GlobalYearbook – Globales Weblink-Jahrbuch zum Vergleich der Geschichtsschreibung in der Wikipedia

Ein Projekt zum fächerübergreifenden Lernen und Denken mit Fallbeispielen von Konrad Rennert: Eine Excel-Formel erzeugt die Weblinks zu mehr als 4000 Jahren Geschichte in beliebigen Sprachen.

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ Diese Aussage von Schiller ist mittlerweile wissenschaftlich belegbar. Beim Spielen werden im Gehirn Netzwerke miteinander verbunden, die sonst nie miteinander verknüpft sind.

Die Idee für eine Vernetzung von Fachwissen aus extrem unterschiedlichen Disziplinen kam beim Nachschlagen von Geschichtszahlen in den verschiedenen Sprachen der Wikipedia. Weiterlesen

Sprechstunden für schnelle Antworten per Videokonferenz


Das 5-Minuten-Video beschreibt die Details zur Sprechstunde. Die notwendigen Meeting-IDs bzw. Links erhält man automatisch von Konrads-Autoresponder wenn eine Mail an sprechstunde@konrad-rennert.de gesendet wird.
Die automatische Antwort enthält auch Informationen, wie die gewünschte Videokonferenzsoftware bei Bedarf installiert werden kann.

Erläuterung zu den Plattformen für die Sprechstunde Datum, Uhrzeit
ZOOM         . 26.9.: 8:30-12:00
alfaview® Video Conferencing System: DSGVO konform, Server stehen in deutschen Rechenzentren 29.9.: 8:30-9:30
Blizz Collaboration Companion™ von TeamViewer ™ 1.10.: 8:30-9:30

Zusammenfassung der „GeoAbenteuer“-Exkursion mit dem Smartphone und dem Fahrrad

Das 5. Video der GeoAbenteuer-Playlist fasst in 34 Minuten die ca. einwöchige Fahrradtour zu den Orten der geophysikalischen Datenerfassung aus dem Jahr 1980 zusammen. Kein Tropfen Benzin oder Diesel wurde auf den ca. 500 Kilometern der Wegstrecke verbraucht. Stattdessen wurde die Zusatzenergie für das E-Bike des älter gewordenen ehemaligen Diplomanden dem Stromnetz entnommen. Der Energie-Mehrverbrauch der beiden Schüler, die ihn mit klassischen Jugendrädern begleiteten, kann anschaulich mit ca. 2 Litern Cola pro 100 km dargestellt werden. Die Energie der süßen Limonade ist in den 100 Gramm Zucker enthalten, die pro Liter Wasser gelöst sind. 100 Gramm Zucker enthalten etwa die gleiche Energiemenge wie eine Akkuladung des E-Bikes.

Man sieht schon an diesem Beispiel, dass beim fächerübergreifenden Lernen viel gerechnet wurde. Zum Beispiel, dass die vom Großvater zusätzlich benötigte elektrische Energie von schätzungsweise 3 kWh für die gesamte Strecke mit seinem E-Bike weniger als einen Euro kostete. Damit ist der Strom zur Fortbewegung mit dem Rad billiger als die über Cola aufgenommene Energie, die in den Muskeln verbraucht wurde. Nimmt man statt der Cola Leitungswasser oder Früchtetee und verzehrt zur Energieaufnahme Brot, Obst und Gemüse, wird es auch nicht billiger, wie die von den Schülern zusammengefassten Ausgabenbelege dokumentieren.

Viele während der Exkursion durchgeführten Fachgespräche mit geologischen und geophysikalischen Inhalt sind in einem längeren Video dokumentiert, welches wegen der Komplexität nur auf einer nicht allgemein zugänglichen Lernplattform zur Verfügung steht.

Für ältere Schüler dürfte die Buchhaltung während der Tour nachvollziehbar sein. Am Anfang stand ein Budget in Höhe von 1000 Euro bereit, welches durch jede getätigte Ausgabe verringert wurde. Abendliche Restaurantbesuche hätten notfalls durch Lebensmitteleinkäufe vom Discounter ersetzt werden können. Notfalls hätte man die Tour auch verkürzen können, um das Budget nicht zu überziehen. Die Schüler wirtschafteten kostenbewusst, weil sie nicht verbrauchtes Restbudget verteilen durften. Die von Schülerhand dokumentierte Buchhaltung zeigt dem ehemaligen Studenten, dass seine Enkel nicht nur an technisch-naturwissenschaftlichen Dingen interessiert sind, sondern, dass sie auch die Grundrechenarten zum Projektcontrolling beherrschen. So kommen dann in ein paar Jahren bei der Berufswahl auch Karrieren im Finanzsektor in Frage. Die langfristigen Perspektive ist dann „gut bezahlter Chefcontroller oder schlecht bezahlter Finanzminister oder Finanzbeamter“

Fazit: Kaufmännisches Rechnen, Naturwissenschaften und Radsport waren die Schwerpunkte bei den klassischen Fächern, die bei der Exkursion bedient wurden. Aber auch die Team- und die Leidensfähigkeit spielten beim Großvater und seinen Enkeln eine Rolle. Auch das sind wichtige Kompetenzen, die man sowohl im Beruf als auch im Privatleben benötigt.

