Pressemitteilung: Excel-Quizmacher für Pädagogen

Quizze sind die unterhaltsamste Art, Paukwissen zu vermehren. Fragen für das Quizduell und „Wer wird Millionär?“ werden nach einem festen Schema erstellt. Solche Produktionsschemen gibt es auch auf der für schulische Zwecke optimierten Quizdidaktik-Website aus Bayern.
Was fehlt ist ein Tool, um eigene Fragenpools sinnvoll zu verwalten oder mit anderen auszutauschen: Fragen sollten in Tabellenform vorliegen, sortiert und selektiert werden können. Auf Knopfdruck sollte das Quiz fertig sein und zum Upload auf einer Website bereitstehen. Datenbank-basierte Lösungen liefern den gewünschten Komfort und ermöglichen die automatische Produktion kompletter Quizze auf Basis der ausgewählten Fragen.

Mit Datenbanken lassen sich Tausende oder Millionen unterschiedlicher Fragen leicht verwalten. Große Fragenpools mit Paukwissen kommen zum Beispiel dann zustande, wenn man europäische, chinesische, japanische und koreanische Vokabel-Kenntnisse mit Hilfe von Quizzen prüft und dabei bestehende Vokabelsammlungen automatisch verarbeitet. Auch beim Paukwissen zu den klassischen Fächern Erdkunde, Geschichte, Mathematik, Physik, Chemie, Musik usw. gibt es passende Sammlungen in Tabellenform, die schnell zu Quizzen verarbeitet werden können.

QuizMacher12.xlsm (Datum vom 5.8.2018, 180 KB) ist ein auf Excel-Tabellen basierender Prototyp, der einfach heruntergeladen und getestet werden kann. Er lässt sich bei Bedarf mit Datenbanken verknüpfen. In den gewohnten Excel-Tabellen stehen die Daten der Fragen. In der Arbeitsmappe mit Makros ist auch das Schema zum gewünschten Fragetyp hinterlegt, sowie alle Anweisungen, um die Fragedaten mit dem Schema zum fertigen Quiz mit jeweils 12 Fragen zu kombinieren.
Der gesamte Ablauf vom Bearbeiten der Fragen bis zum fertigen Quiz ist in einem YouTube-Video zu sehen und kann vollständig nach dem Download der Arbeitsmappe nachvollzogen werden.
Ziel der Bereitstellung der Arbeitsmappe
Mit dem Prototyp können sich Pädagogen und sonstige Quizmacher von der Effizienz der Lösung überzeugen. Bei Interesse können sie das gesamte Produktionswissen in zwei Präsenzkursen erwerben. Um Anfahrtswege zu vermeiden wird der Kurs mit Lernplattform und Videokonferenzsoftware als Blended-Learning angeboten:
In der Kursreihe „Lernerfolge durch Spielspaß“ gibt es den VBA-Programmierkurs für Anfänger mit 40 Unterrichtseinheiten und den Kurs für Fortgeschrittene mit 16 Unterrichtseinheiten.
Nach den Erläuterungen der Abläufe im QUIZMACHER12 lernen die Teilnehmer den Schwierigkeitsgrad durch Einbeziehung weiterer Parameter an die Zielgruppen anzupassen. Danach werden gleichartige Prototypen mit großen Fragenmengen produziert. Das vorgestellte Verfahren funktioniert nicht nur mit den üblichen Browsern und JavaScript, sondern auch mit verbreiteten Lernplattformen wie Moodle, sofern es dort einen Fragenimport für XML-Dateien gibt. Die Anleitung zur Nutzung des Prototypen ist im YooTube-Video enthalten.

Sprechstunden im Internet

Im Nachbarort hat gerade ein Arzt die Telemedizin via Internet in unserem Landkreis gestartet.

