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KI als Taschenrechner des Schreibens? – Ein Plädoyer für den sinnvollen Einsatz neuer Technologien

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Du (Konrad Rennert):

Denke über meine Aussage nach: Schülern und Studierenden zu verbieten, KI zum Schreiben zu verwenden, ist genauso zu bewerten wie der Versuch, den Taschenrechner zum Rechnen zu verbieten, oder in seiner logischen Fortsetzung, Excel den rechnenden Menschen zu verbieten.

ChatGPT:

Deine Aussage beleuchtet die Parallelen zwischen technologischen Fortschritten im Bildungsbereich. Sie impliziert, dass KI-gestützte Schreibwerkzeuge für die Textproduktion eine vergleichbare Rolle spielen wie Taschenrechner in der Mathematik oder Excel in der Datenverarbeitung: Sie automatisieren und erleichtern bestimmte kognitive Prozesse, die dennoch ein grundlegendes Verständnis der Materie erfordern.

Argumente für deine These:

  1. Technologische Entwicklung ist unumkehrbar
    – Der Taschenrechner wurde einst kritisch beäugt, ist aber heute ein akzeptiertes Hilfsmittel. Dasselbe könnte für KI-gestützte Textgeneratoren gelten.
  2. Fokus auf Verständnis statt mechanischer Reproduktion
    – In der Mathematik geht es nicht darum, lange Divisionen per Hand zu rechnen, sondern Konzepte zu verstehen. Ähnlich kann man argumentieren, dass das reine Formulieren von Texten weniger wichtig ist als die Fähigkeit, Inhalte kritisch zu reflektieren.
  3. Produktivitätssteigerung und Effizienz
    – In der Berufswelt nutzt niemand ausschließlich manuelle Methoden, wenn leistungsfähige Werkzeuge vorhanden sind. Studierende sollten lernen, diese Werkzeuge sinnvoll einzusetzen.

Mögliche Gegenargumente:

  1. Gefahr des Verlernens oder gar Nicht-Erlernens grundlegender Fähigkeiten
    – Ein Schüler muss zunächst Kopfrechnen können, bevor er den Taschenrechner nutzt. Entsprechend könnte argumentiert werden, dass Schreibfähigkeiten zuerst manuell geübt werden müssen.
  2. Täuschung und mangelnde Eigenleistung
    – Während ein Taschenrechner nur ein Ergebnis liefert, generiert KI ganze Texte, die möglicherweise nicht das eigene Denken widerspiegeln. Die Grenze zwischen Hilfsmittel und Betrug ist unschärfer als bei reinen Rechenhilfen.
  3. Kritisches Denken und Kreativität
    – Schreiben fördert strukturiertes Denken. Wenn Studierende Texte nur noch generieren lassen, besteht die Gefahr, dass sie weniger selbstständig reflektieren.

Fazit:

Die Analogie zwischen KI-gestütztem Schreiben und Taschenrechnern ist treffend, aber nicht vollkommen deckungsgleich. Während Taschenrechner vor allem repetitive Berechnungen erleichtern, kann KI kreative, argumentative und synthetische Denkprozesse beeinflussen. Die Herausforderung liegt darin, einen sinnvollen Umgang mit KI zu finden – ähnlich wie Schulen irgendwann den Taschenrechner integrierten, aber klare Regeln für dessen Nutzung aufstellten.