Starke Hautpigmentierung reduziert Covid-19-Sterblichkeit

Der Arzt und Universalgelehrte Felix von Luschan forschte nicht nur an der Charité in Berlin, um dort eine Sammlung zu hinterlassen, die bis heute von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aufgearbeitet wird: Als Ethnograph hinterließ er auch die nach ihm benannte Luschan-Skala zur standardisierten Klassifizierung der Hautpigmentierung. Jahrzehnte später wurde die Luschan-Skala in Folge der Verfügbarkeit neuer Technik durch die Fitzpatrick-Skala ergänzt, um die dermatologische Forschung mit numerischen Verfahren zu verbessern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_von_Luschan

https://en.wikipedia.org/wiki/Fitzpatrick_scale

Wahrscheinlich hätte der 1854 geborene österreichische Arzt, Anthropologe, Forschungsreisende, Archäologe und Ethnograph den Zusammenhang zwischen Hautfarbe und der Wahrscheinlichkeit an Covid 19 zu sterben erkannt, wenn er die Weltkarte „Human Skin Colour Distribution“ mit der Weltkarte der Covid 19 Todesfälle der John’s-Hopkins-Universität (JHU) verglichen hätte.

Die frei verfügbare Datensammlung der JHU ermöglicht umfangreiche Untersuchungen. Der direkte Nachweis eines Zusammenhangs mit der Hautfarbe könnte sofort gelingen, wenn bei Erkrankungen oder Todesfällen im Umfeld von Covid 19 der Grad an Pigmentierung dokumentiert würde. Das geschieht jedoch nicht. Es gibt keine Menschenrassen, aber es gibt sehr unterschiedliche Hautpigmentierung. Hellhäutige Menschen mit wenigen Pigmenten bekommen leichter einen Sonnenbrand und haben häufiger ein Melanom als dunkelhäutige Menschen. Aufzeichnungen zur Hautpigmentierung im Zusammenhang mit medizinischer Forschung würden möglicherweise als rassistisch eingestuft. Heutige Forscher mit der Kompetenz eines Felix von Luschan würden damit wahrscheinlich Anfeindungen durch Antirassisten mit vermeintlich guten Absichten riskieren (https://konrad-rennert.de/hat-die-cancel-culture-die-corona-forschung-erreicht).

Für zukünftige Priorisierungen wäre die Berücksichtigung weiterer Merkmale zur Planung globaler Impfkampagnen hilfreich. Bei der aktuellen Impfkampagne wurden nur Risiken bezüglich des Alters und der Vorerkrankungen berücksichtigt. Die bevorzugte Impfung von Risikogruppen hat hierzulande zu einer Entlastung der Krankenhäuser und zu einer Reduzierung der Sterblichkeit geführt. Diese Tatsache zeigt, dass die rasche Identifizierung neuer Risikogruppen sinnvoll ist, um gesundheitliche Folgeschäden und das Sterberisiko zu minimieren, solange unzureichende Impfstoffmengen oder noch keine Medikamente bereit stehen.

Die Abbildung zu diesem Beitrag lässt die gelb hinterlegte Hypothese zu. In Afrika gibt es nur eine nennenswerte Covid-19-Sterblichkeit im Süden und im Norden, wo auch viele hellhäutige Menschen leben. Auf dem gleichen Breitengrad mit vergleichbarem Klima leben in Südamerika mehr hellhäutige Menschen. Ihre Covid 19-Sterblichkeit ist mehr als 20-mal so hoch: Die nach Kontinenten zusammengefassten scheinen die Hypothese zu belegen: „Je heller die Haut, um so größer ist das Covid-19-Sterberisiko“.

Im Karibikstaat Haiti gibt es aus vielerlei Gründen katastrophale Zustände, keine nennenswerte Gesundheitsvorsorge oder Impfquote. Trotzdem gibt es nur eine Covid-19-Sterblichkeit von 41 Toten je Million Einwohner. Dort leben jedoch seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1804 praktisch keine aus Europa eingewanderte Bevölkerung mehr, weil die weißen Plantagenbesitzer enteignet und vertrieben wurden.