OfficeSprechstunden zu Themen in Sachen Excel und anderen Microsoft-Anwendungen kann man online bei mir vereinbaren. Dann werden per Videokonferenz die Fragen an dem Bildschirm besprochen, wo sie entstanden sind. Der 1. Versuch kostet nichts. Weitere Sprechstunden kosten dann etwa soviel, wie eine Beratungsstunde beim Fachmann. Kostenlos bleibt jedoch der Abruf von fünf Stunden Excel-Know-how von meiner YouTube-Plattform:

Ein Erklärvideo informiert schneller als viele gedruckte Seiten. In 14 Videos werden in leicht verständlicher freier Rede und auf der Basis echter Datenbestände die Dinge erklärt, die in Grundlagenkursen oder im Selbststudium häufig übersehen werden.

Alle Fallbeispiele aus den Videos lassen sich als ZIP-Archiv herunterladen: https://konrad-rennert.de/wp-content/uploads/2018/05/ExcelSprechstunde.zip

Videosprechstunden mit einem E-Learning-Trainer als Sparringspartner

Sprechstunden am eigenen PC sind Zeit- und Kosten-effizient.

In den Videos aus der Telemedizin wird gezeigt, dass wegen der offensichtlichen Vorteile sogar Verbote aufgehoben werden können: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-mittagsmagazin/videos/telemedizin-pilotprojekt-startet-100.html

Bestmöglich und effizient schließen sich offensichtlich nicht aus. Die Wartezeit in Praxen war schon immer lästig. Zudem birgt der Besuch eines mit kranken Patienten gefüllten Wartezimmers Gefahren durch Ansteckung wegen Infektionskrankheiten und der Gegenwart von multiresistenten Keimen. weiterlesen

Datenbanken anwenden – Grundkenntnisse zu Microsoft-Access erwerben und mit ECDL zertifizieren

Im Oktober ist Konrad Rennert wieder Tele-Tutor für einen Datenbankkurs mit der aktuellen Version von Microsoft-Access. Die Teilnehmer sind über viele Standorte in Deutschland verteilt und legen am Ende die ECDL-Prüfung ab.
Damit man den Live-Vortrag stressfrei anhören kann und nicht mitschreiben muss, hat der Dozent eine 14-teilige Videokonserve mit den prüfungsrelevanten Wissensgebieten zusammengestellt.
Im letzten Kurs haben fast alle Teilnehmer die Prüfung bestanden. Empfehlenswert ist auch das zum Kurs gelieferte Arbeitsheft des Herdt-Verlages und die Ergänzungen im Internet. Die Einarbeitung durch Lesen von Text fällt schwerer als per anschaulichem Video. Die Umsetzung der schriftlichen Instruktionen bereitet jedoch gut auf das Verständnis der Prüfungsfragen vor. Das ist besonders wichtig für Kursteilnehmer, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.
Zum Kurs gehören ca. 40 Fragen zur Selbsteinschätzung und eine Übungsdatenbank auf einer Moodle-Lernplattform.
Unter dem Video folgen alle Lernziele zum Datenbank-Modul. Zu interessanten Internetseiten wurden Links ergänzt. Verlinkt sind auch die 14 YouTube-Videos mit einer Gesamtdauer von fast 4 Stunden.

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Self-made mobile Edutainment

Die eigenständige Produktion von motivierenden Wissensspielen für die Smartphones und Netbooks von Freunden und Familienmitgliedern sind das Ziel des im Video beschriebenen Angebotes.

Smartphones sind universelle Wissenszugangsgeräte

Sie sind immer in Griffnähe und schnell in ihrer Funktionalität zu begreifen. Viele Besitzer möchten zeigen, dass sie mehr können, als nur Bilder oder lustige Gimmicks und Kurzbotschaften an ihr Umfeld zu versenden. Gut ist, wenn das Umfeld neben dem Unterhaltungswert auch bildungsmäßig davon profitieren kann: Der Wortschatz an Vokabeln und Fachbegriffen oder die Allgemeinbildung kann auf unterhaltsame Weise erweitert werden, wann immer man mag. Wer möchte, kann seinen eigenen Quizraum im Internet bauen und sich dort mit den eingeladenen Mitspielern messen. weiterlesen

Multimediale Sprach- und Ausbildungsförderung für Zuwanderer

Ein mit CC-BY-Lizenz veröffentlichtes Konzept zur Produktion von Videos und ergänzendem eLearning eröffnet vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Man kann das Material zum Kennenlernen der Berufsfelder in professionellen Studios produzieren und dann von Fachleuten mit den gewünschten Elearning-Komponenten anreichern lassen.

