Workshop1: Covid-19 Daten analysieren und darstellen

Die Stoffvermittlung geschieht über jederzeit abrufbare Erklärvideos. Die Diskussion der Daten und ihre Interpretation geschieht in Videokonferenzen, welche von den Teilnehmern oder dem Organisator angesetzt werden. Der Organisationsleiter führt am 16.12. um 17 Uhr die Auftaktveranstaltung durch und leitet am 30.12. um 17 Uhr die Abschlussbesprechung. In der Zwischenzeit kann er über Forumseinträge angefordert werden, z.B. wenn Teilnehmer Fragen haben die nur er beantworten kann, oder wenn Eingriffe wegen Nichteinhaltung der Regeln und der Netiquette notwendig werden.

Inhalt

Stoffvermittlung (asynchron) mit jederzeit abrufbaren Erklärvideos

  • Nutzung der Plattform https://workshop1.konrad-rennert.de als Forum und zur Vor- und Nachbereitung von Gruppenarbeit in Videokonferenzen
  • Import der Daten vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Johns-Hopkins-Universität (JHU)
  • Diagramme und Kartogramm-Darstellung von Daten
  • Bestimmung von Korrelationskoeffizienten

Direkte Kommunikation (synchron) mit Videokonferenzen

Meeting zum Auftakt mit einer Dauer von ca. 2 Stunden

  • Kurzvorstellung des Leiters und der Teilnehmer, welche bereit sind, in Gruppenräumen zu moderieren
  • Diskussion der Netiquette im Forum und bei Videokonferenzen
  • Erläuterung der WordPress-Plattform und Diskussion über die Möglichkeit zur Erstellung aussagekräftiger Profil-Einträge
  • Beantwortung von Fragen zu den Erklärvideos und zu den möglichen Teilnehmermeetings per Videokonferenz (24/7)

Bedarfs-Meetings der Teilnehmer sind jederzeit auf Basis von Forumseinträgen möglich. Der Organisator nimmt teil, wenn das notwendig ist.

Abschluss-Meeting

  • Bilanz der Leitung und der Gruppensprecher
  • Diskussion über mögliche Fortsetzung

Leitung

Lernumgebung: Home-Office

Hardware:

Notebook oder videokonferenztauglicher PC mit Headset. Ein 2. Monitor zur Erweiterung der Anzeige ist wünschenswert.

Software:

Office-Software: Microsoft 365 für Schule, Studium, Arbeit und Privat oder gleichwertige Software.

Browser zur Nutzung der bereitgestellten Lernplattform und der Installation der kostenlos bereitgestellten Videokonferenzsoftware alfaview® oder Zoom. Wegen des besseren Datenschutzes und der besseren Gruppenarbeitsmöglichkeiten starten wir mit alfaview®: https://alfaview.com/de/
Wenn die Zahl der Anmeldungen für Zoom hoch ist, werden auch Zoom-Videokonferenzen stattfinden.

Die Teilnehmer können untereinander über beliebige Plattformen kommunizieren. Die Leitung nutzt nur alfaview® und Zoom. Für beide Videokonferenzplattformen stehen Anleitungen und kostenlose Testmöglichkeiten bereit.

Covid-19-Anomalien und die Geophysik

Die WHO manipuliert uns mit unterschlagenen Fakten, um BioNTech-Patente wertlos zu machen. Journalisten von Tageschau und Spiegel vervielfältigen den Coup, weil dort offensichtlich niemand die täglich aktualisierten Daten der Johns-Hopkins-Universität im kompletten Kontext analysieren und verständlich darstellen kann.