Forschung ist Hypothesen-getrieben: Man vergleicht z.B. die Darstellung auf Weltkarten und vermutet Zusammenhänge. Damit formuliert man eine validierbare Hypothese. Zum Beweis der Hypothese müssen im Fallbeispiel Recherchen zur Verteilung der Ethnien von Ländern durchgeführt werden. Liegen belastbare Daten zur Hautfarbe von Patienten und an Covid-19 Verstorbenen in Form von Häufigkeitsverteilungen vor, kann der Korrelationskoeffizient bestimmt werden. Er sollte nahe bei 1 liegen, wenn die im Bild gezeigte Hypothese richtig ist.

Die JHU-Daten zu Covid-19 sind Teil einer Datensammlung aus Oxford. Sie laden zur wissenschaftlichen Analyse ein. „Our World in Data“ https://ourworldindata.org wurde gegründet, um Daten bereit zu stellen, damit durch deren Auswertung Fortschritte bei den größten Problemen der Welt erzielt werden können.

Die Bereitstellung der Daten erfolgt in standardisierten Formaten. So können die Daten von jedem Wissenschaftler mit guten Datenbank-Kenntnissen für beliebige Datenanalysen genutzt werden.

Wer die Covid-19-Daten analysiert hat, kann die gleichen Verfahren auch bei der Auswertung von Daten zur Erforschung des Klimawandels einsetzen.

Konrad Rennert hat vor Jahrzehnten sein Physikstudium mit einer Diplomarbeit zur Analyse geophysikalischer Daten abgeschlossen (https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/05/Diplomarbeit-Konrad-Rennert.pdf ) und danach als IT-Berater und Dozent in der Erwachsenbildung gearbeitet. Nach dem Renteneintritt sucht er die Zusammenarbeit mit Menschen, die sich für die Erforschung von Zusammenhängen interessieren. Seit 5 Jahren führt er Weiterbildung per Videokonferenz durch. So ist die Zusammenarbeit unabhängig vom Standort möglich. Wer sich für das Kompetenzspektrum interessiert, findet bei YouTube oder in der folgenden Tabelle eine Auswahl an Veröffentlichungen:

Datum Veröffentlichung
11.04.2020 Covid 19 schafft Disruption
05.08.2020 Distanz-Coaching für Fortgeschrittene zu Access- und Excel-Themen
13.12.2020 Videokonferenzen mit interaktivem Unterricht am PC
30.01.2021 CourseWare: 365 Tage im Jahr kostenlos verfügbar
27.03.2021 Corona-Datenanalyse
13.04.2021 OWID-Datenanalyse-Seminar mit Excel, Access und PowerPoint
06.05.2021 Korrelationsanalysen lassen chinesische Vakzine schlecht aussehen
08.05.2021 Datenanalyse: Download und Pressemitteilung
18.05.2021 Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?
10.06.2021 Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

zoom@konrad-rennert.de ist die Mail Adresse für den Erstkontakt. Videokonferenzen bieten sich anschließend zur Diskussion von Hypothesen und der zugehörigen Datenanalyse an.

Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

Routineabläufe bei Text- und Tabellenbearbeitung lassen sich schnell mit Makros automatisieren. Schon nach kurzer Zeit sieht man die Effizienzsteigerung und hat vorzeigbare Ergebnisse. Das motiviert zum Einstieg in die VBA-Programmierung. Drei YouTube-Videos zeigen ein komplettes Fallbeispiel zur Erstellung von Vokabularen für Fach- oder Fremdsprachen: [Video1] [Video2] [Video3]

VBA steht für „Visual Basic for Applications“ und ist die Makroprogrammiersprache von Office2019 und Microsoft365, d.h. wer Word und Excel nutzt, kann damit effizient programmieren. Weiterlesen

Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?

In unserem Grundgesetz soll der Begriff „Rasse“ durch Diskriminierung „aus rassistischen Gründen“ ersetzt werden. Die Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sind genetisch betrachtet fast gleich. Beim Vergleich der Corona-Toten scheint es jedoch bezüglich ihrer Hautfarbe sehr große Unterschiede zu geben.