Das bereitgestellte Konzept kann aber auch mit der Unterrichtsmethode des Service Learning kombiniert werden, wenn anspruchsvolle Voraussetzungen erfüllt werden. In dieser Lehr- und Lernform geht das Lernen mit gesellschaftlichem Engagement einher. Vor allem die Sprachkompetenz der Flüchtlinge und deren Eingliederung in die duale Ausbildung oder in ein Studium gelingen durch soziales Engagement und persönliche Kontakte. Wenn derartige Überlegungen zu den Lernmethoden im Studium  verankert werden, erscheint eine Win-Win-Win-Situation machbar:

  1. Teilnehmende Betriebe haben es wegen des Ausscheidens der geburtenstarken Jahrgänge leichter, die frei werdenden Stellen zu besetzen.
  2. Die Zuwanderer können die Deutschkurse der ehrenamtliche Sprachlehrer mit einem vielfältigen Angebot an Berufs-spezifischen Fachbegriffen ergänzen. Ein höheres Sprachniveau ermöglicht eine Ausbildung oder ein Studium in Deutschland.
  3. Die Studenten, Azubis oder Schüler höherer Klassen haben ein sinnvolles und anspruchsvolles Betätigungsfeld, um Service Learning kennen zu lernen. Dabei erweitern sie fächerübergreifend auch noch ihre Medienkompetenz.

Wegen der notwendigen Medienkompetenz bedarf es in der Startphase eines (eLearning-)Trainers in der Rolle des Projektleiters als Koordinator. Er kümmert sich um das Wissensmanagement und steht als Ansprechpartner bei der Umsetzung des Pilot-Projektes zur Verfügung.
Das zehnseitige Konzept für ein Pilotprojekt kann als Vorlage zur Produktion von Drehbücher für weitere Berufe dienen.

In der eingebetteten Playlist ist erkennbar, dass sich im englischen Sprachraum schon viele Einrichtungen mit der Methode beschäftigen.

Creative Commons – schöpferisches Gemeingut

Dieses Video ist aus einer Bierlaune entstanden. Sowohl das Video als auch die Arbeitsmappe zu diesem Beitrag dürfen auf der Basis einer CC-BY-Lizenz verwendet werden.

Die zugehörige Lerneinheit kann über diesen Link abgerufen werden: http://ess.wer-weiss-was.net/rhoen/

Zur Zeit seiner Entstehung, das heißt Ende September 2016, läuft gerade das Oktoberfest in München.
Der Kreuzberg in der Rhön ist aber nur etwa 120 km von meinem Wohnort entfernt. Auch dort gibt es einen netten Biergarten und eine Brauerei.
Wetter bedingt sind der Ort und die Handlung zum Video zufällig entstanden. Der gesprochene Text wurde später ergänzt. Es ist nicht perfekt und war auch so nicht geplant!