Die Angewandte Geophysik ist praxisorientiert und untersucht unter anderem Anomalien und wertet die Daten von Katastrophen aus, welche auf der ganzen Erde zu messen sind. Um 1900 konnten durch die Analyse von Daten fürchterlicher Erdbeben erste Aussagen über den Aufbau von Erdkruste, Erdmantel und Erdkern gemacht werden. Konrad Rennert hat sich vor 40 Jahren in seiner Diplomarbeit mit der Auswertung geophysikalischer Daten und deren Interpretation beschäftigt. Als IT-Fachmann transferiert er jetzt die aus der Physik gewohnten Vorgehensweisen auf die Auswertung der Pandemie-Daten. So können Anomalien zur Pandemie vermessen und analysiert werden. Zum Hintergrund ein Vergleich aus der Angewandten Geophysik und Meteorologie:

Am Anfang steht die Messung der Daten mit Seismografen, Magnetometern, Gravimetern und Barometern an definierten Orten der Erdoberfläche.

Die gemessenen Daten werden in normierter Form vergleichbar gemacht. Der Luftdruck wird z.B. auf die Meereshöhe umgerechnet, um die Bewegungen bei Hoch und Tiefdruckgebiete zu bestimmen und in Wetterkarten zu präsentieren.

Durch die Umrechnung auf ein Niveau kann auch der im Bergland oder aus der Luft gemessene Luftdruck mit dem auf Meereshöhe gemessenen Druck verglichen werden.

Ähnliche Vorgehensweisen zur Vergleichbarmachung und Darstellung sind bei den global erfassten Covid-19 Daten erforderlich:

Pandemie-Daten, d.h. die täglichen Zählungen von Neuinfizierten, Infektionen mit Todesfolge und durchgeführten Impfungen werden von nationalen Instituten wie dem RKI erfasst und an eine zentrale Sammelstelle wie der Johns-Hopkins-Universität übermittelt.

Auf Basis der Einwohnerzahl jedes Landes werden dessen Daten vergleichbar gemacht. Man nimmt die Zahl der Neuinfektionen, der tödlichen Verläufe und der Impfungen und teilt sie durch die Einwohnerzahl des Landes und glättet die Werte über 7 Tage. Das Ergebnis ist eine Verhältnisangabe, z.B. Neuinfizierte pro Million, Tote pro Million oder Geimpfte in Prozent.

Mit dem Dreisatz lernen Schüler eines der wichtigsten Grundwerkzeuge der Mathematik kennen, um Daten vergleichbar zu machen. Das bekannte Verfahren gilt auch für den Vergleich von Covid-19-Daten aus Ländern mit unterschiedlichen Einwohnerzahlen. Nach der Umrechnung auf eine gemeinsame Basis kann man die Daten der USA mit denen aus Kenia, Irland oder Peru vergleichen.

Eine Anomalie wird in der Wissenschaft als ein Zustand bezeichnet, der vom Erwarteten abweicht. Die Identifizierung und der richtige Umgang mit Anomalien lassen vorausschauendes Handeln zu.

Die Kenntnis der höheren Sterblichkeit von Risikogruppen führte in Deutschland und vielen anderen Ländern zum Jahresanfang 2021 zu einer Priorisierung für die Dauer der Impfstoffknappheit. Um Ostern 2021 gab es in Deutschland eine Impfquote von ca. 6 %. Sehr alte und kranke Menschen waren zu diesem Zeitpunkt infolge der Priorisierung zu großen Teilen geimpft. Am Verhältnis zwischen Infektionen und Todeszahlen ist erkennbar, dass der Anteil an Todesfällen um Ostern um ca. 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken war.

Die Priorisierung der zu impfenden Personengruppen war demnach wichtig und richtig. Das muss jetzt auch global gemacht werden. Das gelingt durch den Vergleich der global gemessenen Zahlen und Umrechnung auf tägliche Tote pro Million und Land. So kann man die Zahlen von Europa und Amerika mit denen Afrikas vergleichen.

Wer sich die Weltkarte mit den täglichen Covid-19 Toten genau anschaut, stellt eine Anomalie in Afrika fest: Die Impfquote liegt oft bei unter einem Prozent der Bevölkerung. Die aktuelle Sterberate in Europa und Amerika ist aber immer noch 10- bis 100-mal so groß wie bei der ungeimpften Bevölkerung Afrikas.