Die Tagesschau zeigt eine Grafik mit Coronavirus-Todesfällen. Auffällig ist, dass Länder mit ausschließlich schwarzer Bevölkerung kaum Todesfälle haben. Am 16. Mai berichtet die ARD-Korrespondentin Anne Demmers aus Haiti unter dem Titel „Kaum Corona – trotz Dauerkrise“, dass die Pandemie die Republik Haiti im Gegensatz zur Dominikanischen Republik kaum getroffen habe. Zum Verständnis dieser Aussage muss man wissen, dass beide Staaten auf der Karibik-Insel Hispaniola liegen.

Haiti ist ärmer und schwärzer (95%) als die Dominikanische Republik, wo nur 70% der Bewohner schwarz sind. In der Dominikanischen Republik gibt es eine ähnliche Verteilung bei den Hautfarben wie in Südafrika. Dort werden 79% den Schwarzen zugeordnet. Nur in zentralafrikanischen Ländern gibt es weniger Coronavirus-Todesfälle: Nigeria hat noch nicht einmal halb so viele Todesfälle wie Haiti. Dort gibt es praktisch keine Weißen.

Wenn es auf einer Insel wie Hispaniola zwei Staaten mit durchlässiger Grenze gibt, spricht alles dafür, dass eine Seuche nicht auf einen Staat begrenzt werden kann und der Anteil an den Todesfällen etwa gleich groß sein müsste. In der Dom.-Rep leben aber mehr als 5-mal so viele hellhäutige Menschen, wie in Haiti. Covid 19-Todesfälle sind 14-mal so häufig wie in Haiti, wo der Lebensstandard und die Hygiene noch viel katastrophaler sind. Zum Vergleich: In Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben mehr als 40-mal größer als in Haiti.

Im Tagesschau-Beitrag ist zu lesen: „…Eine richtige Erklärung hat die (haitianische) Ärztin dafür noch nicht. Ein Forschungsprojekt würde sich derzeit damit befassen. Es könnte zum einen sein, dass die Haitianer in der Vergangenheit so vielen Infektionskrankheiten ausgesetzt waren und daher eine Immunität entwickelt haben…“

Durch die Angst, eine unerwünschte Debatte über die Verschiedenheit der Erbanlagen von Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben auszulösen, spricht kein Arzt oder Forscher aus, was wahrscheinlich ist: „Corona ist hauptsächlich für hellhäutige Menschen tödlich. Sie ist kein Problem schwarz-häutiger Menschen, weil sie offensichtlich gut damit leben und überleben können. Warum sollten sie sich impfen lassen, wenn ihnen nichts passieren wird und das Risiko, an der Impfung zu sterben vergleichbar groß ist, wie das Risiko an der Krankheit selbst zu sterben. Massenhaftes Sterben tritt nur bei nicht-schwarzer Hautfarbe auf.

Die weitgehende Dezimierung der amerikanischen Urbevölkerung nach dem Eindringen der Europäer geschah hauptsächlich durch eingeschleppte Krankheiten, die für Europäer kaum tödlich waren. Darüber gibt es Beiträge, z.B.: „Ethnische Unterschiede in der Immunhämatologie“ https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/ausgaben-2017/td-12017/schwerpunkt-migration-und-medizin/ethnische-unterschiede-in-der-immunhaematologie.html

Aktuell sind hellhäutige Menschen benachteiligt und müssen mit Impfungen ausgleichen, was nicht von der Natur bereitgestellt wird.

