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Lernzirkel im Home-Office als disruptive Alternative zur klassischen VHS

In Anlehnung an die Genesis gilt: „Es ist nicht gut, wenn sich der Mensch allein weiterbildet“ und durch die Erfahrung der aktuellen Pandemie kann ergänzt werden: „Es ist gut, wenn dabei die Digitalisierung einbezogen wird, um die Nachhaltigkeit und die Reichweite zu vergrößern.“

Förderung von High-Potentials Die Arbeitsagentur investiert jährlich Millionenbeträge in die Förderung von Arbeitssuchenden in Form von Weiterbildung per Videokonferenz und das ist gut so. Der Autor war selbst als Online-Dozent tätig, als die Teilnehmer ihre vom Träger bereitgestellte Notebook-Ausrüstung beim 1. Lockdown in den Schulungsräumen abbauen durften, um damit nach kurzer Unterbrechung im Home-Office weiterzumachen. In den folgenden Monaten setzten Teilnehmer immer mehr eigene Hard- und Software ein. Alfatraining & Co wurden mit ihren Dozenten-Pools und dem Knowhow in Sachen Video- und Lernplattformen zum Organisator von geförderter Weiterbildung im Home-Office. Mit den Einnahmen haben sie weiterhin die langfristig angemieteten Schulungsräume zu finanzieren, auch wenn sie kaum Nutzen erbringen. Deren Organisations-Knowhow ist kein Hexenwerk. Jeder digital gut aufgestellte Dozent mit analytischer Kompetenz könnte als Mikro-Anbieter ein Mitbewerber von alfatraining & Co werden, zumal der deutsche Anbieter seine unter didaktischen Gesichtspunkten hervorragend gestaltete Videokonferenzsoftware alfaview an jeden lizensiert. Bei der geförderten Weiterbildung würden es Mikro-Ausgründungen jedoch schwer haben, weil der Markt gesättigt und weil die hohe AZAV-Hürde zu nehmen ist: https://azwv.de

Bei selbst-organisierter Weiterbildung ohne Förderung gibt es keine bürokratischen und kostenintensiven Hürden. Wer mit der Kraft seiner geistigen Leistungsfähigkeit Einkommen generieren möchte, muss nur Kontakt mit dem Finanzamt aufnehmen, um dort seine freiberufliche Tätigkeit anzuzeigen. Diese kann auch ehrenamtlich, nebenberuflich oder im Ruhestand ausgeübt werden.

In Ausbildung, Studium, Beruf oder Ruhestand befindliche Menschen ohne Bildungsgutschein müssen Ihre Weiterbildung selbst finanzieren und haben die freie Wahl des Anbieters. Sie sind die Zielgruppe für das nachstehend beschriebene Szenario unter Einbeziehung von Mechanismen, wie wir sie vom Handel an der Börse kennen.

Ein von freiberuflich tätigen Dozenten, Kursleitern und Initiatoren betriebener Weiterbildungskatalog mit beliebigen Themen (Initiativen) bildet dann langfristig die Performance geistiger Leistung ab. Die Mechanismen bei der Bewertung von geistigem Kapital entsprechen vielem bei dem, was wir von DAX  und Nasdaq kennen und das Besondere dabei ist, dass freiheitliche Länder in kürzester Zeit riesige Vorsprünge gegenüber Ländern erzielen können, die ihren Bürgern solche Freiheiten verwehren. Aus der Physik ist die Kettenreaktion infolge des Zusammenkommens einer kritischen Masse von reaktionsfähigem Material bekannt. Die im Beitrag beschriebenen Initiativen sind die Reaktoren, wo der Geist angereichert wird. Ab einer gewissen kritischen Größe kann es zu Abspaltungen in Form von Ausgründungen führen.

Die Technologie zur Erforschung geistes-getriebener Reaktoren mit globaler Vernetzung steht zur Verfügung. Initiativen zum Betrieb individueller selbst-organisierter Weiterbildung, wie hier beschrieben sind, könnten als erste Pilotversuche interpretiert werden.

