Excel für fortgeschrittene Quizdidaktiker

Interessante Lückentests für Smartphones und Tablets lassen sich in Sekunden mit einem Generator erstellen, wenn man die zu übergebenden Daten systematisch vorbereitet hat: Quizauswahl
Das im Video besprochene Excel-Formular hilft bei der Vor- und Aufbereitung von Fragen. Die Größe der Bilder und die Anordnung des Textes berücksichtigen dabei die Displays von Smartphones und Tablets. So lassen sich unterhaltsame Wissenstests zum Verständnis von Landkarten, Skizzen und Bildern leicht gestalten.
Im Excel-Arbeitsblatt sind Stellen, wo Informationen für Überschrift, Urheberinformation, Links zu den verwendeten Grafiken und die abgefragten Zuordnungen eingetragen werden können gelb markiert.
Wenn Autoren neuer Quizfrage mit 6, 9 oder 12 Antwortmöglichkeiten auskommen, ist die Datei sofort fertig erstellt und ausführbar, sobald die grünen Zellen des Blattes im Lückentextgenerator eingefügt und gespeichert wurden. Bei anderen Anordnungen muss man geringfügige Eingriffe vornehmen.
Das Ergebnis stellt sich für den Betrachter der Frage als Bild mit unvollständiger Legende dar. Seine Aufgabe besteht darin, die Ziffern oder Buchstaben aus dem Bild vor den passenden Text zu setzen. So entsteht eine aussagekräftige Legende. Mit dem Klick auf den Überprüfen-Button sieht man grüne Stellen, wo die Legende zutreffend ist. Rot sind die Stellen mit den Fehlern. Mit dem Prozentsatz richtiger Antworten hat man auch das Ergebnis für die Selbsteinschätzung.
Im Video wird sowohl gezeigt, wie sich die Fragengestaltung im Formular gestaltet, als auch wie sich die Umsetzung mit dem Generator dem Rezipienten in der Praxis darstellt. Die komplexe Funktionalität zur Berechnung des benötigten HTML-Codes steht in den grün markierten Zellen. Sie werden unverändert kopiert. Der Lückentexteditor kann den Javascript-Code damit unmittelbar erzeugen, das Ergebnis kann sofort getestet werden.

Die im Video verwendete Excel-Arbeitsmappe mit den besprochenen Fallbeispielen kann von allen Interessenten heruntergeladen werden. Sie steht ebenso wie der Lückentextgenerator unter einer CC BY 3.0 Lizenz.
Die Mappe soll nicht nur Lehrern dienen. Schüler und Azubis könnten sie als Vorlage verwenden und damit in Projektwochen interessantes Unterrichtsmaterial generieren. Für benotete Tests taugen diese Lückentextfragen nicht, weil das Ergebnis nirgends gespeichert wird. Mit wenig Aufwand könnten die gelb markierten Formularbereiche jedoch für die verbreitete Moodle-Lernplattform wiederverwendet werden. Der Autor ist den umgekehrten Weg gegangen. Er kannte bisher alle Fragetypen von Moodle. Dort hat er mit seinen Excel-Tools schon tausende von Fragen generiert, bevor er kürzlich auf die Quizdidaktik-Sammlung stieß und die Transfermöglichkeit untersuchte. Sein Resümee: Die Generatoren vom Lehrer Jakob sind eine wertvolle Ergänzung zur Produktion einfach zu handhabender Selbsttests zur Prüfungsvorbereitung: Tests mit Moodle können dann im nächsten Schritt z.B. in der beruflichen Bildung als benotete Lernerfolgskontrollen eingesetzt werden, wenn durch Authentifizierung und Überwachung des mit einheitlichen PCs ausgestatteten Prüfungsraums sichergestellt werden kann, dass die Schüler nicht betrügen. Eigene Hardware und Smartphones dürfen natürlich nicht mit in die Prüfungsräume gebracht werden, um Betrugsversuche zu vermeiden.
Fazit: Die auf quizdidaktik.de bereitgestellten Werkzeuge erleichtern die Fragenproduktion zur Selbsteinschätzung. Wenn die Internet-tauglichen Geräte, welche Schüler permanent mit sich führen durch die Methodik der Quizdidaktik unterstützt werden, macht Lernen Spaß.

