Die DDR-Sozialisation und das Corona-Hoch jenseits des ehemaligen Eisernen-Vorhangs in Europa

Geoinformationssysteme und Datenanalysen belegen die Langzeitwirkungen der DDR-Sozialisation auch in der aktuellen Pandemie. Das Dashboard des RKI zeigt das anschaulich zum 32. Jahreswechsel nach dem Mauerfall. Der sichtbare Umriss der früheren DDR ist kein Zufall, sondern Folge von früher berechtigtem Misstrauen in staatliches Handeln, d.h. staatlich angeordnetem Doping bei Sportlern und dem Zwang zu Impfungen.

Der Autor ist seit seiner Diplomarbeit mit geophysikalischen Datenanalysemethoden vertraut und berät seit vielen Jahren Unternehmen bei komplexen Anwendungen zum Thema Excel. Seine Hypothese lautet: Wenn die DDR-Sozialisation beim Impfen in Deutschland nachweisbar ist, wird das auch in Europa so sein. Die Menschen östlich des ehemaligen „Eisernen Vorhangs“ werden ebenso von früheren staatlichen Zwangsmaßnahmen geschädigt sein, wie die Ostdeutschen.

Die notwendigen Daten zur Impfkampagne und den Corona-Toten werden von der Johns-Hopkins-Universität von nationalen Gesundheitsorganisationen wie dem RKI abgerufen und zusammengestellt. Die bei der Oxford-Universität angesiedelte Online-Publikation publiziert diese Daten ebenso wie viele andere Datensammlungen über die historische Entwicklung der Lebensverhältnisse der Menschheit. Nach dem Download der Daten im Excel-Format können die Tools der verbreiteten Software zum Einsatz kommen. Hier sind es die Pivot-Tabellen, welche zur Extraktion der Daten benötigt werden. Die Sortierung des Extrakts belegt die Hypothese: Östlich des ehemaligen Eisernen-Vorhangs haben wir die geringsten Impfquoten und die höchsten Sterbequoten bezüglich der Corona-Pandemie. Das Video zeigt die kompletten Abläufe der Analyse in 36 Minuten. Damit Interessenten alles wie im Video nachvollziehen können, wird die Excel-Arbeitsmappe mit dem Download vom 29.12.2021 bereitgestellt: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/12/owid-covid-data-1.xlsx

Die Zweipunkteform macht Impferfolge sichtbar

Impfgegner kann man in Verirrte, Verwirrte, Verschwörungsgläubige und Menschen ohne hinreichende Bildung in Analytischer Geometrie aufteilen. Wem die Bildung in den MINT-Fächern fehlt und wer die Zusammenhänge mit Hilfe der Mathematik nicht erkennen kann, der findet bei Querdenkern und Anthroposophen die gewünschten anspruchslosen Erklärungen. Die Verwirrtheit ist in den ehemaligen Ostblockländern und den neuen Bundesländern ausgeprägter, entsprechend schlecht ist die Impfbereitschaft und um so höher die Zahl der Corna-Toten. Wem vor 1990 von autoritären Regimes Vorschriften gemacht wurden, die nur Bevormundung und Unfreiheit bedeuteten, der ist auch Jahrzehnte später noch so geprägt und empfindet es als Freiheitskampf, NEIN zum Impf-Angebot des Staates sagen zu können. Der Vergleich der Daten von alten und neuen Bundesländer belegt solche Vermutungen. Mit den Mathematik-Kenntnissen der Oberstufe und unter Zuhilfenahme von Kalkulationssoftware wie Excel kann jeder selbst nachprüfen, dass das Impfen drastisch die Risiken reduziert, welchen wir in immer neuen Corona-Wellen ausgesetzt sind. Zum Einstieg in das Thema eignet sich die Zweipunkteform für Geradengleichungen und die Vermutung eines linearen Zusammenhanges zwischen dem Impfen und verminderter Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben. Im Video wird mit der Zweipunkteform anhand der Daten von Sachsen und Schleswig-Holstein begonnen. Die Daten in der Excel-Arbeitsmappe sind vom 15,12. 2021. Diese Mappe kann heruntergeladen werden: Impferfolg-mit-der-Zweipunkteform-darstellen.xlsx
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Super Angebot mit Optimierungspotenzial in Wabern

In Wabern gibt es die Impfung ohne Terminvereinbarung für alle, die mindestens 12 Jahre alt sind. Wer am Ende der abgebildeten Schlange vor dem Bahnhof steht, muss sich bis zum Einstich noch ungefähr eine Stunde gedulden. Das ist bei kaltem und nassen Wetter sehr unangenehm.