Das verwackelte Video dient als reales Beispiel für ein Sprachprojekt. Niemand muss um Erlaubnis gefragt werden. Ich habe durch das Urheberrecht die Verfügungsrechte und kann über die Nutzung bestimmen: Jeder soll dieses Video und das damit verknüpfte Projekt nachahmen oder verwenden können. Um eigene Untertitel einzusetzen, benötigt man zur Durchführung nur einen preiswerten PC mit Windows.
Die zusammen mit Windows gelieferte App „Film und TV“ ist hervorragend für die Erprobung selbst erstellter Untertitel geeignet. Eine Untertiteldatei im srt-Format, die dort funktioniert, kann unverändert bei YouTube zum Video hinzugefügt werden.
Sprachkundige Schüler, Studenten, Auszubildende und Lehrer können die zum Video gehörenden 22 SRT Dateien mit Untertiteln öffnen und für eigene Übersetzungen in beliebigen Sprachen verwenden: https://www.wer-weiss-was.net/_/NurUntertitel.zip
Alle jetzt im Video vorhandenen Übersetzungen sind vom Google-Übersetzer automatisch erstellt.
Jeder Muttersprachler wird es besser können. Sie können helfen, die Qualität der Übersetzung in der eigenen Sprache zu verbessern. Ich als der Autor des Videos vom Kreuzberg und der Sprecher der Texte zu den deutschen Untertiteln werde die im Tabellenformat gelieferten verbesserten Übersetzungen regelmäßig am Quartalsende einpflegen.
Neue Sprachen sollen ergänzt werden, wenn die Untertitel in der gewünschten Tabellenform passend bei mir eingehen.
In der letzten Zeile der gelieferten Tabelle können sich Autoren mit eigenem Namen oder mit einem Pseudonym eintragen. Das wird dann in der letzten Filmsekunde angezeigt.
Wer eine der herunter geladenen SRT Dateien öffnet, stellt fest, dass sie sehr einfach aufgebaut sind:

...
 5
 00:00:11,000 --> 00:00:14,000
 Die Rhön ist ein Gebirge in der Mitte Deutschlands.
 The Rhön is a mountain range in central Germany.
 Rhön on vuorijono Keski-Saksassa.
6
 00:00:14,000 --> 00:00:19,000
 Der höchste Berg ist die Wasserkuppe mit 950 m Höhe.
 The highest mountain is the Wasserkuppe with 950 m height.
 Korkein vuori on Wasserkuppe kanssa 950 m korkeudella.

 

Für jeden Untertitel steht in der ersten Zeile eine laufende Nummer. In der zweiten Zeile steht im vorgeschriebenen Zeitformat der Anfang und das Ende der Einblendung. Dann kommen die eigentlichen Texte. Im Fallbeispiel stehen dort drei Zeilen. Die erste ist der gesprochene deutsche Text. Die zweite Zeile ist die englische Übersetzung und die dritte Zeile oben im Beispiel ist in Finnisch, so wie es der Google Übersetzer liefert. Dann kommt als Abschluss des Untertitels eine Leerzeile. Es folgt die Nummer für den nächsten Untertitel und so weiter. So geht es bis zum 107 Untertitel im Video. Dieses Verfahren kann man mit dem Editor erproben. Wenn man das von YouTube herunter geladene Video vom Kreuzberg nimmt, sieht man, dass es mit der „Film und TV“-App genauso funktioniert. Sprachschüler mit technischem Verständnis könnten so schnell eigenes Material für interessanten Unterricht gestalten.
Wer richtig effizient und schnell sein möchte, der setzt dazu eine Excel Tabelle ein. Mit der zum Download bereit gestellten Tabelle habe ich die Titel für alle Übersetzungen in etwa einer Stunde fast vollautomatisch erstellt. Die Übersetzung in die 22 Sprachen der Tabelle stammen allerdings vom Google-Übersetzer. Nur die englische Übersetzung wurde persönlich an 5 Stellen verbessert.
Bei den anderen Sprachen geht es mir nur um die Demonstration der Möglichkeiten. Es sollte auch kein Geld kosten. Wenn Sie die Übersetzungen verbessern möchten, zum Beispiel in ihrer Muttersprache, dann verwenden Sie die in der zip-Datei enthaltene Excel-Tabelle. Tragen Sie die Untertitel zu Ihrer Sprache direkt rechts neben den deutschen Texten ein. Die anderen Sprachen können Sie löschen. Senden Sie die Übersetzung an mich. Meine Email steht im Impressum der Lernplattform wer-weiss-was.net. Ist Ihre Übersetzung eine Verbesserung der vorhandenen Untertitel, so wird sie bei der nächsten Überarbeitung im YouTube-Video eingepflegt. Übersetzungen in den noch nicht vorhandenen Sprachen werden ergänzt.
Hinweis: Es gibt viele Vorträge mit Übersetzungen in Form von Untertiteln bei YouTube. Auf dem TED Kanal liefert Bill Gates den Vortrag „Lehrer brauchen richtiges Feedback“:

38 Sprachen sind derzeit zum Video verfügbar. Diese Untertitel wurden von Menschen auf der ganzen Welt erstellt, welche ihre geistigen Leistungen mit anderen teilen möchten.

