Videosprechstunden mit einem E-Learning-Trainer als Sparringspartner

Sprechstunden am eigenen PC sind Zeit- und Kosten-effizient.

In den Videos aus der Telemedizin wird gezeigt, dass wegen der offensichtlichen Vorteile sogar Verbote aufgehoben werden können: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/videos/telemedizin-pilotprojekt-startet-100.html

Bestmöglich und effizient schließen sich offensichtlich nicht aus. Die Wartezeit in Praxen war schon immer lästig. Zudem birgt der Besuch eines mit kranken Patienten gefüllten Wartezimmers Gefahren durch Ansteckung wegen Infektionskrankheiten und der Gegenwart von multiresistenten Keimen. weiterlesen

Lebenslanges Lernen und Lehren per Videokonferenz

Fernmeetings ergänzen die Fernwartung – Sowohl blizz® als Software für „Lebenslanges Lernen per Fernmeeting mit Fachleuten“ als auch TeamViewer als „Software für die jederzeitige Fernwartung von Anlagen im IoT (Internet of Things)“ kommen von der Göppinger Softwarefirma TeamViewer GmbH.
Fernmeetings können noch viel weitreichendere Bedeutung für Menschen erlangen, als es die Fernwartung schon lange bei der Technik hat: Bringe Menschen zusammen – schnell, sicher und von überall. Das Wort jederzeit wurde dabei aus dem Slogan der blizz-Videokonferenzsoftware gestrichen, weil Menschen nicht jederzeit wie Maschinen verfügbar sein wollen. 7×24 geht nur, wenn die TeamViewer-Software zur Fernwartung von Technik eingesetzt wird. Aber ansonsten passt bei blizz alles, um Vorhaben zum lebenslangen Lernen schnell, sicher und von überall zu ermöglichen. Man spart nicht nur Schulgebäude, Anfahrtszeiten und -wege, sondern nutzt auch die eigene Hardware und kann an konkreten Fällen die Fragen besprechen: „Training on the Job“ bzw. „Learning by Doing“ mit Fachleuten, die man im Internet schnell finden kann.  weiterlesen

Einsparpotentiale bei selbstorganisierter Weiterbildung

Selbst organisierte Weiterbildung bietet neben einer höheren Problembezogenheit auch enorme Einsparpotentiale. Die maximale Unterrichtswirksamkeit ist in kleinen Gruppen mit 2 bis 6 Teilnehmern zu erwarten. Das kann man auch der zum abgebildeten Diagramm gehörenden Gleichung entnehmen. Die Kurve mit den Kosten pro Teilnehmer verflacht sich bei mehr Teilnehmern immer weniger. Größere Gruppen senken zwar weiterhin den Anteil des Einzelnen an den umgelegten Kosten für den Dozenten, sie verlängern aber die Kursdauer. Wenn man das berücksichtigt und die verlängerte Seminardauer für die Teilnehmer als bezahlte Arbeitszeit mit einrechnet, kann sich das Preis-Leistungsverhältnis sogar wesentlich verschlechtern.

Abspecken durch Wegfall von Verwaltungskosten

Im Idealfall zahlt eine selbst-organisierte Lerngruppe nur den Mentor bzw. den Dozenten, den sie selbst aus dem Pool von noch zu gründenden „Weiterbildungsproduktionsgenossenschaften“ auswählt.
Selbst-organisierte Lerngruppen bestimmen ihre Lernziele selbst: Das können z.B. Computer-Führerscheine auf dem Standard- oder dem Fortgeschrittenen Niveau sein. Andere Lernziele sind erfolgreiche TOEFL-, DSH- oder HSK-Sprachtests von Auslandsstudenten, die eine Sprachprüfung auf definierten Niveaus nachweisen müssen, wenn sie sich an einer Hochschule einschreiben möchten, an der nicht in der eigenen Muttersprache gelehrt wird. Gefordert ist in der Regel die höchste oder zweithöchste Stufe eines Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen. Das Bestehen von Prüfungen ist ein klares Ziel. Praktische Kommunikation mit Muttersprachlern und das Bestehen der mündlichen Prüfung kann durch Hinzuziehen eines muttersprachlichen Mentors erleichtert werden. Weniger klar ist die Erfolgsmessung, wenn sich Studenten, Fach- und Führungskräfte einen Mentor suchen, der ihren Vortragsstil optimiert, damit man sich vor akademischen Gremien oder beim Vortrag vor Kollegen nicht blamiert, weil die Sprache unverständlich ist oder die Folien schlecht gestaltet sind.