Vorschläge zur Verminderung von Risiken und vertaner Zeit:

  • Installation einer Webcam zur Abschätzung der Wartezeit
  • Veröffentlichung der aktuellen Wartezeit auf eine Website – ähnlich einem Staumelder
  • Ausgabe von Wartemarken – ähnlich wie an manchen Fleischtheken

Wenn man sich spontan und ohne Terminvereinbarung impfen lassen kann, wird man auch manchen Zögernden überzeugen können. Die Aussicht, nicht als Gefahrenquelle zu gelten und statt dessen schnell ins normale Leben zurückkehren zu können ist wohl doch ein großer Motivationsschub.

Die Impfpflicht wird wohl sowieso kommen müssen, weil viele weitere Wellen von der Wirtschaft und der Gesellschaft nicht nicht zu verkraften sind.

Details zu den Angeboten der Umgebung: https://www.schwalm-eder-kreis.de/Aktuelles-1/Impfangebote-im-Schwalm-Eder-Kreis.htm?

Corona, Kausalitäten und Korrelationen

 

Die Corona-Pandemie ist auch eine Herausforderung für die Numerische Mathematik. Wie schätzt man ab, wann eine ausreichende Impfquote gegeben ist? Wie schätzt man die zu erwartende Zahl der Toten ab, falls kein Impfstoff verfügbar wäre?

Im bekannten Kalkulationstool „Excel“ sind Prognosen auf der Basis von x-y-Diagramm-Darstellungen möglich. Vorhersagen auf der Basis von Stichproben überfordern Menschen mit wenig Neigung zu MINT-Fächern. Wer Kausalitäten nicht erkennen kann oder will, wandert eventuell ins Lager von Impfgegnern und Verschwörungsgläubigen. Deren Fantasien und Einlassungen setzen weder Intelligenz voraus noch valide Fakten. Ihre angeblichen Tatsachenberichte bewegen sich auf dem Niveau des 1486 veröffentlichten Hexenhammers vom Inquisitor Heinrich Kramer. An die Stelle des Teufels und der menschen-verderbenden Hexen sind Bill Gates und seriöse Wissenschaftler getreten, welche die Weltherrschaft übernehmen wollen.

Das oben eingebundene Video ist für Menschen gedacht, welche Excel zur Lösung von Aufgaben aus der numerischen Mathematik nutzen möchten.

Die im Video verwendete Arbeitsmappe kann herunter geladen werden: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/12/Corona_Kausalitaet_und_Korrelationen.xlsx

Der mathematische Hintergrund kann über die Links zu passenden Fundstellen betrachtet werden. Die erwähnte Methode der kleinsten Quadrate hat Gauß schon 1795 im Alter von 18 Jahren entwickelt. Diese heutige Bezeichnung wurde jedoch erst später eingeführt. Gauß nannte sein Verfahren „Ausgleichsrechnung“ und setzte es später für die Geodäsie und für die Bahnbestimmung von Planetoiden ein. Die Ortung von Kleinstplaneten erforderte viele Messungen und zeitaufwendige Berechnungen. Computer gab es damals noch nicht. Die Methode von Gauß ist auch für Aussagen zur Corona-Pandemie und der Wirksamkeit der später gestarteten Impfkampagnen brauchbar.

Im Video oben ist erklärt, wie im vorliegenden Diagramm mit x-y-Wertepaaren eine Trendlinie erzeugt wird. Dazu bietet Excel die Geradengleichung und das Bestimmtheitsmaß R² an. Solche Diagramme unterstützen uns bei der Veranschaulichung der vorliegenden Daten und ermöglichen Prognosen.

Wer ein MINT-Fach studiert, wird zum tieferen Verständnis passende Vorlesungen und Seminare zur Numerischen Mathematik besuchen, um die Herleitung nachzuvollziehen. Entscheidend für das Verständnis von Kausalitäten und Korrelationen ist die Präsentation von Ergebnissen auf Basis vorhandener Stichproben-Daten. Im Beispiel sind es die Inzidenzen, die Sterbezahlen und die Impfquoten in den 16 Bundesländern. Excel wird als „Blackbox“ eingesetzt: Datensätze werden als Matrix für X- und Y-Wertepaare eingesetzt und Excel liefert die zugehörige Gleichung unter Annahme eines linearen Zusammenhangs einschließlich des ermittelten Bestimmtheitsmaßes. Die gezeigten Berechnungen und Diagramme belegen anschaulich die Richtigkeit der Aussagen der Fachleute:

„Steigende Impfquoten bewirken sinkende Inzidenzen und weniger Covid-19-Tote“

Das Besondere an der Arbeitsmappe ist, dass man die Daten selbst zusammengestellt hat und die Prognosen nachvollziehen kann. Die seit Jahrhunderten entwickelte Methodik der Mathematik ist allgemein bewährt und zeigt auch: Impfdurchbrüche sind kein Argument, sich nicht impfen zu lassen. Sie bilden ein statistisches Restrisiko, welches durch Impfen nicht völlig ausgeschlossen, sondern erheblich reduziert wird. Die Wahrscheinlichkeit, als Geimpfter am Impfdurchbruch zu sterben ist um Größenordnungen kleiner als bei den Ungeimpften.