Kurzbeschreibung Lernen und Lehren im Sinne der Titelzeile bedeutet die Abkehr von-frontaler Wissensvermittlung in geschlossenen ummauerten Räumen. In virtuellen Räumen werden offene Fragen zum Lernstoff oft in „Nachbarschaftshilfe“ beantwortet. Der Initiator greift nur ein, wenn ohne ihn keine Lösungen gefunden werden.

Wer in solchen Lernzirkeln mitmachen möchte, sucht sich auf Basis eines Kataloges die passende Initiative für das Selbst-Organisierte-Lernen, prüft deren Relevanz bezüglich der eigenen Weiterbildungsziele und zahlt ein Nenngeld, wenn er in der Initiative mitmachen will. Das Nenngeld berechtigt zur Nutzung aller vorhandenen Materialien und Informationen für einen festgelegten Zeitraum. Eingeschlossen ist auch die Teilnahme an den Videokonferenzen der Initiative. Wer nach der mit dem Nenngeld bezahlten Dauer weiterhin aktiv mitmacht, muss für die Verlängerung der Teilnahme nichts zahlen. Passive Teilnehmer werden vom Initiator nach dem Ablauf der in AGB festgelegten Zeit von der gemeinsamen Plattform abgemeldet.

Dynamische Lernzirkel benötigen einen Initiator nicht nur für die interne Organisation der Plattform, sondern auch um einen Verantwortlichen für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu benennen. Dieser hat Interesse, dass sein Lernzirkel populär wird und neue aktive Teilnehmer anzieht, welche höhere Nenngelder zu zahlen bereit sind und neue Impulse bringen.

Ein weiter wesentlicher Unterschied zu den regional auf Kreisebene ausgerichteten statischen VHS-Angeboten ist die zeitgemäße agile Ergänzung mit situativen Ansätzen und unbeschränkter Reichweite.

Möglichkeiten individueller Unterstützung Jeder Teilnehmer darf auf der Plattform um persönliche Unterstützung bitten. Hat er eine attraktive Gegenleistung zu bieten, ist die Unterstützung wie bei der Nachbarschaftshilfe kostenlos. Kann keine Gegenleistung angeboten werden, kommen Wohltätigkeit oder Honorarvereinbarungen in Frage. Das muss jedoch immer bilateral verhandelt werden, wobei steuerrechtliche Tatbestände zu berücksichtigen sind. Das ist dann mit der honorierten Erteilung von Nachhilfeunterricht vergleichbar.
Durchführung Der Initiator stellt beim Start der Initiative Materialien vor, welche geeignet sind, sich weitgehend selbständig in das Thema der Initiative einzuarbeiten.

Seine Materialien werden laufend ergänzt und optimiert; auch Teilnehmer, die nach den ersten Wochen aktiv mitarbeiten müssen, liefern Ergänzungen, wenn sie ihre Teilnahme kostenlos fortsetzen möchten. Passive Teilnehmer verschwinden automatisch und können sich ggfs. später über eine erneute Nenngeldzahlung zum festgelegten Tageskurs einschreiben.

Das Start-Up von Weiterbildungsinitiativen dieser Form ist noch unbekannt. Wenn es erfolgreich ist, benötigen die im Internet organisierten Lernzirkel bzw. Initiativen eine gemeinsam betriebene Datenbank, um die Daten der verschiedenen Initiativen bereitzustellen.

Für die gemeinsam genutzte Datenbank erstellt jeder Initiator einen Datensatz zu seiner Initiative. Der Datensatz enthält passende Stichworte und einem Link zu den ausführlichen Informationen und dem möglichen Schnupperangebot

Das Schnuppern geschieht in Form von Videokonferenzen mit Vorstellungsrunden, zu denen man durch eine Mail an den Initiator sein Interesse bekundet hat. Die Einladung enthält den Link zur passenden Videokonferenz der Initiative.