Wahrscheinlich ist die Verteilung der Covid-19 Toten kein Problem der Hygiene, sondern der Ethnien. Ein Merkmal bei der Analyse sollte die Hautfarbe der Toten sein. Wegen des zu erwartenden Rassismus-Shitstorms traut sich keine Regierung die Hautfarbe in einer statistischen Erhebung zu den Krankheitsverläufen einzubauen. Damit kann die Johns-Hopkins-Universität auch keine Daten liefern, um Aussagen zu treffen, welche Ethnien mit hoher Priorität geimpft werden sollten: Canceled Science in Folge der Cancel Culture.

cc by Konrad Rennert, 2021

Quellen für diesen Beitrag:

https://www.tagesschau.de/ausland/haiti-259.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Hispaniola

https://de.wikipedia.org/wiki/Haiti#Demografie

https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik#Bevölkerung

https://youtu.be/WUGI3Zbuxg0?t=344

US-Präsident Biden übergeht die Expertise der eigenen Gesundheitsadministration FDA

Könnte man Impfstoffproduktionen so schnell in Betrieb nehmen, wie asiatische Suppenküchen, wäre das Problem mit den mangelnden Impfstoffen schnell gelöst.

Wie global vertriebene Medizinprodukte herzustellen sind, schreibt die US-Behörde FDA vor. Deren Standards sind anerkannt und deren Überwachung der Schrecken jeder schlampig arbeitenden Medizin- und Pharmaproduktion. An die Mission der eigenen FDA hat Biden bei seiner scheinbar spontanen Äußerung nicht gedacht: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-impfstoff-patente-1.5286909

Selbst wenn es in Asien, Afrika und Südamerika schon die Anlagen und Fachkräfte wie in Europäischen und Nordamerikanischen Ländern gäbe, wären deren Produkte aufgrund anderer Gegebenheiten minderwertiger und gefährlicher als die aus den vorhandenen Produktionsstätten: Jeder Gebildete weiss, dass Luft und Wasser in Peking, Kalkutta, Rio, Kairo oder Mombasa schlechter sind als in Nord- und Mitteleuropa. Damit werden automatisch auch die dort hergestellten Produkte schlechter, wenn sie sterilisiert werden. Wer sich als Fachfrau oder Fachmann mit dem Begriff Bioburden beschäftigt hat und weiss, dass bei Sterilisation von Flüssigkeiten wie den Impfstoffen Toxine entstehen, der weiss auch, dass die Gesundheit vieler Menschen durch Toxine in Medizinprodukten bedroht werden.

Mit seinem Vorschlag zur Patentfreigabe begeht Biden ohne den Rat seiner FDA einen Fehler und es bleibt zu hoffen, dass ihn die eigene Administration wieder auf den Weg der Vernunft bringt.

Menschenleben kann man am besten retten, wenn die Produktionsstätten für den globalen Bedarf an Impfstoffen in sicheren Ländern mit geeigneten Umweltbedingungen aufgebaut und die notwendige Logistik organisiert wird. Mit ein paar Frachtfliegern können die wenigen Milliliter Impfstoff, die jeder zum Schutz braucht, in jedes Land der Erde geliefert werden.

Mit der Freigabe der Patente oder der Publikation der Impfstoffrezepte in der Wikipedia begünstigt man nur Länder, in denen an Forschung und Entwicklung gespart wird und mit dem Verkauf minderwertiger Produkte Gewinne auf Kosten von Arbeitsplätzen in anderen Ländern gemacht wird.

Kein Entwicklungsland wird durch die von Biden geforderte Patentfreigabe in die Lage versetzt, kurzfristig Fabriken und Lieferketten für gefahrlose Impfstoffe aufzubauen.

Mehr Details finden Sie beim Recherchieren mit den folgenden Begriffen: Bioburden, Sterilisierung, Toxine, Produktionshygiene, FDA und „Good Manufacturing Practice“ (GMP)

Korrelationsanalysen lassen chinesische Vakzine schlecht aussehen

Pressemitteilung: Europäische- und US-Impfstoffe zeigen hohe Wirksamkeit und entsprechen den Herstellerangaben. Diese Behauptung kann mit der Bestimmung von Korrelationskoeffizienten belegt werden. Chinesische Vakzine hingegen fallen bei Korrelationsuntersuchungen durch und scheinen allenfalls für Propagandazwecke tauglich zu sein.

