KSP-Juristen aus Hamburg haben Kompetenzdefizite beim Urheberrecht

Die dpa-Picture-Alliance verklagt Konrad Rennert wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung und verliert vor dem Kasseler Amtsgericht: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/05/UrhG-RechtsstreitDPA-RENNERT.pdf

Anlass: Am 6. November 2014 veröffentlichte der IT-Fachmann und Hobby-Blogger einen satirischen Beitrag. Er entstand vor langer Zeit, als Piloten noch eine wichtige Rolle spielten und für höhere Gehälter streiken konnten: https://www.airliners.de/pilotenstreik-lufthansa-chronologie/35189 Der durch eine Kabarettpreisverleihung in Melsungen inspirierte Beitrag erregte 2020 verspätetes Interesse: https://konrad-rennert.de/inspiration-durch-lokfuehrer-und-pilotenstreiks

6 Jahre nach der Veröffentlichung wollten die von der dpa-Tochter beauftragten Fachanwälte jedoch keinen Preis verleihen, sondern Honorar kassieren: 190 Euro zuzüglich einem Mehrfachen an Gebühren für die Tätigkeit ihrer Kanzlei.

Die Zahlungsaufforderung einschließlich der üblichen Drohungen unter dem Briefkopf der Kanzlei mit promovierten Geschäftsführern „KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH“ wirkten auf den Beklagten zunächst respekteinflößend und beim Nachdenken unbegründet und lächerlich weil er das Urheberrecht und das Grundgesetz offensichtlich besser kennt.
Bei solch kompetent wirkenden Klägern zahlt der verängstigte Durchschnittsblogger und honoriert mit seiner Zahlung die KSP-Abmahner mit den Doktorgraden im beeindruckenden Firmennamen. Die Rechtsunkenntnis der Beklagten scheint das Geschäftsmodell der Kläger zu sein.

Konrad Rennert beschloss weder zu zahlen noch einen Anwalt zu beauftragen. Er vertraute auf sein Wissen und unser Rechtssystem und wartete durch Nichtstun ab, um die Rechtmäßigkeit der Forderung vor einem ordentlichen Gericht klären zu lassen. Das ist jetzt geschehen und öffentlich dokumentiert. Nach geltendem Recht dürfen Urteile ohne Namensnennung der Kläger und Beklagten veröffentlicht werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Publikation_von_Gerichtsentscheidungen

Das PDF-Dokument mit der Begründung des Richters ist wider Erwarten sehr lesenswert und verwendet Urteilsbegründungen im Zusammenhang mit Kunstwerken und den daraus abgeleiteten Veröffentlichungen: https://rewis.io/urteile/urteil/vde-28-07-2016-i-zr-915/

Konrad Rennert hatte die Abweisung der Klage aus formalen Gründen erwartet, weil die KSP-Anwälte miserabel recherchiert hatten. Das Werk wurde fälschlicherweise der bluepages gmbh wegen eines später geänderten Impressums zugeordnet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stand der Autor als Alleinverantwortlicher im Impressum. Erst im folgenden Jahr wurde er als Geschäftsführer angestellt und änderte das Impressum seiner Website. Diese Mängel spielen im Urteil jedoch keine Rolle mehr. Offensichtlich hat sich der Richter mit vielen Fällen beschäftigt bei denen die Schöpfungshöhe von Werken eine Rolle spielt. Tenor: Bei dem von Rennert neu geschaffenen Werk spielt der Hintergrund in Form eines Bahnhofes oder eines Flughafens keine wesentliche Rolle. Der Bild-Hintergrund ist austauschbar, weil die an zentraler Stelle von Rennert eingefügte Abbildung samt Text zur Kernaussage und damit zu einem eigenständigen Werk wird.

