Einstufungstests für die Selbst- und Fremdeinschätzung von Sprachkenntnissen

Sprachkenntnisse sind für den Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums die notwendige Voraussetzung.

Wer überlegt, ob ein Ausbildungsvertrag oder ein Studienplatz angeboten werden soll, muss wissen, wo steht der Bewerber als „Nicht-Muttersprachler“ aktuell. Man sollte den Bewerbern auch zeigen, auf welchem Niveau weiterführende Sprachkurse sinnvoll sind.

GER steht für „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen“ zur Strukturierung von Sprachkenntnissen.

Man unterscheidet drei grundlegende Level:

  • A: Elementare Sprachverwendung
  • B: Selbstständige Sprachverwendung
  • C: Kompetente Sprachverwendung

Jedes dieser Level ist nochmals in zwei Stufen unterteilt.

Wer eine Ausbildung beginnen will und kein Muttersprachler ist, benötigt beim Abschluss eines Ausbildungsvertrages mindestens den B1-Level und muss am Ende der Ausbildung mindestens den B2- oder C1-Sprachlevel erreicht haben.

Wer in Deutschland studieren will, muss in der Regel über das Sprachniveau C1 verfügen, dieses nachweisen oder die DSH-Prüfung bestehen: https://talking.bluepages.de/lektion-2

Passend zu den beschriebenen Sprachniveaus bietet der Klett-Verlag Selbsttests zum „Spiele-basierten-Lernen“ an. Sie sind für Lehrer, Ausbilder, Schüler und Studenten frei zugänglich. Eine Einschätzung der vorhandenen Sprachkenntnisse lässt sich damit durchführen, sofern man ausreichende englische Sprachkenntnisse hat, um die notwendige App für das Smartphone zu installieren und einsetzen zu können oder zuvor zur Durchführung elementarer Bedienschritte eine Kurzeinweisung erhielt. Das nebenstehende Video zeigt, wie man einen Sprachtest mit den Klett-Materialien anlegt und wie er dann von den Kandidaten durchgeführt wird.

Wer selbst Anbieter von Materialien werden möchte, kann an einem Workshop teilnehmen: https://konrad-rennert.de/workshop-digital-game-based-learning-mit-kahoot-youtube-und-excel

Mit 66 Jahren…

Meinen Geburtstagsgästen, Besuchern und Gratulanten vom 7. September 2019 gewidmet

Der Hit von Udo Jürgens passt zu meinem Jubiläum. Heute beträgt die Wartezeit bis das Leben anfängt nur noch ein Jahr!

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Hitlisten mit eigenen YouTube-Erklärvideos

15 der 918 Videos bringen zusammen 1,5 Millionen Klicks. Unten sind die Top-15 Videos abgebildet, welche die Hälfte der Abrufe auf Konrads Kanal bewirken. Diese Top-Hits wurden mit 55 weiteren beliebten Videos in 5 Tabellen zusammengestellt. Interessenten können per Klick an die Sammlungen gelangen. Wer möchte, kann mit dem Autor eine „Live-Learning-Session per Videokonferenz“ vereinbaren, um die Themen und weitere Beispiele zu erörtern. weiterlesen

Fridays for Future: Umwelt-Projekte statt Bulimie-Lernen

Für die einen ist es „Schule schwänzen“, für andere ist es „streiken statt lernen“. Für junge Menschen, die nachdenken und aktiv mitmachen ist es fächerübergreifende Projekt- und Teamarbeit im Geiste moderner humanistischer Bildung.

Teilnehmende SchülerInnen machen wertvolle Erfahrungen, die den Unterrichtsausfall am Freitag kompensieren. weiterlesen

MikroSchulung: Briefvorlagen gemäß der DIN 5008 Richtlinien

Jeder in Deutschland lebende Wahlberechtigte hat vor einigen Tagen die Wahlbenachrichtigung für die am 26. Mai stattfindende Europawahl bekommen.
Diese Information mit dem Antragsformular für die Briefwahl auf der Rückseite des Anschreibens ist ein Beispiel für die normgerechte Gestaltung von Briefen nach der DIN 5008.
Die in der Norm 5008 festgelegten Gestaltungsregeln kommen jedoch nicht von EU-Bürokraten, sondern vom Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit. 1928 wurden erstmals Richtlinien für die Behandlung von Geschäftspost formuliert.
Diese Norm definiert unter anderem auch Bereiche in Fensterbriefumschlägen. Bei der Ankunft in Briefzentren werden die Anschriften automatisch gescannt und ein Zielcode angebracht. Damit führen dann die Sortiermaschinen die Verarbeitung durch. Die Zustellung in die Hausbriefkästen geschieht am Ende der Zustellung wieder manuell.
In 5 Videos erklärt der Autor seinen Kursteilnehmern und den Interessenten, wie man die Aufteilung eines DIN-A4-Blattes entsprechend der Norm 5008 vornimmt. Die Erklärvideos bei YouTube sind als Fallbeispiel für #MikroSchulungen angeführt. Dank Videokonferenzsoftware können MikroSchulungen und #MikroBeratung jetzt auch LIVE am Gerät des Ratsuchenden durchgeführt werden, falls die Betrachtung einer Videokonserve nicht ausreicht und Fragen am einfachsten im direkten Dialog zu klären sind.

