Videosprechstunden mit einem E-Learning-Trainer als Sparringspartner

Sprechstunden am eigenen PC sind Zeit- und Kosten-effizient.

In den Videos aus der Telemedizin wird gezeigt, dass wegen der offensichtlichen Vorteile sogar Verbote aufgehoben werden können: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/videos/telemedizin-pilotprojekt-startet-100.html

Bestmöglich und effizient schließen sich offensichtlich nicht aus. Die Wartezeit in Praxen war schon immer lästig. Zudem birgt der Besuch eines mit kranken Patienten gefüllten Wartezimmers Gefahren durch Ansteckung wegen Infektionskrankheiten und der Gegenwart von multiresistenten Keimen. weiterlesen

Lebenslanges Lernen und Lehren per Videokonferenz

Fernmeetings ergänzen die Fernwartung – Sowohl blizz® als Software für „Lebenslanges Lernen per Fernmeeting mit Fachleuten“ als auch TeamViewer als „Software für die jederzeitige Fernwartung von Anlagen im IoT (Internet of Things)“ kommen von der Göppinger Softwarefirma TeamViewer GmbH.
Fernmeetings können noch viel weitreichendere Bedeutung für Menschen erlangen, als es die Fernwartung schon lange bei der Technik hat: Bringe Menschen zusammen – schnell, sicher und von überall. Das Wort jederzeit wurde dabei aus dem Slogan der blizz-Videokonferenzsoftware gestrichen, weil Menschen nicht jederzeit wie Maschinen verfügbar sein wollen. 7×24 geht nur, wenn die TeamViewer-Software zur Fernwartung von Technik eingesetzt wird. Aber ansonsten passt bei blizz alles, um Vorhaben zum lebenslangen Lernen schnell, sicher und von überall zu ermöglichen. Man spart nicht nur Schulgebäude, Anfahrtszeiten und -wege, sondern nutzt auch die eigene Hardware und kann an konkreten Fällen die Fragen besprechen: „Training on the Job“ bzw. „Learning by Doing“ mit Fachleuten, die man im Internet schnell finden kann.  weiterlesen

Interaktive Videos gestalten: Das Heiligenberg-Quiz

Mit der Software Camtasia kann man Videos bearbeiten und mit eingebauten Quizfragen das Verständnis überprüfen. PowerPoint Präsentationen liefern eine ideale Basis für ansprechendes interaktives Lehrmaterial und Unterweisungen in Form von Videos. An ausgewählten Stellen hält das Video an und es werden Fragen gestellt. Die Antworten können via SCORM an die üblichen Lernplattformen wie Moodle übergeben werden. Aber auch WordPress-Websites wie die hier vorliegende eignen sich für Quiz-Aktivitäten. Das wird mit dem nachfolgenden Video gezeigt.
Eine Anleitung und weitere Details sowie die Option zum Download der ZIP-Datei finden unterhalb des Videos.

weiterlesen

EduCapital und Moodle

Vor ein paar Tagen fand die diesjährige Moodlemoot in der Kasseler Universität statt. Wer diese Veranstaltung schon in früheren Jahren besuchte, der kannte vieles aus der Keynote des Moodle Gründers Martin Dougiamas. Überraschend war die Aussage, dass „Education for the many“ vor Kurzem 6 Millionen in Moodle investierte. Die Angabe sagt viel darüber aus, wie das Bildungsprojekt gefördert wird: Von den EU-Mietgliedsländern bisher gar nicht – nur von einem französischen Konzern mit einem noblen CEO.

Das stimmt nachdenklich. Allein im deutschsprachigen Raum werden derzeit 214 Hochschulen genannt, die auf Moodle setzen (Quelle: http://blog.e-learning.tu-darmstadt.de/2010/04/09/moodle-instanzen-an-deutschsprachigen-hochschulen/)

Die Anzahl der mit Moodle ausgestatteten deutschen Schulen dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Das leistungsstarke und robuste Lernmanagementsystem begleitet die meisten Schüler und Studenten. Es ist nicht nur gut, sondern, was noch wichtiger ist, es ist als OpenSource „kostenlos“. Allerdings: Von Spenden und kann man solch ein globales Projekt nicht finanzieren.

