Pressemitteilung: CLIL-Online-Weiterbildung mit fremdsprachigen Untertiteln anbieten

CLIL steht für „Content and Language Integrated Learning“ und bedeutet „Inhalts- und sprachintegriertes Lernen“. Damit ist es ein Ansatz zum Lernen von Inhalten durch den Einsatz einer zusätzlichen Sprache. Die Weiterbildung in Sachen digitaler Technologien eignet sich besonders, weil die Betriebssysteme und die Office-Software weltweit von den gleichen Herstellern kommen und viele Begrifflichkeiten in die meisten Sprachen übernommen wurden. Auch wenn noch nicht alle Zusammenhänge beim Einsatz einer Tabellenkalkulation in einer Fremdsprache im Vortrag des Dozenten verstanden wurden, so erkennt man beim Nachvollziehen, was in der Sprache, die nicht die Muttersprache ist, vermittelt wurde. Sachthemen rund um die Digitalisierung eignen sich für CLIL-Weiterbildung besser als die weniger Handlungs- und Praxis-orientierten Fächer. Unterricht, dessen Gegenstand in erster Linie nicht die zu erlernende Sprache ist, ist dann CLIL, wenn die Unterrichtssprache nicht die Muttersprache ist. Deutsche Arbeitnehmer, welche Online-Kurse zum Thema Office an skandinavischen VHS besuchen, betreiben demnach ebenso CLIL, wie ukrainische Flüchtlinge, die sich mit hinreichenden Deutsch-Kenntnissen an deutschsprachigen Online-Kursen zu Themen im Umfeld der Digitalisierung einschreiben. Weiterlesen

Wunsch und Wirklichkeit bei Online-Weiterbildung

Die Träger von Volkshochschulen sind Gebietskörperschaften, d.h. Gemeinden oder Landkreise und eingetragene gemeinnützige Vereine oder Gesellschaften. Entsprechend ist deren Angebot lokal ausgerichtet. Online-Angebote wirken wie unpersönliche Veranstaltungsverzeichnisse für die nächsten Monate, zu den man sich lange im Voraus anzumelden hat. Oft wollen im Beruf stehende Weiterbildungswillige nicht auf Vorrat lernen, sondern situativ, d.h. nur das, worauf es bei ihnen gerade ankommt: „Just in Time“ und „On Demand“ Weiterlesen

Die Substitution der Volkshochschule durch globale Weiterbildungsplattformen

The substitution of the adult education center by global continuing education platforms Le remplacement du centre d’éducation des adultes par des plates-formes globales de formation continue
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Das Internet wird zum globalen Marktplatz für Weiterbildung nach Maß und entsprechend dem persönlichem Budget.

Im folgenden Storytelling wurden nur die Namen der Beteiligten geändert, jede Ähnlichkeit mit noch lebenden Personen ist nicht ganz zufällig. Weiterlesen

Super Angebot mit Optimierungspotenzial in Wabern

In Wabern gibt es die Impfung ohne Terminvereinbarung für alle, die mindestens 12 Jahre alt sind. Wer am Ende der abgebildeten Schlange vor dem Bahnhof steht, muss sich bis zum Einstich noch ungefähr eine Stunde gedulden. Das ist bei kaltem und nassen Wetter sehr unangenehm.

Vorschläge zur Verminderung von Risiken und vertaner Zeit:

  • Installation einer Webcam zur Abschätzung der Wartezeit
  • Veröffentlichung der aktuellen Wartezeit auf eine Website – ähnlich einem Staumelder
  • Ausgabe von Wartemarken – ähnlich wie an manchen Fleischtheken

Wenn man sich spontan und ohne Terminvereinbarung impfen lassen kann, wird man auch manchen Zögernden überzeugen können. Die Aussicht, nicht als Gefahrenquelle zu gelten und statt dessen schnell ins normale Leben zurückkehren zu können ist wohl doch ein großer Motivationsschub.

Die Impfpflicht wird wohl sowieso kommen müssen, weil viele weitere Wellen von der Wirtschaft und der Gesellschaft nicht nicht zu verkraften sind.