Beim wiederholten Lesen des Juristendeutsch erkennt man die Logik dieser Begründung. Um so peinlicher dürfte es für die dpa-Tochter und ihre renommierten Anwälte sein, dass sie nicht erkannten, was zwangsläufig zur Niederlage führen musste. Das wird in Zukunft dazu führen, dass ihre Forderungen immer seltener widerspruchslos bezahlt werden. Fazit: Entweder beschäftigt KSP schlecht ausgebildetes Juristen-Personal oder sie setzen ohne menschliche Überwachung Computersysteme ein, welche mit einer Serienbrieffunktion und mit hoher Fehlerwahrscheinlichkeit unberechtigte Forderungen produzieren und dann unkontrolliert versenden. Wahrscheinlich ist einkalkuliert, dass es nur selten zu einem nachteiligen Gerichtsurteil kommt, weil gar kein sachkundiger Richter bei der Aufdeckung juristischer Kunstfehler urteilen wird. Dem Beklagten wurde nach Monaten ein Preisnachlass angeboten, auf den er nicht reagierte, weil das Resultat solcher Vergleiche immer das Schweigen beinhaltet und damit der Deal nicht öffentlich wird.

Dank des Urteils kann Konrad Rennert seine Rückstellungen für die nächsten Instanzen auflösen und damit Urlaub machen, sobald die Corona-Reisebeschränkungen entfallen.
Juristen, Journalisten und Blogger können bis dahin gern Kontakt per Videokonferenz aufnehmen, um mehr über Hintergründe zu erfahren.

Nachtrag: Die nächste unberechtigte Forderung liegt schon vor

Es fehlt nur noch der zugehörige Mahnbescheid von KSP. Wenn der eintrifft, wird Konrad Rennert den Vorgang einem Junganwalt übergeben, damit dieser erste Praxiserfahrung und ein Erfolgserlebnis sammeln kann. Es scheint jedoch so, dass die Anwälte der dpa-Picture-Alliance nach ihren ersten Erfahrungen mit Rennert vorsichtiger geworden sind. Möglicherweise haben sie das zweite bereits eingeleitete Verfahren aus Kosten- und Risikogründen abgebrochen. Die offene KSP-Forderung betrifft den Beitrag: https://konrad-rennert.de/ab-ins-home-office-einen-neuen-suv
Auch auf dieses KSP-Schreiben wurde – wie schon zuvor – selbstverständlich nicht weiter reagiert:

Widerspruch ist erst geplant, sobald der Mahnbescheid aus Hünfeld kommt. Doch der ist schon seit Monaten überfällig. Wahrscheinlich hat man den Fall in Hamburg neu eingeschätzt und will sich die nächste Niederlage in Nordhessen ersparen. Beim möglichen Gerichtsentscheid über die Abbildung im genannten Beitrag dürften aber auch weitere Aspekte wie die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit und die rechtlich erlaubten Bildzitate eine Rolle spielen. Nebenbei müsste auch die Tagesschau-Redaktion als dpa-Kunde und am Bild beteiligte Instanz gehört werden: Dürfen Tagesschau-Leser Screenshots machen und Schlagzeilen kommentieren? Fragen über Fragen … „Wer falsch handelt, wird behandelt“ (Ableitung eines Barzel-Zitats)

Wenn jetzt KI gesteuerte Computersysteme automatisch Abmahnungen versenden, um kompetent Urheberrechte zu beurteilen, müssten sie auch einer juristischen Promotionsprüfung unterzogen werden, wenn nicht die komplette Endkontrolle jedes Schriftstücks von einem kompetenten Anwalt vorgenommen wird. Die Bearbeitungskosten, welche Konrad Rennert bereits in Rechnung gestellt wurden, sind jedenfalls so hoch, dass damit die Arbeit eines Anwalts als kompetente Prüfinstanz bezahlt werden könnte, wenn die Klage letztendlich erfolgreich wäre.

Die Abläufe bei KSP lassen diese anwaltliche Sorgfalt komplett vermissen. Resultat: Automatische Honorarabzocke, die dringend vom Gesetzgeber beleuchtet werden muss. Bloggende Bürger dürfen nicht durch unberechtigte Forderungen um ihren Schlaf gebracht werden.