Angesichts staatlicher Versprechungen von Investitionen im Bildungssektor erscheint es geradezu armselig, dass ein wichtiges strategisches Werkzeug für die Bildung nur mit der Investition einer französischen Unternehmerfamilie in wünschenswertem Umfang weiterentwickelt werden kann. „Education for the many“ gehört zur Familie Leclercq. Sie ist Hauptaktionär der Genairgy-Holding und investiert im Sport- und Freizeitsektor: http://www.genairgy.com/#qui-sommes-nous. Einige Besucher der Kasseler Moodle-Veranstaltung waren irritiert, dass jetzt ein von der Wirtschaft entsandter Vertreter einen Vorstandsposten im Moodle-Hauptquartier hat. https://www.moodlenews.com/2017/moodle-pty-ltd-receives-six-million-dollar-investment/. Wahrscheinlich hat der Moodle-Gründer genau das Richtige getan und sagte sich, dass ein altruistische Unternehmer besser in seinen Vorstand passen würde, als der ungarische Bildungskommissar der EU. Unternehmer wie Julien Leclercq haben erkannt, dass Bildung ein Rohstoff ist, der sich vermehrt, wenn man ihn gebraucht. Damit ist seine Investition in EduCapital und Moodle rentabel und eine PR vom Feinsten.

Konfuzius und Goethe

Die Namen dieser bekannten Gelehrten aus früheren Jahrhunderten werden heute von gleichnamigen Instituten zur Verbreitung der chinesischen und der deutschen Sprache genutzt.

Welche Wirkung könnten Gelehrte dieser Kategorie heutzutage entfalten, wenn man sie als Mentoren gewinnt?

Man muss nicht mehr ins ferne China oder nach Weimar reisen, um mit ihnen philosophieren zu können.

Zur direkten Kontaktaufnahme mit fernen Mentoren reicht ein Klick.

Wissbegierige können per Tele-Mentor über die wer-weiss-was.net-Plattform ihre Bildung und Weiterbildung entwickeln. Und das global. So können Goethes Nachfolger ihren chinesischen Bildungs-Fans etwas bieten und die Erben von Konfuzius können europäischen Bildungsjüngern Weisheiten direkt erklären. Die jetzt gegebenen technischen Möglichkeiten ermöglichen Lippen-synchrone Gespräche für jedermann von jedem Ort mit einem standardisierten Internetzugang und das praktisch kostenlos.

Mit der Plattform https://wer-weiss-was.net existiert ein funktionierender Prototyp für globale Verabredungen mit den passenden Gesprächspartnern. Bis zum Beginn des direkten Gespräches lernen sie sich unter einem aussagekräftigen Pseudonym in den Fachforen kennen, damit niemand sein Gesicht verliert oder persönliche Details den falschen Leuten preisgibt.

Das Konzept ist auf der genannten Plattform dargestellt. Es kann sofort von Fachkundigen nachvollzogen werden.

Wer am Know-how interessiert ist und bald eine Mentoring-Plattform zur Personalentwicklung betreiben möchte, kann sich mit den folgenden 3 Videos vorbereiten.

Wer viel Zeit und wenig Budget hat, wird in einigen Monaten vergleichbare Angebote starten können.

Mit dem chinesischen oder den deutschen Spezialisten der bluepages gmbh kann man sein Angebot jedoch sofort starten.
Die zugehörige Pressemitteilung gibt es in Deutsch bei openPR und auf Chinesisch bei wer-weiss-was.net.

Wie es funktioniert, sehen Sie in den folgenden drei Videos:

Aktion und Reflexion zum praxisnahem Deutschunterricht für ausländische Studenten – 关于对外国留学生德语应用课程的实践与思考

Die Anzahl von Studenten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist wächst, weil man hierzulande weniger zahlen muss, als für ein Studium in den USA und Deutschland attraktiv zu sein scheint. Moderne Konzepte sind gefragt, um das Sprachverständnis möglichst schnell und preiswert auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Richtig eingesetzte Mediendidaktik und Multimedia können das praxisnahe Erlernen der deutschen Sprache via Internet erleichtern.

Die im Video präsentierten Erkenntnisse werden von der Kasseler bluepages GmbH berücksichtigt.

Das Unternehmen hat Wohnraum an mehrere chinesische Studenten untervermietet. Beim persönlichen Kontakt des Geschäftsführers mit seinen Mietern  entstand im Oktober 2017 die Idee zu einem Joint-Venture in Sachen Bildungsmaterialien.