Der Diplomphysiker und IT-Experte Konrad Rennert analysiert die von der Johns Hopkins University (JHU) bereitgestellten globalen Daten der 10 Länder mit den höchsten Impfquoten und belegt seine Behauptung mit der Prüfung der Korrelation von verimpften Dosen und Sterblichkeit pro Million Einwohner. Weiterlesen

KSP-Juristen aus Hamburg haben Kompetenzdefizite beim Urheberrecht

Die dpa-Picture-Alliance verklagt Konrad Rennert wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung und verliert vor dem Kasseler Amtsgericht: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/05/UrhG-RechtsstreitDPA-RENNERT.pdf

Anlass: Am 6. November 2014 veröffentlichte der IT-Fachmann und Hobby-Blogger einen satirischen Beitrag. Er entstand vor langer Zeit, als Piloten noch eine wichtige Rolle spielten und für höhere Gehälter streiken konnten: https://www.airliners.de/pilotenstreik-lufthansa-chronologie/35189 Der durch eine Kabarettpreisverleihung in Melsungen inspirierte Beitrag erregte 2020 verspätetes Interesse: https://konrad-rennert.de/inspiration-durch-lokfuehrer-und-pilotenstreiks

6 Jahre nach der Veröffentlichung wollten die von der dpa-Tochter beauftragten Fachanwälte jedoch keinen Preis verleihen, sondern Honorar kassieren: 190 Euro zuzüglich einem Mehrfachen an Gebühren für die Tätigkeit ihrer Kanzlei.

Die Zahlungsaufforderung einschließlich der üblichen Drohungen unter dem Briefkopf der Kanzlei mit promovierten Geschäftsführern „KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH“ wirkten auf den Beklagten zunächst respekteinflößend und beim Nachdenken unbegründet und lächerlich weil er das Urheberrecht und das Grundgesetz offensichtlich besser kennt.
Bei solch kompetent wirkenden Klägern zahlt der verängstigte Durchschnittsblogger und honoriert mit seiner Zahlung die KSP-Abmahner mit den Doktorgraden im beeindruckenden Firmennamen. Die Rechtsunkenntnis der Beklagten scheint das Geschäftsmodell der Kläger zu sein.

Konrad Rennert beschloss weder zu zahlen noch einen Anwalt zu beauftragen. Er vertraute auf sein Wissen und unser Rechtssystem und wartete durch Nichtstun ab, um die Rechtmäßigkeit der Forderung vor einem ordentlichen Gericht klären zu lassen. Das ist jetzt geschehen und öffentlich dokumentiert. Nach geltendem Recht dürfen Urteile ohne Namensnennung der Kläger und Beklagten veröffentlicht werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Publikation_von_Gerichtsentscheidungen

Das PDF-Dokument mit der Begründung des Richters ist wider Erwarten sehr lesenswert und verwendet Urteilsbegründungen im Zusammenhang mit Kunstwerken und den daraus abgeleiteten Veröffentlichungen: https://rewis.io/urteile/urteil/vde-28-07-2016-i-zr-915/

Konrad Rennert hatte die Abweisung der Klage aus formalen Gründen erwartet, weil die KSP-Anwälte miserabel recherchiert hatten. Das Werk wurde fälschlicherweise der bluepages gmbh wegen eines später geänderten Impressums zugeordnet. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stand der Autor als Alleinverantwortlicher im Impressum. Erst im folgenden Jahr wurde er als Geschäftsführer angestellt und änderte das Impressum seiner Website. Diese Mängel spielen im Urteil jedoch keine Rolle mehr. Offensichtlich hat sich der Richter mit vielen Fällen beschäftigt bei denen die Schöpfungshöhe von Werken eine Rolle spielt. Tenor: Bei dem von Rennert neu geschaffenen Werk spielt der Hintergrund in Form eines Bahnhofes oder eines Flughafens keine wesentliche Rolle. Der Bild-Hintergrund ist austauschbar, weil die an zentraler Stelle von Rennert eingefügte Abbildung samt Text zur Kernaussage und damit zu einem eigenständigen Werk wird.

