlisten
  • Verständnis von Wahrheitswerten, zur Selektion „NEU“ oder „NICHT NEU“
  • Verständnis der bedingten Formatierung zur Gestaltung der Listen
  • Verständnis von Formeln mit relativen und absoluten Zelladressen
  • Verständnis von Formeln zur Verknüpfung von konstanten und variablen Texten
  • Konfiguration von Selbsttests mit verborgenen Übersetzungen auf Basis von DEEPL oder Google-Translate
  • Optional: Häufigkeitsverteilungen auf Basis von Pivot-Tabellen

Technische Voraussetzungen

Teilnehmer benötigen Endgeräte mit Internetzugang und der Möglichkeit aktiv an Videokonferenzen teilzunehmen. Ohne Webcam und Mikrofon gibt es keinen Zugang. Außerdem benötigt man eine aktuelle Version von Word und Excel.

Fachliche Voraussetzungen

Grundkenntnisse im Einsatz eines Browsers, einer Videokonferenz und der Handhabung von Word und Excel werden vorausgesetzt.

Netiquette

Während der Videokonferenzen sollen die Gesichter aller Teilnehmenden sichtbar sein. Damit können die Reaktionen der anderen Teilnehmenden – ähnlich wie in realen Seminarräumen beobachtet werden. Das Mikrofon wird nur eingeschaltet, wenn man selbst Wortbeiträge liefert.
Das Aufzeichnen von Videokonferenz-Sitzungen ist untersagt.

Ansonsten gelten die Regeln, wie man sie vom Zusammenarbeiten am Arbeitsplatz gewohnt ist.

Ein Teilnehmerprofil auf der gemeinsamen Plattform ist unverzichtbar. Profilangaben sind wichtig, damit die Kontaktaufnahme und die Organisation von Gruppenarbeit erleichtert wird.

Erkennt man beim Studium der Profile, dass die Zusammenarbeit sinnvoll sein könnte, nutzt man die internen Benachrichtigungsmöglichkeiten der Plattform. Details bespricht man am besten in einer Video- oder Telefonkonferenz.

Neben dem Namen, mit dem man angesprochen werden möchte, gehören auch Interessen und Kompetenzen in das Profil. Post- und E-Mail-Adresse sollen aus Datenschutzgründen unsichtbar bleiben. Wer möchte, darf im Profil die eigene Website oder die SocialMedia-Kanäle bekannt machen.

Videokonferenzen

Die Administration setzt für wöchentliche Meetings ausschließlich Zoom ein und stellt dafür einen Zugangslink auf der Plattform bereit. Wer zwischendurch mit anderen videokonferieren möchte kann auch die in der MoodleCloud integrierte Plattform BigBlueButton verwenden. Allerdings ist dort die Obergrenze für die Teilnehmerzahl pro Session auf 10 begrenzt. Nach Absprache kann für die Zusammenarbeit in Gruppen die Videoplattform verwendet werden, welche von allen akzeptiert wird. Zoom ist am bekanntesten und es gibt eine kostenlose Einstiegsversion: https://explore.zoom.us/de/products/meetings/

Live-Veranstaltungen und Erklärvideos

Der Administrator und Kursleiter wird das komplette Knowhow in ZOOM-Meetings als Live-Unterricht vortragen. Wer die Vorträge verpasst hat oder wiederholen möchte, kann auf die aufgezeichneten Erklärvideos via YouTube zugreifen.

Wie viele Teilnehmer können zugelassen werden?

Die eingesetzte MoodleCloud-Plattform ermöglicht höchstens 50 Einschreibungen. Eine größere Moodle-Plattform ist mit erheblichen Kosten und Verwaltungsaufwand verbunden und wird nur in Erwägung gezogen, wenn sich Sponsoren finden.

Übersteigt die Nachfrage das Angebot, endet die Einschreibung passiver Teilnehmer nach einem vorherigen Hinweis. Das zugehörige Profil wird dann gelöscht, damit ein Neues angelegt werden kann. So erspart längere Passivität die Mühen einer persönlichen Abmeldung.

Warum ist die Teilnahme kostenlos?

Der Initiator arbeitet seit Jahrzehnten als IT-Trainer. Im Alter von 68 bezieht er jetzt auch eine Rente zur finanziellen Absicherung. Nach wie vor erfreut er sich der Anerkennung durch Kursteilnehmer und Besucher seines YouTube-Kanals. Als E-Learning-Trainer hat er umfassende Erfahrungen mit Lernplattformen, Videokonferenzen und Projektarbeit.

Jetzt möchte er sein Wissen mit Menschen teilen, welche ähnlich denken und ehrenamtlich arbeiten. Der Erwerb von Sprachkenntnissen unter Einbeziehung der technischen Möglichkeiten durch die Digitalisierung soll allen ermöglicht werden, auch wenn kein persönliches Budget vorhanden ist.

Wo und wie werden die Ergebnisse veröffentlicht?

Die gemeinsam erstellten Materialien sollen gemeinfrei oder bei Bearbeitungen mit ausreichender Schöpfungshöhe mit einer CC BY-SA-Lizenz weitergegeben werden. Diese Lizenz ist der Allgemeinheit von der Wikipedia her vertraut. Sie erlaubt, dass Werke kopiert, verändert und für eigene Zwecke verwendet werden. Dabei ist egal, ob die Nutzung kommerziell ist oder nicht. Allerdings müssen die Urheber angegeben werden. Falls das Original verändert wird, muss die veränderte Version unter denselben Bedingungen lizensiert werden.

Eine reine Sammlung von Worten ist immer gemeinfrei. Urheberrechte entstehen, wenn eigene geistige Leistung mit ausreichender Schöpfungshöhe hinzukommt. Selbst aufgenommenen oder gezeichneten Bildern und persönlich erstellten Texten wird diese Schöpfungshöhe zugebilligt.

Hyperlinks bilden ein urheberrechtliches Minenfeld, welches mit Hilfe von Tools und geeigneter Software durchschritten werden kann: https://verfassungsblog.de/hyperlinks-ein-urheberrechtliches-minenfeld/

Die im Projekt publizierten Vokabulare werden in der Regel unverknüpft bereitgestellt. Ihr Nutzen entfaltet sich, wenn die Endanwender die vorbereiteten Formeln mit einem Doppelklick auf die persönlichen Sammlungen übertragen und damit die vollständige Nutzbarmachung ermöglichen.

So kann jeder Endanwender alle bereitgestellten Vokabulare automatisch mit einer eigenen Wortschatzliste oder einer gemeinsam mit anderen erstellten Wortschatzliste vergleichen, z.B. der Wortliste zum Goethe-Zertifikat B1: https://www.goethe.de/pro/relaunch/prf/de/Goethe-Zertifikat_B1_Wortliste.pdf

Anmeldung und Kontaktaufnahme

Interessenten senden eine Mail mit dem Betreff “Fachvokabulare kuratieren” an zoom@konrad-rennert.de