Wenn diese Art von Fragen jedoch in benotete Prüfungen eingehen sollen, müssen sie auf eine Lernplattform wie Moodle transferiert werden. Diesen Transfer kann die bluepages gmbh zum sehr günstigen Festpreis anbieten. Es bleibt wie bei den Lehrbüchern die Frage zu klären, wer diese Leistung bezahlt: Gibt es Schulträger, die das übernehmen oder stehen Sponsoren aus der Wirtschaft bereit, um einen kostenlosen Selbstbedienungsserver für Prüfungsfragen zu unterhalten.
Am Ende des Videos wird ein Download der Arbeitsmappe offeriert. Mit dem folgenden Link ist das Angebot realisiert: ExcelLueckentextToolFuerGrafiken.xlsx
Alternativ können Sie auch das ZIP-Archiv mit ca. 3,4 MB Umfang herunterladen. Es enthält nicht nur die Excel-Datei, sondern auch ca. 70 Fallbeispiele mit Lückentexten.

bluepages = Produktion und Bereitstellung von Erklärvideos und Assessments

Die Kernkompetenzen von bluepages liegen in der Produktion von Erklärvideos und Assessments. Jeder kann das Material auf unserer Lernplattform nutzen.
Wir setzen die am weitesten verbreitete OpenSource Plattform Moodle als LMS ein. LMS steht für Lern-Management-System, CMS steht für Content Management System. Als CMS nutzen wir WordPress, welches bei Websites den höchsten Verbreitungsgrad hat.
Unsere Autorenwerkzeuge sind die verbreiteten Office-Produkte. Zur Automatisierung verwenden wir die dort integrierte Programmiersprache VBA.
Zur Aufzeichnung von Videos nutzen wir neben handelsüblichen Camcordern auch den Screen-Recorder von Camtasia
Als Videoplattform dient YouTube und die eigene Lernplattform, wenn das Material nicht allgemein zugänglich sein soll.
Bei YouTube ist nicht nur die Benutzung, sondern auch die Verwaltung der Videos einfach. Fast alle Anwender haben damit auch schon private Erfahrung.
Für unsere Erklärvideos zeichnen wir das Geschehen am Bildschirm auf. Gelegentlich nutzen wir Camcorder zur Aufzeichnung von Aktivitäten oder zur Kommentierung von Werken und Dokumenten vor Ort. Kunden vermitteln wir, wie man mit handelsüblichen Geräten eigene Produktionen durchführt, bearbeitet und bereitstellt.
Es ist erfreulich, wenn zur Nutzung der Materialien auch interaktive Whiteboards (Smartboards) und digitale Präsentationsgeräte bereitstehen. Damit hat man eine Fülle von Möglichkeiten, um Vorträge und Präsentationen interessant und anschaulich zu gestalten. Niemand soll jedoch von der Nutzung unserer Materialien ausgeschlossen werden. Das erreichen wir durch einen Zuschnitt, der auch die Benutzung auf einfachen Tablets, Smartphones oder Notebooks berücksichtigt. Angebote, welche die jederzeit verfügbare Hardware der Rezipienten berücksichtigen, scheinen am nachhaltigsten zu sein.
Mit dieser Erkenntnis und dem Druck, Kosten gering zu halten, wollen wir die Nutzungsmöglichkeiten der bewährten Komponenten voll ausschöpfen. Bei diesem Ansatz muss nur in die Ausbildung von Kursleitern und Autoren investiert werden. Gerade Onlinetests zur Selbsteinschätzung werden diese Investition in die Zeit für die Weiterbildung schnell rechtfertigen. Automatisch bewertete Tests geben sowohl den Rezipienten als auch den für Unterricht verantwortlichen schnell Auskunft, ob der vermittelte Unterricht nachhaltig war. Nachbesserungen und Ergänzungen können zeitnah erfolgen.
Blended Learning bedeutet das Beste aus digitaler und analoger Welt: Bereitstellung, Vortrag und Vermittlung von Stoff geht per Internet. Die Reflektion bzw. Diskussion und der Austausch von Erfahrungen gehen derzeit immer noch am nachhaltigsten, wenn die Gruppe im realen Raum zusammentrifft. Für die Zeit zwischen den persönlichen Begegnungen können digitale Kontakte in Foren und Chats auf dem Lernmanagement System genutzt werden, sofern die gewohnten privaten Kommunikationsplattformen wegen rechtlicher Bedenken ausscheiden.
Das gesamte Knowhow geben wir gern an Lernwillige weiter.