FAZIT: Glaubt nicht an die Publikationen von Querdenkern und Verschwörungsideologen, sondern an das was wissenschaftlich belegbar ist. Wer noch nicht sehr alt ist, keine gesundheitlichen Risiken hat und entsprechend den Empfehlungen geimpft ist, hat ein Risiko in der Größenordnung, welches man auch hat, wenn man sich im Straßenverkehr bewegt. Wer dort vorsichtig ist und die Regeln respektiert, wird kaum zu Schaden kommen. Wissen um Risiken ist überall nützlich und kann transferiert werden.

Datenanalyse-Workshop zur Einschätzung persönlicher Covid-19-Risiken

In unserem Land wird bei BioNTech der nachhaltigste Impfstoff entwickelt und produziert. Dennoch steht der nächste Lockdown kurz bevor. Oft belächelte Südländer der EU liegen dank ihrer Corona-Politik bei Inzidenzen unter 100. Deutschland liegt seit dem 15. November über 300. Im kostenlosen Workshop von Konrad Rennert werden die aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität (JHU) analysiert und in Diagrammen und Kartogrammen aufbereitet.

Unbegreifliche Inkompetenz in der Politik und bei den Massenmedien

Impfstoff ist seit Monaten in ausreichendem Maße vorhanden, seine Wirksamkeit ist unbestreitbar. Die beobachtete Inkompetenz bei den Entscheidungsträgern hat viele Namen: Wenn schon der Stellvertreter des bayrischen Ministerpräsidenten Monate braucht, bis er den Sinn der Impfung erkennt, scheint Markus Söder trotz permanenter Präsenz in den Medien wenig überzeugend zu sein. Das belegen bayrische Inzidenzen, wie sie sonst nur in AfD-Hochburgen in Sachsen und Thüringen zu beobachten sind.

Differenzierende Darstellungen der Risikogebiete und der Risikogruppen werden in unseren Massenmedien kaum kommuniziert. Wenn man davon ausgeht, dass sowohl das Volk als auch dessen gewählte Volksvertreter ihre Informationen bestenfalls aus den öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten als auch aus der Tagespresse beziehen, wird klar, warum die Verwirrungen und Verirrungen so groß wurden.

Fakt ist: Nur eine Handvoll gesunder Kinder ist seit Ausbruch der Pandemie in Deutschland an Corona gestorben. Die größte Bedrohung der Kinder ist immer noch der Straßenverkehr. Kinder werden geimpft, damit sie die alten Menschen nicht mit einem Virus infizieren, der für sie selbst fast nie tödlich ist. Vor lauter Solidarität mussten sie monatelang auf Kontakte in Kita und Schule verzichten. Eine Impfpflicht für alle Kontaktpersonen, die das ohne nennenswerte Risiken verkraften, wäre das einzig richtige, um Kinder nicht noch weiter durch Corona-Beschränkungen zu schädigen.

Wenn unsere wichtigsten Medien die Faktenlage vollständig beschrieben hätten, wäre die Elternschaft frühzeitig aktiv geworden, um Schaden von den Kindern abzuwenden.

Hauptnachrichtensendungen und die Tagespresse vergleichen nur Inzidenzen, Tote und Intensivbettenbelegung. Die Altersstruktur der Betroffenen kommt kaum vor. Ob das Inkompetenz oder Absicht war, ist nicht ersichtlich. Auf jeden Fall ist mangelhafte Information der Nährboden für wilde Spekulationen über den Grund und die Folgen der Pandemie. Der Wunsch nach besserer Aufklärung wurde dann leider eher von Querdenkern, sonstigen Verschwörungstheoretikern und der AFD bedient. Deren unsägliche Propaganda schlägt sich jetzt in deren Hochburgen in Sachsen, Thüringen und Bayern nieder.

EU-Länder, in denen schnell und konsequent gehandelt wurde, haben durch hohe Impfquoten weniger Probleme.

Impferfolge sind mit Fakten vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität (JHU) belegbar.

Workshop zur Stärkung der Urteilsfähigkeit

Mit dem Wissen aus der Mathematik und der Statistik aus der Oberstufe ist man gut gerüstet, um am Workshop teilzunehmen. Die Quelldaten von RKI und JHU werden analysiert und in Diagrammen und Kartogrammen dargestellt.