Möglicherweise wird es bald künstliche Intelligenz geben, welche unsere Sprache versteht und passende Übersetzungen liefert. Wie weit die automatische Erstellung von Untertiteln in Echtzeit fortgeschritten ist, sieht man beim Wutvortrag des Physikprofessors Harald Lesch. Wenn man von der fehlenden Groß- und Kleinschreibung und den Satzzeichen absieht, ist die Fehlerquote geringer als 5 Prozent.

Coaching bei der Gestaltung von Lernplattformen

Lernplattformen werden von vielen Bildungseinrichtungen eingesetzt. Bei Hochschulen und Schulen ist Moodle am weitesten verbreitet. Oftmals reichen die Kompetenzen von Lehrern, Tutoren, Kursleitern und Trainern gerade mal aus, um dort Skripte in PDF-Form bereitzustellen.
Durch Coaching und kurze Erklärvideos können die effizienten Werkzeuge zur Evaluation von Lernfortschritten genutzt werden. Seit der dritten Version von Moodle sind die leistungsstarken Quiztools der Open-University schon standardmäßig enthalten, so dass kein Aufwand bei der Nachinstallation von Plugins entsteht.
Eine deutschsprachige Anleitung zu den angebotenen Fragetypen ist sinnvoll. Fallbeispiele müssen erklärt und auf ein vielfältiges Fächerangebot transferiert werden.
Die Begleitung durch einen Coach erleichtert es den Coachees, sich auf die Rolle als Trainer und Autor einer Lernplattform vorzubereiten. Wer dann seine selbst erstellte Fragensammlung mit Fachkollegen teilt und erweitert, hat das Ziel des Coachings erreicht.
Der Coach begleitet die Erstellung des Soll-Ist-Konzeptes durch die Coachees und die anschließende Umsetzung. Viele Details sind zu bedenken. Bei Selbsttests unter Einbeziehung der Nutzung von Smartphones und Tablets der Teilnehmer sind bestimmte Fragetypen ausgeschlossen. Fragen müssen dort ohne Einbeziehung einer Maus beantwortet werden können. Passend gewählte Fallbeispiele vom Coach geben Hilfe zur Selbsthilfe.
Per virtuellem Coaching-Raum kann sich jeder Coachee umfassend und vollständig über Entwicklungen informieren. Gegenstand des Coachings sind nicht nur die Werkzeuge zur Evaluation, sondern auch die Werkzeuge zur Erstellung von sonstigen Aktivitäten und Arbeitsmaterialien. Im Coaching Raum sind die Coachees Teilnehmer und der Coach ist für die Administration des virtuellen Raumes in der Trainer-Rolle eingetragen. Für das Coaching bei der Entwicklung von wiederverwendbaren Lernmaterialien müssen die Rollen jedoch getauscht werden. Die Coachees legen neue Kursräume in der Rolle des administrierenden Trainers an und schreiben den Coach als rezipierenden Teilnehmer ein. In den zugehörigen Foren wird die Unterrichtswirksamkeit des in den Kursräumen zusammen gestellten Materials bewertet. Sind die spätere Weitergabe oder der Tausch des Materials mit Kollegen angedacht, spielt das Urheberrecht eine wichtige Rolle. Die von anderen Autoren eingeräumten Nutzungsrechte müssen ebenso wie die eigenen Quellen dokumentiert werden. Material ohne erwerbbare Nutzungsrechte und ohne Quellenangaben ist für die Wiederverwendung an anderer Stelle nicht mehr wert, als eine für Unterrichtszwecke unbrauchbare Privatkopie.

Im hier eingebetteten Video zum Projektcoaching sind zunächst die verwendeten Begriffe erläutert. Am Ende des Videos gibt es Aussagen zu den zu erwarteten Kosten für die Einbeziehung des Coaches.