Details zu den Angeboten der Umgebung: https://www.schwalm-eder-kreis.de/Aktuelles-1/Impfangebote-im-Schwalm-Eder-Kreis.htm?

Corona, Kausalitäten und Korrelationen

 

Die Corona-Pandemie ist auch eine Herausforderung für die Numerische Mathematik. Wie schätzt man ab, wann eine ausreichende Impfquote gegeben ist? Wie schätzt man die zu erwartende Zahl der Toten ab, falls kein Impfstoff verfügbar wäre?

Im bekannten Kalkulationstool „Excel“ sind Prognosen auf der Basis von x-y-Diagramm-Darstellungen möglich. Vorhersagen auf der Basis von Stichproben überfordern Menschen mit wenig Neigung zu MINT-Fächern. Wer Kausalitäten nicht erkennen kann oder will, wandert eventuell ins Lager von Impfgegnern und Verschwörungsgläubigen. Deren Fantasien und Einlassungen setzen weder Intelligenz voraus noch valide Fakten. Ihre angeblichen Tatsachenberichte bewegen sich auf dem Niveau des 1486 veröffentlichten Hexenhammers vom Inquisitor Heinrich Kramer. An die Stelle des Teufels und der menschen-verderbenden Hexen sind Bill Gates und seriöse Wissenschaftler getreten, welche die Weltherrschaft übernehmen wollen.

Das oben eingebundene Video ist für Menschen gedacht, welche Excel zur Lösung von Aufgaben aus der numerischen Mathematik nutzen möchten.

Die im Video verwendete Arbeitsmappe kann herunter geladen werden: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2021/12/Corona_Kausalitaet_und_Korrelationen.xlsx

Der mathematische Hintergrund kann über die Links zu passenden Fundstellen betrachtet werden. Die erwähnte Methode der kleinsten Quadrate hat Gauß schon 1795 im Alter von 18 Jahren entwickelt. Diese heutige Bezeichnung wurde jedoch erst später eingeführt. Gauß nannte sein Verfahren „Ausgleichsrechnung“ und setzte es später für die Geodäsie und für die Bahnbestimmung von Planetoiden ein. Die Ortung von Kleinstplaneten erforderte viele Messungen und zeitaufwendige Berechnungen. Computer gab es damals noch nicht. Die Methode von Gauß ist auch für Aussagen zur Corona-Pandemie und der Wirksamkeit der später gestarteten Impfkampagnen brauchbar.

Im Video oben ist erklärt, wie im vorliegenden Diagramm mit x-y-Wertepaaren eine Trendlinie erzeugt wird. Dazu bietet Excel die Geradengleichung und das Bestimmtheitsmaß R² an. Solche Diagramme unterstützen uns bei der Veranschaulichung der vorliegenden Daten und ermöglichen Prognosen.

Wer ein MINT-Fach studiert, wird zum tieferen Verständnis passende Vorlesungen und Seminare zur Numerischen Mathematik besuchen, um die Herleitung nachzuvollziehen. Entscheidend für das Verständnis von Kausalitäten und Korrelationen ist die Präsentation von Ergebnissen auf Basis vorhandener Stichproben-Daten. Im Beispiel sind es die Inzidenzen, die Sterbezahlen und die Impfquoten in den 16 Bundesländern. Excel wird als „Blackbox“ eingesetzt: Datensätze werden als Matrix für X- und Y-Wertepaare eingesetzt und Excel liefert die zugehörige Gleichung unter Annahme eines linearen Zusammenhangs einschließlich des ermittelten Bestimmtheitsmaßes. Die gezeigten Berechnungen und Diagramme belegen anschaulich die Richtigkeit der Aussagen der Fachleute:

„Steigende Impfquoten bewirken sinkende Inzidenzen und weniger Covid-19-Tote“

Das Besondere an der Arbeitsmappe ist, dass man die Daten selbst zusammengestellt hat und die Prognosen nachvollziehen kann. Die seit Jahrhunderten entwickelte Methodik der Mathematik ist allgemein bewährt und zeigt auch: Impfdurchbrüche sind kein Argument, sich nicht impfen zu lassen. Sie bilden ein statistisches Restrisiko, welches durch Impfen nicht völlig ausgeschlossen, sondern erheblich reduziert wird. Die Wahrscheinlichkeit, als Geimpfter am Impfdurchbruch zu sterben ist um Größenordnungen kleiner als bei den Ungeimpften.