Der WHO-Direktor betrachtet nur die Impfstoffverteilung und ignoriert die realen Verhältnisse bei den Todeszahlen. Sein Handeln lässt zwei Interpretationen zu: 1. Er ist nicht mit den normierten Fallzahlen vertraut und damit inkompetent. 2. Er kennt die Zahlen und ignoriert sie bewusst, um Stimmung gegen Länder zu machen, in denen es eine hoch entwickelte Biotechnologie gibt.

Die Biotechnologie ist der Innovationsmotor und die Wachstumsbranche des 21. Jahrhunderts bei der China die Europäer noch nicht eingeholt hat. Für Länder, welche die Kosten für Forschung und Entwicklung zu Gunsten von Wettbewerbsvorteilen einsparen wollen, sind die permanenten Forderungen des WHO-Direktors Tedros Adhanom Ghebreyesus ein absoluter Glücksfall. Seine Reden wirken umso nachhaltiger, als dass sowohl unsere Medien als auch die Fridays for Future Bewegung  die Aussagen unreflektiert wiederholen ohne dabei die Anomalien bei den globalen Todeszahlen zu beachten. Häufiges Wiederholen von prominenter Seite suggeriert, dass die WHO mit ihren unvollständig präsentierten Fakten Recht hat und dass es an der Zeit ist, die europäischen Patentinhaber zu enteignen. Der US-Präsident wurde schon sturmreif geschossen, die deutsche Kanzlerin noch nicht: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/125563/Debatte-um-Impfstoffpatente-vor-Treffen-von-Merkel-und-Biden

Konrad Rennert bietet auf Basis seiner Erfahrungen im Auswerten von Daten einen Online-Kurs mit Präsenzveranstaltungen per Videokonferenz an. Zielgruppe sind Journalisten und junge Aktivisten mit Excel-Grundkenntnissen, welche die Berichterstattung über zukünftige Weltgesundheitsgipfel auf der Basis von „Data on COVID-19 (coronavirus) by Our World in Data“ versachlichen wollen. Am Ende der auf eine Dauer von zwei Monaten angelegten Weiterbildungsinitiative sollen alle Beteiligten in der Lage sein, die verfügbaren Daten von „Our World in Data“ zu bewerten und die Ergebnisse allgemein verständlich darzustellen. Die Kosten für den Zugang zur gemeinsamen Online-Plattform mit permanenter Videokonferenz betragen 99 Euro.

Weitere Details: https://konrad-rennert.de/initiative-zur-covid-19-datenanalyse

Starke Hautpigmentierung reduziert Covid-19-Sterblichkeit

Der Arzt und Universalgelehrte Felix von Luschan forschte nicht nur an der Charité in Berlin, um dort eine Sammlung zu hinterlassen, die bis heute von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aufgearbeitet wird: Als Ethnograph hinterließ er auch die nach ihm benannte Luschan-Skala zur standardisierten Klassifizierung der Hautpigmentierung. Jahrzehnte später wurde die Luschan-Skala in Folge der Verfügbarkeit neuer Technik durch die Fitzpatrick-Skala ergänzt, um die dermatologische Forschung mit numerischen Verfahren zu verbessern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_von_Luschan

https://en.wikipedia.org/wiki/Fitzpatrick_scale

Wahrscheinlich hätte der 1854 geborene österreichische Arzt, Anthropologe, Forschungsreisende, Archäologe und Ethnograph den Zusammenhang zwischen Hautfarbe und der Wahrscheinlichkeit an Covid 19 zu sterben erkannt, wenn er die Weltkarte „Human Skin Colour Distribution“ mit der Weltkarte der Covid 19 Todesfälle der John’s-Hopkins-Universität (JHU) verglichen hätte.

Die frei verfügbare Datensammlung der JHU ermöglicht umfangreiche Untersuchungen. Der direkte Nachweis eines Zusammenhangs mit der Hautfarbe könnte sofort gelingen, wenn bei Erkrankungen oder Todesfällen im Umfeld von Covid 19 der Grad an Pigmentierung dokumentiert würde. Das geschieht jedoch nicht. Es gibt keine Menschenrassen, aber es gibt sehr unterschiedliche Hautpigmentierung. Hellhäutige Menschen mit wenigen Pigmenten bekommen leichter einen Sonnenbrand und haben häufiger ein Melanom als dunkelhäutige Menschen. Aufzeichnungen zur Hautpigmentierung im Zusammenhang mit medizinischer Forschung würden möglicherweise als rassistisch eingestuft. Heutige Forscher mit der Kompetenz eines Felix von Luschan würden damit wahrscheinlich Anfeindungen durch Antirassisten mit vermeintlich guten Absichten riskieren (https://konrad-rennert.de/hat-die-cancel-culture-die-corona-forschung-erreicht).