Lernen im Arbeitsprozeß

Mentoren unterstützen problemorientiert beim zielgerichteten Lösen von Sach- und Fachproblemen. Die Nutzung des Internets erleichtert die Bündelung gleichgelagerter Interessen. Das bewirkt signifikante Kosteneinsparungen. Reisezeiten entfallen und Kurz-Seminare können häufig in Form von Video-Konferenzen angesetzt werden. Sowohl die Problembezogenheit, die Zeitnähe und auch die Nachhaltigkeit sind so besser zu justieren. Man lernt im Arbeitsprozeß und kann sofort die Fachkompetenz eines Mentors einbeziehen. Klassische Seminare eignen sich für horizontales Lernen ohne konkreten Problembezug. Sie werden langfristig geplant und sind breiter angelegt.
Fazit: Für die empfohlene Vernetzung per Videokonferenz spricht, dass anspruchsvolle Berufe häufig mit lebenslangem Lernen gekoppelt sind. Erkannte Defizite müssen kurzfristig, fachgerecht und kostengünstig beseitigt werden.

„Klassensprecher“ koordinieren die Zusammenarbeit mit Dozenten/Mentoren

Es kommt darauf an, ca. 2 bis 6 Gleichgesinnte im gesamten Sprachraum zu einer Gruppe zusammenstellen, wenn man sich statt in einem klassischen Seminarraum in einer via Internet ausgestrahlten Videokonferenz zusammenfinden kann.
Dozenten mit Videokonferenzerfahrung wissen, dass in kleinen, homogenen Gruppen sehr gute Erfolge zu erzielen sind. Das Klima in der Gruppe leidet, wenn technische Störungen oder destruktive Teilnehmer gehäuft auftreten. Wenn die Gruppe von Anfang an ungeeignete Mitglieder fernhält, steigert das sowohl das Lerntempo als auch den fachlichen Tiefgang beim Erreichen der Lernziele. Der Klassensprecher und Organisator wird aus Sicht des Dozenten als Projektleiter, Trendsetter oder Influencer wahrgenommen. Seine Co-Moderation, sein Arbeits- und Sozialverhalten motivieren sowohl den Dozenten als auch die Gruppenmitglieder.
Die Vertiefung des Lehrstoffes wird besonders dann gefördert, wenn sich Teammitglieder auch außerhalb der vom Dozenten geleiteten Videokonferenzen unterstützen.
Dozenten möchten sich auf ihr Fachgebiet konzentrieren und nicht mit der Abrechnung von Honoraranteilen mit einzelnen Gruppenmitgliedern. Das ist teure Zeitverschwendung. Wenn ein Klassensprecher die Teilnehmergebühren einzieht und stellvertretend für die Gruppe als Vertragspartner des Dozenten die Rechnungen des Dozenten begleicht und die sonstige Organisation übernimmt, senkt das ebenso die Nebenkosten, wie der Verzicht auf die Anmietung von Veranstaltungsräumen oder die Anreise von Teilnehmern und Dozenten zum Veranstaltungsort.
Wenn Anreise und Reservierung von Räumen entfallen, kann man häufiger stundenweise zusammenkommen. Die persönliche Weiterbildung kann problemorientiert und neben dem Tagesgeschäft stattfinden.
Download der Präsentation zum Video: https://wer-weiss-was.net/_/LernenPerVideoKonferenzPreiswertOrganisieren.pdf