Eine Vorbereitung auf das Coaching ist sinnvoll

Die Vorkenntnisse in der Coachee-Gruppe sind erfahrungsgemäß sehr unterschiedlich. Deshalb verweist der Coach auf sein Erklärvideo zu den Moodle-Grundlagen. Alle wichtigen Themen einer Installation und Administration sind damit abgedeckt. Fragen zum zweistündigen Einführungsvideo werden nach Möglichkeit innerhalb der Coachee-Gruppe gelöst. Sollte ein Rest an ungeklärten Fragen offenbleiben, wird der Coach auch einmal als Trainer aktiv. Er bietet die Alternative an, eine Präsenzveranstaltung anzusetzen oder die Fragen durch weitere Text- und Videobeiträge im virtuellen Coaching Raum zu beantworten.
In der folgenden Tabelle sind die Links zu den 12 Abschnitten des Erklärvideos zusammengestellt. Sie werden den Teilnehmer vorab zur Einarbeitung in die Moodle-Thematik empfohlen.

Erklärvideo zum Aufbau von Lernplattformen Beginn   Ende       Dauer
1 Einleitung und Vorschau auf die Abschnitte mit den Erklärvideos 0:00:00 0:07:10 0:07:10
2 Installation und Webhosting 0:07:10 0:21:31 0:14:21
3 Erste Aktionen des Administrators: Profil ergänzen und einen Kurs anlegen 0:21:31 0:27:38 0:06:07
4 Arbeitsmaterialien bereitstellen:  Link/URL, Textfeld, Textseite, Datei, Verzeichnis 0:27:38 0:41:39 0:14:01
5 Aktivitäten erstellen: Aufgabe, Forum, Test 0:41:39 0:52:19 0:10:40
6 Funktion der Benutzerrollen „Trainer/in, Teilnehmer/in“ 0:52:19 0:58:16 0:05:57
7 Nutzer anlegen und einschreiben 0:58:16 1:07:57 0:09:41
8 Sicherung und Wiederherstellung von Kursen 1:07:57 1:19:34 0:11:37
9 Quizfragen anlegen und Fragensammlungen importieren 1:19:34 1:36:48 0:17:14
10 Administration am Beispiel Sicherheit und Website Rechte 1:36:48 1:47:26 0:10:38
11 Administrative Eingriffe beim gewählten Design am Beispiel Fußzeilengestaltung 1:47:26 1:52:10 0:04:44
12 Eine neue Version zur Behebung bekannt gewordener Fehler und Sicherheitslücken installieren 1:52:10 2:00:00 0:07:50

Einen vergleichbaren Beitrag zum Coaching bei Website-Projekten zur Förderung von Medienkompetenz gibt es auf der Firmenwebsite.

Excel für fortgeschrittene Quizdidaktiker

Interessante Lückentests für Smartphones und Tablets lassen sich in Sekunden mit einem Generator erstellen, wenn man die zu übergebenden Daten systematisch vorbereitet hat: Quizauswahl
Das im Video besprochene Excel-Formular hilft bei der Vor- und Aufbereitung von Fragen. Die Größe der Bilder und die Anordnung des Textes berücksichtigen dabei die Displays von Smartphones und Tablets. So lassen sich unterhaltsame Wissenstests zum Verständnis von Landkarten, Skizzen und Bildern leicht gestalten.
Im Excel-Arbeitsblatt sind Stellen, wo Informationen für Überschrift, Urheberinformation, Links zu den verwendeten Grafiken und die abgefragten Zuordnungen eingetragen werden können gelb markiert.
Wenn Autoren neuer Quizfrage mit 6, 9 oder 12 Antwortmöglichkeiten auskommen, ist die Datei sofort fertig erstellt und ausführbar, sobald die grünen Zellen des Blattes im Lückentextgenerator eingefügt und gespeichert wurden. Bei anderen Anordnungen muss man geringfügige Eingriffe vornehmen.
Das Ergebnis stellt sich für den Betrachter der Frage als Bild mit unvollständiger Legende dar. Seine Aufgabe besteht darin, die Ziffern oder Buchstaben aus dem Bild vor den passenden Text zu setzen. So entsteht eine aussagekräftige Legende. Mit dem Klick auf den Überprüfen-Button sieht man grüne Stellen, wo die Legende zutreffend ist. Rot sind die Stellen mit den Fehlern. Mit dem Prozentsatz richtiger Antworten hat man auch das Ergebnis für die Selbsteinschätzung.
Im Video wird sowohl gezeigt, wie sich die Fragengestaltung im Formular gestaltet, als auch wie sich die Umsetzung mit dem Generator dem Rezipienten in der Praxis darstellt. Die komplexe Funktionalität zur Berechnung des benötigten HTML-Codes steht in den grün markierten Zellen. Sie werden unverändert kopiert. Der Lückentexteditor kann den Javascript-Code damit unmittelbar erzeugen, das Ergebnis kann sofort getestet werden.