Haben beide Seiten, d.h. die bereits vorhandene Initiative und der Besucher nach dem Schnuppern Interesse, zahlt der neue Teilnehmer ein Nenngeld per Banküberweisung und erhält einen Teilnehmernamen seiner Wahl mit dem er innerhalb der Initiative angesprochen werden möchte.

Wer möchte, kann seine Profilseite ausfüllen. Für den Initiator ist es jedoch notwendig, dass Teilnehmer, welche Regel- und Gesetzesverstöße begehen, zweifelsfrei identifiziert werden können. Der fälschungssichere und langfristig verfügbare Datensatz zur Dokumentation der Identität wird aus Datenschutzgründen nicht Online verfügbar sein. Er ist getrennt von der Plattform bei den Banken gespeichert, welche an der Überweisung des Nenngeldes beteiligt sind.
Nenngelder, auch Startgeld genannt, beginnen bei einem Betrag von 5 Euro für neu gegründete Initiativen. Wie von Aktienkursen gewohnt, gibt es keine obere Begrenzung. Wenn sich zwischenzeitlich viele zukünftige „High-Potentials“ in einer Initiative zusammengefunden haben, ist sie für neu Hinzukommende attraktiv und das Nenngeld steigt. Ein übertrieben hoher Nenngeldkurs wird allerdings dazu führen, dass Teilnehmer mit dem Drang zum späteren „High-Potential“ eigene Initiativen gründen, um am Boom mit ähnlichen Initiativen teilzuhaben. Ausgründung können und sollen nicht ausgeschlossen werden. Sie sind im Übrigen der richtige Ansatz, um Gutes noch zu Verbessern.

Umsatz und Kosten der Initiatoren Der Kapitalbedarf für neue Initiatoren ist sehr niedrig: Eine eigene extern gehostete professionelle Moodle-Lernplattform mit maximal 50 Benutzern startet bei 100 Euro pro Jahr und kann problemlos bis auf 1000 Teilnehmer bei entsprechenden Mehrkosten skaliert werden. Die nur wenige Minuten dauernde Einrichtung und die permanent durchzuführenden Updates sind bereits im Preis enthalten. Alternativ kann das Content-Management und die Autorenverwaltung auch mit einer WordPress-Plattform erledigt werden. Zur Standardinstallation des OpenSource Contentmanagement-Systems muss eine kostenlose Ergänzung installiert werden, damit der Zugang nur über ein definiertes Login möglich ist.

Für den synchronen Teil des Lernzirkels, d.h. die direkte Kommunikation per Videokonferenz bieten sich das bekannte Zoom oder das in Deutschland entwickelte alfaview an. Letzteres ist unter didaktischen und unter Datenschutz-Aspekten besser geeignet. Jede andere Plattform ist aber auch möglich, wenn der Initiator das nötige Knowhow für den Betrieb hat. Die Kosten für einen Jahresvertrag liegen bei 6 bis 12 Euro pro Monat.

Für die Kombination aus Lernplattform und Videokonferenz-Plattform ergibt sich für den Initiator eine monatliche Miete für den virtuellen Versammlungsraum seiner Initiative in Höhe von 20 bis 30 Euro. d.h. 240 bis 360 Euro pro Jahr. Wenn das Nenngeld von 5 Euro nicht erhöht werden kann, benötigt er 50 bis 70 Starter pro Jahr, um nur die Fixkosten einzuspielen.

Sein Einkommen könnte er dennoch erwirtschaften, wenn er exklusive Schulung und Beratung bei Teilnehmern unterbringen kann, welche auf sein Knowhow exklusiv zugreifen möchten. Wenn so über das Jahr verteilt 500 Stunden zum Stundensatz von 60 Euro zusammen kommen, bringt die Initiative dem Initiator 30.000 Euro ein. Voraussetzung ist, dass er durchschnittlich an 10 Stunden pro Teilnehmer und Jahr gebucht wird.

Gewinnt die Plattform seiner Initiative an Popularität, könnte er das Nenngeld und den Stundensatz schrittweise erhöhen und das mit seiner wachsenden Erfahrung und höherer Qualität des Repositoriums seiner Initiative begründen.