Für zukünftige Priorisierungen wäre die Berücksichtigung weiterer Merkmale zur Planung globaler Impfkampagnen hilfreich. Bei der aktuellen Impfkampagne wurden nur Risiken bezüglich des Alters und der Vorerkrankungen berücksichtigt. Die bevorzugte Impfung von Risikogruppen hat hierzulande zu einer Entlastung der Krankenhäuser und zu einer Reduzierung der Sterblichkeit geführt. Diese Tatsache zeigt, dass die rasche Identifizierung neuer Risikogruppen sinnvoll ist, um gesundheitliche Folgeschäden und das Sterberisiko zu minimieren, solange unzureichende Impfstoffmengen oder noch keine Medikamente bereit stehen.

Die Abbildung zu diesem Beitrag lässt die gelb hinterlegte Hypothese zu. In Afrika gibt es nur eine nennenswerte Covid-19-Sterblichkeit im Süden und im Norden, wo auch viele hellhäutige Menschen leben. Auf dem gleichen Breitengrad mit vergleichbarem Klima leben in Südamerika mehr hellhäutige Menschen. Ihre Covid 19-Sterblichkeit ist mehr als 20-mal so hoch: Die nach Kontinenten zusammengefassten scheinen die Hypothese zu belegen: „Je heller die Haut, um so größer ist das Covid-19-Sterberisiko“.

Im Karibikstaat Haiti gibt es aus vielerlei Gründen katastrophale Zustände, keine nennenswerte Gesundheitsvorsorge oder Impfquote. Trotzdem gibt es nur eine Covid-19-Sterblichkeit von 41 Toten je Million Einwohner. Dort leben jedoch seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1804 praktisch keine aus Europa eingewanderte Bevölkerung mehr, weil die weißen Plantagenbesitzer enteignet und vertrieben wurden.

Forschung ist Hypothesen-getrieben: Man vergleicht z.B. die Darstellung auf Weltkarten und vermutet Zusammenhänge. Damit formuliert man eine validierbare Hypothese. Zum Beweis der Hypothese müssen im Fallbeispiel Recherchen zur Verteilung der Ethnien von Ländern durchgeführt werden. Liegen belastbare Daten zur Hautfarbe von Patienten und an Covid-19 Verstorbenen in Form von Häufigkeitsverteilungen vor, kann der Korrelationskoeffizient bestimmt werden. Er sollte nahe bei 1 liegen, wenn die im Bild gezeigte Hypothese richtig ist.

Die JHU-Daten zu Covid-19 sind Teil einer Datensammlung aus Oxford. Sie laden zur wissenschaftlichen Analyse ein. „Our World in Data“ https://ourworldindata.org wurde gegründet, um Daten bereit zu stellen, damit durch deren Auswertung Fortschritte bei den größten Problemen der Welt erzielt werden können.

Die Bereitstellung der Daten erfolgt in standardisierten Formaten. So können die Daten von jedem Wissenschaftler mit guten Datenbank-Kenntnissen für beliebige Datenanalysen genutzt werden.

Wer die Covid-19-Daten analysiert hat, kann die gleichen Verfahren auch bei der Auswertung von Daten zur Erforschung des Klimawandels einsetzen.

