at

Live-Kurse per Videokonferenz

Ab dem 15. Januar 2019 gibt es kostenlose Live-Kurse per Videokonferenz. Die nächsten Termine sind auf dem YouTube-Kanal von Konrad Rennert verknüpft: https://youtube.com/KonradRennert

Ziel ist die Gewinnung von Teilnehmern für ein Inverted Classroom Konzept, welches ein Bildungsverlag passend zu seinen Kursunterlagen vorschlägt. Gegenstand der ersten kostenlosen Termine ist die Vorbereitung auf Prüfungen für den Computerführerschein.

Die Live-Schulung wird mit der Videokonferenzsoftware Blizz von TeamViewer durchgeführt. Das ist der deutsche Marktführer für Fernwartungssoftware. Für die Teilnehmer ist die notwendige Software kostenlos. Mit einem Link kann sie entweder direkt im Browser oder nach lokaler Installation der App auf Smartphones oder PCs genutzt werden.

Wer den vollen Support bei der Bearbeitung aller zu den Unterlagen gehörenden Übungen und eine 1 zu 1 Betreuung haben möchte, kann den Zugang zur wer-weiss-was.net Plattform buchen.

Dort stehen auch alle bei Live-Veranstaltung gemachten Aufzeichnungen zur Verfügung. Mit TeamViewer können Kursleiter die Fragen direkt am PC der Teilnehmer beantworten.

Während der Videokonferenzen wird ein Zugang zu einem Google Doc als beschreibbare Wandtafel freigegeben. Dort können die Teilnehmer der Schnupperkurse ihre Fragen stellen die nach jeweils einem Abschnitt beantwortet werden. Während des Vortrages werden die Mikrofone der Teilnehmer vorübergehend stumm geschaltet, um die Aufzeichnung frei von Tonstörungen und Rückkopplungseffekten zu halten. Die Live-Meetings werden 10 Minuten vor dem offiziellen Beginn geöffnet. So können die Teilnehmer miteinander sprechen und ihre Ausrüstung testen. Das gilt auch für die Pausen zwischen den Abschnitten. Das offene Konzept beinhaltet Training und Coaching. Interessierte Teilnehmer lernen in Workshops, wie man vergleichbare Angebote machen kann: Am Anfang des Coachings bauen sie sich einen eigenen Kursraum auf der Plattform auf, später legen sie sich eine eigene Lernplattform an und exportieren ihre Kurse, um sie dort zu vermarkten oder als OER anzubieten.

Die Optionen bei einer Zusammenarbeit mit Firmen, Anbietern von Fortbildung und VHS können unmittelbar nach den Schnupperkursen per Videokonferenz besprochen werden.

Erfahrungen mit edudip und der vhs.cloud

Am 13. November hatte ich die Möglichkeit, bei der VHS der Region Kassel eine Videokonferenz mit der vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) empfohlenen Kombination aus vhs.cloud und edudip® als Moderator zu testen. 15 Teilnehmer waren eine Stunde über eine Videokonferenz verbunden. Das für den Test gewählte Vortragsthema gehört in den Bereich Allgemeinwissen. Dozenten (Moderatoren) sollten beim Vortrag über einen zweiten Monitor verfügen: Auf einem Monitor wird präsentiert, erklärt und vorgeführt, auf dem anderen sieht man als Moderator sein Publikum und den Verlauf des Chats. Edudip lässt viele Teilnehmer zu. Sie können sich über einen integrierten Chat mit Textbeiträgen beteiligen. Nachteilig ist, dass nur vier der Teilnehmer gleichzeitig zu aktiven Teilnehmern ernannt werden können. Nur aktive Teilnehmer können direkt im Konferenzraum mit den maximal 4 Moderatoren reden. weiterlesen

Pressemitteilung: Excel-Quizmacher für Pädagogen

Quizze sind die unterhaltsamste Art, Paukwissen zu vermehren. Fragen für das Quizduell und „Wer wird Millionär?“ werden nach einem festen Schema erstellt. Solche Produktionsschemen gibt es auch auf der für schulische Zwecke optimierten Quizdidaktik-Website aus Bayern.
Was fehlt ist ein Tool, um eigene Fragenpools sinnvoll zu verwalten oder mit anderen auszutauschen: Fragen sollten in Tabellenform vorliegen, sortiert und selektiert werden können. weiterlesen

Rationalisierung bei der Produktion von Tests und Lernkontrollen


Wer rationalisiert, ist zu faul, um immer wiederkehrende Dinge händisch auszuführen. Ein 63 Jahre alter Artikel beschreibt treffend die Angst vor dem Verlust zeitraubender Arbeit: https://www.zeit.de/1955/20/angst-vor-rationalisierung

Wer beim Einsatz von Informationstechnik rationalisieren möchte, muss programmieren können. Nur wer die Zusammenhänge und Strukturen erkennt und versteht, kann effizienter arbeiten als andere, die das noch nicht können.