Neue Playlists für Access-Videos


Lange wurden die Zugriffszahlen zu den Datenbankvideos nicht beachtet, weil Excel auf dem Kanal KonradRennert beliebter zu sein schien. Bei der jüngsten Statistik tauchen sie mit einer viertel Million Abrufen auf. Viele Kommentare deuten auf Schüler hin, die sich mit den recht abstrakten Datenbank-Themen beschäftigen. Vor allem Schülerinnen fallen positiv auf, weil sie sich gelegentlich für eine verständliche Darstellung bedanken.
Um zukünftig noch mehr Abrufe zu erzielen, wurde zunächst eine Playlist mit 52 Videos in der passenden Abfolge zusammengestellt, damit die Interessenten noch einfacher und systematischer auf die Erklärungen zur beliebten Einstiegsdatenbank Access zugreifen können. Eine weitere Playlist zeigt nicht nur die optischen Veränderungen bei der neueren Version, sie liefert auch interessante Features für Fortgeschrittene: Die Programmierung eigener Funktionen ist eines davon. Unter der Option „Continue reading“ steht eine gleich aufgebaute Tabelle mit den verlinkten Videos. Diese kann einschließlich der Links kopiert und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wer sich mit der Rechtslage zum Verlinken von Inhalten nicht auskennt, dem sei der Inhalt des folgenden Artikels empfohlen: http://www.zeit.de/digital/internet/2016-04/eugh-gutachter-urheberrecht-verlinkung

Das vor 5 Jahren angefertigte pdf-Skript ist mit einer CC-BY Lizenz freigegeben und darf geändert und weiter gegeben werden: Access2007.pdf
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Vokabeltests zur Selbstevaluation von Migranten bereitstellen

MoodleSelbsttest

Per automatisch auswertbarer Tests, in denen Vokabeln richtig zugeordnet werden müssen, können die Sprach- und Lesefähigkeiten zukünftiger Azubis und Mitarbeiter mit Migrationshintergrund für die Handwerks- und Dienstleistungsberufe schnell geprüft werden.

Kommt es dann aufgrund des anscheinend hinreichenden Wortschatzes zur Einladung, kann der Test im Zweifelsfall mit einer neu gemischten Abfolge von Vokabel-Zuordnungen unter Aufsicht wiederholt werden. Zweifelhafte Selbsteinschätzungen des Wortschatzes können natürlich auch leicht im Fachgespräch verifiziert werden. Selbst organisiertes Lernen und der Besuch frei zugänglicher Internet-Lern-Plattformen beweisen die Motivation und den Willen zur Integration der Bewerber.

Vorbereitung und Durchführung im Detail

Alle Kandidaten erhalten Zugriff auf eine Sammlung passender Videos zum Berufsumfeld und eine frei zugängliche Vokabelliste mit den für die Position geforderten Fachbegriffen und Redewendungen. Die Vokabellisten können wie die folgenden noch nicht nach Berufen geordneten Listen aufgebaut sein:

 

Zu jeder Vokabelliste gibt es Selbsttests. Die Testaufgaben können sich die Kandidaten entweder auf Papier drucken oder gleich die Richtigkeit Ihrer Vokabelzuordnung am Computer überprüfen. Damit bei Verwendung von Papier die richtige Zuordnung geprüft wird, gibt es Lösungsschablonen mit denen die ausgefüllten Lösungsbögen in Sekunden geprüft werden können.

Wer bereitgestellte Excel-Arbeitsmappen auf seinem PC öffnen kann oder die Lernplattform Moodle einsetzt, erhält beim Eintrag seiner Lösung automatisch ein Feedback. Die Arbeitsmappe Arabisch‑Deutsch.XLSX liefert sowohl die Möglichkeit mit Papier zu arbeiten, als auch die automatische Auswertung mit der Funktionalität von Excel (s. Video).

Auf der Moodle-Plattform http://wer-weiss-was.net/course/view.php?id=26 kann sich jeder anmelden und mit Username c und Password c oder einer anderen Buchstabenpaarung tausende von Vokabelzuordnungen automatisch auf ihre Richtigkeit überprüfen lassen (s. Bild).

Fazit

Selbsteinschätzungen auf Basis frei zugänglicher Tests liefern den Stellenanbietern erste Aussagen zur Sprachkompetenz. Bei Bewerbungsgesprächen können die Selbsttests zur Überprüfung der Glaubwürdigkeit und der Motivation dienen. Angaben lassen sich im Gespräch oder per Aufgabenblatt überprüfen. Mit den bereit stehenden Tools könnten täglich tausende zufällig gemischter Vokabelpaarungen mit automatischer Ergebniskontrolle erzeugt werden, wenn entsprechende Fachvokabulare vorliegen.

Interessierte Organisationen und Firmen können als Herausgeber in Erscheinung treten und sind zur Zusammenarbeit bei der Weiterentwicklung des Konzeptes eingeladen.