Deutschland hat Kreativität zu bieten

Hierzulande gibt es innovative Softwareentwicklungen aber leider kein effizientes Marketing zur Monetarisierung und auch keine nennenswerte staatliche Förderung der Einsatzmöglichkeiten. Den Karlsruher Ingenieur Niko Fostiropoulos nenne ich hier als Beispiel. Er ist aktives Mitglied der „Linken“ und Gründer und Geschäftsführer des Bildungsunternehmens alfatraining. Als glaubwürdiger Visionär steht er für barrierefreie Bildung in Europa. Das konnte der Autor persönlich als Teilnehmer am Neujahrempfang seines Unternehmens erleben. Eingeladen war er wegen seiner mehrfachen Dozententätigkeit zum Thema Europäischer Computerführerschein. Das Karlsruher Startup wird aus vielerlei Gründen keine hinreichende Unterstützung erfahren, obwohl die Lösung alfaview® des Unternehmens in der Praxis sehr überzeugend ist und auch oft auf Bildungsmessen (Learntec, Didacta,…) präsentiert wird.
Nur der größte europäische Softwarehersteller SAP konnte als wichtiger Kunde gewonnen werden und setzt alfaview für Präsenzschulungen per Videokonferenz ein. Das ist ein Ritterschlag für die Qualität des Produktes. Es ist aber kein Garant für seinen wirtschaftlichen Erfolg. Dafür bräuchte die Lösung des links-denkenden Unternehmers eine Lobby. Die hat er nicht und die wird er wahrscheinlich auch nicht bekommen. Das ist schade, weil bald wieder zukunftsweisende deutsche Technologie von anderen Ländern adaptiert wird und dann dort die Ernte eingefahren wird.

Verpasste Chancen haben Tradition

So etwas hat Tradition: In der Geschichte zur Erfindung des Telefons kommen viele Deutsche Namen zum Vorschein: Gauß, Weber und Reis. Das Geld als Patentinhaber haben dann amerikanische Unternehmen geerntet (Bell). In Deutschland fuhren schon 1903 Schienenfahrzeuge von AEG und Siemens mit über 200 km/h. Heute kann man hierzulande immer noch Züge bauen, aber in China wird mit der Massenproduktion von Weiterentwicklungen deutscher Technik das Geld verdient. Konrad Zuse hat im Jahre 1941 den Z3 Computer gebaut. Es war der erste funktionstüchtige, vollautomatische, programmgesteuerte und frei programmierbare, in binärer Gleitkommarechnung arbeitende Rechner. Dieser erste funktionsfähige Computer der Welt wurde am 21. Dezember 1943 bei einem Bombenangriff zerstört. Vom Krieg und seine Folgen hat sich Zuses Unternehmen nie wieder erholt. Heute stellt China die meisten Computer her.

Vom Ländle geförderte Startups sind zu klein angelegt

Nicht nur dem deutschen Unternehmen alfatraining sondern dem in der 120 km entfernten Stadt Göppingen gegründeten Unternehmen TeamViewer droht, dass es mangels einer Lobby im eigenen Land und trotz eines sehr guten Produktes keine Ernte seiner Kreativität einfährt. Möglicherweise stehen chinesische Investoren bereit, um das Knowhow abzugreifen. Kuka und Co. lassen nicht nur aus China grüßen, sondern zeigen den wahrscheinlichsten Weg bei der Verwertung deutschen Knowhows. Innovationen im Bereich der Bildung benötigen eine Lobby. Bildung ist Ländersache und da ist es unwahrscheinlich, dass man sich zusammentut, um Deutschland oder Europa als Standort für Innovationen zu sichern. Wenn man an die verpassten Chancen beim Schienenverkehr und der Computerentwicklung denkt, befürchtet man die Wiederholung der Fehler. Durch Artikel wie den im Spiegel: KÄMPFEN UND KUNGELN http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13680751.html scheinen positive Auswirkungen von Lobbyismus kaum möglich. Das schändliche Gebaren der NRA in den USA bestätigt den Artikel und verhindert positive Ansätze.

Verschlafen von Innovationen bewirken den Abstieg 

„Ballmer Laughs at iPhone“ dokumentiert, wie man sein eigenes Unternehmen (Microsoft) durch das nicht rechtzeitige Erkennen zukunftsweisender Entwicklungen in die Zweitklassigkeit bringt. Das gilt für Unternehmen wie auch Länder. Deutschland hat sehr gute Ingenieure und Entwickler, aber sie haben nur zweitklassige Vermarkter und Lobbyisten (=Netzwerker).