Auch ohne Informatiker oder hauptberuflicher Programmierer und Entwickler werden zu müssen, kann man mit Excel und VBA viele Dinge optimieren. Zum Beispiel die Verwaltung von Testfragen und die Produktion von JavaScript-Selbsttests und Lernkontrollen mit Moodle. Rationalisierung bedeutet hier, dass Fragenpools wiederverwendet und weitergegeben werden dürfen und dass die Antworten der Teilnehmer nicht mehr manuell überprüft werden müssen.

Wer überlegt, ob der geplante Kurs „Selbsttests und Lernkontrollen generieren“ für das eigene Unterrichtsfach interessant ist, kann das anhand von bereit stehenden Fallbeispielen prüfen und sich für den ab Herbst geplanten Videopräsenzkurs vormerken lassen. Das ist eine Live-Schulung per Videokonferenzsoftware via Internet.

Im Kurs werden die notwendigen Grundlagen vermittelt, um die für Testproduktionen notwendigen Programmierungen mit Excel und VBA zu verstehen und selbständig zu erweitern.

Mit dem Knowhow aus dem Kurs werden dann Dateien erzeugt, wie sie in der Download-Spalte der nachstehenden Tabelle abrufbar sind.

Die JavaScript-Tests (js) kann man auf lokalen Datenspeichern entpacken. Für die Installation der darunter stehenden Download-Angebote benötigt man eine Moodle-Lernplattform mit Zugangsrechten als Kursleiter.
Als Prüfungsteilnehmer kann man sowohl die JavaScript-Selbsttests als auch die Lernkontrollen in Moodle über den Demozugang (s. Erläuterung) nutzen.

Download Format Erläuterung
js ZIP 6 JavaScript-Selbsttests mit ca. 300 Zuordnungsfragen in zwei Varianten: BWL-Englisch-Vokabeln, Chinesisch-Vokabeln und Länder und ihre Hauptstädte. Nach dem Download des ZIP-Archivs lassen sich die Fragen auf lokalen Datenträgern oder auf einem Webserver entpacken: Demo auf einem Webserver
bluepagesQuestionBank.xlsx Excel Diese Arbeitsmappe enthält ca. 1000 Multiple-Choice Fragen in 10 Tabellen zu jeweils einer Fragenkategorie.
Mit Excel ist diese Fragen-Bibliothek leicht zu pflegen und zu erweitern.
Per VBA Makro können komplette Tabellen in eine Moodle-XML-Datei gesendet werden.
Moodle-XML ZIP Das Archiv enthält 10 XML-Dateien für den Import in Moodle. Sie wurden per VBA-Makro aus der vorstehenden Excel-Arbeitsmappe erzeugt.
sicherung-moodle2-course ZIP Gesicherter Moodle-Kurs zur Wiederherstellung auf einer aktuellen Moodle-Lernplattform. Die 10 XML-Dateien sind bereits importiert und jeweils in einem Test verwendet: Demo auf einem Moodle-LMS Bitte geben Sie zum Start den Anmeldenamen a ein. Das zugehörige Kennwort ist ebenfalls a
Komplett xlsx xml mbz ZIP Die zuvor beschriebenen Downloads zu Moodle in einem Archiv.

Technologieeinsatz bei Weiterbildung auf dem Land


Es gibt mehrere Bildungsträger, die bundesweit zusammengestellte Teilnehmergruppen mit spezieller Videokonferenzsoftware unterrichten. Vor allem die von der Arbeitsagentur ausgestellten Bildungsgutscheine sorgen dort für steigende Umsätze. Vergleichbare Kursangebote mit klassischem Unterricht wie in einer Schule müssten wohl häufig abgesagt werden, weil die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann. Ausreichende Teilnehmerzahlen für Videopräsenzkurse im gesamten Sprachraum zu erreichen, ist kein Problem. weiterlesen

Sprechstunden im Internet

Im Nachbarort hat gerade ein Arzt die Telemedizin via Internet in unserem Landkreis gestartet.