Nicht jeder zu Unrecht abgezockte Bürger bewahrt die Ruhe und setzt auf kompetente Richter, um mangelhaften juristischen Sachverstand zu enttarnen. Die Endkontrolle fehlerhafter KI-Abmahnautomaten scheint in Kassel gut aufgehoben zu sein. – Wenn die Spekulation über den Einsatz von Abmahnautomaten jedoch falsch ist, weil es keine Automaten waren, sollte man bei der KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH unbedingt eine interne Fortbildung zum Urheberrecht anbieten. Nicht alle Beklagten verzichten auf der Basis eigener Kompetenz auf rechtlichen Beistand und vermindern damit den gesamten finanziellen Schaden, der bei KSP bzw. bei der dpa-Picture-Alliance durch solchermaßen verlorene Rechtsstreitigkeiten entsteht. (cc by 2.0 de Konrad Rennert)

OWID-Datenanalyse-Seminar mit Excel, Access und PowerPoint

Einführungsvideo zum Seminarangebot:

Fast jeder PC-Nutzer hat das vollständige Office-Paket von Microsoft installiert. Damit kann man umfangreiche Analysen vorbereiten und Diagramme erstellen, wie Konrad Rennert das am Beispiel der OWID-Covid-19- und der Treibhausgas-Emissions-Daten vorführt – OWID steht für https://ourworldindata.org

Seminarnutzen

  • Sie können Excel-Tabellen in Datenbanken importieren und exportieren
  • Sie können Datenreihen aus frei wählbaren Ländern mit frei wählbaren Eigenschaften nebeneinanderstellen, um sie zu vergleichen
  • Sie können die Extrakte aus der Datenbank schnell und übersichtlich in PowerPoint-Präsentationen einbauen, um sie an Menschen weiterzuleiten, die sich nicht mit Datenbanken beschäftigen wollen oder können

Seminarinhalt

Access

  • Notwendige Einstellungen beim Datenimport vornehmen können
  • 1:1-Verknüpfungen zwischen Abfragen verstehen und anwenden können
  • SQL verstehen und effizient modifizieren können
  • Formulare mit Kombinationsfeldern gestalten können
  • Abfrageergebnisse in Kalkulationstabellen exportieren können

Excel

  • Shortcuts für die effektive Diagrammerstellung einsetzen können
  • Spalten und Zeilen ausblenden, um zeitliche Verläufe besser vergleichen zu können
  • Excel-Objekte exportieren und in PowerPoint einbetten können

PowerPoint

Die Live-Sessions und die zugehörigen Videoaufzeichnungen werden mit Microsoft 365 durchgeführt. Teilnehmer, welche Versionen ab Office 2016 einsetzen, können die Übungen mit diesen Versionen nachvollziehen.

Kosten

Für Schüler und Studenten ist die Teilnahme kostenlos, wenn sie mit dem Bafög-Höchstsatz gefördert werden. Bei geringerer Förderung reduziert sich die Einschreibegebühr für die Moodle-Lernplattform auf 50 Euro sofern das nachgewiesen wird.

Selbstzahlende Privatpersonen ohne Vorsteuerabzugsberechtigung zahlen 100 Euro inkl. MwSt.

Firmen und Personen mit Vorsteuerabzugsberechtigung zahlen 100 Euro zuzüglich MwSt.

Es ist Vorkasse zu leisten. Der Einschreibeschlüssel zur Lernplattform geht nach der Banküberweisung der Kursgebühr zu.

Alternativ reicht eine Kopie des geforderten Nachweises zur kostenlosen oder kostenreduzierten Teilnahme aus.

Firmen und Einrichtungen welche geschlossene Gruppen anmelden möchten, können nach Absprache Sonderkonditionen erhalten und eigene virtuelle Schulungsräume einrichten.

Dauer

Die Einschreibung kann sofort nach Bestätigung des Zahlungseingangs vorgenommen werden. Sie gilt für den laufenden Monat und den vollständigen Folgemonat. Diese Dauer ist ausreichend, wenn Teilnehmer Office-Grundkenntnisse haben.