Deshalb droht Produkten wie alfaview und blizz ein ähnliches Schicksal wie früheren deutschen Entwicklungen: Entwickelt in Deutschland, übernommen von China oder den USA. Dort werden sie dann richtig vermarktet. Das ärgert Menschen, die Potenziale erkennen und zusehen müssen, wie schnell die Patente hier entwickelter Technologie global verramscht werden.

Bildung ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch vermehrt

Gerade bei Technologien zur Förderung von Bildung und Ausbildung wäre eine gute europäisch denkende Lobby wichtig. Mit den beiden beschriebenen Entwicklungen aus dem Ländle (blizz und alfaview) können die Reichweite und Nachhaltigkeit verbessert werden. Selbst Insider wie der Autor erkennen die enormen Vorteile erst auf den zweiten Blick: Im direkten Vergleich zur Unterrichtswirksamkeit wird eine Anwesenheit im gleichen Raum immer besser abschneiden als der Präsenzunterricht per Videokonferenz, weil alle Sinne angesprochen werden können, weil die Ablenkung durch die Umgebung für alle gleich ist und weil die Einhaltung von Regeln besser überwacht werden kann. Der Autor hat viele Jahre Vorbereitungskurse zum Europäischen Computerführerschein (ECDL) in der althergebrachten Form durchgeführt. Als Teletutor benötigte er ca. 20% mehr Zeit, um den gleichen Stoff zu vermitteln und um dann vergleichbare Prüfungsergebnisse zu erzielen.

Diese 20 % Zeitverlust lassen sich allein schon durch den Wegfall der Anfahrtskosten und der Anfahrtszeit hereinholen.

Vorteile durch Entwicklung der Medienkompetenz

Aber dann kommen die Pluspunkte für viele schulische Veranstaltungen, d.h. die Vorteile die man durch den Einsatz von alfaview und blizz haben könnte:
Die im Fernsehbericht sichtbare schlechte Qualität der Bildübertragung der ostfriesischen Inselschule liegt 6 Jahre zurück. Bei digitalen Themen ist das sehr lange und die gezeigte Technik ist abgesehen vom großen Bildschirm museumsreif. Heute bedarf es neben handelsüblicher Hardware bei den Schülern (BYOD) nur eines gut ausgebauten WLANs in der Schule, um die folgenden Optionen zu nutzen:

  • Standort-übergreifende Veranstaltungen zur Information und Diskussion können leicht angesetzt werden. Die Reisezeiten entfallen
  • Mit Zustimmung der Beteiligten lassen sich (derzeit nur mit blizz) komplette Veranstaltungen zur Dokumentation und zum Nacharbeiten aufzeichnen
  • Externer Fachleute können per virtueller Face-to-Face Konferenz einbezogen werden
  • Stundenweise Weiterbildung von Lehrpersonal ist ohne Unterrichtsausfall möglich
  • Landesweite Rekrutierung von Fachlehrern für Mangelfächer via Videokonferenz
  • Barrierefreie Teilnahme am Unterricht, falls Schüler entweder gar nicht oder nur mit hohem Aufwand eine Schule besuchen können
  • Umsetzung überregionaler Bildungsangebote zur Förderung der Besten
  • Verhinderung von Nachteilen bei kleinen Schulen im ländlichen Raum: durch überregionales Fachlehrer-Sharing via Teletutoring für die Schüler
  • Interkultureller Unterricht mit Muttersprachlern per Videokonferenz auch außerhalb des immer seltener stattfindenden Schüleraustauschs
  • Häufiger direkter Kontakt mit muttersprachlichen Lehrern und Schülern aus anderen Sprachräumen

Damit die Disziplin in den vom fernen Lehrer getrennten Klassen nicht leidet und technisch weniger versierte Schüler in der Anfangsphase unterstützt werden können, wird möglicherweise ein Assistent vor Ort benötigt. Bei alfatraining hat der Autor die Erfahrung gemacht, dass das auch bei Erwachsenen so ist.

Weitere Optionen: Teletutoring für Zuwanderungswillige und Fern-Mentoring

Die leistungsfähige Videokonferenz-Software ermöglicht Teletutoring für Zuwanderungswillige und sie ermöglicht Mentoring aus der Ferne. Das geht weit über die Möglichkeiten von E-Mail und Telefon hinaus, weil die im Ländle entwickelte Software der realen Anwesenheit im Raum gefühlt schon sehr nahekommt.