Der kostenlose Workshop mit dem Diplom-Physiker und E-Learning-Trainer Konrad Rennert findet vom 16. bis 30.12. 2021 statt. In einem Content-Management-System auf Basis von WordPress werden den Teilnehmer für die gesamte Dauer Erklärvideos zur Vorbereitung auf die Videokonferenzen bereitgestellt. In den Videokonferenzen werden nicht nur Fragen zu den Erklärvideos beantwortet, sondern auch die Interpretation der dargestellten Daten diskutiert: Mit Hilfe des ermittelten Korrelationskoeffizienten können Aussagen geprüft werden, ob das Sterberisiko in AfD-Hochburgen größer ist, oder ob sonstige Eigenschaften mit der Mortalitätsrate korreliert sind.

Voraussetzung zum Zugang zur Plattform https://workshop1.konrad-rennert.de ist die Anmeldung per E-Mail an workshop@konrad-rennert.de

Das Programm finden Sie ab sofort auf der Seite https://konrad-rennert.de/workshop1-covid-19-daten-analysieren-und-darstellen

Workshop1: Covid-19 Daten analysieren und darstellen

Die Stoffvermittlung geschieht über Erklärvideos. Die Diskussion der Daten und ihre Interpretation läuft in Videokonferenzen, welche von den Teilnehmern oder dem Organisator angesetzt werden. Konrad Rennert leitet am 16.12. um 17 Uhr die Auftaktveranstaltung. Bis zur Abschlussbesprechung am 30.12. um 17 Uhr werden über Forumseinträge weitere Videokonferenzen vereinbart. Die Themen und die Dauer orientieren sich am Bedarf der Teilnehmer.

Inhalt

Die Stoffvermittlung geschieht ab sofort mit jederzeit abrufbaren Erklärvideos

  • Nutzung der Plattform https://workshop1.konrad-rennert.de als Forum und zur Vor- und Nachbereitung von Gruppenarbeit in Videokonferenzen
  • Import der Daten vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität (JHU)
  • Diagramme und Kartogramm-Darstellung von Daten
  • Bestimmung von Korrelationskoeffizienten

Die Anwendung des vermittelten Stoffes findet für angemeldete Teilnehmer in Videokonferenzen statt. Das Auftaktmeeting ist am 16.12. mit einer Dauer von ca. 2 Stunden angesetzt. Die TOPs:

  • Kurzvorstellung des Leiters und der Teilnehmer, welche bereit sind, in den Gruppenräumen zu moderieren
  • Diskussion der Netiquette im Forum und bei den Videokonferenzen
  • Die Bedeutung aussagekräftiger Profil-Einträge für die Zusammenarbeit
  • Beantwortung von Fragen zu den bereits vorhandenen Erklärvideos

Bedarfs-Meetings der Teilnehmer sind jederzeit auf Basis von Forumseinträgen möglich. Der Organisator nimmt teil, wenn das notwendig ist.

Abschluss-Meeting

  • Bilanz der Leitung und der Gruppensprecher
  • Diskussion über mögliche Fortsetzungen mit anderen Themen

Leitung

Anmeldung

Per formloser Email mit dem gewünschten Benutzernamen an folgende Adresse: workshop@konrad-rennert.de

Das Zugangspasswort geht spätestens am 16. 12. 2021 mit der Terminbestätigung ein.
Bei weniger als 5 Teilnehmern wird der Workshop abgesagt. Bei mehr als 50 Anmeldungen wird die Gruppe für die Auftaktveranstaltung geteilt.

Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich.

Lernumgebung: Home-Office

Hardware-Voraussetzungen:

Ein Notebook oder videokonferenztauglicher PC mit Headset.
Ein 2. Monitor zur Erweiterung der Anzeige ist wünschenswert.

Software-Voraussetzungen:

Office-Software: Microsoft 365 für Schule, Studium, Arbeit und Privat oder gleichwertige Software.

Ein Browser zur Nutzung der bereitgestellten Lernplattform und der Installation der kostenlos bereitgestellten Videokonferenzsoftware alfaview® oder Zoom. Wegen des besseren Datenschutzes und der besseren Gruppenarbeitsmöglichkeiten starten wir mit alfaview®: https://alfaview.com/de/
Wenn die Zahl der Anmeldungen für Zoom hoch ist, werden auch Zoom-Videokonferenzen stattfinden.

Hinweis: Die Teilnehmer können untereinander über beliebige Plattformen kommunizieren. Die Leitung nutzt jedoch nur alfaview® und Zoom. Für beide Videokonferenzplattformen stehen Anleitungen und kostenlose Testmöglichkeiten bereit.