Im Zweifelsfall kann vor der Buchung ein Vorbereitungskurs mit Videokonferenz besucht werden, um die eigene Hard- und Software und die notwendigen Vorkenntnisse zu prüfen.

Zielgruppen

Das Seminar „OWID-Datenanalyse mit Excel, Access und PowerPoint“ richtet sich an alle interessierten Schüler und Studenten ab 16 Jahren, sowie an Fach- und Führungskräfte, welche Daten professionell aufbereiten und analysieren möchten.

Trainer/Kursleiter/Dozent

Diplom-Physiker Konrad Rennert, Geschäftsführer der bluepages gmbh

Erfahrungen in der Bearbeitung großer Datenbestände sammelte er schon im Studium. Seine Diplomarbeit enthält Modellrechnungen zur Analyse von selbst vermessenen Anomalien im Schwerefeld der Erde: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/05/Diplomarbeit-Konrad-Rennert.pdf

Nach dem Studium arbeitete er hauptsächlich in der Beratung und Schulung von Fach und Führungskräften namhafter Firmen und Einrichtungen.

Kontakt/Anfrage/Anmeldung

Per Email an: zoom@konrad-rennert.de

Selbst-Organisierte-Weiterbildung mit Microsoft 365

Konrad Rennert führt als Keynote-Sprecher in das Thema „Microsoft 365 kompetent im Homeoffice nutzen“ mit einer Videokonferenz ein. Der Vortrag stellt die Möglichkeiten des Selbst Organisierten Lernens (SOL) im Rahmen von Präsenzveranstaltungen mit Zoom und Co. vor. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Diskussionsrunde und die Möglichkeit sich für die nächsten Keynotes zu Themen rund um Excel, Word und PowerPoint auf dem LMS anzumelden.

Der Keynote-Vortrag startet am 12. Januar um 16 Uhr. Die Teilnahme und die Probewochen zum SOL sind kostenlos. Anmeldung per E-Mail an sol@bluepages.de. Die Teilnehmerzahl ist durch die Videokonferenzplattform auf maximal 100 begrenzt.

Eine halbe Stunde vor dem Beginn des Vortrages wird der Videokonferenzraum moderiert. In der Zeit bis zum Beginn können Erstbenutzer der Plattform die Bedienelemente kennenlernen. Informationen zur Videokonferenz-Plattform finden Sie auch bei https://alfaview.com/de

Zeitplanung für den 12. Januar 2021

  • 16:30 Begrüßung von Teilnehmern mit der Möglichkeit zur Kurzeinweisung
  • 17:00 Keynote zum SOL mit Microsoft 365
  • 17:45 Diskussion zur Keynote
  • 18:15 Erläuterungen zur Nutzung der Lernplattform
  • 18:30 Ende der Veranstaltung

Die Videoplattform bleibt nach dem Ende verfügbar. Wer sich schon zur Teilnahme am kostenlosen Teil des Kurses „MS365 – Agile selbstorganisierte Weiterbildung (SOL) per Videokonferenz und LMS“ entschlossen hat, kann sich anmelden und erhält seine Zugangsdaten zum LMS. Diese Zugangsmöglichkeit endet am 31. Januar 2021. Wer weiterhin teilnehmen möchte, kann vor dem Monatsende Tickets für den nächsten Monat erwerben. Wer die Teilnahme beenden möchte, kauft einfach kein weiteres Ticket. Details zum Ticketmodell finden Sie im pdf-Dokument https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/12/MS365agilesSOL.pdf

Zusammenfassung des Angebotes:

Das Ziel ist der Erwerb von Grundlagen- und fortgeschrittenen Office Kenntnissen mit der Methode des Selbst-Organisierten-Lernens (SOL) unter Einbeziehung von Videokonferenzen und eines Lern-Management-Systems.