OfficeSprechstunden zu Themen in Sachen Excel und anderen Microsoft-Anwendungen kann man online bei mir vereinbaren. Dann werden per Videokonferenz die Fragen an dem Bildschirm besprochen, wo sie entstanden sind. Der 1. Versuch kostet nichts. Weitere Sprechstunden kosten dann etwa soviel, wie eine Beratungsstunde beim Fachmann. Kostenlos bleibt jedoch der Abruf von fünf Stunden Excel-Know-how von meiner YouTube-Plattform:

Ein Erklärvideo informiert schneller als viele gedruckte Seiten. In 14 Videos werden in leicht verständlicher freier Rede und auf der Basis echter Datenbestände die Dinge erklärt, die in Grundlagenkursen oder im Selbststudium häufig übersehen werden.

Alle Fallbeispiele aus den Videos lassen sich als ZIP-Archiv herunterladen: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2018/05/ExcelSprechstunde.zip

Videosprechstunden mit einem E-Learning-Trainer als Sparringspartner

Sprechstunden am eigenen PC sind Zeit- und Kosten-effizient.

In den Videos aus der Telemedizin wird gezeigt, dass wegen der offensichtlichen Vorteile sogar Verbote aufgehoben werden können: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/videos/telemedizin-pilotprojekt-startet-100.html

Bestmöglich und effizient schließen sich offensichtlich nicht aus. Die Wartezeit in Praxen war schon immer lästig. Zudem birgt der Besuch eines mit kranken Patienten gefüllten Wartezimmers Gefahren durch Ansteckung wegen Infektionskrankheiten und der Gegenwart von multiresistenten Keimen. weiterlesen

Lebenslanges Lernen und Lehren per Videokonferenz

Fernmeetings ergänzen die Fernwartung – Sowohl blizz® als Software für „Lebenslanges Lernen per Fernmeeting mit Fachleuten“ als auch TeamViewer als „Software für die jederzeitige Fernwartung von Anlagen im IoT (Internet of Things)“ kommen von der Göppinger Softwarefirma TeamViewer GmbH.
Fernmeetings können noch viel weitreichendere Bedeutung für Menschen erlangen, als es die Fernwartung schon lange bei der Technik hat: Bringe Menschen zusammen – schnell, sicher und von überall. Das Wort jederzeit wurde dabei aus dem Slogan der blizz-Videokonferenzsoftware gestrichen, weil Menschen nicht jederzeit wie Maschinen verfügbar sein wollen. 7×24 geht nur, wenn die TeamViewer-Software zur Fernwartung von Technik eingesetzt wird. Aber ansonsten passt bei blizz alles, um Vorhaben zum lebenslangen Lernen schnell, sicher und von überall zu ermöglichen. Man spart nicht nur Schulgebäude, Anfahrtszeiten und -wege, sondern nutzt auch die eigene Hardware und kann an konkreten Fällen die Fragen besprechen: „Training on the Job“ bzw. „Learning by Doing“ mit Fachleuten, die man im Internet schnell finden kann.  weiterlesen

Einsparpotentiale bei selbstorganisierter Weiterbildung

Selbst organisierte Weiterbildung bietet neben einer höheren Problembezogenheit auch enorme Einsparpotentiale. Die maximale Unterrichtswirksamkeit ist in kleinen Gruppen mit 2 bis 6 Teilnehmern zu erwarten. Das kann man auch der zum abgebildeten Diagramm gehörenden Gleichung entnehmen. Die Kurve mit den Kosten pro Teilnehmer verflacht sich bei mehr Teilnehmern immer weniger. Größere Gruppen senken zwar weiterhin den Anteil des Einzelnen an den umgelegten Kosten für den Dozenten, sie verlängern aber die Kursdauer. Wenn man das berücksichtigt und die verlängerte Seminardauer für die Teilnehmer als bezahlte Arbeitszeit mit einrechnet, kann sich das Preis-Leistungsverhältnis sogar wesentlich verschlechtern.