Denkwerkstatt: Datenanalyse mit Excel-Kartendiagrammen

(Pressemitteilung) Der kostenlose Workshop per Videokonferenz richtet sich an Menschen mit Interesse an investigativer Berichterstattung im Kontext der Geowissenschaften, MINT-Fächer, Medizin und Gemeinschaftskunde. Ziel ist es anspruchsvolle, fächerübergreifende Weiterbildung im Homeoffice anzubieten. Das geschieht an konkreten Fallbeispielen aus den frei zugänglichen Datenpools von Universitäten, staatlichen Einrichtungen und der Wikipedia. Zum Einsatz kommt bekannte Office-Software in Kombination mit Videokonferenzen und Content-Management-Systemen.

Mit aktuellen Versionen des Tabellenkalkulationsklassikers Excel können Kartendiagramme erzeugt werden.

Kartendiagramme verwenden neben einer Spalte mit geographischen Bezeichnungen (Ländern, Bundesländern, PLZ usw.) eine weitere Spalte mit Zahlen. Die Kombination wird sowohl farblich als auch betragsmäßig in der Karte dargestellt, wie es das Bild zeigt.

Spätfolgen der deutschen Teilung sichtbar machen

Im Beispiel sieht man in der linken Bildhälfte die deutschen Bundesländer mit den AfD-Stimmenanteilen bei der Bundestagswahl 2021. Komplementär dazu sieht man in der rechten Bildhälfte die Impfquoten von Jugendlichen. In beiden Hälften ist der Umriss der ehemaligen DDR gut zu erkennen, weil sich die Daten von alten und neuen Bundesländern signifikant unterscheiden.

Fakten und Interpretationsmöglichkeiten

Jeder Interessent kann sich die Excel-Arbeitsmappe von dieser Website ab sofort herunterladen https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/11/AfD-Corona-Kartogrammdarstellungen.xlsx und die dargestellten Zusammenhänge in den Darstellungen nachvollziehen.

Am 16. Dezember findet um 17 Uhr der Auftakt zum Workshop als Online-Meeting mit der DSGVO konformen Videokonferenz-Software alfaview (r) statt. Bei Bedarf gibt es Wiederholungen der Auftaktveranstaltung. Sie können bei entsprechender Nachfrage auch als Zoom-Videokonferenz stattfinden.

In der Arbeitsmappe finden Sie Hyperlinks zu den plausiblen Erklärversuchen der ehemaligen Eiskunstläuferin Katarina Witt und des in Ost-Berlin geborenen Schriftstellers und Drehbuchautors Thomas Brussig. Beide erklären die Unterschiede zwischen Ost- und West durch die negativen Erfahrungen mit staatlicher Bevormundung in der DDR. Jetzt erinnern die aktuellen staatlichen Maßnahmen an die Vorwendezeit, die man noch in schlechter Erinnerung hat. Protestwahl und Ablehnung von Impfangeboten erscheinen als Widerstandsakt gegen den Staat. Die negativen Folgen dieser Trotz-Reaktionen sind besonders in Sachsen und Thüringen an der großen Zahl der Corona-Toten zu beobachten. Diese undifferenzierte Protesthaltung scheint nur in Mecklenburg-Vorpommern nicht ausgeprägt zu sein.

Die West-Ost-Anomalie ist durch die Spätfolgen der jüngeren Geschichte zu begründen. Das in Deutschland zu beobachtende Nord-Süd-Gefälle ist dadurch nicht zu erklären. Im Norden gibt es mehr Impfungen und im Süden mehr Tote. Der Zusammenhang zwischen der Zahl der Impfgegner und der Zahl der Toten ist offensichtlich. Eine Erklärung für schwache Impfquoten im Süden könnte mit dem hektischen Aktionismus der Landesregierungen zusammenhängen. Ministerpräsident Söder redet viel über Corona, aber noch nicht einmal sein Koalitionspartner Aiwanger lässt sich impfen. Die Bevölkerung der Nordländer wird weniger durch derartige Widersprüche verunsichert und hat höhere Impfquoten.

Datenmaterial für ähnliche Analysen und Interpretationen auf Basis von Kartogrammen liefert die in Oxfort verortete Online-Publikation „Our World in Data“. Damit lassen sich nicht nur die Covid-19 Pandemie darstellen, sondern auch die Entwicklungen rund um den Klimawandel. Konrad Rennert als Organisator des Workshops hat ein Physikstudium mit einer Diplomarbeit in der Angewandten Geophysik abgeschlossen. Seit 35 Jahren arbeitet er in der Weiterbildung, wobei er seit 5 Jahren ausschließlich Kurse, Seminare und Beratung per Videokonferenz durchführt.