FAZIT: Glaubt nicht an die Publikationen von Querdenkern und Verschwörungsideologen, sondern an das was wissenschaftlich belegbar ist. Wer noch nicht sehr alt ist, keine gesundheitlichen Risiken hat und entsprechend den Empfehlungen geimpft ist, hat ein Risiko in der Größenordnung, welches man auch hat, wenn man sich im Straßenverkehr bewegt. Wer dort vorsichtig ist und die Regeln respektiert, wird kaum zu Schaden kommen. Wissen um Risiken ist überall nützlich und kann transferiert werden.

Covid-19-Anomalien und die Geophysik

Die WHO manipuliert uns mit unterschlagenen Fakten, um BioNTech-Patente wertlos zu machen. Journalisten von Tageschau und Spiegel vervielfältigen den Coup, weil dort offensichtlich niemand die täglich aktualisierten Daten der Johns-Hopkins-Universität im kompletten Kontext analysieren und verständlich darstellen kann.

Die Angewandte Geophysik ist praxisorientiert und untersucht unter anderem Anomalien und wertet die Daten von Katastrophen aus, welche auf der ganzen Erde zu messen sind. Um 1900 konnten durch die Analyse von Daten fürchterlicher Erdbeben erste Aussagen über den Aufbau von Erdkruste, Erdmantel und Erdkern gemacht werden. Konrad Rennert hat sich vor 40 Jahren in seiner Diplomarbeit mit der Auswertung geophysikalischer Daten und deren Interpretation beschäftigt. Als IT-Fachmann transferiert er jetzt die aus der Physik gewohnten Vorgehensweisen auf die Auswertung der Pandemie-Daten. So können Anomalien zur Pandemie vermessen und analysiert werden. Zum Hintergrund ein Vergleich aus der Angewandten Geophysik und Meteorologie:

Am Anfang steht die Messung der Daten mit Seismografen, Magnetometern, Gravimetern und Barometern an definierten Orten der Erdoberfläche.

Die gemessenen Daten werden in normierter Form vergleichbar gemacht. Der Luftdruck wird z.B. auf die Meereshöhe umgerechnet, um die Bewegungen bei Hoch und Tiefdruckgebiete zu bestimmen und in Wetterkarten zu präsentieren.

Durch die Umrechnung auf ein Niveau kann auch der im Bergland oder aus der Luft gemessene Luftdruck mit dem auf Meereshöhe gemessenen Druck verglichen werden.

Ähnliche Vorgehensweisen zur Vergleichbarmachung und Darstellung sind bei den global erfassten Covid-19 Daten erforderlich:

Pandemie-Daten, d.h. die täglichen Zählungen von Neuinfizierten, Infektionen mit Todesfolge und durchgeführten Impfungen werden von nationalen Instituten wie dem RKI erfasst und an eine zentrale Sammelstelle wie der Johns-Hopkins-Universität übermittelt.

Auf Basis der Einwohnerzahl jedes Landes werden dessen Daten vergleichbar gemacht. Man nimmt die Zahl der Neuinfektionen, der tödlichen Verläufe und der Impfungen und teilt sie durch die Einwohnerzahl des Landes und glättet die Werte über 7 Tage. Das Ergebnis ist eine Verhältnisangabe, z.B. Neuinfizierte pro Million, Tote pro Million oder Geimpfte in Prozent.

Mit dem Dreisatz lernen Schüler eines der wichtigsten Grundwerkzeuge der Mathematik kennen, um Daten vergleichbar zu machen. Das bekannte Verfahren gilt auch für den Vergleich von Covid-19-Daten aus Ländern mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen. Nach der Umrechnung auf eine gemeinsame Basis kann man die Daten der USA mit denen aus Kenia, Irland oder Peru vergleichen.

Eine Anomalie wird in der Wissenschaft als ein Zustand bezeichnet, der vom Erwarteten abweicht. Die Identifizierung und der richtige Umgang mit Anomalien lassen vorausschauendes Handeln zu.