Die erzwungene Digitalisierung und das Eduthek-Projekt

Das Eduthek-Projekt zum ehrenamtlichen Einsatz wird ermöglicht, weil ich ab Juni reguläre Altersrente beziehen werde. Ich mache im Beruf hochmotiviert weiter, solange Interesse an meinem Knowhow für die zukunftsfähige Bildung und Weiterbildung besteht. Die Zugriffszahlen bei YouTube belegen den wachsenden Bedarf. Weiterlesen

Das Wer-Weiss-Was-Netzwerk

Die Moodle-Lernplattform „wer-weiss-was.net“ unterstützt drei Videokonferenz-Plattformen. Einschreiben kann sich, wer über die Videokonferenzplattformen alfaview, Blizz oder Zoom mit anderen Teilnehmern oder dem Organisator und Autor der angebotenen 21 Kursen interagieren möchte. Das direkte Gespräch am geteilten Bildschirm ist oftmals zielführender als lange Diskussionsstränge in Foren oder per E-Mail. Weiterlesen

Aufklärung ohne Phrasen

„Die Funktion der Erwachsenenbildung ist die „Aufklärung ohne Phrasen“[50]. Der heutige Festakt gibt Gelegenheit, daran zu erinnern – gerade an diesem historisch aufgeladenen Ort. Nehmen wir diesen Bildungsauftrag in gemeinsamer Verantwortung an! Das Grundgesetz haben wir dabei auf unserer Seite!“ Quelle: Festvortrag von Andreas Voßkuhle https://www.volkshochschule.de/verbandswelt/100-jahre-vhs/festrede-zum-jubilaeum.php

Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) nimmt seine Festredner nicht ernst. Fehlentscheidungen gehen zu Lasten der Steuerzahler und der VHS-Teilnehmer. Der DVV hat 2018 eine fatale Fehlentscheidung bei der Beschaffung von Videokonferenzsoftware getroffen und ist noch immer nicht in der Lage, diese angemessen zu korrigieren.

Zitat: „bedingt durch die Corona-Krise haben wir alle in den letzten Wochen neue, teilweise frustrierende, aber auch sehr schöne Erfahrungen im digitalen Raum gemacht. Heute möchte ich das Thema edudip aufgreifen und zur Lage und zum Ausblick informieren.“ Quelle: https://www.volkshochschule.de/verbandswelt/service-fuer-volkshochschulen/konferenzfunktion-edudip-lage-und-ausblick.php

EduDip wurde für Webinare entwickelt und nicht für unterrichtswirksame Videokonferenzen im Klassenverband. Das ist offensichtlich selbst dem Unternehmen nicht klar. Es verfasste ein Schreiben und gelobt Besserung. Quelle: https://www.edudip.com/blog/unsere-massnahmen-fuer-verlaesslichkeit-und-stabilitaet/

Ein Bußbrief ändert nichts am falschen Ansatz. Wenn VHS eine DSGVO-konforme Plattform benötigen, mit der man im Klassenverband Videokonferenzen durchführen kann, muss eine neue Beschaffungsentscheidung gefällt werden. Zwei in Deutschland entwickelte Produkte kommen in Frage und werden derzeit kostenlos bereitgestellt. Den Test dieser Produkte sollte man jetzt mit interessierten VHS durchführen, die schon EduDip Erfahrung haben. Im Laufe des Sommers kann man die Bereitstellungskosten mit den Anbietern verhandeln und eine Revision der Fehlentscheidung vornehmen.

Ich hatte diese Produkte schon bei vhs im Einsatz. Am 27.01.2019 habe ich den Beitrag „EduDip bietet zu wenig für Online-Seminare“ im Webconferencing-Forum des DVV hinterlassen und Ablehung zu meinen Verbesserungsvorschlägen erhalten. Mein Beitrag „Digitale Weiterbildung durch Webconferencing“ vom 23.1.2020 löste einen Sturm der Entrüstung bei VHS-Granden aus. Die Auseinandersetzung endete damit, dass man mir die Schreibrechte entzog und den regionalen VHS nahelegte, mir keine weiteren Aufträge zu erteilen.

Wenn sachliche Kritik an von Steuergeldern mitfinanzierten Einrichtungen unerwünscht ist, müssen die Verantwortlichen ausgetauscht werden. Ich bin gespannt, ob und wann das geschieht. Meine Einlassung zu EduDip im folgenden Video ist der Abschluss meiner Keynote von 9. 12.2019 dessen vollständige Länge 28 Minuten beträgt.