Die beiden Protagonisten aus dem nächsten Video sind keine Germanisten oder Fachlehrer. Konrad Rennert hat 1982 ein Physikstudium abgeschlossen und arbeitet seitdem als IT-Trainer, Teletutor und Unternehmer. Yuan Xu ist ein junger chinesischer Student, der 2017 seinen Bachelor Abschluss in Elektrotechnik schaffte und der jetzt in Deutschland promovieren möchte. Yuan erkannte, dass er in Kassel die Chance zu praxisnahem Sprachtraining hat. In China haben er und seine Mitbewohnerinnen schon viele Vokabeln und die Grammatikregeln gelernt. Die praktische Erprobung der Sprachkompetenz kann in Ermangelung deutsch sprechender Muttersprachler kaum in China stattfinden. Das erschwert den Einstieg in die Lehrveranstaltungen an den deutschen Universitäten. Das Projekt von Yuan und Konrad soll die Alltagssprache der Deutschen vermitteln und basiert auf Feedback aus China. Erste Stellungnahmen von dort bekunden große Zustimmung.

Das folgende selbst erstellte Video und die Website http://talking.bluepages.de beweisen, dass guter Deutschunterricht mit moderner Technik unterstützt werden kann. Mit der mehr als zweieinhalb tausend Jahre alten Weisheit des chinesischen Gelehrten Konfuzius kann man auch heute noch den Sinn solcher Projektarbeit begründen: „Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.“

Fazit: Das 2. Video in diesem Artikel liefert den Beweis für die Behauptungen des 1. Videos.

In den Naturwissenschaften sind Behauptungen zu beweisen. Das Video wurde vier Wochen nach der Ankunft des chinesischen Studenten aufgenommen. Bei der Ankunft wurde die Konversation noch weitgehend in Englisch geführt. Das ist jetzt nicht mehr nötig. In wenigen Meetings wurde der Student zunächst mit der Technologie vertraut gemacht. Dabei  entstand ein Video über die deutsche Mülltrennung. Danach beschloss man ein gemeinsames Projekt, welches der Student mit seinen Angehörigen und Freunden abstimmte. Das Drehbuch und den Schnitt des Videos, die Übersetzungen und die Zusammenstellung der Vokabeln hat der junge Chinese selbst gemacht. Sein Lehrer kann kein Chinesisch. Er hat seinem Schüler alles in deutscher Sprache und praxisnahen Fallbeispielen aus seiner langjährigen Berufserfahrung erklärt. Man sieht im Video, dass es offensichtlich gelungen ist: q.e.d.


如今母语不是德语的大学生人数正在增长,因为在这个国家其学习的费用要比在美国更加实惠,因此在德国留学看起来更加具备吸引力。现在一种现代理念十分热门,即尽可能快速而花费较少地使语言理解能力达到适当的水平。而正确使用媒体教学法和多媒体则可以通过互联网渠道促进德语的实践。

卡塞尔bluepages有限公司提供了视频中所展示的相关学识。

该公司已将房屋转租给了几名中国学生。而在2017年10月该公司董事与他的租客们共同提出了一个想法,即共同合作创建相关教育材料。

在以下视频中的两个主角并不都是德国人或者专业教师。Konrad Rennert曾在1982年完成了物理专业的学习,而现在他是一名IT培训师,电话咨询师以及一名企业家。徐源是一名年轻的中国大学生,他在2017年完成了电子工程本科的学业,现在他想在德国攻读博士学位。源意识到自己有机会能在卡塞尔进行德语语言培训。在中国,他和其他两名女租客们学习了许多德语词汇和语法规则。但由于在中国缺少以德语为母语的人士,所以关于语言技能的实际应用几乎不可能发生。这使得他们很难快速适应德国大学的课程。由源和Konrad创建的这个项目理念是:普及德国人的日常用语,并收集中国人们的回馈。而从第一次的反响中该项目获得了很大的赞同。

下面的自制视频和网站http://talking.bluepages.de都证明了,良好的德语课程是可以借助现代技术来实现的。借用二千五百多年前的中国学者孔子的话,也可以证明这个项目工作的意义:“我会忘记你对我说的话语。而我会记得你给我看的东西。但我会明白你让我做的事情。“

结论:本文中的第二个视频为第一个视频的主张提供了证据。

在自然科学中,证明是必要的。该录像是在该中国大学生抵达德国四周后拍摄的。在最初抵达德国时,他们之间的谈话大部分仍采用英语。而现在不再如此了。在几次会议中,该大学生首先熟悉了这项技术。并借此制作了关于德国垃圾分类的视频。然后,他们决定开展一个联合项目,让该大学生和他的家属好友来决定主题。这名年轻的中国人自己撰写剧本、完成录像剪辑、字幕翻译和视频整合。他的指导老师不会说中文。但他用多年的专业经验向他的学生解释了众多德语中的内容含义和实际案例。你可以在视频中看到该项目明显成功了:如你所见。