Sein Workshop soll klären, ob es einen Bedarf an Weiterbildungsmöglichkeiten zu anspruchsvollen Themen rund um die Einsatzmöglichkeiten von Excel gibt.

Wer Interesse am Thema hat, erhält nach formloser Anfrage an workshop@konrad-rennert.de den Zugangslink zur Videokonferenz. In der Antwortmail wird auch informiert, wie man sich kostenlos mit der Videokonferenzsoftware vertraut machen kann und die eigene Ausrüstung testet, ob sie zur Weiterbildung im Home-Office geeignet ist.

Covid-19 anomalies and geophysics

The WHO manipulates us with suppressed facts, to make BioNTech patents worthless. Journalists of German Tagesschau-News and Spiegel-Magazine multiply the coup because there obviously nobody can analyze and understandably represent the daily updated data of the Johns Hopkins University in the complete context.

Applied geophysics is practice-oriented and examines, among other things, anomalies and evaluates the data of catastrophes, which can be measured all over the earth. Around 1900, the first statements about the structure of the earth’s crust, mantle and core could be made by analyzing data from terrible earthquakes. Konrad Rennert dealt with the evaluation of geophysical data and their interpretation in his diploma thesis 40 years ago. As an IT expert, he is now transferring procedures familiar from physics to the evaluation of pandemic data. In this way, pandemic anomalies can be measured and analyzed. For background, a comparison from applied geophysics and meteorology:

At the beginning there is the measurement of data with seismographs, magnetometers, gravimeters, and barometers at defined locations on the earth’s surface.

The measured data are made comparable in standardized form. The air pressure, for example, is converted to sea level to determine the movements in high- and low-pressure areas and to present them in weather maps.

By converting to a level, air pressure measured in mountainous areas or from the air can also be compared with the pressure measured at sea level.

Similar procedures for comparability and presentation are required for Covid-19 data collected globally:

Pandemic data, i.e., daily counts of newly infected persons, infections resulting in death, and vaccinations administered, are collected by national institutes such as the RKI and transmitted to a central collection point such as Johns Hopkins University.

Based on each country’s population, its data are made comparable. One takes the number of new infections, fatal courses, and vaccinations and divides them by the country’s population and smooths the values over 7 days. The result is a ratio, e.g., new infected per million, deaths per million, or vaccinated as a percentage.

With the rule of three, students learn one of the most important basic tools in mathematics to make data comparable. The familiar procedure also applies to comparing Covid-19 data from countries with different populations. After converting to a common base, one can compare U.S. data with data from Kenya, Ireland, or Peru.

In science, an anomaly is defined as a condition that deviates from what is expected. Identifying and properly dealing with anomalies allows for predictive action.

Knowledge of higher mortality among at-risk groups led to prioritization for the duration of vaccine shortages in Germany and many other countries at the beginning of 2021. Around Easter 2021, there was a vaccination rate of about 6% in Germany. Very old and sick people were largely vaccinated at this time because of prioritization. It can be seen from the ratio of infections to deaths that the proportion of deaths around Easter had fallen by about 75% compared with the previous year.

The prioritization of the groups of people to be vaccinated was therefore important and correct. This must now also be done globally. This can be done by comparing the globally measured figures and converting them to daily deaths per million and country. Thus, one can compare the numbers of Europe and America with those of Africa.

If you look closely at the world map of daily Covid-19 deaths, you will notice an anomaly in Africa: vaccination rates are often less than one percent of the population. But the current death rate in Europe and the Americas is still 10 to 100 times that of Africa’s unvaccinated population.

The WHO director is looking only at vaccine distribution and ignoring real-world ratios in death rates. His actions allow for two interpretations: 1. he is not familiar with the normalized case numbers and thus incompetent. 2. he knows the figures and deliberately ignores them to create sentiment against countries where there is highly developed biotechnology.

Biotechnology is the innovation engine and the growth industry of the 21st century, where China has not yet caught up with the Europeans. For countries that want to save the costs of research and development in favor of competitive advantages, the permanent demands of WHO Director Tedros Adhanom Ghebreyesus are an absolute stroke of luck. His speeches have even more lasting impact because both our media and the Fridays for Future movement repeat the statements unreflectively without paying attention to the anomalies in global death rates. Frequent repetition by prominent figures suggests that the WHO is right with its incompletely presented facts and that it is time to expropriate the European patent holders. The US President has already been stormed, the German Chancellor not yet: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125563/Debatte-um-Impfstoffpatente-vor-Treffen-von-Merkel-und-Biden

Based on his experience in evaluating data, Konrad Rennert offers an online course with face-to-face sessions via video conference. The target group is journalists and young activists with basic Excel skills who want to objectify the reporting on future world health summits based on “Data on COVID-19 (coronavirus) by Our World in Data”. At the end of the training initiative, which is scheduled to last two months, all participants should be able to evaluate the available data from “Our World in Data” and present the results in a generally understandable way. The cost of access to the shared online platform with permanent video conferencing is 99 EUR.