Wissenschaftssprache Deutsch
Am eigenen Wohnort gibt es selten Lehrer, welche die zu lernende Fremdsprache als Muttersprache sprechen. Noch unwahrscheinlicher ist es, dass man einen muttersprachlichen Mentor findet, der auch den zum Studienabschluss passenden Fachjargon spricht. Aus der Ferne wirkende muttersprachliche Mentoren könnten über passende Netzwerke den Praxisbezug herstellen. Selbst wenn sie zusätzliche Kosten verursachen, kann das Auslandsstudium insgesamt preiswerter werden: Die chinesischen Ansprechpartner des Autors hatten mehrere hundert Stunden Deutsch bei ihren chinesischen Lehrern gepaukt. Dann kamen sie zum Studium nach Deutschland und fielen durch die DSH-Prüfung. Sprachkompetenz auf akademischem Niveau kann nur unzureichend durch das Pauken von Vokabeln und durch ein Studium von üblichen Sachtexten erworben werden. Lehrkräfte der Kasseler Uni haben die von ihnen erkannte Misere in einem Zeit-Artikel treffend beschrieben. http://www.zeit.de/2017/13/internationale-studenten-deutschkenntnisse-universitaet/komplettansicht

Wenn keine Kontakte zu Muttersprachlern vorkommen, bleibt Sprachunterricht praxisfern. Selbst wenn sie in Deutschland angekommen sind, bleiben Menschen aus anderen Kulturen oft isoliert, weil ihre Andersartigkeit und unsere Ängste und Vorurteile den direkten interkulturellen Austausch erschweren. Einige tausend Euro für zusätzliche Sprach-Schulung im Ausland (Deutschland) sind zu investieren. Die Aufenthaltsdauer bis zum angestrebten akademischen Abschluss muss um ein bis zwei Semester verlängert werden.

Der Autor war selbst als Mentor aktiv. Er hat sich praxisnahe Lektionen von seinem chinesischen Mentee vorschlagen lassen. Gemeinsam hat man dann drei Projekte als OER für andere Studenten erstellt und veröffentlicht. Man kann sie sich auf einer Moodle-Plattform ansehen, wenn man sowohl beim Anmeldenamen als auch beim Kennwort ein kleines a eingibt: https://bluepages.moodlecloud.com

Teletutoring, Coaching und Mentoring via Internet – Qualifizierung ohne Grenzen

Viele Länder Europas brauchen Zuwanderung. Gesucht sind jedoch nur integrationswillige Zuwanderer, welche sich durch Arbeit ihren Lebensunterhalt selbst finanzieren können. Ohne Sprachkenntnisse geht nichts. Was liegt da näher, als die Sprachkompetenz schon im Heimatland zu fördern. Wer ein Angebot zum Erlernen der deutschen Sprache per Videokonferenz annimmt und am Ende ein anerkanntes Zertifikat gemäß den Sprachniveaustufen nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen erhält, beweist enormen Leistungswillen. Derart motivierte Zuwanderer können schneller integriert werden, als jemand ohne deutsche Sprachkenntnisse, der zufällig von irgendwelchen Schleppern an europäischen Küsten abgesetzt wird. Absehbare Integrationsprobleme wegen fehlender Sprachkenntnisse und unrealistischer Vorstellungen über die Anforderungen an Zuwanderer könnten Menschen ohne Sprachbegabung und Leistungsbereitschaft abhalten, nach Europa zu flüchten. Deren Fernbleiben wegen desillusionierender Fern-Aufklärung entlastet europäische Sozialsysteme genauso wie eine verkürzte Eingliederungsdauer der per Internet unterrichteten Zuwanderer.