Ausgangslage:

Menschen brauchen Möglichkeiten, sich neues Wissen aktiv zu erarbeiten, auszuprobieren und anzuwenden. Lediglich die Hilfsmittel haben sich seit den Anfängen des Lernens geändert. Pandemien wie COVID-19 zeigen, wie die Digitalisierung die Weiterbildung gefahrlos ermöglicht und darüber hinaus disruptive Entwicklungen gefördert werden. Musste man früher am Ort der Vorlesungen seinen Wohnsitz nehmen, um die universitäre Bildung zu mehren oder zum Weiterbildungsseminar zu reisen, so kann man heute den Kursleiter und die Gruppe samt den benötigten Materialien ins Homeoffice kommen lassen. Benachteiligt ist, wem der Zugang zum schnellen Internet verwehrt bleibt und wer die Technik nicht beherrscht.

Ziele:

Die Lerngruppe und die Lernbegleitung organisieren gemeinsam nachhaltige aktivierende Weiterbildung, an der alle Beteiligten erfolgreich partizipieren.

Teilnehmer erhalten Anregungen für künftige Weiterbildung im Rahmen des Lebenslangen Lernens, um sie im beruflichen und privaten Umfeld einzusetzen.

Dazu ist notwendig,

  • die Hardware und die Videokonferenzsoftware in Hinblick auf Unterrichtswirksamkeit beurteilen zu können
  • das Knowhow zum Einsatz der gebräuchlichsten Office-Software zu optimieren, insbesondere der Kommunikation, der Textverarbeitung, der Kalkulation und der Präsentation
  • LernManagement-Systeme bedarfsgerecht zu nutzen und gestalten zu können
  • die Methoden zum Selbstorganisierten Lernen (SOL) anwenden zu können
  • das Lernen durch Lehren (LdL) als Unterrichtsmethode zu perfektionieren

Methode/Arbeitsform:

Wöchentliche Keynotes mit „Hands On“-Option zur Implementierung von selbstorganisiertem und kooperativem Lernen unter Einbeziehung von LdL und von bewährten Repositorien mit passenden Bildungsmedien. Gruppenarbeit ohne die Lernbegleitung ist jederzeit per Videokonferenz und LMS möglich.

Kosten:

Der Monat, in dem der Kurs startet, ist kostenlos. Anschließend kann die Teilnahme verlängert werden, wenn mindestens ein Ticket pro Monat zum Preis von 60 Euro erworben wird. Die Teilnahme endet automatisch, wenn kein weiteres Supportticket vorhanden ist. Details finden Sie im pdf-Dokument https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/12/MS365agilesSOL.pdf

Anmeldung:

Videokonferenzteilnehmer können sich im Anschluss formlos per E-Mail anmelden: sol@bluepages.de

Kursleiter:

Konrad Rennert, Dipl.-Physiker, IT- und E-Learning-Trainer, ECDL-Trainer für den europäischen Computerführerschein, Online-Dozent beim alfatraining-Bildungszentrum in Karlsruhe und anderen Bildungsträgern. Mehr Details zu seiner Person: https://konrad-rennert.de/profil

Videokonferenzen mit interaktivem Unterricht am PC

Wuhan Ischgl Bayern Sachsen – Google Suche  – In China brach die Seuche aus, Ischgl lieferte die Voraussetzungen für die 1. Welle in Europa und die Querdenker und andere Covidioten superspreaden stramm mit Neonazis, um die 2. Welle noch größer zu machen. Ihr Egoismus und ihre Dummheit endet unter Umständen auf der Intensivstation, wo sie beatmet werden müssen. So steht es im Tagesspiegel und anderen seriösen Medien, welche von solchen Ignoranten schon lange nicht mehr gelesen werden:

https://www.tagesspiegel.de/politik/nach-demo-in-leipzig-am-7-november-organisator-von-querdenker-protesten-an-corona-erkrankt/26712108.html

Wenn die Betreuung von Kindern und Schülern in Kitas und Schulen jetzt wieder ausfällt, wissen die Eltern, bei wem sie sich zu bedanken haben.