More details: https://konrad-rennert.de/initiative-zur-covid-19-datenanalyse

Covid-19-Anomalien und die Geophysik

Die WHO manipuliert uns mit unterschlagenen Fakten, um BioNTech-Patente wertlos zu machen. Journalisten von Tageschau und Spiegel vervielfältigen den Coup, weil dort offensichtlich niemand die täglich aktualisierten Daten der Johns-Hopkins-Universität im kompletten Kontext analysieren und verständlich darstellen kann.

Die Angewandte Geophysik ist praxisorientiert und untersucht unter anderem Anomalien und wertet die Daten von Katastrophen aus, welche auf der ganzen Erde zu messen sind. Um 1900 konnten durch die Analyse von Daten fürchterlicher Erdbeben erste Aussagen über den Aufbau von Erdkruste, Erdmantel und Erdkern gemacht werden. Konrad Rennert hat sich vor 40 Jahren in seiner Diplomarbeit mit der Auswertung geophysikalischer Daten und deren Interpretation beschäftigt. Als IT-Fachmann transferiert er jetzt die aus der Physik gewohnten Vorgehensweisen auf die Auswertung der Pandemie-Daten. So können Anomalien zur Pandemie vermessen und analysiert werden. Zum Hintergrund ein Vergleich aus der Angewandten Geophysik und Meteorologie:

Am Anfang steht die Messung der Daten mit Seismografen, Magnetometern, Gravimetern und Barometern an definierten Orten der Erdoberfläche.

Die gemessenen Daten werden in normierter Form vergleichbar gemacht. Der Luftdruck wird z.B. auf die Meereshöhe umgerechnet, um die Bewegungen bei Hoch und Tiefdruckgebiete zu bestimmen und in Wetterkarten zu präsentieren.

Durch die Umrechnung auf ein Niveau kann auch der im Bergland oder aus der Luft gemessene Luftdruck mit dem auf Meereshöhe gemessenen Druck verglichen werden.

Ähnliche Vorgehensweisen zur Vergleichbarmachung und Darstellung sind bei den global erfassten Covid-19 Daten erforderlich:

Pandemie-Daten, d.h. die täglichen Zählungen von Neuinfizierten, Infektionen mit Todesfolge und durchgeführten Impfungen werden von nationalen Instituten wie dem RKI erfasst und an eine zentrale Sammelstelle wie der Johns-Hopkins-Universität übermittelt.

Auf Basis der Einwohnerzahl jedes Landes werden dessen Daten vergleichbar gemacht. Man nimmt die Zahl der Neuinfektionen, der tödlichen Verläufe und der Impfungen und teilt sie durch die Einwohnerzahl des Landes und glättet die Werte über 7 Tage. Das Ergebnis ist eine Verhältnisangabe, z.B. Neuinfizierte pro Million, Tote pro Million oder Geimpfte in Prozent.

Mit dem Dreisatz lernen Schüler eines der wichtigsten Grundwerkzeuge der Mathematik kennen, um Daten vergleichbar zu machen. Das bekannte Verfahren gilt auch für den Vergleich von Covid-19-Daten aus Ländern mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen. Nach der Umrechnung auf eine gemeinsame Basis kann man die Daten der USA mit denen aus Kenia, Irland oder Peru vergleichen.

Eine Anomalie wird in der Wissenschaft als ein Zustand bezeichnet, der vom Erwarteten abweicht. Die Identifizierung und der richtige Umgang mit Anomalien lassen vorausschauendes Handeln zu.

Die Kenntnis der höheren Sterblichkeit von Risikogruppen führte in Deutschland und vielen anderen Ländern zum Jahresanfang 2021 zu einer Priorisierung für die Dauer der Impfstoffknappheit. Um Ostern 2021 gab es in Deutschland eine Impfquote von ca. 6 %. Sehr alte und kranke Menschen waren zu diesem Zeitpunkt infolge der Priorisierung zu großen Teilen geimpft. Am Verhältnis zwischen Infektionen und Todeszahlen ist erkennbar, dass der Anteil an Todesfällen um Ostern um ca. 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken war.