Die Kenntnis der höheren Sterblichkeit von Risikogruppen führte in Deutschland und vielen anderen Ländern zum Jahresanfang 2021 zu einer Priorisierung für die Dauer der Impfstoffknappheit. Um Ostern 2021 gab es in Deutschland eine Impfquote von ca. 6 %. Sehr alte und kranke Menschen waren zu diesem Zeitpunkt infolge der Priorisierung zu großen Teilen geimpft. Am Verhältnis zwischen Infektionen und Todeszahlen ist erkennbar, dass der Anteil an Todesfällen um Ostern um ca. 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken war.

Die Priorisierung der zu impfenden Personengruppen war demnach wichtig und richtig. Das muss jetzt auch global gemacht werden. Das gelingt durch den Vergleich der global gemessenen Zahlen und Umrechnung auf tägliche Tote pro Million und Land. So kann man die Zahlen von Europa und Amerika mit denen Afrikas vergleichen.

Wer sich die Weltkarte mit den täglichen Covid-19 Toten genau anschaut, stellt eine Anomalie in Afrika fest: Die Impfquote liegt oft bei unter einem Prozent der Bevölkerung. Die aktuelle Sterberate in Europa und Amerika ist aber immer noch 10- bis 100-mal so groß wie bei der ungeimpften Bevölkerung Afrikas.

Der WHO-Direktor betrachtet nur die Impfstoffverteilung und ignoriert die realen Verhältnisse bei den Todeszahlen. Sein Handeln lässt zwei Interpretationen zu: 1. Er ist nicht mit den normierten Fallzahlen vertraut und damit inkompetent. 2. Er kennt die Zahlen und ignoriert sie bewusst, um Stimmung gegen Länder zu machen, in denen es eine hoch entwickelte Biotechnologie gibt.

Die Biotechnologie ist der Innovationsmotor und die Wachstumsbranche des 21. Jahrhunderts bei der China die Europäer noch nicht eingeholt hat. Für Länder, welche die Kosten für Forschung und Entwicklung zu Gunsten von Wettbewerbsvorteilen einsparen wollen, sind die permanenten Forderungen des WHO-Direktors Tedros Adhanom Ghebreyesus ein absoluter Glücksfall. Seine Reden wirken umso nachhaltiger, als dass sowohl unsere Medien als auch die Fridays for Future Bewegung  die Aussagen unreflektiert wiederholen ohne dabei die Anomalien bei den globalen Todeszahlen zu beachten. Häufiges Wiederholen von prominenter Seite suggeriert, dass die WHO mit ihren unvollständig präsentierten Fakten Recht hat und dass es an der Zeit ist, die europäischen Patentinhaber zu enteignen. Der US-Präsident wurde schon sturmreif geschossen, die deutsche Kanzlerin noch nicht: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125563/Debatte-um-Impfstoffpatente-vor-Treffen-von-Merkel-und-Biden

Konrad Rennert bietet auf Basis seiner Erfahrungen im Auswerten von Daten einen Online-Kurs mit Präsenzveranstaltungen per Videokonferenz an. Zielgruppe sind Journalisten und junge Aktivisten mit Excel-Grundkenntnissen, welche die Berichterstattung über zukünftige Weltgesundheitsgipfel auf der Basis von „Data on COVID-19 (coronavirus) by Our World in Data“ versachlichen wollen. Am Ende der auf eine Dauer von zwei Monaten angelegten Weiterbildungsinitiative sollen alle Beteiligten in der Lage sein, die verfügbaren Daten von „Our World in Data“ zu bewerten und die Ergebnisse allgemein verständlich darzustellen. Die Kosten für den Zugang zur gemeinsamen Online-Plattform mit permanenter Videokonferenz betragen 99 Euro.