Das Geld für die Weiterentwicklung von alfaview verdient der genannte Unternehmer mit geförderte Weiterbildung für Arbeitssuchende. Da ist dank geringer Arbeitslosigkeit kaum Wachstum möglich. Jetzt wäre es sinnvoll, die bewährte Technik im gesamten Bildungsbereich zu einzubringen, um die Reichweite von fähigen Lehrern und Mentoren zu erhöhen. Der Autor selbst könnte sich vorstellen, dass er als über 60-jähriger Mentor regelmäßig Mentees mit den unterschiedlichsten Vorgeschichten per Internet-Konferenz an seinen Erfahrungen teilhaben lässt: Komme mit Menschen zusammen – schnell, sicher und von überall!

EduCapital und Moodle

Vor ein paar Tagen fand die diesjährige Moodlemoot in der Kasseler Universität statt. Wer diese Veranstaltung schon in früheren Jahren besuchte, der kannte vieles aus der Keynote des Moodle Gründers Martin Dougiamas. Überraschend war die Aussage, dass „Education for the many“ vor Kurzem 6 Millionen in Moodle investierte. Die Angabe sagt viel darüber aus, wie das Bildungsprojekt gefördert wird: Von den EU-Mietgliedsländern bisher gar nicht – nur von einem französischen Konzern mit einem noblen CEO.

Das stimmt nachdenklich. Allein im deutschsprachigen Raum werden derzeit 214 Hochschulen genannt, die auf Moodle setzen (Quelle: http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2010/04/09/moodle-instanzen-an-deutschsprachigen-hochschulen/)

Die Anzahl der mit Moodle ausgestatteten deutschen Schulen dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Das leistungsstarke und robuste Lernmanagementsystem begleitet die meisten Schüler und Studenten. Es ist nicht nur gut, sondern, was noch wichtiger ist, es ist als OpenSource „kostenlos“. Allerdings: Von Spenden und kann man solch ein globales Projekt nicht finanzieren.

Angesichts staatlicher Versprechungen von Investitionen im Bildungssektor erscheint es geradezu armselig, dass ein wichtiges strategisches Werkzeug für die Bildung nur mit der Investition einer französischen Unternehmerfamilie in wünschenswertem Umfang weiterentwickelt werden kann. „Education for the many“ gehört zur Familie Leclercq. Sie ist Hauptaktionär der Genairgy-Holding und investiert im Sport- und Freizeitsektor: http://www.genairgy.com/#qui-sommes-nous. Einige Besucher der Kasseler Moodle-Veranstaltung waren irritiert, dass jetzt ein von der Wirtschaft entsandter Vertreter einen Vorstandsposten im Moodle-Hauptquartier hat. https://www.moodlenews.com/2017/moodle-pty-ltd-receives-six-million-dollar-investment/. Wahrscheinlich hat der Moodle-Gründer genau das Richtige getan und sagte sich, dass ein altruistische Unternehmer besser in seinen Vorstand passen würde, als der ungarische Bildungskommissar der EU. Unternehmer wie Julien Leclercq haben erkannt, dass Bildung ein Rohstoff ist, der sich vermehrt, wenn man ihn gebraucht. Damit ist seine Investition in EduCapital und Moodle rentabel und eine PR vom Feinsten.

Konfuzius und Goethe

Die Namen dieser bekannten Gelehrten aus früheren Jahrhunderten werden heute von gleichnamigen Instituten zur Verbreitung der chinesischen und der deutschen Sprache genutzt.

Welche Wirkung könnten Gelehrte dieser Kategorie heutzutage entfalten, wenn man sie als Mentoren gewinnt?

Man muss nicht mehr ins ferne China oder nach Weimar reisen, um mit ihnen philosophieren zu können.

Zur direkten Kontaktaufnahme mit fernen Mentoren reicht ein Klick.

Wissbegierige können per Tele-Mentor über die wer-weiss-was.net-Plattform ihre Bildung und Weiterbildung entwickeln. Und das global. So können Goethes Nachfolger ihren chinesischen Bildungs-Fans etwas bieten und die Erben von Konfuzius können europäischen Bildungsjüngern Weisheiten direkt erklären. Die jetzt gegebenen technischen Möglichkeiten ermöglichen Lippen-synchrone Gespräche für jedermann von jedem Ort mit einem standardisierten Internetzugang und das praktisch kostenlos.