Die im Video verwendete Excel-Arbeitsmappe mit den besprochenen Fallbeispielen kann von allen Interessenten heruntergeladen werden. Sie steht ebenso wie der Lückentextgenerator unter einer CC BY 3.0 Lizenz.
Die Mappe soll nicht nur Lehrern dienen. Schüler und Azubis könnten sie als Vorlage verwenden und damit in Projektwochen interessantes Unterrichtsmaterial generieren. Für benotete Tests taugen diese Lückentextfragen nicht, weil das Ergebnis nirgends gespeichert wird. Mit wenig Aufwand könnten die gelb markierten Formularbereiche jedoch für die verbreitete Moodle-Lernplattform wiederverwendet werden. Der Autor ist den umgekehrten Weg gegangen. Er kannte bisher alle Fragetypen von Moodle. Dort hat er mit seinen Excel-Tools schon tausende von Fragen generiert, bevor er kürzlich auf die Quizdidaktik-Sammlung stieß und die Transfermöglichkeit untersuchte. Sein Resümee: Die Generatoren vom Lehrer Jakob sind eine wertvolle Ergänzung zur Produktion einfach zu handhabender Selbsttests zur Prüfungsvorbereitung: Tests mit Moodle können dann im nächsten Schritt z.B. in der beruflichen Bildung als benotete Lernerfolgskontrollen eingesetzt werden, wenn durch Authentifizierung und Überwachung des mit einheitlichen PCs ausgestatteten Prüfungsraums sichergestellt werden kann, dass die Schüler nicht betrügen. Eigene Hardware und Smartphones dürfen natürlich nicht mit in die Prüfungsräume gebracht werden, um Betrugsversuche zu vermeiden.
Fazit: Die auf quizdidaktik.de bereitgestellten Werkzeuge erleichtern die Fragenproduktion zur Selbsteinschätzung. Wenn die Internet-tauglichen Geräte, welche Schüler permanent mit sich führen durch die Methodik der Quizdidaktik unterstützt werden, macht Lernen Spaß.

Wenn diese Art von Fragen jedoch in benotete Prüfungen eingehen sollen, müssen sie auf eine Lernplattform wie Moodle transferiert werden. Diesen Transfer kann die bluepages gmbh zum sehr günstigen Festpreis anbieten. Es bleibt wie bei den Lehrbüchern die Frage zu klären, wer diese Leistung bezahlt: Gibt es Schulträger, die das übernehmen oder stehen Sponsoren aus der Wirtschaft bereit, um einen kostenlosen Selbstbedienungsserver für Prüfungsfragen zu unterhalten.
Am Ende des Videos wird ein Download der Arbeitsmappe offeriert. Mit dem folgenden Link ist das Angebot realisiert: ExcelLueckentextToolFuerGrafiken.xlsx
Alternativ können Sie auch das ZIP-Archiv mit ca. 3,4 MB Umfang herunterladen. Es enthält nicht nur die Excel-Datei, sondern auch ca. 70 Fallbeispiele mit Lückentexten.