Weitere Details: https://konrad-rennert.de/initiative-zur-covid-19-datenanalyse

Starke Hautpigmentierung reduziert Covid-19-Sterblichkeit

Der Arzt und Universalgelehrte Felix von Luschan forschte nicht nur an der Charité in Berlin, um dort eine Sammlung zu hinterlassen, die bis heute von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aufgearbeitet wird: Als Ethnograph hinterließ er auch die nach ihm benannte Luschan-Skala zur standardisierten Klassifizierung der Hautpigmentierung. Jahrzehnte später wurde die Luschan-Skala in Folge der Verfügbarkeit neuer Technik durch die Fitzpatrick-Skala ergänzt, um die dermatologische Forschung mit numerischen Verfahren zu verbessern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_von_Luschan

https://en.wikipedia.org/wiki/Fitzpatrick_scale

Wahrscheinlich hätte der 1854 geborene österreichische Arzt, Anthropologe, Forschungsreisende, Archäologe und Ethnograph den Zusammenhang zwischen Hautfarbe und der Wahrscheinlichkeit an Covid 19 zu sterben erkannt, wenn er die Weltkarte „Human Skin Colour Distribution“ mit der Weltkarte der Covid 19 Todesfälle der John’s-Hopkins-Universität (JHU) verglichen hätte.

Die frei verfügbare Datensammlung der JHU ermöglicht umfangreiche Untersuchungen. Der direkte Nachweis eines Zusammenhangs mit der Hautfarbe könnte sofort gelingen, wenn bei Erkrankungen oder Todesfällen im Umfeld von Covid 19 der Grad an Pigmentierung dokumentiert würde. Das geschieht jedoch nicht. Es gibt keine Menschenrassen, aber es gibt sehr unterschiedliche Hautpigmentierung. Hellhäutige Menschen mit wenigen Pigmenten bekommen leichter einen Sonnenbrand und haben häufiger ein Melanom als dunkelhäutige Menschen. Aufzeichnungen zur Hautpigmentierung im Zusammenhang mit medizinischer Forschung würden möglicherweise als rassistisch eingestuft. Heutige Forscher mit der Kompetenz eines Felix von Luschan würden damit wahrscheinlich Anfeindungen durch Antirassisten mit vermeintlich guten Absichten riskieren (https://konrad-rennert.de/hat-die-cancel-culture-die-corona-forschung-erreicht).

Für zukünftige Priorisierungen wäre die Berücksichtigung weiterer Merkmale zur Planung globaler Impfkampagnen hilfreich. Bei der aktuellen Impfkampagne wurden nur Risiken bezüglich des Alters und der Vorerkrankungen berücksichtigt. Die bevorzugte Impfung von Risikogruppen hat hierzulande zu einer Entlastung der Krankenhäuser und zu einer Reduzierung der Sterblichkeit geführt. Diese Tatsache zeigt, dass die rasche Identifizierung neuer Risikogruppen sinnvoll ist, um gesundheitliche Folgeschäden und das Sterberisiko zu minimieren, solange unzureichende Impfstoffmengen oder noch keine Medikamente bereit stehen.

Die Abbildung zu diesem Beitrag lässt die gelb hinterlegte Hypothese zu. In Afrika gibt es nur eine nennenswerte Covid-19-Sterblichkeit im Süden und im Norden, wo auch viele hellhäutige Menschen leben. Auf dem gleichen Breitengrad mit vergleichbarem Klima leben in Südamerika mehr hellhäutige Menschen. Ihre Covid 19-Sterblichkeit ist mehr als 20-mal so hoch: Die nach Kontinenten zusammengefassten scheinen die Hypothese zu belegen: „Je heller die Haut, um so größer ist das Covid-19-Sterberisiko“.

Im Karibikstaat Haiti gibt es aus vielerlei Gründen katastrophale Zustände, keine nennenswerte Gesundheitsvorsorge oder Impfquote. Trotzdem gibt es nur eine Covid-19-Sterblichkeit von 41 Toten je Million Einwohner. Dort leben jedoch seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1804 praktisch keine aus Europa eingewanderte Bevölkerung mehr, weil die weißen Plantagenbesitzer enteignet und vertrieben wurden.