Einfache Realisierung multilingualer Hilfestellungen

DE-EN-RU-UntertitelungMit-CamtasiaDie Publikation „Hilfestellung und Leitfaden für Flüchtlinge“ machte die Gemeinde Hardheim in den Medien bekannt. Der deutschsprachige Leitfaden ist jedoch für die meisten Flüchtlinge unverständlich und nutzlos, weil in der Phase ihrer Ankunft noch kein Deutsch gesprochen und verstanden wird.
Wenn sich Verantwortliche wirklich mit Hilfestellungen an die Flüchtlinge wenden wollen, müssen sie zumindest eine Übersetzung zugänglich machen. Entweder auf den Websites in ihrem Verantwortungsbereich oder mit einem mehrsprachig untertitelten Video bei YouTube. Das notwendige Produktions-Knowhow ist schnell zu erwerben. Computernutzer mit den üblichen Kenntnissen von Bürosoftware und Videoschnittprogrammen werden schon nach kurzer Einweisung den deutschen Text mit der Übersetzung in mehrere Sprachen in ansprechender Form liefern können. Dazu gibt es das abgebildete Fallbeispiel auf der Videoplattform. weiterlesen

Digitale Bildung: Umsetzungsproblematik und Hosentaschenpotential

UnionsveranstaltungDie Fachleute der Regierungsfraktionen in Sachen „Digitales Lernen“ luden am 15. Juni 2015 zu Veranstaltungen in den Bundestag ein.
Hintergrund war der gemeinsame Antrag „Durch Stärkung der Digitalen Bildung Medienkompetenz fördern und digitale Spaltung überwinden“
In der Wochenzeitung „Der Freitag“ ist das Digitale Doppelspiel etwas überspitzt aber dennoch recht zutreffend beschrieben. Besuchern beider Veranstaltungen wurde der Eindruck vermittelt, dass sich beide Fraktionen jetzt ernsthaft um das überfällige Thema kümmern. Mit den Koordinatoren Saskia Esken (SPD) und Sven Volmering (CDU/CSU) scheinen die Ausschüsse auch personell gut aufgestellt. Beide Veranstaltungen waren daher interessant. Für Besucher aus der Provinz wie mich, war es nicht schlecht, dass sie am gleichen Tag stattfanden, weil man wohl kaum zweimal anreisen würde. Bei der PR und dem Drumherum mit einer kleinen Ausstellung auf der Fraktionsebene im Reichstag konnte sich die Union profilieren. Inhaltlich schien es bei der SPD anspruchsvoller. Wegen der erwähnten terminlichen Überschneidung kam ich verspätet in das Paul-Löbe-Haus und konnte mir von der Diskussion um OER nur einen kurzen Eindruck verschaffen. Die Bedenkenträger schienen sich hauptsächlich in den Reihen der SPD-Besucher zu finden – das machte die Diskussion mit den Befürwortern interessant. Wer sich schon länger mit dem Thema beschäftigt, hat erwartungsgemäß nichts Neues erfahren. #Hosentaschenpotential war der herausragende Begriff bei der Union. „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem“ blieb mir bei der SPD haften.
Der Wille bei den Veranstaltern war da, aber auch die Erkenntnis, dass unsere föderal organisierte Bildungslandschaft hinderlich ist, wenn es um die Modernisierung geht. Im europäischen Vergleich haben kleine Länder die Nase vorn, weil sie landesweite Bildung von zentraler Stelle modernisieren können. In Ländern wie Tschechien oder Finnland werden Entscheidungen auch nicht durch wenige monopolartige Bildungsverlage und ihre mächtigen Lobbisten in den Parlamenten beeinflusst.

Schade, dass ich um 19:15 zum Zug nach Kassel musste. Da wurde es nach dem offiziellen Ende an den Imbisstischen im Paul-Löbe-Haus richtig interessant.

 

PS: Nachtrag des Videos mit der Erläuterung des „Hosentaschenpotentials“. Der Begriff fällt nach 84 Minuten bei 1:24 und wurde zuerst von Frau Müller von der Initiative D21 gebraucht.

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieser Beitrag von Konrad Rennert ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter http://bluepages.de/oer erhalten.

Osterformel

Das christliche Osterfest war ursprünglich an das jüdische Passah-Fest angelehnt. Die Kalender der verschiedenen Religionen berücksichtigen die astronomischen Konstellationen und die Berechnung der Schaltjahre jedoch in unterschiedlicher Weise.