Inkompetent erscheinen aber auch Ministerpräsidenten und Kultusministerien, welche die Warnungen der Kanzlerin und ihrer Berater vor der 2. Welle nicht wahrgenommen haben.

Millionen von Unterrichtsstunden könnten jetzt besser mit Videokonferenzen durchgeführt werden, wenn man den Sommer und den Herbst genutzt hätte, um Lehrer und Schüler auf den Ernstfall vorzubereiten. Jetzt sind viele Schüler mit überhasteten Entscheidungen der Schulträger und den übergeordneten Dienststellen konfrontiert und kaum jemand ist mit der optimalen Einrichtung von Videokonferenzen für Unterrichtszwecke vertraut.

Es gibt viele gute und preiswerte Videokonferenzplattformen. Zoom und Teams gehören dazu. Die DSGVO darf man bei diesen Systemen aber nicht hundertprozentig anwenden, weil die Standorte außerhalb der EU liegen. Da fügt es sich gut, dass es auch Spitzentechnologie aus Deutschland gibt, welche die nötige Rechtssicherheit gewährleistet.

Wie Videokonferenzen funktionieren ist in unzähligen YouTube-Videos zu sehen. Das oben abrufbare Video zeigt, wie man gleichzeitig am Geschehen in der Klasse teilnimmt und parallel dazu am gleichen Notebook gemeinsame Übungen macht, z.B. Texte schreibt, Präsentationen anfertigt oder den Matheunterricht mit Excel oder einer anderen Tabellenkalkulation begleiten kann.

Für eine optimale Ausstattung des Homeoffice werden die meisten Schüler neben ihrem Notebook nur ca. 5 Euro investieren müssen, um ein HDMI-Kabel zu erwerben, um einen vorhandenen Fernseher oder zusätzlichen Monitor an ihr Gerät anzuschließen, um dort das Klassen-Geschehen zu betrachten und den Hauptbildschirm für die eigenen Unterrichts-Apps zu nutzen. Die mit alfaview® gezeigten Bildschirmanordnungen lassen sich selbstverständlich auch mit anderen Plattformen nachvollziehen. Für die Wahl dieser Plattform spricht mehrjährige Erfahrung und das beste didaktische Konzept für den Einsatz von Gruppenarbeit gepaart mit der DSGVO-Konformität einer in Deutschland entwickelten Lösung.

GlobalYearbook – Globales Weblink-Jahrbuch zum Vergleich der Geschichtsschreibung in der Wikipedia

Ein Projekt zum fächerübergreifenden Lernen und Denken mit Fallbeispielen von Konrad Rennert: Eine Excel-Formel erzeugt die Weblinks zu mehr als 4000 Jahren Geschichte in beliebigen Sprachen.

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Diese Aussage von Schiller ist mittlerweile wissenschaftlich belegbar. Beim Spielen werden im Gehirn Netzwerke miteinander verbunden, die sonst nie miteinander verknüpft sind.

Die Idee für eine Vernetzung von Fachwissen aus extrem unterschiedlichen Disziplinen kam beim Nachschlagen von Geschichtszahlen in den verschiedenen Sprachen der Wikipedia. Weiterlesen

Sprechstunden für schnelle Antworten per Videokonferenz


Das 5-Minuten-Video beschreibt die Details zur Sprechstunde. Die notwendigen Meeting-IDs bzw. Links erhält man automatisch von Konrads-Autoresponder wenn eine Mail an sprechstunde@konrad-rennert.de gesendet wird.
Die automatische Antwort enthält auch Informationen, wie die gewünschte Videokonferenzsoftware bei Bedarf installiert werden kann.