Die in den Videos vorkommenden Materialien können als ZIP-Archiv herunter geladen werden:
https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/din5008.zip
Der Autor beabsichtigt in Zukunft verstärkt kleine Schulungen und kurze Beratungen per Videokonferenz anzubieten. Das Impulsreferat liefert mehr Details:

Mikroschulungen und Mikroconsulting per Videokonferenz

Innovative und intuitive Videokonferenzlösungen von TeamViewer®, Blizz® oder alfaview® ermöglichen jedem Internetnutzer mit multimediafähigen Geräten innerhalb von Minuten Rat und Tat von räumlich weit entfernten Spezialisten einzuholen. Man muss sie nur zu finden wissen: Jetzt kommen erfahrene IT-Anwender, in das Rentenalter. Das Interesse an der Technik bleibt und auch der Wunsch gelegentlich mit anspruchsvollen Tätigkeiten betraut zu werden, natürlich gegen angemessene Anerkennung in Form von Honorar, um sich weiterhin mit modernster Technik ausstatten zu können. Das Wort Honorar kommt vom Lateinischen honorarium und bedeutet Ehrensold. Technisch gut ausgebildete Techniker, Ingenieure und Akademiker der Babyboomer-Generation könnten bald die potentiellen Anbieter von MikroSchulungen und MikroConsulting werden. Das ist die adäquate Bezeichnung für kleine Lerneinheiten oder Beratungen welche situativ begründet sind und kurzfristig terminiert werden können.
Adressaten sind Berufstätige und Studenten, die sich in neue Themen und Projekte einarbeiten müssen.
Wer weder Zeit noch Lust hat, sich tagelang per Selbststudium einzuarbeiten oder auf zukünftige Seminarangebote zu warten, kann sich mit einem Budget im zweistelligen Eurobereich durch Mikroschulungen und Mikroconsulting das Studien- und Arbeitsleben erleichtern.

Fallbeispiel zur Mikroschulung

5 Videos zeigen die Art und dem Umfang einer Mikroschulung am Thema Vorlagenerstellung mit Word für Normbriefe nach DIN 5008. Die Schulung richtete sich an Personen mit Grundkenntnissen der Textverarbeitung. 3 Personen nahmen innerhalb einer Woche an drei Unterrichtseinheiten teil. Der Vortrag wurde im April 2019 als Fallbeispiel nach einer Mikroschulung aufgezeichnet. Themen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad können als Live-Veranstaltung zu allen Office Anwendungen in Form von MikroSchulung gebucht werden.

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Live-Kurse per Videokonferenz

Ab dem 15. Februar 2019 gibt es kostenlose Live-Kurse per Videokonferenz. Die nächsten Termine sind auf dem YouTube-Kanal von Konrad Rennert verknüpft: https://youtube.com/KonradRennert

Ziel ist die Gewinnung von Teilnehmern für ein Inverted Classroom Konzept, welches ein Bildungsverlag passend zu seinen Kursunterlagen vorschlägt. Gegenstand der ersten kostenlosen Termine ist die Vorbereitung auf Prüfungen für den Computerführerschein.

Die Live-Schulung wird mit der Videokonferenzsoftware Blizz von TeamViewer durchgeführt. Das ist der deutsche Marktführer für Fernwartungssoftware. Für die Teilnehmer ist die notwendige Software kostenlos. Mit einem Link kann sie entweder direkt im Browser oder nach lokaler Installation der App auf Smartphones oder PCs genutzt werden.

Wer den vollen Support bei der Bearbeitung aller zu den Unterlagen gehörenden Übungen und eine 1 zu 1 Betreuung haben möchte, kann den Zugang zur wer-weiss-was.net Plattform buchen.

Dort stehen auch alle bei Live-Veranstaltung gemachten Aufzeichnungen zur Verfügung. Mit TeamViewer können Kursleiter die Fragen direkt am PC der Teilnehmer beantworten.

Während der Videokonferenzen wird ein Zugang zu einem Google Doc als beschreibbare Wandtafel freigegeben. Dort können die Teilnehmer der Schnupperkurse ihre Fragen stellen die nach jeweils einem Abschnitt beantwortet werden. Während des Vortrages werden die Mikrofone der Teilnehmer vorübergehend stumm geschaltet, um die Aufzeichnung frei von Tonstörungen und Rückkopplungseffekten zu halten. Die Live-Meetings werden 10 Minuten vor dem offiziellen Beginn geöffnet. So können die Teilnehmer miteinander sprechen und ihre Ausrüstung testen. Das gilt auch für die Pausen zwischen den Abschnitten. Das offene Konzept beinhaltet Training und Coaching. Interessierte Teilnehmer lernen in Workshops, wie man vergleichbare Angebote machen kann: Am Anfang des Coachings bauen sie sich einen eigenen Kursraum auf der Plattform auf, später legen sie sich eine eigene Lernplattform an und exportieren ihre Kurse, um sie dort zu vermarkten oder als OER anzubieten.