Kosten und Nutzen der Teilnehmer Teilnehmer können sich bedarfsgerecht und mit geringen Kosten weiterbilden, wenn sie bereits bei der Gründung der Initiative für ein Nenngeld von 5 Euro einsteigen und sich gegenseitig durch den Austausch von Knowhow unterstützen. – Im häuslichen Bereich wird das Nachbarschaftshilfe genannt. Der Gedanke der Nachbarschaftshilfe wird auf die global verteilten Homeoffices übertragen, die nur einen Weiterbildungsklick entfernt sind. Wer sich vernetzt und die Plattform beim selbst organisierten Lernen aktiv nutzt, hat damit praktisch keine Kosten. Man darf sich sogar honorieren lassen, wenn es andere Teilnehmer gibt, die kein Knowhow im Tausch anbieten wollen oder können. Bilaterale Vereinbarungen bedürfen nicht der Zustimmung des Initiators. Sie müssen nur korrekt versteuert werden.

Spürbare Kosten entstehen bei Teilnehmern, welche keine Gegenleistungen in Form von Knowhow-Austausch bieten können, sondern stattdessen Honorare für persönliche Unterstützung zahlen. Damit sind sie für den Fortbestand der Initiative aber genauso wertvoll wie alle anderen. Wer im Monat 2 Stunden exklusive Unterstützung zum Stundensatz von 60 Euro vom Initiator benötigt, zahlt auf das Jahr umgerechnet 1440 Euro und konfiguriert sich damit eine passgenaue persönliche Weiterbildung, die zu jeder Zeit beendet werden kann.

Zugangszeiten Die asynchrone Plattform kann jederzeit über eine Internetverbindung genutzt werden. Auch für die Videokonferenzen sind keine festen Zeiten vorgeschrieben. Jeder kann sich jederzeit verabreden. Wenn Termine vom Initiator ausgehen und Vorstellungsrunden betreffen, werden sie mehrere Wochen im Voraus angesetzt. Lerngruppen können ihre Vorträge, Übungen, Workshops und Sprechstunden in Videokonferenzräumen kurz-, mittel- und langfristig ansetzen. Nur wenn der Initiator einbezogen werden soll, sind Termine rechtzeitig mit ihm abzusprechen.
Teilnehmer/innen Zielgruppe Die heterogene Zielgruppe für selbst organisierte Weiterbildung sind Berufstätige und darüber hinaus alle Menschen, die sich auf Herausforderungen vorbereiten oder sich geistig fit halten möchten.

Jeder Teilnehmer kann dort sowohl die Rolle eines Lehrers als auch die eines Lerners einnehmen. Vom älteren Schüler bis zum agilen Rentner kann sich jeder an Initiativen beteiligen. Die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben und der Netiquette ist in AGB fixiert. Mit Zahlung des Nenngeldes verpflichtet man sich auch, die AGB der Initiative zur Kenntnis genommen zu haben.

Materialien/
Repositorium
Die bereitgestellten Materialien sind dynamisch und bestehen aus Texten und Dateien, Links zu externen Fundstellen, Fallbeispielen und Musterlösungen zum Download. Bereitgestellte Videos dienen zur Vor- und Nachbereitung von Videokonferenzen
Schnupper-Video-Konferenzen/
Teilnehmergewinnung
Start-Up-Videokonferenzen (SVK) bilden den Auftakt zu einer neu gegründeten Initiative. Es gibt bereits ein Konzept, welches den Interessenten per Videokonferenz vom Initiator vorgestellt wird. Der Einstieg mit einem Nenngeld von 5 Euro erleichtert die Entscheidung, wenn potenzielle Teilnehmer (Starter) den Initiator für kompetent und die anderen Starter für interessant und teamfähig halten.