Forschung ist Hypothesen-getrieben: Man vergleicht z.B. die Darstellung auf Weltkarten und vermutet Zusammenhänge. Damit formuliert man eine validierbare Hypothese. Zum Beweis der Hypothese müssen im Fallbeispiel Recherchen zur Verteilung der Ethnien von Ländern durchgeführt werden. Liegen belastbare Daten zur Hautfarbe von Patienten und an Covid-19 Verstorbenen in Form von Häufigkeitsverteilungen vor, kann der Korrelationskoeffizient bestimmt werden. Er sollte nahe bei 1 liegen, wenn die im Bild gezeigte Hypothese richtig ist.

Die JHU-Daten zu Covid-19 sind Teil einer Datensammlung aus Oxford. Sie laden zur wissenschaftlichen Analyse ein. „Our World in Data“ https://ourworldindata.org wurde gegründet, um Daten bereit zu stellen, damit durch deren Auswertung Fortschritte bei den größten Problemen der Welt erzielt werden können.

Die Bereitstellung der Daten erfolgt in standardisierten Formaten. So können die Daten von jedem Wissenschaftler mit guten Datenbank-Kenntnissen für beliebige Datenanalysen genutzt werden.

Wer die Covid-19-Daten analysiert hat, kann die gleichen Verfahren auch bei der Auswertung von Daten zur Erforschung des Klimawandels einsetzen.

Konrad Rennert hat vor Jahrzehnten sein Physikstudium mit einer Diplomarbeit zur Analyse geophysikalischer Daten abgeschlossen (https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/05/Diplomarbeit-Konrad-Rennert.pdf ) und danach als IT-Berater und Dozent in der Erwachsenbildung gearbeitet. Nach dem Renteneintritt sucht er die Zusammenarbeit mit Menschen, die sich für die Erforschung von Zusammenhängen interessieren. Seit 5 Jahren führt er Weiterbildung per Videokonferenz durch. So ist die Zusammenarbeit unabhängig vom Standort möglich. Wer sich für das Kompetenzspektrum interessiert, findet bei YouTube oder in der folgenden Tabelle eine Auswahl an Veröffentlichungen:

Datum Veröffentlichung
11.04.2020 Covid 19 schafft Disruption
05.08.2020 Distanz-Coaching für Fortgeschrittene zu Access- und Excel-Themen
13.12.2020 Videokonferenzen mit interaktivem Unterricht am PC
30.01.2021 CourseWare: 365 Tage im Jahr kostenlos verfügbar
27.03.2021 Corona-Datenanalyse
13.04.2021 OWID-Datenanalyse-Seminar mit Excel, Access und PowerPoint
06.05.2021 Korrelationsanalysen lassen chinesische Vakzine schlecht aussehen
08.05.2021 Datenanalyse: Download und Pressemitteilung
18.05.2021 Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?
10.06.2021 Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

zoom@konrad-rennert.de ist die Mail Adresse für den Erstkontakt. Videokonferenzen bieten sich anschließend zur Diskussion von Hypothesen und der zugehörigen Datenanalyse an.

Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

Routineabläufe bei Text- und Tabellenbearbeitung lassen sich schnell mit Makros automatisieren. Schon nach kurzer Zeit sieht man die Effizienzsteigerung und hat vorzeigbare Ergebnisse. Das motiviert zum Einstieg in die VBA-Programmierung. Drei YouTube-Videos zeigen ein komplettes Fallbeispiel zur Erstellung von Vokabularen für Fach- oder Fremdsprachen: [Video1] [Video2] [Video3]

VBA steht für “Visual Basic for Applications” und ist die Makroprogrammiersprache von Office2019 und Microsoft365, d.h. wer Word und Excel nutzt, kann damit effizient programmieren. Weiterlesen

Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?

In unserem Grundgesetz soll der Begriff “Rasse” durch Diskriminierung “aus rassistischen Gründen” ersetzt werden. Die Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sind genetisch betrachtet fast gleich. Beim Vergleich der Corona-Toten scheint es jedoch bezüglich ihrer Hautfarbe sehr große Unterschiede zu geben.