Beim wiederholten Lesen des Juristendeutsch erkennt man die Logik dieser Begründung. Um so peinlicher dürfte es für die dpa-Tochter und ihre renommierten Anwälte sein, dass sie nicht erkannten, was zwangsläufig zur Niederlage führen musste. Das wird in Zukunft dazu führen, dass ihre Forderungen immer seltener widerspruchslos bezahlt werden. Fazit: Entweder beschäftigt KSP schlecht ausgebildetes Juristen-Personal oder sie setzen ohne menschliche Überwachung Computersysteme ein, welche mit einer Serienbrieffunktion und mit hoher Fehlerwahrscheinlichkeit unberechtigte Forderungen produzieren und dann unkontrolliert versenden. Wahrscheinlich ist einkalkuliert, dass es nur selten zu einem nachteiligen Gerichtsurteil kommt, weil gar kein sachkundiger Richter bei der Aufdeckung juristischer Kunstfehler urteilen wird. Dem Beklagten wurde nach Monaten ein Preisnachlass angeboten, auf den er nicht reagierte, weil das Resultat solcher Vergleiche immer das Schweigen beinhaltet und damit der Deal nicht öffentlich wird.

Dank des Urteils kann Konrad Rennert seine Rückstellungen für die nächsten Instanzen auflösen und damit Urlaub machen, sobald die Corona-Reisebeschränkungen entfallen.
Juristen, Journalisten und Blogger können bis dahin gern Kontakt per Videokonferenz aufnehmen, um mehr über Hintergründe zu erfahren.

Nachtrag: Die nächste unberechtigte Forderung liegt schon vor

Es fehlt nur noch der zugehörige Mahnbescheid von KSP. Wenn der eintrifft, wird Konrad Rennert den Vorgang einem Junganwalt übergeben, damit dieser erste Praxiserfahrung und ein Erfolgserlebnis sammeln kann. Es scheint jedoch so, dass die Anwälte der dpa-Picture-Alliance nach ihren ersten Erfahrungen mit Rennert vorsichtiger geworden sind. Möglicherweise haben sie das zweite bereits eingeleitete Verfahren aus Kosten- und Risikogründen abgebrochen. Die offene KSP-Forderung betrifft den Beitrag: https://konrad-rennert.de/ab-ins-home-office-einen-neuen-suv
Auch auf dieses KSP-Schreiben wurde – wie schon zuvor – selbstverständlich nicht weiter reagiert:

Widerspruch ist erst geplant, sobald der Mahnbescheid aus Hünfeld kommt. Doch der ist schon seit Monaten überfällig. Wahrscheinlich hat man den Fall in Hamburg neu eingeschätzt und will sich die nächste Niederlage in Nordhessen ersparen. Beim möglichen Gerichtsentscheid über die Abbildung im genannten Beitrag dürften aber auch weitere Aspekte wie die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit und die rechtlich erlaubten Bildzitate eine Rolle spielen. Nebenbei müsste auch die Tagesschau-Redaktion als dpa-Kunde und am Bild beteiligte Instanz gehört werden: Dürfen Tagesschau-Leser Screenshots machen und Schlagzeilen kommentieren? Fragen über Fragen … „Wer falsch handelt, wird behandelt“ (Ableitung eines Barzel-Zitats)

Wenn jetzt KI gesteuerte Computersysteme automatisch Abmahnungen versenden, um kompetent Urheberrechte zu beurteilen, müssten sie auch einer juristischen Promotionsprüfung unterzogen werden, wenn nicht die komplette Endkontrolle jedes Schriftstücks von einem kompetenten Anwalt vorgenommen wird. Die Bearbeitungskosten, welche Konrad Rennert bereits in Rechnung gestellt wurden, sind jedenfalls so hoch, dass damit die Arbeit eines Anwalts als kompetente Prüfinstanz bezahlt werden könnte, wenn die Klage letztendlich erfolgreich wäre.

Die Abläufe bei KSP lassen diese anwaltliche Sorgfalt komplett vermissen. Resultat: Automatische Honorarabzocke, die dringend vom Gesetzgeber beleuchtet werden muss. Bloggende Bürger dürfen nicht durch unberechtigte Forderungen um ihren Schlaf gebracht werden.