 

Datenbanken anwenden – Grundkenntnisse zu Microsoft-Access erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober ist Konrad Rennert wieder Tele-Tutor für einen Datenbankkurs mit der aktuellen Version von Microsoft-Access. Die Teilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.
Damit man den Live-Vortrag stressfrei anhören kann und nicht mitschreiben muss, hat der Dozent eine 14-teilige Videokonserve mit den prüfungsrelevanten Wissensgebieten zusammengestellt.
Im letzten Kurs haben fast alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist auch das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages und die Ergänzungen im Internet. Die Einarbeitung durch Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der schriftlichen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis der Prüfungsfragen vor. Das ist besonders wichtig für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und eine Übungsdatenbank auf einer Moodle-Lernplattform.
Unter dem Video folgen alle Lernziele zum Datenbank-Modul. Zu interessanten Internetseiten wurden Links ergänzt. Verlinkt sind auch die 14 YouTube-Videos mit einer Gesamtdauer von fast 4 Stunden.

weiterlesen

Videokonferenzen und Tele-Tutoring bei der bluepages gmbh

Bis Ende September kann man Dienstags ab 19:30 das Online-Konferieren mit Konrad Rennert testen. Die alfaview®-Software ermöglicht die Lippen-synchrone Kommunikation und die Übertragung des Bildschirms in Echtzeit. Als Repositorium und als Forum dient eine Lernplattform in der Cloud. Das Thema der Videokonferenz ist der Einsatz von Applikationen auf Basis von Excel-Arbeitsmappen. Damit können in kürzester Zeit viele Quizfragen generiert werden. Für den Download und Test des bereitgestellten Quiz-Generators steht die Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereit. Der Quiz-Generator kann heruntergeladen und am Tag nach der Konferenz von den Teilnehmern in vollem Umfang genutzt werden.
Donnerstags ab 19:30 wird gibt es die Vergleichsmöglichkeit mit dem OpenSource-Konferenzsystem BigBlueButton zum Online-Lernen auf der gleichen Plattform (Link zur Information und zur Anleitung).
Das Besondere an dieser Plattform ist, dass jeder Inhaber eines Smartphones eine derartige Lösung für bis zu 50 Teilnehmer vom australischen Marktführer kostenlos oder gegen geringe Gebühr erwerben kann. Die komplette Installation mit der Option für Videokonferenzen und Live-Schulungen ist schon in der kostenlosen Version enthalten.
Konrad Rennert als Geschäftsführer der bluepages gmbh will preiswerten Content und die Tools zur Content- und Testproduktion liefern. Sein Portfolio enthält neben Nutzungsrechte am selbstentwickelten Content auch Quiz-Generatoren, sowie Schulung und Beratung zum Thema „Evaluierung von Paukwissen“. Die Einschätzung von Wissensständen und Kompetenzen wird durch eine Vielzahl von Test-Optionen wesentlich erleichtert.
Die 3 Videos mit einer Gesamtlänge von 59 Minuten in der rechts angezeigten Playlist geben Einblicke in die Optionen zum Lernen und zum Konferieren aus der Cloud.

Der Anmeldename für https://konrad.moodlecloud.com lautet eu – das zugehörige Kennwort lautet: 1st
Weitere Informationen zum kostenlosen Videokonferenz-Schnuppern können per eMail an live-schulung@bluepages.de angefordert werden.