Abspecken durch Wegfall von Verwaltungskosten

Im Idealfall zahlt eine selbst-organisierte Lerngruppe nur den Mentor bzw. den Dozenten, den sie selbst aus dem Pool von noch zu gründenden „Weiterbildungsproduktionsgenossenschaften“ auswählt.
Selbst-organisierte Lerngruppen bestimmen ihre Lernziele selbst: Das können z.B. Computer-Führerscheine auf dem Standard- oder dem Fortgeschrittenen Niveau sein. Andere Lernziele sind erfolgreiche TOEFL-, DSH- oder HSK-Sprachtests von Auslandsstudenten, die eine Sprachprüfung auf definierten Niveaus nachweisen müssen, wenn sie sich an einer Hochschule einschreiben möchten, an der nicht in der eigenen Muttersprache gelehrt wird. Gefordert ist in der Regel die höchste oder zweithöchste Stufe eines Sprachniveaus nach dem Europäischen Referenzrahmen. Das Bestehen von Prüfungen ist ein klares Ziel. Praktische Kommunikation mit Muttersprachlern und das Bestehen der mündlichen Prüfung kann durch Hinzuziehen eines muttersprachlichen Mentors erleichtert werden. Weniger klar ist die Erfolgsmessung, wenn sich Studenten, Fach- und Führungskräfte einen Mentor suchen, der ihren Vortragsstil optimiert, damit man sich vor akademischen Gremien oder beim Vortrag vor Kollegen nicht blamiert, weil die Sprache unverständlich ist oder die Folien schlecht gestaltet sind.

Lernen im Arbeitsprozeß

Mentoren unterstützen problemorientiert beim zielgerichteten Lösen von Sach- und Fachproblemen. Die Nutzung des Internets erleichtert die Bündelung gleichgelagerter Interessen. Das bewirkt signifikante Kosteneinsparungen. Reisezeiten entfallen und Kurz-Seminare können häufig in Form von Video-Konferenzen angesetzt werden. Sowohl die Problembezogenheit, die Zeitnähe und auch die Nachhaltigkeit sind so besser zu justieren. Man lernt im Arbeitsprozeß und kann sofort die Fachkompetenz eines Mentors einbeziehen. Klassische Seminare eignen sich für horizontales Lernen ohne konkreten Problembezug. Sie werden langfristig geplant und sind breiter angelegt.
Fazit: Für die empfohlene Vernetzung per Videokonferenz spricht, dass anspruchsvolle Berufe häufig mit lebenslangem Lernen gekoppelt sind. Erkannte Defizite müssen kurzfristig, fachgerecht und kostengünstig beseitigt werden.

„Klassensprecher“ koordinieren die Zusammenarbeit mit Dozenten/Mentoren

Es kommt darauf an, ca. 2 bis 6 Gleichgesinnte im gesamten Sprachraum zu einer Gruppe zusammenstellen, wenn man sich statt in einem klassischen Seminarraum in einer via Internet ausgestrahlten Videokonferenz zusammenfinden kann.
Dozenten mit Videokonferenzerfahrung wissen, dass in kleinen, homogenen Gruppen sehr gute Erfolge zu erzielen sind. Das Klima in der Gruppe leidet, wenn technische Störungen oder destruktive Teilnehmer gehäuft auftreten. Wenn die Gruppe von Anfang an ungeeignete Mitglieder fernhält, steigert das sowohl das Lerntempo als auch den fachlichen Tiefgang beim Erreichen der Lernziele. Der Klassensprecher und Organisator wird aus Sicht des Dozenten als Projektleiter, Trendsetter oder Influencer wahrgenommen. Seine Co-Moderation, sein Arbeits- und Sozialverhalten motivieren sowohl den Dozenten als auch die Gruppenmitglieder.
Die Vertiefung des Lehrstoffes wird besonders dann gefördert, wenn sich Teammitglieder auch außerhalb der vom Dozenten geleiteten Videokonferenzen unterstützen.
Dozenten möchten sich auf ihr Fachgebiet konzentrieren und nicht mit der Abrechnung von Honoraranteilen mit einzelnen Gruppenmitgliedern. Das ist teure Zeitverschwendung. Wenn ein Klassensprecher die Teilnehmergebühren einzieht und stellvertretend für die Gruppe als Vertragspartner des Dozenten die Rechnungen des Dozenten begleicht und die sonstige Organisation übernimmt, senkt das ebenso die Nebenkosten, wie der Verzicht auf die Anmietung von Veranstaltungsräumen oder die Anreise von Teilnehmern und Dozenten zum Veranstaltungsort.
Wenn Anreise und Reservierung von Räumen entfallen, kann man häufiger stundenweise zusammenkommen. Die persönliche Weiterbildung kann problemorientiert und neben dem Tagesgeschäft stattfinden.
Download der Präsentation zum Video: https://wer-weiss-was.net/_/LernenPerVideoKonferenzPreiswertOrganisieren.pdf