Die Optionen bei einer Zusammenarbeit mit Firmen, Anbietern von Fortbildung und VHS können unmittelbar nach den Schnupperkursen per Videokonferenz besprochen werden.

Bildung im Wandel

Bei einem Besuch in Göttingen bemerkte ich bauliche Neuerungen, die anderenorts Verwunderung hervorrufen würden: Aufwändige Architektur für Arbeitskabinen mit Bücherwagen. Digitale Bibliotheken für die Belieferung von Home-Offices aufzubauen wäre zeitgemäßer.
Als ich vor 40 Jahren das Privileg hatte, an einer der bekanntesten deutschen Universitäten Physik zu studieren, gab es die ersten Computer und noch kein Internet. Die abgebildeten Arbeitskabinen wären bei den meisten Studiengängen gut angekommen. Als angehender Physiker hatte ich Glück: Einen ruhigen Diplom-Arbeitsplatz im Wald zwischen den Gerätschaften von Gauß und Wiechert und manchmal besuchte man noch die Hörsäle, in denen schon einige spätere Nobelpreisträger gesessen hatten.
Im Institut, wo ich meine Diplomarbeit anfertigte ist jetzt die Jugendhilfe der Caritas untergebracht. „Jung-Akademiker-Intensivhaltung“ war mein erster Gedanke beim Anblick der teuren Neubauten.
In ärmeren Ländern wären die Kosten für das abgebildete Gebäude nicht vermittelbar. Für das Studium des Nachwuchses stehen dort weniger Mittel zur Verfügung. Online-Bildung benötigt keine Prestige-Bauten, sondern gute Datenautobahnen. Damit werden Dozenten und Studenten vernetzt und Angebote sind überall verfügbar.
Seit Jahren bin ich Online-Dozent. Meine Materialien werden digital bereitgestellt. Meine Teilnehmer müssen nicht mehr auf hartem Hörsaal-Gestühl sitzen, sondern in Arbeitskabinen der Bildungsinstitute, wenn in der eigenen Wohnung kein passender Internet-Zugang besteht. Immer öfter sitzen sie jedoch im eigenen „Home-Office“, d.h. dem heimischen Arbeitszimmer mit Internetzugang.
Maximal 25 Kursteilnehmer sind deutschlandweit mit mir in einer Videokonferenz verbunden. Ein zweiter Bildschirm am Notebook bildet unseren virtuellen Klassenraum ab. So sieht man sich und spricht über ein Headset miteinander. Es ist fast wie im richtigen Klassenzimmer. Ein paar Sinne werden jedoch nicht angesprochen: Man riecht nicht welche Käsesorte der Mitschüler auf dem Pausenbrot hat und nimmt nicht wahr, was jenseits des Webcam-Aufnahmebereichs an Ablenkungen existiert.
Nur noch für die Zertifizierung bzw. Abschlussprüfungen müssen die Teilnehmer in beaufsichtigte Räume kommen, um Täuschungsversuche bei Prüfungen zu verhindern.
Die technische Ausstattung für Dozenten und Studenten ist für weniger als 1000 Euro zu beschaffen, falls sie nicht sowieso schon vorhanden ist.
Termine für meine Schnupperkurse können dem aktuellen pdf-Flyer entnommen werden.

Erfahrungen mit edudip und der vhs.cloud

Am 13. November hatte ich die Möglichkeit, bei der VHS der Region Kassel eine Videokonferenz mit der vom Deutschen Volkshochschul-Verband e.V. (DVV) empfohlenen Kombination aus vhs.cloud und edudip® als Moderator zu testen. 15 Teilnehmer waren eine Stunde über eine Videokonferenz verbunden. Das für den Test gewählte Vortragsthema gehört in den Bereich Allgemeinwissen. Dozenten (Moderatoren) sollten beim Vortrag über einen zweiten Monitor verfügen: Auf einem Monitor wird präsentiert, erklärt und vorgeführt, auf dem anderen sieht man als Moderator sein Publikum und den Verlauf des Chats. Edudip lässt viele Teilnehmer zu. Sie können sich über einen integrierten Chat mit Textbeiträgen beteiligen. Nachteilig ist, dass nur vier der Teilnehmer gleichzeitig zu aktiven Teilnehmern ernannt werden können. Nur aktive Teilnehmer können direkt im Konferenzraum mit den maximal 4 Moderatoren reden. weiterlesen

Pressemitteilung: Excel-Quizmacher für Pädagogen

Quizze sind die unterhaltsamste Art, Paukwissen zu vermehren. Fragen für das Quizduell und „Wer wird Millionär?“ werden nach einem festen Schema erstellt. Solche Produktionsschemen gibt es auch auf der für schulische Zwecke optimierten Quizdidaktik-Website aus Bayern.
Was fehlt ist ein Tool, um eigene Fragenpools sinnvoll zu verwalten oder mit anderen auszutauschen: Fragen sollten in Tabellenform vorliegen, sortiert und selektiert werden können. weiterlesen