Der heutzutage gebräuchliche Kalender geht auf Papst Gregor zurück. Er wurde 1582 verordnet und hat sich weltweit durchgesetzt. Der wesentliche Unterschied zum zuvor gültigen Julianischen Kalender ist die Berücksichtigung der Schaltjahre. Im nach Julius Cäsar benannten Kalender gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr. Das stimmt mit den Beobachtungen der Astronomen nicht genau überein. Der nach dem Papst Gregor benannte Kalender lässt Schaltjahre in vollen Jahrhunderten ausfallen, wenn sie nicht durch 400 teilbar sind. 2000 war ein Schaltjahr, aber 1700, 1800 und 1900 waren keine, und 2100 wird auch keines sein.
Der geniale Naturwissenschaftler Gauß hat die päpstliche Verordnung unter Berücksichtigung der Mondkonstellation zur Osterfestberechnung mathematisch beschrieben.
Im Internet gibt es mehrere Möglichkeiten, das Osterdatum und die davon abhängigen Feiertage von Aschermittwoch über Himmelfahrt und Pfingsten bis Fronleichnam zu berechnen.

Im Video ist eine Lösung für die Zeit von 1900 bis über 2100 hinaus auf der Basis von Excel beschrieben.

Die zum Video gehörige Excel-Datei können Sie herunterladen: Osterformel.xlsx

Der Kultusminister sendet seine 4 Kinder zur Waldorfschule…

Wie passt das zusammen?

Es ist der Rat der Frau des Baden-Württembergischen Kultusministers, die selbst Waldorfschülerin war und jetzt als Lehrerin an einer öffentlichen Schule arbeitet.

Was sollte uns bei dieser Information bedenklich stimmen: Das Elternpaar ist sich im Klaren, dass sich an öffentlichen Schulen kurzfristig nichts zum Besseren wenden wird.

Welche Schlüsse könnte man daraus ziehen?

Politiker scheinen angesichts der Widerstände in den Bildungsinstitutionen längst resigniert zu haben. 16 Kultusminister ziehen zum Schaden unserer Kinder und Enkel nicht an einem Strang, sondern an Strängen in verschiedene Richtungen.

Fazit

Aus dem föderalen Bildungssystem kann nie eine kraftvolle deutsche Bildungsreform erwartet werden, weil die eingesetzten Kräfte in verschiedene Richtungen wirken. Die resultierende Gesamtkraft geht dadurch gegen Null.
Impulse müssen aus anderen Bereichen kommen. Die Bundeskanzlerin verwendet das Wort „Disruptive Innovation – zerstörerische Neuerungen“. Die Wirtschaft kann etwas bewegen, wenn sie Geld in die Hand nimmt. Der Kaffeemilliardär Jacobs hat es schon vorgemacht. Eine private Hochschule ist nach seiner Familie benannt. Das ist kaum anders zu bewerten als die Benennung des Stadions eines Fußball-Rekordmeisters in „Allianz-Arena“ auf der Basis eines Geldtransfers. Sponsoring scheint nicht nachteilig zu sein.
Bildung und Weiterbildung erfolgen lebenslang. Es gibt sie nicht nur an Regelschulen die staatlich geregelt werden.
Wenn jemand – sei es ein Unternehmen oder eine Privatperson – etwas bewirken will, könnte auch mit kleinen Beträgen ein „Crowdsponsoring für die Bildung“ eine disruptive Innovation in Gang setzen.
In einer bald folgenden Präsentation wird gezeigt, wie schon mit geringen Beträgen nachhaltig Freude am Lernen gefördert werden kann. 1000 Euro Sponsorenmittel reichen aus, damit Profis Lerneinheiten mit Selbsttests für das Internet produzieren, die von allen deutschsprachigen Menschen weltweit genutzt, heruntergeladen und weiterentwickelt werden können.
Fallbeispiele dazu: Einmaleins-Test und Erdkundequiz 
Testzugang mit Username q und Password q

Seminar-Unterlagen zu Office2007 – Oldies but Goldies

statistik

Mittlerweile gibt es schon zwei neuere Generationen der Software. In den neueren Versionen sind die Funktionen jedoch immer noch in ähnlicher Form enthalten.
Die Statistik zeigt, dass die in den pdf-Skripten verknüpften Videos fast 50% der täglichen Abrufe des Videokanals ausmachen.
An unterrichtsfreien Wochenenden und in den Ferien brechen die Einschaltquoten deutlich ein. Die nachgenannten Unterlagen im pdf-Format sind mit einer cc-Lizenz herausgegeben und können kostenlos verwendet und kopiert werden: