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Von den Esten lernen heißt, das Bildungswesen zu revolutionieren

Entscheidungsträger in der Schulleitung brauchen mehr Autonomie. Statt weisungsgebundener Verwalter in der Schulleitung brauchen wir so etwas wie erfolgshonorierte Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzende wie in erfolgreichen Unternehmen.

Das ist die Interpretation der letzten Aussage von BING auf die Frage von Konrad Rennert:

Warum ist das estnische Bildungssystem besser als das deutsche?

BING:
Es gibt mehrere Gründe, warum das Bildungssystem in Estland besser abschneidet als das in Deutschland:

  1. Struktur des Bildungssystems: Das estnische Bildungssystem ist in Vorschulbereich, Grundschule (Primarstufe, Klasse 1–4), Sekundarstufe I (Klasse 5–9), Sekundarstufe II (Klasse 10–12), Gymnasien oder berufsbildende Schulen, und Tertiärstufe: Hochschulen und Universitäten unterteilt. Nach der Sekundarstufe I können die Schüler zwischen einer berufsbildenden Schule bzw. beruflichen Ausbildung mit dem Besuch der entsprechenden Berufsschule oder einer weiterführenden Schule (staatliche oder private Gymnasien) der Sekundarstufe II wählen.
  2. Digitalisierung: In vielen Schulen in Estland gibt es elektronische Klassenbücher, die Lehrern das Stellen von Hausaufgaben ermöglichen und den Eltern die Einsicht in die Einträge über die Schüler von zu Hause aus ermöglichenEin Computer am Lehrerpult und ein Beamer oder Smartboard gehören zur Ausstattung jedes Klassenzimmers.
  3. Gleichheit im Bildungssystem: Das estnische Schulsystem setzt auf Gleichheit und geht davon aus, dass jeder Schüler und jede Schülerin in der Lage ist, den Stoff zu lernen und zu beherrschen2Wer langsamer lernt, wird nicht zurückgelassen.
  4. Schulautonomie: Die Direktor:innen und Schulen in Estland haben eine unglaubliche AutonomieDie Direktor:innen stellen all ihre Lehrer:innen selber an und können diese auch selber kündigen.

Diese Faktoren tragen dazu bei, dass Estland in der PISA-Studie besser abschneidet als Deutschland. Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Bildungssystem seine eigenen Stärken und Schwächen hat und dass Verbesserungen oft durch Lernen von anderen Ländern erreicht werden können.

Fazit: Anders, als von Funktionären behauptet, liegt es nicht primär am Geld. Zitat: Estland gehört zu den ärmeren Ländern der EU, hat aber die besten Schulen Europas. Estnische Schülerinnen und Schüler sind Europas PISA-Sieger – in Mathematik, Lesefähigkeit und Naturwissenschaften liegen sie jedes Mal auf Platz 1.  Dabei hat Estland ein Bildungsbudget, das deutlich unter dem OECD-Schnitt liegt.
Quelle: https://kontrast.at/pisa-erfolgsland-estland-gleichheit/