Konrad Rennert hat vor Jahrzehnten sein Physikstudium mit einer Diplomarbeit zur Analyse geophysikalischer Daten abgeschlossen (https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2020/05/Diplomarbeit-Konrad-Rennert.pdf ) und danach als IT-Berater und Dozent in der Erwachsenbildung gearbeitet. Nach dem Renteneintritt sucht er die Zusammenarbeit mit Menschen, die sich für die Erforschung von Zusammenhängen interessieren. Seit 5 Jahren führt er Weiterbildung per Videokonferenz durch. So ist die Zusammenarbeit unabhängig vom Standort möglich. Wer sich für das Kompetenzspektrum interessiert, findet bei YouTube oder in der folgenden Tabelle eine Auswahl an Veröffentlichungen:

Datum Veröffentlichung
11.04.2020 Covid 19 schafft Disruption
05.08.2020 Distanz-Coaching für Fortgeschrittene zu Access- und Excel-Themen
13.12.2020 Videokonferenzen mit interaktivem Unterricht am PC
30.01.2021 CourseWare: 365 Tage im Jahr kostenlos verfügbar
27.03.2021 Corona-Datenanalyse
13.04.2021 OWID-Datenanalyse-Seminar mit Excel, Access und PowerPoint
06.05.2021 Korrelationsanalysen lassen chinesische Vakzine schlecht aussehen
08.05.2021 Datenanalyse: Download und Pressemitteilung
18.05.2021 Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?
10.06.2021 Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

zoom@konrad-rennert.de ist die Mail Adresse für den Erstkontakt. Videokonferenzen bieten sich anschließend zur Diskussion von Hypothesen und der zugehörigen Datenanalyse an.

Einstieg in die VBA-Programmierung mit Word und Excel

Routineabläufe bei Text- und Tabellenbearbeitung lassen sich schnell mit Makros automatisieren. Schon nach kurzer Zeit sieht man die Effizienzsteigerung und hat vorzeigbare Ergebnisse. Das motiviert zum Einstieg in die VBA-Programmierung. Drei YouTube-Videos zeigen ein komplettes Fallbeispiel zur Erstellung von Vokabularen für Fach- oder Fremdsprachen: [Video1] [Video2] [Video3]

VBA steht für „Visual Basic for Applications“ und ist die Makroprogrammiersprache von Office2019 und Microsoft365, d.h. wer Word und Excel nutzt, kann damit effizient programmieren. Weiterlesen

Hat die Cancel-Culture die Corona-Forschung erreicht?

In unserem Grundgesetz soll der Begriff „Rasse“ durch Diskriminierung „aus rassistischen Gründen“ ersetzt werden. Die Menschen unterschiedlicher Hautfarbe sind genetisch betrachtet fast gleich. Beim Vergleich der Corona-Toten scheint es jedoch bezüglich ihrer Hautfarbe sehr große Unterschiede zu geben.

Die Tagesschau zeigt eine Grafik mit Coronavirus-Todesfällen. Auffällig ist, dass Länder mit ausschließlich schwarzer Bevölkerung kaum Todesfälle haben. Am 16. Mai berichtet die ARD-Korrespondentin Anne Demmers aus Haiti unter dem Titel „Kaum Corona – trotz Dauerkrise“, dass die Pandemie die Republik Haiti im Gegensatz zur Dominikanischen Republik kaum getroffen habe. Zum Verständnis dieser Aussage muss man wissen, dass beide Staaten auf der Karibik-Insel Hispaniola liegen.

Haiti ist ärmer und schwärzer (95%) als die Dominikanische Republik, wo nur 70% der Bewohner schwarz sind. In der Dominikanischen Republik gibt es eine ähnliche Verteilung bei den Hautfarben wie in Südafrika. Dort werden 79% den Schwarzen zugeordnet. Nur in zentralafrikanischen Ländern gibt es weniger Coronavirus-Todesfälle: Nigeria hat noch nicht einmal halb so viele Todesfälle wie Haiti. Dort gibt es praktisch keine Weißen.

Wenn es auf einer Insel wie Hispaniola zwei Staaten mit durchlässiger Grenze gibt, spricht alles dafür, dass eine Seuche nicht auf einen Staat begrenzt werden kann und der Anteil an den Todesfällen etwa gleich groß sein müsste. In der Dom.-Rep leben aber mehr als 5-mal so viele hellhäutige Menschen, wie in Haiti. Covid 19-Todesfälle sind 14-mal so häufig wie in Haiti, wo der Lebensstandard und die Hygiene noch viel katastrophaler sind. Zum Vergleich: In Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit an Corona zu sterben mehr als 40-mal größer als in Haiti.