Cloud-Service und IT-Sicherheit

Vor 8 Wochen wurde begonnen, Begleitmaterial zum Computerführerschein auf der cloudbasierten Lernplattform https://konrad.moodlecloud.com bereitzustellen. Der Besuch der Plattform ist für die Teilnehmer kostenlos. Jeder kann sich derzeit mit dem Anmeldenamen eu und dem Passwort 1st anmelden. Die geringen Kosten für den Betrieb werden über unaufdringliche Werbung in der Fußzeile finanziert.
Die Lernziele zum ECDL-Modul IT-Sicherheit wurden jetzt aus dem pdf-Dokument kopiert und mit Hyperlinks zur Wikipedia versehen. Die Bearbeitung der Lernziele wurde um die Sammlung wichtiger Begriffe ergänzt. Sie wird als bearbeitetes pdf-Dokument bereitgestellt. Im Zusammenhang mit der ECDL Initiative ist der Syllabus zur Verwendung und Vervielfältigung freigegeben.
Das selbst erstellte Material auf https://konrad.moodlecloud.com kann jeder andere Plattformbetreiber im 2. Halbjahr 2017 erhalten, wenn das schriftlich vereinbart wurde. Interessant dürfte das Angebot vor allem für Schulen und Einrichtungen sein, welche den Computerführerschein in ihrem Programm haben. Mit diesem Material kann jeder, der das möchte, Erfahrungen sowohl als Trainer als auch als Administrator sammeln und das Material den eigenen Vorstellungen anpassen. Maximal 50 Teilnehmer sind auf der Startversion möglich. Sogar Online-Video-Konferenzen mit Präsentation sind schon integriert. Allerdings können in der werbefinanzierten Version nur 6 Personen gleichzeitig teilnehmen. Diese Beschränkung entfällt, wenn man 80 Australische Dollar (54 EUR) pro Jahr zahlt. Mit der Gebühr (4,50 Euro pro Monat für die reine Plattform) entfällt auch die Werbung in der Fußzeile.
Diesem unschlagbaren Preis für eine komplette Lernplattform stehen Risiken gegenüber, wie sie bei Cloud-Diensten nicht auszuschließen sind. Als Autor und Betreiber weiß man nicht mehr, wo die Daten wirklich stehen. Von den registrierten Kursteilnehmern sollte man nur den realen Vornamen, ein Alias oder eine Teilnehmernummer eintragen lassen.
Passend dazu behandelt das in dieser Woche beginnende 7. ECDL-Modul das Thema „Bedrohung durch Cloud-Computing“. Ein wichtiges Thema ist der Datenschutz und der drohende Verlust der Privatsphäre. Es ist das letzte Modul, welches der Autor als freier Mitarbeiter und Teletutor eines Karlsruher Bildungsunternehmens in Form von „Präsenzunterricht der neuesten Generation“ derzeit durchführt. Im Fokus seines Interesses stehen bundesweite Vernetzung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer über eine interaktive Live-Lernplattform unter Einbeziehung der genannten Moodlecloud.
Fazit: Die als alfaview® verfügbare Technik funktioniert hervorragend. Der Unterricht mit durchschnittlich 18 Teilnehmern funktionierte genau so effizient wie mit einer real-anwesenden Klasse. Die Prüfungsergebnisse waren nicht schlechter als bei Hunderten von Prüfungen des Trainers in einer nordhessischen Berufsschule. Eingespart wurden die Reise- und Übernachtungskosten, welche in der Regel höher sind, als die Kursgebühren. Von Vorteil für die arbeitssuchenden Teilnehmer ist auch, dass sie in Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen direkt auf die eigenen Erfahrungen mit Web-basierten Weiterbildungs- und Konferenzsystemen Bezug nehmen können.
In den ersten Tagen war das virtuelle Klassenzimmer mit permanenter Videokonferenz wegen der Vielfalt an beruflichen Erfahrungen als auch der Alters-spanne und der Dialekte der Teilnehmer zwischen Rostock und Rosenheim bzw. zwischen Rhein und Havel gewöhnungsbedürftig. Den anfänglichen Vorbehalten wich dann vertrauensvolle Teamarbeit, um den zügig vorgetragenen Lehrstoff zu vertiefen. Durch effiziente Zusammenarbeit und gelungene Selbstorganisation und Vernetzung der Teilnehmer wurden 85% der Prüfungen im 1. Versuch bestanden. Die vorletzte Prüfung bestanden sogar alle. Die letzte Prüfung steht am 9. Juni an: Das 7. Modul ist am text- und theorielastigsten aber besonders wichtig. Kürzlich setzte der WannaCry-Angriff via Internet tausende Rechner mit einer Erpressungssoftware außer Betrieb. Jetzt kommt schon der nächste Erpresservirus: „Jaff“. Jaff tarnt sich oft als Rechnung und verbreitet sich per Mail.
Wer die erworbenen Kenntnisse zur IT-Sicherheit auch nach der Prüfung beherzigt, wird sich im Internet gefahrlos bewegen und sachgerecht mit Daten und Informationen umgehen können.
Die Lernziele mit den Verknüpfungen zu kostenlosen Nachschlagewerken stehen in PDF-Form bereit und sind im Zusammenhang mit der ECDL-Initiative freigegeben.