Mit der Plattform https://wer-weiss-was.net existiert ein funktionierender Prototyp für globale Verabredungen mit den passenden Gesprächspartnern. Bis zum Beginn des direkten Gespräches lernen sie sich unter einem aussagekräftigen Pseudonym in den Fachforen kennen, damit niemand sein Gesicht verliert oder persönliche Details den falschen Leuten preisgibt.

Das Konzept ist auf der genannten Plattform dargestellt. Es kann sofort von Fachkundigen nachvollzogen werden.

Wer am Know-how interessiert ist und bald eine Mentoring-Plattform zur Personalentwicklung betreiben möchte, kann sich mit den folgenden 3 Videos vorbereiten.

Wer viel Zeit und wenig Budget hat, wird in einigen Monaten vergleichbare Angebote starten können.

Mit dem chinesischen oder den deutschen Spezialisten der bluepages gmbh kann man sein Angebot jedoch sofort starten.
Die zugehörige Pressemitteilung gibt es in Deutsch bei openPR und auf Chinesisch bei wer-weiss-was.net.

Wie es funktioniert, sehen Sie in den folgenden drei Videos:

Self-made mobile Edutainment

Die eigenständige Produktion von motivierenden Wissensspielen für die Smartphones und Netbooks von Freunden und Familienmitgliedern sind das Ziel des im Video beschriebenen Angebotes.

Smartphones sind universelle Wissenszugangsgeräte

Sie sind immer in Griffnähe und schnell in ihrer Funktionalität zu begreifen. Viele Besitzer möchten zeigen, dass sie mehr können, als nur Bilder oder lustige Gimmicks und Kurzbotschaften an ihr Umfeld zu versenden. Gut ist, wenn das Umfeld neben dem Unterhaltungswert auch bildungsmäßig davon profitieren kann: Der Wortschatz an Vokabeln und Fachbegriffen oder die Allgemeinbildung kann auf unterhaltsame Weise erweitert werden, wann immer man mag. Wer möchte, kann seinen eigenen Quizraum im Internet bauen und sich dort mit den eingeladenen Mitspielern messen. weiterlesen

Gamifizierung erhöht die Motivation zum Lernen

Gamifizierung ist nichts Neues. Schon bevor es Computer gab, erweiterten Schüler ihr Allgemeinwissen mit kostenlosen Wissensspielen im Stil von Stadt-Land-Fluss. Die folgenden Fallbeispiele aus der Erdkunde und dem Eurovision-Song-Contest (ESC) zeigen daher die Gamifikation mit den heutigen Mitteln. Das Wissen um die ISO-2 Codes aus der Erdkunde hilft beim Lösen des ESC-Quiz.


Internettaugliche Smartphones, JavaScript und Lernplattformen bewirken, dass spieltypische Elemente in den spielfremden Kontext zum Aufbau von Paukwissen einbezogen werden können: Vokabeln müssen weiterhin gelernt werden, das Einmaleins und wichtige Fakten aus Geschichte, Erdkunde und den Naturwissenschaften kommt noch hinzu.

Das Angebot auf der Seite quizdidaktik.de liefert Beispiele, wie es gehen kann. Der Aufwand, den Lehrer treiben müssen, um mit den angebotenen Quizdidaktik-Tools umfassende Angebote zu machen, ist jedoch enorm.

Wenn man sich in die zahlreichen Tools der Quizdidaktik eingearbeitet hat, ist es viel Arbeit, die Formulare für die JavaScript- oder Moodle-basierenden Quizfragen zu füllen und die Ergebnisse im Internet oder für den lokalen Einsatz mit einem Browser aufzubereiten.

Mit Entwicklungsumgebungen auf der Basis von Excel-Tabellen geht es leichter. Mit einfach und gut strukturierten Tabellen zur Anlieferung der Quizdaten, geht die Produktion um Größenordnungen schneller, weil das Ausfüllen von Formularen entfällt. Die Quizgeneratoren ergänzen die Editiermöglichkeiten von Excel. Sie können automatisch 1200 Vokabeln in 5 Minuten zu einem Vokabeltest verarbeiten. Die Wikipediatabelle mit ca. 200 Staaten benötigt weniger als eine Minute, damit Sie als Hauptstadt-Quiz bereitsteht.