Im Tagesschau-Beitrag ist zu lesen: „…Eine richtige Erklärung hat die (haitianische) Ärztin dafür noch nicht. Ein Forschungsprojekt würde sich derzeit damit befassen. Es könnte zum einen sein, dass die Haitianer in der Vergangenheit so vielen Infektionskrankheiten ausgesetzt waren und daher eine Immunität entwickelt haben…“

Durch die Angst, eine unerwünschte Debatte über die Verschiedenheit der Erbanlagen von Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben auszulösen, spricht kein Arzt oder Forscher aus, was wahrscheinlich ist: „Corona ist hauptsächlich für hellhäutige Menschen tödlich. Sie ist kein Problem schwarz-häutiger Menschen, weil sie offensichtlich gut damit leben und überleben können. Warum sollten sie sich impfen lassen, wenn ihnen nichts passieren wird und das Risiko, an der Impfung zu sterben vergleichbar groß ist, wie das Risiko an der Krankheit selbst zu sterben. Massenhaftes Sterben tritt nur bei nicht-schwarzer Hautfarbe auf.

Die weitgehende Dezimierung der amerikanischen Urbevölkerung nach dem Eindringen der Europäer geschah hauptsächlich durch eingeschleppte Krankheiten, die für Europäer kaum tödlich waren. Darüber gibt es Beiträge, z.B.: „Ethnische Unterschiede in der Immunhämatologie“ https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/ausgaben-2017/td-12017/schwerpunkt-migration-und-medizin/ethnische-unterschiede-in-der-immunhaematologie.html

Aktuell sind hellhäutige Menschen benachteiligt und müssen mit Impfungen ausgleichen, was nicht von der Natur bereitgestellt wird.

Wahrscheinlich ist die Verteilung der Covid-19 Toten kein Problem der Hygiene, sondern der Ethnien. Ein Merkmal bei der Analyse sollte die Hautfarbe der Toten sein. Wegen des zu erwartenden Rassismus-Shitstorms traut sich keine Regierung die Hautfarbe in einer statistischen Erhebung zu den Krankheitsverläufen einzubauen. Damit kann die Johns-Hopkins-Universität auch keine Daten liefern, um Aussagen zu treffen, welche Ethnien mit hoher Priorität geimpft werden sollten: Canceled Science in Folge der Cancel Culture.

cc by Konrad Rennert, 2021

Quellen für diesen Beitrag:

https://www.tagesschau.de/ausland/haiti-259.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Hispaniola

https://de.wikipedia.org/wiki/Haiti#Demografie

https://de.wikipedia.org/wiki/Dominikanische_Republik#Bevölkerung

https://youtu.be/WUGI3Zbuxg0?t=344

US-Präsident Biden übergeht die Expertise der eigenen Gesundheitsadministration FDA

Könnte man Impfstoffproduktionen so schnell in Betrieb nehmen, wie asiatische Suppenküchen, wäre das Problem mit den mangelnden Impfstoffen schnell gelöst.

Wie global vertriebene Medizinprodukte herzustellen sind, schreibt die US-Behörde FDA vor. Deren Standards sind anerkannt und deren Überwachung der Schrecken jeder schlampig arbeitenden Medizin- und Pharmaproduktion. An die Mission der eigenen FDA hat Biden bei seiner scheinbar spontanen Äußerung nicht gedacht: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-impfstoff-patente-1.5286909

Selbst wenn es in Asien, Afrika und Südamerika schon die Anlagen und Fachkräfte wie in Europäischen und Nordamerikanischen Ländern gäbe, wären deren Produkte aufgrund anderer Gegebenheiten minderwertiger und gefährlicher als die aus den vorhandenen Produktionsstätten: Jeder Gebildete weiss, dass Luft und Wasser in Peking, Kalkutta, Rio, Kairo oder Mombasa schlechter sind als in Nord- und Mitteleuropa. Damit werden automatisch auch die dort hergestellten Produkte schlechter, wenn sie sterilisiert werden. Wer sich als Fachfrau oder Fachmann mit dem Begriff Bioburden beschäftigt hat und weiss, dass bei Sterilisation von Flüssigkeiten wie den Impfstoffen Toxine entstehen, der weiss auch, dass die Gesundheit vieler Menschen durch Toxine in Medizinprodukten bedroht werden.