Development-Videokonferenzen(DVK) dienen zur Erweiterung laufender Initiativen, um neue Starter zu gewinnen. Neue Starter haben zwar noch nicht den Stand der länger Teilnehmenden, aber sie bringen wahrscheinlich neue Erfahrung und Impulse in die Lerngruppen von denen sie auf Anfrage aufgenommen werden. Wenn sie noch kein Knowhow zum Austausch anbieten können, gibt es die Option, dass sie Gruppenmitgliedern ihrer Wahl ein Honorar anbieten, um das gewünschte Knowhow zu erwerben.

Das dem Initiator zustehende Nenngeld bemisst sich nach der Attraktivität der Initiative und wird in den Development-Videokonferenzen bekannt gegeben. Damit können sich die späteren Starter überlegen, ob sich die Investition in das Nenngeld lohnt. Von Interesse für die Entscheidung ist auch die Vorstellungsrunde im Rahmen der Initiative

SVK-Ablauf Start-Up-Videokonferenzen beginnen mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer. Sie wurden vom Initiator mit einem Link zur Videokonferenz eingeladen. Dabei gingen Ihnen schon ein Video-Trailer zur neuen Initiative und Informationen über die AGB und die Höhe des für Starter festgelegten Nenngeldes zu, z.B. 5 Euro.

Der Initiator stellt sich mit Bezug auf seinen Video-Trailer kurz vor und bittet dann die Teilnehmer um eine Kurzvorstellung ihrer Person und ihrer Ziele als mögliche Starter.

Die Nennung von Adresse, Telefonnummer und vollständigem Namen, akademischen Graden oder Berufsabschlüssen ist nicht erforderlich. Wichtig sind Angaben zu den vorhandenen Kompetenzen und den Kompetenzen, die man im Rahmen der Initiative erwerben möchte.

Um in Teams vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können, ist der Blickkontakt wichtig. Wer sein Gesicht in Videokonferenzen verdecken oder unkenntlich machen möchte, ist nicht erwünscht und wird gemäß den AGB von der Teilnahme ausgeschlossen.

DVK-Ablauf Development-Videokonferenzen (DVK) verlaufen über weite Strecken ähnlich wie die zuvor beschriebenen Start-Up-Videokonferenzen. Den Teilnehmern gehen nach ihrer Anfrage per E-Mail ähnliche Informationen zu, allerdings könnte das Nenngeld zu einem späteren Zeitpunkt höher ausfallen.

DVK haben aber auch die Funktion einer Bestandsaufnahme mit einer Bilanz des Erreichten für die bisherigen Teilnehmer und als Einblick für neue Starter.

Der Initiator trägt aus seiner Sicht die Bilanz vor und die erfahrenen Teilnehmer können sie ergänzen und auf seine Einlassungen erwidern. Das Gespräch über die Bilanz ist für neue Starter wichtig, weil es aussagt, mit welcher gegenseitigen Wertschätzung in der Weiterbildungsinitiative gearbeitet wird.

Wenn die für die DVK angesetzte Dauer ausreicht, können erfahrene Teilnehmer der Initiative eigene Projekte zur Weiterbildung vortragen, um dadurch neue Teammitglieder zu gewinnen, z.B. Excel im Controlling oder bei der Zeiterfassung.

Fazit Die Performance von Weiterbildungsangeboten im Sinne der vorgestellten Initiativen weißt Analogien zu börsennotierten Unternehmen auf. Daher ist der Begriff „Start-Up“ für neue Initiativen durchaus angebracht. Im Sinne von Game-based-Training wäre der Initiator ein Geschäftsführer und die Sprecher der Lerngruppen wären die Abteilungsleiter mit der Lizenz zum Aufbau von selbst gestaltetem Lernen und Lehren einschließlich der Option eigene Ausgründungen zu wagen. Niedrige Start-Up-Kosten und ein noch nicht unter den genannten Aspekten erschlossener Bildungsmarkt dürften die Risiken minimieren. Das trifft umso mehr zu, als dass man das erste Weiterbildungs-Start-Up nebenberuflich starten könnte.

„Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.“ (George Bernard Shaw)

„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“ (Arthur Schopenhauer)