Erläuterung zu den Plattformen für die Sprechstunde Datum, Uhrzeit
ZOOM         . 14.10.: 8:30-12:00
alfaview® Video Conferencing System: DSGVO konform, Server stehen in deutschen Rechenzentren 15.10.: 8:30-9:30
Blizz Collaboration Companion™ von TeamViewer ™ 16.10.: 8:30-9:30

Zusammenfassung der „GeoAbenteuer“-Exkursion mit dem Smartphone und dem Fahrrad

Das 5. Video der GeoAbenteuer-Playlist fasst in 34 Minuten die ca. einwöchige Fahrradtour zu den Orten der geophysikalischen Datenerfassung aus dem Jahr 1980 zusammen. Kein Tropfen Benzin oder Diesel wurde auf den ca. 500 Kilometern der Wegstrecke verbraucht. Stattdessen wurde die Zusatzenergie für das E-Bike des älter gewordenen ehemaligen Diplomanden dem Stromnetz entnommen. Der Energie-Mehrverbrauch der beiden Schüler, die ihn mit klassischen Jugendrädern begleiteten, kann anschaulich mit ca. 2 Litern Cola pro 100 km dargestellt werden. Die Energie der süßen Limonade ist in den 100 Gramm Zucker enthalten, die pro Liter Wasser gelöst sind. 100 Gramm Zucker enthalten etwa die gleiche Energiemenge wie eine Akkuladung des E-Bikes.

Man sieht schon an diesem Beispiel, dass beim fächerübergreifenden Lernen viel gerechnet wurde. Zum Beispiel, dass die vom Großvater zusätzlich benötigte elektrische Energie von schätzungsweise 3 kWh für die gesamte Strecke mit seinem E-Bike weniger als einen Euro kostete. Damit ist der Strom zur Fortbewegung mit dem Rad billiger als die über Cola aufgenommene Energie, die in den Muskeln verbraucht wurde. Nimmt man statt der Cola Leitungswasser oder Früchtetee und verzehrt zur Energieaufnahme Brot, Obst und Gemüse, wird es auch nicht billiger, wie die von den Schülern zusammengefassten Ausgabenbelege dokumentieren.

Viele während der Exkursion durchgeführten Fachgespräche mit geologischen und geophysikalischen Inhalt sind in einem längeren Video dokumentiert, welches wegen der Komplexität nur auf einer nicht allgemein zugänglichen Lernplattform zur Verfügung steht.

Für ältere Schüler dürfte die Buchhaltung während der Tour nachvollziehbar sein. Am Anfang stand ein Budget in Höhe von 1000 Euro bereit, welches durch jede getätigte Ausgabe verringert wurde. Abendliche Restaurantbesuche hätten notfalls durch Lebensmitteleinkäufe vom Discounter ersetzt werden können. Notfalls hätte man die Tour auch verkürzen können, um das Budget nicht zu überziehen. Die Schüler wirtschafteten kostenbewusst, weil sie nicht verbrauchtes Restbudget verteilen durften. Die von Schülerhand dokumentierte Buchhaltung zeigt dem ehemaligen Studenten, dass seine Enkel nicht nur an technisch-naturwissenschaftlichen Dingen interessiert sind, sondern, dass sie auch die Grundrechenarten zum Projektcontrolling beherrschen. So kommen dann in ein paar Jahren bei der Berufswahl auch Karrieren im Finanzsektor in Frage. Die langfristigen Perspektive ist dann „gut bezahlter Chefcontroller oder schlecht bezahlter Finanzminister oder Finanzbeamter“

Fazit: Kaufmännisches Rechnen, Naturwissenschaften und Radsport waren die Schwerpunkte bei den klassischen Fächern, die bei der Exkursion bedient wurden. Aber auch die Team- und die Leidensfähigkeit spielten beim Großvater und seinen Enkeln eine Rolle. Auch das sind wichtige Kompetenzen, die man sowohl im Beruf als auch im Privatleben benötigt.

Die erzwungene Digitalisierung und das Eduthek-Projekt

Das Eduthek-Projekt zum ehrenamtlichen Einsatz wird ermöglicht, weil ich ab Juni reguläre Altersrente beziehen werde. Ich mache im Beruf hochmotiviert weiter, solange Interesse an meinem Knowhow für die zukunftsfähige Bildung und Weiterbildung besteht. Die Zugriffszahlen bei YouTube belegen den wachsenden Bedarf. Weiterlesen