Nicht jeder zu Unrecht abgezockte Bürger bewahrt die Ruhe und setzt auf kompetente Richter, um mangelhaften juristischen Sachverstand zu enttarnen. Die Endkontrolle fehlerhafter KI-Abmahnautomaten scheint in Kassel gut aufgehoben zu sein. – Wenn die Spekulation über den Einsatz von Abmahnautomaten jedoch falsch ist, weil es keine Automaten waren, sollte man bei der KSP Kanzlei Dr. Seegers, Dr. Frankenheim Rechtsanwaltsgesellschaft mbH unbedingt eine interne Fortbildung zum Urheberrecht anbieten. Nicht alle Beklagten verzichten auf der Basis eigener Kompetenz auf rechtlichen Beistand und vermindern damit den gesamten finanziellen Schaden, der bei KSP bzw. bei der dpa-Picture-Alliance durch solchermaßen verlorene Rechtsstreitigkeiten entsteht. (cc by 2.0 de Konrad Rennert)

OWID-Datenanalyse-Seminar mit Excel, Access und PowerPoint

Nächster Start: 1. September 2021, Vorbesprechung per Videokonferenz: zoom@konrad-rennert.de

Einführungsvideo zum Seminarangebot:

Fast jeder PC-Nutzer hat das vollständige Office-Paket von Microsoft installiert. Damit kann man umfangreiche Analysen vorbereiten und Diagramme erstellen, wie Konrad Rennert das am Beispiel der OWID-Covid-19- und der Treibhausgas-Emissions-Daten vorführt – OWID steht für https://ourworldindata.org

Seminarnutzen

  • Sie können Excel-Tabellen in Datenbanken importieren und exportieren
  • Sie können Datenreihen aus frei wählbaren Ländern mit frei wählbaren Eigenschaften nebeneinanderstellen, um sie zu vergleichen
  • Sie können die Extrakte aus der Datenbank schnell und übersichtlich in PowerPoint-Präsentationen einbauen, um sie an Menschen weiterzuleiten, die sich nicht mit Datenbanken beschäftigen wollen oder können

Seminarinhalt

Access

  • Notwendige Einstellungen beim Datenimport vornehmen können
  • 1:1-Verknüpfungen zwischen Abfragen verstehen und anwenden können
  • SQL verstehen und effizient modifizieren können
  • Formulare mit Kombinationsfeldern gestalten können
  • Abfrageergebnisse in Kalkulationstabellen exportieren können

Excel

  • Shortcuts für die effektive Diagrammerstellung einsetzen können
  • Spalten und Zeilen ausblenden, um zeitliche Verläufe besser vergleichen zu können
  • Excel-Objekte exportieren und in PowerPoint einbetten können

PowerPoint

Die Live-Sessions und die zugehörigen Videoaufzeichnungen werden mit Microsoft 365 durchgeführt. Teilnehmer, welche Versionen ab Office 2016 einsetzen, können die Übungen mit diesen Versionen nachvollziehen.

Kosten

Für Schüler und Studenten ist die Teilnahme kostenlos, wenn sie mit dem Bafög-Höchstsatz gefördert werden. Bei geringerer Förderung reduziert sich die Einschreibegebühr für die Moodle-Lernplattform auf 50 Euro sofern das nachgewiesen wird.

Selbstzahlende Privatpersonen ohne Vorsteuerabzugsberechtigung zahlen 100 Euro inkl. MwSt.

Firmen und Personen mit Vorsteuerabzugsberechtigung zahlen 100 Euro zuzüglich MwSt.

Es ist Vorkasse zu leisten. Der Einschreibeschlüssel zur Lernplattform geht nach der Banküberweisung der Kursgebühr zu.

Alternativ reicht eine Kopie des geforderten Nachweises zur kostenlosen oder kostenreduzierten Teilnahme aus.

Firmen und Einrichtungen welche geschlossene Gruppen anmelden möchten, können nach Absprache Sonderkonditionen erhalten und eigene virtuelle Schulungsräume einrichten.