Mit seinem Vorschlag zur Patentfreigabe begeht Biden ohne den Rat seiner FDA einen Fehler und es bleibt zu hoffen, dass ihn die eigene Administration wieder auf den Weg der Vernunft bringt.

Menschenleben kann man am besten retten, wenn die Produktionsstätten für den globalen Bedarf an Impfstoffen in sicheren Ländern mit geeigneten Umweltbedingungen aufgebaut und die notwendige Logistik organisiert wird. Mit ein paar Frachtfliegern können die wenigen Milliliter Impfstoff, die jeder zum Schutz braucht, in jedes Land der Erde geliefert werden.

Mit der Freigabe der Patente oder der Publikation der Impfstoffrezepte in der Wikipedia begünstigt man nur Länder, in denen an Forschung und Entwicklung gespart wird und mit dem Verkauf minderwertiger Produkte Gewinne auf Kosten von Arbeitsplätzen in anderen Ländern gemacht wird.

Kein Entwicklungsland wird durch die von Biden geforderte Patentfreigabe in die Lage versetzt, kurzfristig Fabriken und Lieferketten für gefahrlose Impfstoffe aufzubauen.

Mehr Details finden Sie beim Recherchieren mit den folgenden Begriffen: Bioburden, Sterilisierung, Toxine, Produktionshygiene, FDA und „Good Manufacturing Practice“ (GMP)

Korrelationsanalysen lassen chinesische Vakzine schlecht aussehen

Pressemitteilung: Europäische- und US-Impfstoffe zeigen hohe Wirksamkeit und entsprechen den Herstellerangaben. Diese Behauptung kann mit der Bestimmung von Korrelationskoeffizienten belegt werden. Chinesische Vakzine hingegen fallen bei Korrelationsuntersuchungen durch und scheinen allenfalls für Propagandazwecke tauglich zu sein.

Der Diplomphysiker und IT-Experte Konrad Rennert analysiert die von der Johns Hopkins University (JHU) bereitgestellten globalen Daten der 10 Länder mit den höchsten Impfquoten und belegt seine Behauptung mit der Prüfung der Korrelation von verimpften Dosen und Sterblichkeit pro Million Einwohner. Weiterlesen

EU-Versagen bei der Impfstoffbeschaffung offensichtlich

COVID-19-Analysen

Der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ ist mindestens 100 Jahre alt: https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Bild_sagt_mehr_als_tausend_Worte

Das Titelbild belegt die Behauptung, dass die Leitung der EU bei der Beschaffung von Impfstoff versagt hat. Was nutzt es den Bürgern, wenn EU-Kommissionsvize Frans Timmermans die Versäumnisse im Hinblick auf die Impfstrategie der Europäischen Union angesichts der Fakten eingeräumt:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/eu-impfstoff-debatte-101.html

Das Chaos in der dritten Welle ist vorprogrammiert. In der EU wird es in den nächsten Monaten nicht nur tausende vermeidbare Todesfälle geben, sondern auch zunehmende Wut gegen die Institutionen. Viele gute Entscheidungen und Errungenschaften werden durch eine schlechte Entscheidung zerstört. Die Wut der Bürger könnte schlimme Folgen haben, wie uns Wahlen in den USA (Trump) und Großbritannien (BREXIT) gelehrt haben.

Das Diagramm von oben zeigt, dass die Israelis schnell handeln und auch arme Länder wie Chile besser als die Europäer impfen können. Von den Briten und den durch die Trumpschen Fehlentscheidungen geplagten USA mal ganz zu schweigen.