Zum Nachweis dieser Behauptung können die beim Testen entstandenen Quizze mit einer CC-BY-Lizenz sowohl genutzt, als auch zur Wiederverwendung heruntergeladen werden:
https://wer-weiss-was.net/_/4aus4/index.html
Diese 24 Quizze „4 aus 4“ bieten die vollständigen Zuordnungen von 1175 Frage-Antwort Paare an.

https://wer-weiss-was.net/_/4aus10/index.html
Diese 8 Quizze „4 aus 10“ liefern durch zufällige Auswahl von Fragen aus einem Pool mehr Spannung.
Die angezeigten 4 Zuordnungsmöglichkeiten pro Frage berücksichtigen die Größe der Displays von Smartphones. Das gleiche Datenmaterial kann auch für Tests auf Moodle-Plattformen verwendet werden.

Interessenten können Kontakt aufnehmen, um die Quizgeneratoren oder das Produktions-Know-how zur Programmierung zu erwerben.

Muttersprachler zuerst – America Second ;)

Alternative Fakten via FakeNews: Über den Bau einer virtuellen Mauer zur Ausgrenzung von Anglo-Amerikanern.

Um West-Berlin wurde im Jahr 1961 eine Mauer gebaut. Sie erfüllte ihren Zweck bis 1989 und hatte eine inverse Bedeutung, wie die geplante US-Mauer zu Mexiko: Menschen sollten nicht am Herkommen, sondern am Weggehen gehindert werden.
Die freiheitlich denkenden Europäer haben seitdem Phobien gegen Mauern an ihren Grenzen. Im Übrigen wären solche Bauwerke auch langfristig nicht bezahlbar und daher sowieso nicht zukunftsfähig. Schon die Überwindung der Chinesische Mauer war für die Mongolenhorden kein Problem. Rentabel ist deren Mauer jedoch als Touristenattraktion in der heutigen Zeit.
Virtuelle Mauern sind viel billiger
Kostenlos wäre der Aufbau von Sprachbarrieren zum Schutz geistigen Schaffens. Mit der „Nicht-Übersetzung ins Englische“ kann der frühzeitige Abfluss von geistigen Schöpfungen in die englischsprachige Welt wirksam verzögert werden. Übersetzen wir unsere Werke aus der Forschung nicht von unserer Muttersprache ins Englische. Warten wir ein paar Monate, bis wir eine Lizenz für Übersetzungen genehmigen. Zuerst soll der eigene Sprachraum profitieren, dann dürfen Amerikaner und Engländer Unsere Werke in einer Übersetzung lesen. Wir können deren Sprache verstehen, die angloamerikanische Welt kann aber kaum Deutsch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, ….
Sprache ist unsere kostenlose Verschlüsselungsoption für geistige Arbeit! Wir sollten nicht mehr so naiv sein und unsere Werke als erstes durch englische Übersetzungen verbreiten.
Davon profitieren nur die angloamerikanischen Länder, welche sich von uns Resteuropäern abgrenzen wollen. Last eure Werke als Reaktion auf die Entwicklungen im Angloamerikanischen Raum gegebenenfalls zuvor in andere wichtige Sprachen übersetzen. Man könnte in ferner Zukunft die Chinesische Karte (deren Sprache) nutzen, wenn Lizenzgebühren gezahlt werden oder eine entsprechende Gegenleistung geliefert wird.
Ich habe schon eine Idee für ein Fallbeispiel zum Schutz meiner geistigen Arbeit: Die Programmierung von Quizgeneratoren für Lernmanagementsysteme, welche XML-Dateien importieren können. Die Einführung liefere ich im Februar auf meinem YouTube-Kanal in meiner Sprache mit französischen Untertiteln. Andere Übersetzungen werde ich zulassen, sofern es sich nicht um Englische handelt. Bildungswillige Chinesen schließe ich nicht aus. Das übernimmt schon deren Regierung durch die allgegenwärtige Zensur.
Der Niederländische Kanal drückt seine Abneigung gegen Trump mit leicht verständlichem Humor aus – ich wähle auf meinem Kanal einen anderen Weg – auch wenn mir damit einige Millionen zusätzlicher Klicks aus dem englisch-sprachigem Raum bei YouTube versagt bleiben werden.