Die Priorisierung der zu impfenden Personengruppen war demnach wichtig und richtig. Das muss jetzt auch global gemacht werden. Das gelingt durch den Vergleich der global gemessenen Zahlen und Umrechnung auf tägliche Tote pro Million und Land. So kann man die Zahlen von Europa und Amerika mit denen Afrikas vergleichen.

Wer sich die Weltkarte mit den täglichen Covid-19 Toten genau anschaut, stellt eine Anomalie in Afrika fest: Die Impfquote liegt oft bei unter einem Prozent der Bevölkerung. Die aktuelle Sterberate in Europa und Amerika ist aber immer noch 10- bis 100-mal so groß wie bei der ungeimpften Bevölkerung Afrikas.

Der WHO-Direktor betrachtet nur die Impfstoffverteilung und ignoriert die realen Verhältnisse bei den Todeszahlen. Sein Handeln lässt zwei Interpretationen zu: 1. Er ist nicht mit den normierten Fallzahlen vertraut und damit inkompetent. 2. Er kennt die Zahlen und ignoriert sie bewusst, um Stimmung gegen Länder zu machen, in denen es eine hoch entwickelte Biotechnologie gibt.

Die Biotechnologie ist der Innovationsmotor und die Wachstumsbranche des 21. Jahrhunderts bei der China die Europäer noch nicht eingeholt hat. Für Länder, welche die Kosten für Forschung und Entwicklung zu Gunsten von Wettbewerbsvorteilen einsparen wollen, sind die permanenten Forderungen des WHO-Direktors Tedros Adhanom Ghebreyesus ein absoluter Glücksfall. Seine Reden wirken umso nachhaltiger, als dass sowohl unsere Medien als auch die Fridays for Future Bewegung  die Aussagen unreflektiert wiederholen ohne dabei die Anomalien bei den globalen Todeszahlen zu beachten. Häufiges Wiederholen von prominenter Seite suggeriert, dass die WHO mit ihren unvollständig präsentierten Fakten Recht hat und dass es an der Zeit ist, die europäischen Patentinhaber zu enteignen. Der US-Präsident wurde schon sturmreif geschossen, die deutsche Kanzlerin noch nicht: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125563/Debatte-um-Impfstoffpatente-vor-Treffen-von-Merkel-und-Biden

Konrad Rennert bietet auf Basis seiner Erfahrungen im Auswerten von Daten einen Online-Kurs mit Präsenzveranstaltungen per Videokonferenz an. Zielgruppe sind Journalisten und junge Aktivisten mit Excel-Grundkenntnissen, welche die Berichterstattung über zukünftige Weltgesundheitsgipfel auf der Basis von „Data on COVID-19 (coronavirus) by Our World in Data“ versachlichen wollen. Am Ende der auf eine Dauer von zwei Monaten angelegten Weiterbildungsinitiative sollen alle Beteiligten in der Lage sein, die verfügbaren Daten von „Our World in Data“ zu bewerten und die Ergebnisse allgemein verständlich darzustellen. Die Kosten für den Zugang zur gemeinsamen Online-Plattform mit permanenter Videokonferenz betragen 99 Euro.

Weitere Details: https://konrad-rennert.de/initiative-zur-covid-19-datenanalyse

Weiterbildungs-Start-Ups gründen

Ansatz und Aspekte zur Gründung von Weiterbildungsinitiativen werden in zwei Videos vorgetragen.

Ein Weiterbildungs-Start-Up (Initiative) ist eine von mindestens einem Initiator moderierte Lerngemeinschaft zu einem festgelegten Thema.
Eine gemeinsame Lernplattform dient zur Bereitstellung von Materialien und zur Koordinierung von Aktivitäten und Videokonferenzen der Teilnehmer.

Der Initiator ist als Organisator für die Administration der gemeinsamen Lernplattform verantwortlich.

Jeder Teilnehmer kann bei diesem offenen Ansatz sowohl die Rolle eines Lehrers als auch die eines Lernenden übernehmen.

Jede Initiative kann zu Ausgründungen führen.

Schnupperkonferenzen liefern Informationen über die Motivation möglicher Teilnehmer und über Portfolio und Profil der Initiatoren.

Zugang zur WordPress basierenden Lernplattform https://startup.konrad-rennert.de mit den Terminen und den Trailer-Videos der vorgestellten Weiterbildungs-Initiativen gibt es per E-Mail-Anfrage an startup@konrad-rennert.de

Zugänge und erste Termine gibt es nach den Sommerferien.

Besucher von Schnupperkonferenzen haben die Wahl, ob sie an einer Videokonferenz mit dem DSGVO-konformen alfaview teilnehmen möchten: https://alfaview.com/de/ oder ob sie mit dem weit verbreiteten Zoom videokonferieren: https://zoom.us/de-de/meetings.html