Die Tagesschau zeigt eine Grafik mit Coronavirus-Todesfällen. Auffällig ist, dass Länder mit ausschließlich schwarzer Bevölkerung kaum Todesfälle haben. Am 16. Mai berichtet die ARD-Korrespondentin Anne Demmers aus Haiti unter dem Titel „Kaum Corona – trotz Dauerkrise“, dass die Pandemie die Republik Haiti im Gegensatz zur Dominikanischen Republik kaum getroffen habe. Zum Verständnis dieser Aussage muss man wissen, dass beide Staaten auf der Karibik-Insel Hispaniola liegen.

Haiti ist ärmer und schwärzer (95%) als die Dominikanische Republik, wo nur 70% der Bewohner schwarz sind. In der Dominikanischen Republik gibt es eine ähnliche Verteilung bei den Hautfarben wie in Südafrika. Dort werden 79% den Schwarzen zugeordnet. Nur in zentralafrikanischen Ländern gibt es weniger Coronavirus-Todesfälle: Nigeria hat noch nicht einmal halb so viele Todesfälle wie Haiti. Dort gibt es praktisch keine Weißen.

Wenn es auf einer Insel wie Hispaniola zwei Staaten mit durchlässiger Grenze gibt, spricht alles dafür, dass eine Seuche nicht auf einen Staat begrenzt werden kann und der Anteil an den Todesfällen etwa gleich groß sein müsste. In der Dom.-Rep leben aber mehr als 5-mal so viele hellhäutige Menschen, wie in Haiti. Covid 19-Todesfälle sind 14-mal so häufig wie in Haiti, wo der Lebensstandard und die Hygiene noch viel katastrophaler sind. Zum Vergleich: In Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben mehr als 40-mal größer als in Haiti.

Im Tagesschau-Beitrag ist zu lesen: „…Eine richtige Erklärung hat die (haitianische) Ärztin dafür noch nicht. Ein Forschungsprojekt würde sich derzeit damit befassen. Es könnte zum einen sein, dass die Haitianer in der Vergangenheit so vielen Infektionskrankheiten ausgesetzt waren und daher eine Immunität entwickelt haben…“

Durch die Angst, eine unerwünschte Debatte über die Verschiedenheit der Erbanlagen von Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben auszulösen, spricht kein Arzt oder Forscher aus, was wahrscheinlich ist: „Corona ist hauptsächlich für hellhäutige Menschen tödlich. Sie ist kein Problem schwarz-häutiger Menschen, weil sie offensichtlich gut damit leben und überleben können. Warum sollten sie sich impfen lassen, wenn ihnen nichts passieren wird und das Risiko, an der Impfung zu sterben vergleichbar groß ist, wie das Risiko an der Krankheit selbst zu sterben. Massenhaftes Sterben tritt nur bei nicht-schwarzer Hautfarbe auf.

Die weitgehende Dezimierung der amerikanischen Urbevölkerung nach dem Eindringen der Europäer geschah hauptsächlich durch eingeschleppte Krankheiten, die für Europäer kaum tödlich waren. Darüber gibt es Beiträge, z.B.: „Ethnische Unterschiede in der Immunhämatologie“ https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/ausgaben-2017/td-12017/schwerpunkt-migration-und-medizin/ethnische-unterschiede-in-der-immunhaematologie.html

Aktuell sind hellhäutige Menschen benachteiligt und müssen mit Impfungen ausgleichen, was nicht von der Natur bereitgestellt wird.

Wahrscheinlich ist die Verteilung der Covid-19 Toten kein Problem der Hygiene, sondern der Ethnien. Ein Merkmal bei der Analyse sollte die Hautfarbe der Toten sein. Wegen des zu erwartenden Rassismus-Shitstorms traut sich keine Regierung die Hautfarbe in einer statistischen Erhebung zu den Krankheitsverläufen einzubauen. Damit kann die Johns-Hopkins-Universität auch keine Daten liefern, um Aussagen zu treffen, welche Ethnien mit hoher Priorität geimpft werden sollten: Canceled Science in Folge der Cancel Culture.

cc by Konrad Rennert, 2021

Quellen für diesen Beitrag:

https://www.tagesschau.de/ausland/haiti-259.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Hispaniola

https://de.wikipedia.org/wiki/Haiti#Demografie

https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik#Bevölkerung

https://youtu.be/WUGI3Zbuxg0?t=344