Dauer

Die Einschreibung kann sofort nach Bestätigung des Zahlungseingangs vorgenommen werden. Sie gilt für den laufenden Monat und den vollständigen Folgemonat. Diese Dauer ist ausreichend, wenn Teilnehmer Office-Grundkenntnisse haben.

Im Zweifelsfall kann vor der Buchung ein Vorbereitungskurs mit Videokonferenz besucht werden, um die eigene Hard- und Software und die notwendigen Vorkenntnisse zu prüfen.

Zielgruppen

Das Seminar „OWID-Datenanalyse mit Excel, Access und PowerPoint“ richtet sich an alle interessierten Schüler und Studenten ab 16 Jahren, sowie an Fach- und Führungskräfte, welche Daten professionell aufbereiten und analysieren möchten.

Trainer/Kursleiter/Dozent

Diplom-Physiker Konrad Rennert, Geschäftsführer der bluepages gmbh

Erfahrungen in der Bearbeitung großer Datenbestände sammelte er schon im Studium. Seine Diplomarbeit enthält Modellrechnungen zur Analyse von selbst vermessenen Anomalien im Schwerefeld der Erde: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/05/Diplomarbeit-Konrad-Rennert.pdf

Nach dem Studium arbeitete er hauptsächlich in der Beratung und Schulung von Fach und Führungskräften namhafter Firmen und Einrichtungen.

Kontakt/Anfrage/Anmeldung

Per Email an: zoom@konrad-rennert.de

EU-Versagen bei der Impfstoffbeschaffung offensichtlich

COVID-19-Analysen

Der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ ist mindestens 100 Jahre alt: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Bild_sagt_mehr_als_tausend_Worte

Das Titelbild belegt die Behauptung, dass die Leitung der EU bei der Beschaffung von Impfstoff versagt hat. Was nutzt es den Bürgern, wenn EU-Kommissionsvize Frans Timmermans die Versäumnisse im Hinblick auf die Impfstrategie der Europäischen Union angesichts der Fakten eingeräumt:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-impfstoff-debatte-101.html

Das Chaos in der dritten Welle ist vorprogrammiert. In der EU wird es in den nächsten Monaten nicht nur tausende vermeidbare Todesfälle geben, sondern auch zunehmende Wut gegen die Institutionen. Viele gute Entscheidungen und Errungenschaften werden durch eine schlechte Entscheidung zerstört. Die Wut der Bürger könnte schlimme Folgen haben, wie uns Wahlen in den USA (Trump) und Großbritannien (BREXIT) gelehrt haben.

Das Diagramm von oben zeigt, dass die Israelis schnell handeln und auch arme Länder wie Chile besser als die Europäer impfen können. Von den Briten und den durch die Trumpschen Fehlentscheidungen geplagten USA mal ganz zu schweigen.

Die Fakten zum Pandemieverlauf werden von einer Fakultät der Oxford-Universität in einer Excel-Arbeitsmappe zusammengestellt. Das frei zugängliche Werk basiert auf Veröffentlichungen aller mit der Pandemie beschäftigten Stellen. https://ourworldindata.org/coronavirus-source-data

Mitte März waren schon 2.600.000 Zellen gefüllt. Auf dieser Datenbasis können sich Excel-Kenner die Daten in wenigen Stunden selbst zusammenstellen und grafisch visualisieren.

Mit einer Einweisung geht es um ein Vielfaches schneller. Vor allem dann, wenn man nicht nur Excel, sondern auch die Datenbank-App Access nutzen kann, um Millionen-Zelleinträge in kürzester Zeit zu strukturieren. Mathematisch und naturwissenschaftlich interessierte Schüler und Studenten erhalten die Einweisung in die Analyse von Covid19-Daten per Video und Videokonferenz kostenlos. Für alle anderen wird das Seminar und die Bereitstellung der Datenbankabfragen zum Preis von 119 Euro angeboten. Es findet eine Vorbesprechung per Videokonferenz mit ZOOM statt. Der Zugangslink kommt auf Anfrage nach einer Mail an info@bluepages.de mit dem Betreff: Analyse von Covid19-Daten