Die Fakten zum Pandemieverlauf werden von einer Fakultät der Oxford-Universität in einer Excel-Arbeitsmappe zusammengestellt. Das frei zugängliche Werk basiert auf Veröffentlichungen aller mit der Pandemie beschäftigten Stellen. https://ourworldindata.org/coronavirus-source-data

Mitte März waren schon 2.600.000 Zellen gefüllt. Auf dieser Datenbasis können sich Excel-Kenner die Daten in wenigen Stunden selbst zusammenstellen und grafisch visualisieren.

Mit einer Einweisung geht es um ein Vielfaches schneller. Vor allem dann, wenn man nicht nur Excel, sondern auch die Datenbank-App Access nutzen kann, um Millionen-Zelleinträge in kürzester Zeit zu strukturieren. Mathematisch und naturwissenschaftlich interessierte Schüler und Studenten erhalten die Einweisung in die Analyse von Covid19-Daten per Video und Videokonferenz kostenlos. Für alle anderen wird das Seminar und die Bereitstellung der Datenbankabfragen zum Preis von 119 Euro angeboten. Es findet eine Vorbesprechung per Videokonferenz mit ZOOM statt. Der Zugangslink kommt auf Anfrage nach einer Mail an info@bluepages.de mit dem Betreff: Analyse von Covid19-Daten

Impulsvortrag zum Selbst-Organisierten-Lernen – Pressemitteilung

Beim Selbst-Organisierten-Lernen ist die Suche nach Lernpartnern und Lernbegleitern erfolgsentscheidend.

Das gilt insbesondere während des Distanzlernens in der Pandemie. Konrad Rennert hält Elevator Pitches per Videokonferenz für geeignet, damit im gesamten Sprachraum nach Lernpartnern gesucht werden kann. Videokonferenzen mit bis zu 350 Teilnehmern und Zuschauern bilden die 1. Phase in seinem Konzept.

Interessenten wechseln dann in die 2. Phase. Ein allgemein verfügbares LernManagement System wird eingesetzt, um in dieser Phase Videokonferenzen mit anderen zu organisieren. Damit man gezielt suchen und finden kann, ist das persönliche Profil von besonderer Wichtigkeit. Außer dem Vornamen enthält es keine persönlichen Daten zur Adresse oder zu Social-Media-Accounts, damit der Datenschutz gesichert ist. Entscheidend ist der verschriftlichte „Elevator Pitch“ mit dem „Ich bin …, Ich kann …, Ich möchte…“, z.B.: „Ich bin Victoria, eine Schülerin der 12. Klasse. Ich bin zweisprachig aufgewachsen. Ich möchte mich auf das Abitur vorbereiten, insbesondere auf die Präsentationsprüfung im Fach Physik… Dazu möchte ich eine Lerngruppe gründen und mich per Videokonferenz mit Gleichgesinnten treffen.“

In der 3. Phase hat sich die Lerngruppe konstituiert und trifft sich in selbst gewählten Videokonferenzräumen. Das Lernsetting ist offen, das heißt, man könnte sich auch ausgründen und eigene Wege verfolgen, wenn die Gruppe kreativ ist und eigene Interessen konsequent verfolgt.

Konrad Rennert bietet sich als Coach, Lernbegleiter und Dienstleister beim Einsatz von Videokonferenz- und LernManagement-Systemen an. Sein Knowhow wird über ein Ticketsystem angefordert, wenn die Gruppenmitglieder externe Unterstützung benötigen, um in gemeinsamen Projekten der Lerngruppe weiterzukommen.

Die Kreativsten in den Lerngruppen kann er sich als zukünftige Partner vorstellen. Sein 1954er Jahrgang ist schon weitgehend im Ruhestand. Die agilsten und kreativsten Lernbegleiter und Organisatoren von Lernumgebungen sind nach seiner Meinung die richtigen Partner für Startups im Bildungsbereich. Wer Interesse hat, kann über die Plattform wer-weiss-was.net Kontakt aufnehmen. Details und den Link zu seinem Profil mit dem Konzept des Phasenmodells können dem siebenminütigen YouTube-Video entnommen werden.